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Normal ist doch langweilig!

Normal ist doch langweilig!

 

 

by Dark Sephiroth & Detail

 

 

Es war einer dieser Tage, die ich hasste. Alles, aber auch wirklich alles ging schief. Ich wollte jetzt einfach nur in mein Bett und ein wenig schlafen. Doch dann bimmelte mein Handy und als ich auf mein Display sah, rollte ich genervt mit den Augen.

 

''JA?'', nahm ich ab und horchte.

 

*-*-*

 

"Heyhoooo, Stephan hier!", begrüßte ich meinen Kumpel und konnte mir direkt vorstellen, wie er genervt mit den Augen rollte... kannte ich ihn doch gut genug.

 

"Ähm, ich störe dich doch nicht, oder?", fragte ich ihn und sprach direkt weiter: "Also, was ich dich fragen wollte: Kann ich heute zu dir kommen und wir ziehen dann um die Häuser, oder so?

 

Ich bin so allein und keiner hat so wirklich Zeit... bitte...", dann schwieg ich erst mal, wartete was er meinte.

 

Natürlich wusste ich, dass er meist nicht nein sagen konnte und das nutzte ich oft und sehr gern ein wenig aus.

 

Aber ich wollte ja nichts unmögliches von ihm... er würde schon nicht nein sagen... dessen war ich mir "fast" sicher.

 

*-*-*

 

''Hallo Stephan... Ja, sicher kannst du herkommen. Kein Problem'', hörte ich mich sagen und fuhr dabei mit meiner Hand durch meinen langen, blonden Pony, wie ich es ständig tat.

 

Ich konnte eben schlecht nein sagen. Obwohl ich jetzt lieber ins Bett gegangen wäre, sagte ich zu. Aber Stephan war eigentlich ganz okay. Nur musste er ausgerechnet jetzt so was von mir verlangen?

 

Eigentlich kam er wirklich immer nur dann an, wenn Niemand sonst Zeit hatte. Was mich nicht sonderlich wunderte, denn alle hielten mich für eine Nervensäge.

 

Mit meinen zarten 18 Jahren, war ich der jüngste in der Clique. Die Anderen waren alle ein paar Jährchen älter. Dementsprechend war ich auch noch ziemlich kindisch und dementsprechend konnte ich auch sehr nervig sein.

 

Leider nutzen es auch alle aus, dass ich selten zu etwas 'nein' sagte.

 

Nachdem wir das Gespräch beendet hatten, ging ich ins Bad, wo ich meinen Fuß verarztete. Der heutige Tag hatte wirklich alles in sich und ich war doch tatsächlich in eine Glasscherbe getreten.

 

Die Wunde war zum Glück nicht tief, aber trotzdem etwas schmerzhaft. Den Kopf hatte ich mir gleich heute morgen am Küchenschrank gestoßen. Da war nun eine kleine Beule zu sehen.

 

Als ich mit meinem Fuß fertig war, machte ich mich frisch und zog mir etwas anderes an. Eine pinke enge Röhrenjeans und ein weites hellblaues Ärmelloses Shirt mussten es sein. Dazu noch auffallend Neongelbe Schuhe und fertig war ich.

 

*-*-*

 

YAY, er hatte tatsächlich zugesagt, genau wie ich es mir gedacht hatte. Also machte ich mich fertig für den Abend und freute mich schon auf ein bisschen Abwechslung.

 

So zog ich mir, wie immer, wenn ich wegging meine schwarzen Klamotten an, denn schwarz gehörte nun mal zu meiner Lieblingsfarbe und ich trug nur dann andere Sachen, wenn es wirklich notwendig war.

 

Meine kurzen dunkelbraunen Haare stylte ich gekonnt, tat etwas Haarspray hinein, dann legte ich noch etwas Schmuck an und auch etwas Parfüm.... fertig.

 

Mit meinen zwanzig Jahren lebte ich seit nun mehr einem Jahr in meiner eigenen Wohnung, denn meine Eltern waren einfach nur nervig gewesen, so dass ich es nicht mehr ausgehalten hatte.

 

So war mir eben jetzt immer irgendwie langweilig, so allein und die meisten der Clique hatten auch nicht immer Zeit. Na, da musste ich wohl durch und es war wohl der Preis, den ich fürs erwachsen werden zahlen musste.

 

Schließlich, und nach einem erneuten Blick in den Spiegel, verließ ich meine Wohnung und machte mich auf den Weg zu meinem Freund. Zu Fuß brauchte ich nur etwa eine halbe Stunde dann war ich bei ihm.

 

Ich betrat das Haus, ging zu seiner Wohnung und klingelte... vor der Tür wartend.

 

*-*-*

 

''Chris isst du auch ordentlich?'', fragte meine Mutter am Telefon. Sie hatte angerufen, wie beinahe jeden Abend und machte sich wie immer Sorgen.

 

Da ich unbedingt eine Ausbildung machen wollte, die bei uns in der Gegen leider nicht möglich war, hatten meine Eltern mir schon früh eine eigene Wohnung gemietet und es mir ermöglicht so meiner gewünschten Ausbildung nachzugehen.

 

Ich war ihnen dankbar dafür, auch wenn meine Mutter jeden Abend anrief.

 

Endlich kam der erlösende Klingelton meiner Türglocke und ich wimmelte meine Mutter ab.

 

''Mama, ich krieg Besuch, wir telefonieren morgen, ok'', sagte ich zu ihr und öffnete die Tür.

 

Stephan grinste ich an, während sich meine Mutter noch von mir verabschiedete und ich dann endlich auflegen konnte.

 

''Hey, das ging aber mal schnell. Gut siehst du aus. Magst du noch was Trinken oder willst du direkt los? Hast du schon was gegessen? Mein letztes Essen ist leider irgendwie im Klo gelandet. Heute ist nicht mein Tag, das kann ich dir aber mal sagen...'', begrüßte ich ihn und redete mal wieder viel zu viel.

 

Beinahe wie ein Wasserfall strömte es aus mir heraus und wollte wie immer kein Ende nehmen.

 

*-*-*

 

"Heyhooo, Chris.", begrüßte ich meinen Freund freudestrahlend und musste schmunzeln, als er sich noch von seiner Mutter verabschiedete.

 

Na ja, er hatte wenigstens ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern... was man von mir nicht gerade behaupten konnte.

 

Und wie immer redete er mal wieder wie ein Wasserfall... aber das störte mich nicht, so brauchte ich nicht so viel zu reden.

 

"Danke, du siehst auch super aus. Schnell... och, jetzt übertreibe mal nicht... so schnell war ich doch gar nicht.", schmollte ich gespielt, musste aber gleich lachen: "Klar, können wir noch was trinken... essen brauch ich nicht, danke.

 

Du bist doch wohl nicht etwa krank, oder?", fragte ich Chris besorgt und sah ihn ebenso besorgt an.

 

"Meinst du, dass wir wirklich weggehen sollten... ich mein, wenn du dich nicht fühlst... dann bleiben wir halt hier.", bot ich ihm an.

 

*-*-*

 

Kurz überlegte ich, denn der Tag war wirklich nicht meiner gewesen und wenn wir jemanden treffen würden, die würden mich nur wieder aufziehen. Alleine mit Stephan wäre es sicherlich nett.

 

''Ehrlich? Nur, wenn es für dich wirklich okay ist. Mein Tag heute war mehr als grausam. Aber, komm erst mal rein und setzt dich, dann erzähl ich dir alles!'', sagte ich zu ihm und während er rein ging und ich die Tür hinter ihm schloss, wobei wir dann ins Wohnzimmer gingen, erzählte ich ihm alles.

 

Wie mein Tag so war, dass ich in eine Scherbe getreten bin, natürlich nicht, ohne ihn meine kleine Verletzung zu zeigen und die Beule von heute morgen auch gleich. Dann die Tatsache, dass mein Essen nicht in mir bleiben wollte, es mir aber ja schon wieder gut gehen musste, da ich ja wieder Hunger hatte.

 

Dass meine Mutter wie jeden Abend genervt hatte, hätte er sicherlich noch mitbekommen. Bei meinem Ausbildungsbetrieb war es mal wieder sehr streng zugegangen und der Chef hatte überpünktlich Feierabend gemacht, während ich länger machen musste.

 

Es gab so viel zu erzählen und dann mittendrin fiel mir ein, dass ich ja eigentlich Hunger hatte und Stephan doch etwas Trinken wollte. Also ging ich zum Kühlschrank und schaute was ich da hatte.

 

*-*-*

 

"Na klar, ist es für mich okay... hätte ich es dir sonst angeboten, hm.", antwortete ich grinsend und folgte seiner Einladung.

 

Nachdem ich die Wohnung und anschließend das Wohnzimmer betreten hatte, hörte ich geduldig zu, was er mir erzählte und nickte nur immer wieder bedächtig. Schmerzhaft verzog ich das Gesicht, als er mir seine Wunde und seine Beule zeigte.

 

Der Arme...

 

"Au man, so ein Mist... ganz ehrlich, da hätte ich aber auch keine Lust wegzugehen. Aber warum hast du denn nichts gesagt, als ich dich gefragt hab, hm? Ich mein, ich hätte dir doch nicht den Kopf abgerissen.

 

Ich wollte eben nur nicht allein sein... wir müssen nicht unbedingt weggehen.", sagte ich, als er seine Erzählung beendet hatte, dann aber aufstand und in die Küche ging.

 

Jedoch blieb ich erst mal sitzen und dachte darüber nach, was mir Chris erzählt hatte. Irgendwie tat er mir leid und ich hatte nun doch schon Gewissensbisse, weil ich ihn so sehr... bedrängt hatte.

 

*-*-*

 

''Na ja, ich kann eben schlecht nein sagen'', versuchte ich mich zu rechtfertigen.

 

Dann kam ich wieder ins Wohn- und Schlafzimmer zurück und schaute Stephan fragend an.

 

''Lieber Tee oder Cola? Hast du auch Lust auf selbstgemachtes Popcorn? Wir könnten uns bei meinem Nachbarn einen Film ausleihen, der hat eine Riesen Sammlung oder möchtest du lieber nur quatschen? Wir könnten aber auch etwas zocken?'', bombardierte ich ihn mit Fragen und sprang schon halb wieder in meine kleine Küche.

 

Es war quasi eine Einzimmerwohnung mit kleiner Küche und kleinem Bad. Für mich vollkommen ausreichend. Vielleicht etwas unaufgeräumt und Chaotisch, aber eben mein kleines Reich.

 

*-*-*

 

Chris schien es ja wieder ganz gut zu gehen, so aufgedreht wie er war und die ganzen Fragen, die er mir stellte. Also erhob ich mich und folgte meinem Freund in die Küche und musste dabei auch über einige Sachen steigen, da es hier nicht unbedingt aufgeräumt war... was mich aber nicht sonderlich störte, denn ich war in diesem Punkt nicht so sehr viel besser als er.

 

Ich lehnte mich an den Türrahmen und sah ihm zu, während ich mich bemühte seine Fragen zu beantworten.

 

"Danke, ich nehme lieber eine Cola und auch das selbstgemachte Popcorn ist okay. Und dann würde ich vorschlagen, können wir doch ein bisschen zocken und uns nebenher ein wenig unterhalten.... wenn du magst."

 

Ja, ich wollte und musste unbedingt mit ihm reden, denn so ging das auf gar keinen Fall weiter.

 

Er durfte sich einfach nicht immer alles gefallen lassen... schon gar nicht von Typen wie mir. Chris war einfach zu gutmütig und vielleicht auch noch etwas zu jung. Gut... ich war jetzt auch nicht so viel älter, aber immerhin zwei Jahre älter, als mein Freund.

 

*-*-*

 

''Okay, also Cola, bitteschön'', sagte ich und lächelte Stephan an. Dann bereitete ich die Tüte Popcorn vor und legte sie in die Microwelle. Nach einer Weile fing es schon an wie wild zu knallen.

 

Wie ein kleines Kind starrte ich auf das Gerät und hörte voller Vorfreude dem Knallen zu. Ich liebte es so sehr Popcorn herzustellen. Dazu war es auch noch megalecker.

 

Als es fertig war nahm ich es heraus, verbrannte mir beinahe die Finger und füllte es in eine Schale. Mir selber hatte ich auch Cola eingeschenkt und dann nickte ich Stephan zu.

 

''Gut, dann lass uns zocken!'', sagte ich und grinste.

 

''Was hast du denn heute so gemacht? Bisher habe ich ja nur von mir erzählt?'', fragte ich dann neugierig.

 

*-*-*

 

Ein bisschen musste ich schon grinsen, als sich Chris beinahe die Finger an dem Popcorn verbrannt hätte.... doch bedankte ich mich für die Cola und nahm das Glas in Empfang.

 

Auf dem Weg zurück ins Wohnzimmer, beantwortete ich die Frage meines Freundes:

 

"Hmm... ich hab gearbeitet, dann bin ich einkaufen und anschließend nach Hause gegangen... wo ich mich dann ziemlich allein fühlte und an dich denken musste."

 

Ich grinste ihn an, während ich die letzten Worte aussprach.

 

Im Wohnzimmer angekommen, stellte ich zunächst mein Glas auf den Tisch und setzte mich dann auf die Couch.

 

"Hör mal, Chris, ich muss mit dir reden.", begann ich: "Lass dir doch von so Typen wie mir nicht immer alles gefallen. Du musst auch mal lernen nein zu sagen. Ich mein, ich will nicht, dass du ausgenutzt wirst... und deshalb werde ich mich ab jetzt auch etwas zurücknehmen und wenn es dir dann eben mal nicht so gut geht oder du was nicht möchtest, dann sag es doch einfach, ok."

 

Intensiv sah ich ihm in die Augen und meinte, was ich sagte, ernst.

 

Ich mochte ihn sehr und wollte einfach vermeiden, dass er ausgenutzt wurde, denn dafür war er definitiv zu schade.

 

*-*-*

 

Er musste an mich denken? Bei diesen Worten spürte ich Hitze in meinem Gesicht aufsteigen. Wieso sagte er so was? Dann war er auch noch so verdammt nett zu mir.

 

Irgendwie befand ich mich gerade in einem falschen Film? Oder war es gar ein Traum?

 

Stephan war ein Hammer aussehender Typ und die Mädels standen mit Sicherheit Schlange bei ihm. Wie sollte da so eine kleine nervende Schwuchtel wie ich überhaupt eine Chance haben?

 

Bisher war ich auch nie auf die Gedanken gekommen, doch wo er jetzt so lieb war und auch noch sagte, dass er an mich denken musste, machte ich mir irgendwie schon Hoffnungen.

 

Es war ja nicht so, dass ich in ihn verknallt wäre, aber von der Bettkante würde ich ihn definitiv nicht stoßen.

 

Ich setzte mich auf meine Klappcouch, die mir auch als Bett diente und schaltete schon mal den Fernseher und meine Konsole ein.

 

''Du hast ja recht! Es fällt mir nur irgendwie schwer 'nein' zu sagen. Vielleicht habe ich einfach Angst dadurch Freunde zu verlieren? Die dann wahrscheinlich gar keine wären. Die Tatsache auf einmal allein dazustehen, bereitet mir Magenschmerzen. Aber ich will es versuchen, okay...'', sagte ich dann und nippte an meiner Cola.

 

Manno, irgendwie war es mehr als heiß hier drin. Also stand ich auf und riss das Fenster auf. Herrlich frische Luft strömte herein und brannte regelrecht auf meinen Wangen.

 

Warum hatte Stephan mich so durcheinander gebracht? Hatte er mit Absicht diese Worte gewählt?

 

Von den Anderen kannte ich es schon, dass dort ab und an mal ein blöder Spruch kam mit zweideutigem Hintergrund. Nur Stephan hatte sich bisher da immer zurückgehalten.

 

Wollte er mich etwa testen?

 

*-*-*

 

Irgendwie schien Chris nervös zu sein, warum auch immer. Ich hoffte nur, dass seine Nervosität nichts mit mir zu tun hätte.

 

Geduldig hörte ich seinen Worten zu und nickte ab und zu.

 

"Ich werde immer dein Freund sein, wenn du mich lässt... auch wenn du mal nein sagst. Versuch es einfach mal und wenn du Hilfe brauchst, dann bin ich zur Abwechslung auch mal für dich da. Und wer dein Nein nicht akzeptieren kann, ist eben einfach kein Freund. Auf solche Freunde... kannst du wirklich verzichten.", antwortete ich Chris.

 

Schließlich nahm ich einen der Controller, nachdem Chris die Konsole angeschaltet hatte.

 

Dann sah ich ihn einfach nur an, während ich mir einen Schluck Cola genehmigte.

 

Was war nur mit ihm los?

 

Ging es ihm vielleicht noch immer nicht gut?

 

"Ist alles okay mit dir, oder kann ich dir irgendwie helfen?", fragte ich meinen Freund.

 

*-*-*

 

Wie eine Bombe schlug der Satz bei mir ein. Erwischt! Er hatte mich ertappt!

 

''Ich glaube mein Magen will noch nicht so ganz. Aber es geht schon langsam wieder'', versuchte ich mich rauszureden. Dann nahm ich ebenfalls einen Controller und schaute Stephan fragend an.

 

''Was möchtest du spielen? Oder soll ich ein Spiel aussuchen?'', wollte ich dann wissen.

 

Christoph Schuhmann jetzt reiß dich aber mal zusammen! Stephan ist dein Freund und er meinte das gerade eben nicht so! Schließlich kann er bestimmt jede Frau haben, die er will, was sollte er dann mit einem Kerl anfangen?

 

Nachdem ich meine Spiele auf den Tisch gelegt hatte, damit Stephan schauen konnte, setzte ich mich neben ihn und trank noch einen Schluck Cola.

 

*-*-*

 

Okay, ich spürte, wie er sich rauszureden begann, aber ich sprach ihn jetzt mal nicht drauf an, wollte nicht, dass er sich peinlich berührt fühlte... zudem wäre es wohl taktlos von mir gewesen... hätte ich ihn drauf angesprochen.

 

So nickte ich nur verstehend und meinte:

 

"Dann ist ja gut... wird schon werden. Wir lenken uns jetzt einfach ein bisschen ab, okay.

 

Hey, nehmen wir doch das Autorennspiel... dann können wir gegeneinander antreten.", schlug ich mit einem Lächeln vor und zeigte auf eines der Spiele.

 

Ich freute mich drauf mit ihm ein bisschen zu zocken... zumal es ja zu zweit eh viel mehr Spaß machte.

 

Einen Penny für deine Gedanken., dachte ich bei mir, während ich ihn anschaute.

 

Irgendwie war er zu niedlich... wie er sich benahm... ohne es anscheinend so wirklich zu bemerkten. Mich ließ es leicht schmunzeln.

 

Ob er wohl ahnte, dass ich schwul war und mich in ihn verguckt hatte?

 

Seine Nervosität ließ jedenfalls keinen anderen Schluss zu.

 

*-*-*

 

''Okay, liegt gut. Aber mach dich auf was gefasst! Ich bin gut darin'', warnte ich ihn vor und tat das Spiel rein. Sogleich begann es und man konnte sich ein Auto aussuchen und ausrüsten.

 

Klar, dass ich eine schrille Farbe wählte, eben auffallend schwul für einen Mann.

 

Dann schnappte ich mir ein Pinkes Plüschkissen und steckte es mir zwischen die Beine, wobei ich mich im Schneidersitz auf meine Couch setzte. Gedanklich hörte ich meine Mutter sagen: Nicht mit den Schuhen aufs Sofa!

 

Aber vermutlich machte ich es gerade deswegen in meiner Wohnung. Später zum schlafen würde sowieso ein Laken drübergezogen werden, also war es doch egal.

 

Ich versuchte nicht mehr an Stephans Zweideutigkeiten zu denken. Stellte noch die Schüssel Popcorn zwischen uns und schon begann das Spiel.

 

Beinahe jeden Abend spielte ich das und mittlerweile war ich richtig gut drin. Aber ich war gespannt was Stephan drauf hatte.

 

*-*-*

 

So, so, er war also gut in dem Spiel... na, er würde sich noch wundern.

 

Ich kannte das Spiel sehr gut und hatte dort schon einige Rennen gewonnen.

 

Auf seine Aussage hin musste ich grinsen, verriet mich aber nicht, setzte mein Pokerface auf.

 

Das Spiel begann, ich suchte mir ein schwarzes Auto aus und rüstete es ebenfalls aus.

 

Die Farbe, die Chris wählte war eindeutig "schwul" und ich war mir sehr sicher, dass er schwul war... wusste es aber nicht so ganz genau.

 

Nun auch noch das Plüschkissen in pink... herrje... das war ja schon zu süß.

 

Ich schmunzelte, doch sah ich ihn nun nicht mehr an, wollte mich nur noch auf das Spiel konzentrieren.

 

Dann begann auch schon das Rennen und tatsächlich hatte ich anfangs noch echte Schwierigkeiten gegen ihn zu bestehen... aber schließlich holte ich auf und fuhr ihm davon.

 

Innerlich, und so dass er es nicht merkte... grinste ich in mich hinein.

 

*-*-*

 

Stephan war doch tatsächlich an mir vorbeigerauscht. Dabei war ich mir so sicher gewesen.

 

Etwas erstaunt schaute ich ihn an, als er der Sieger der ersten Runde wurde.

 

''Glückwunsch'', konnte ich nur sagen und schnappte mir etwas Popcorn.

 

''Ich will eine Revanche!'', beschwerte ich mich gespielt mit hoher Stimme und schaute Stephan direkt in die Augen. Zum ersten Mal bemerkte ich wie toll die waren und konnte mich kaum losreißen.

 

Herrje, was war denn nur los mit mir? Beinahe verschluckte ich mich noch am Popcorn und musste erst mal einen Schluck trinken.

 

Ganz ruhig bleiben und vor allem nicht vergessen zu atmen. Warum machte Stephan mich denn nur so nervös?

 

Vielleicht weil wir noch nie bei mir so saßen und dazu noch ganz allein.

 

*-*-*

 

Ich grinste wieder und meinte:

 

"Danke. Ich hab wohl vergessen zu sagen, dass ich das Spiel kenne und schon sehr viele Rennen gewonnen habe." und zwinkerte ihm zu.

 

"Sicher, du bekommst deine Revange...", fügte ich hinzu und lachte ein wenig.

 

Aber dann schaute er mir in die Augen und ich schaute einfach nur zurück. Herrje, dieser Blick... sein Blick... das musste doch verboten werden!

 

Mir wurde nun wirklich alles klar, als er sich auch noch so halbwegs an dem Popcorn verschluckte.

 

Spürte er etwa das selbe wie ich?

 

Um mich nicht zu verraten, senkte ich nun meinen Blick... nahm die Cola und trank einen Schluck.... stellte das Glas wieder auf den Tisch zurück und nahm mir ebenfalls etwas Popcorn.

 

Jetzt musste ich mich wirklich erst mal ablenken... Chris machte mich vollkommen fertig mit seinen Blicken.

 

Dagegen kam ich kaum an.

 

*-*-*

 

Als wäre nichts gewesen, stellte auch ich das Glas zurück auf den Tisch und begann ein neues Spiel.

 

''Auf ein neues!'', sagte ich und dieses Mal gab ich mir sehr viel Mühe. Stephan musste doch zu schlagen sein.

 

Am Anfang sah es nach einen unentschieden aus, doch im letzten Moment gab ich noch einmal Gas und gewann tatsächlich die Runde.

 

''Du bist definitiv ein ernstzunehmender Gegner!'', sagte ich, sah dabei aber weiter auf den Schirm und griff in die Schüssel mit dem Popcorn.

 

*-*-*

 

Mit hochgezogener Augenbraue musste ich feststellen, dass ich diese Runde, trotzdem ich mir so viel Mühe gegeben hatte, nun verloren hatte.

 

Nun war ich nicht gerade ein guter Verlierer... im Gegenteil, ich konnte eigentlich überhaupt nicht verlieren, doch hier in seiner Gegenwart ließ ich mir nichts anmerken, auch wenn ich mich gedanklich unglaublich ärgerte. Ihn am liebsten angeschrien und den Controller in eine Ecke geworfen hätte.

 

Aber ich riss mich zusammen, lächelte gespielt.

 

"Glückwunsch. Na ja, was solls... so ist es eben. Aber jetzt hab ich genug vom Spielen. Es ist eh schon sehr spät und ich sollte langsam heim.", erwiderte ich auf seine Aussage hin.

 

Sicher, es war "nur" ein Spiel... aber so etwas nahm ich eben sehr persönlich.

 

Vorsichtig legte ich den Controller auf den Tisch zurück, trank das Glas Cola leer und erhob mich dann von der Couch.

 

"Ja, also, es war ein wirklich schöner Abend. Danke, Chris.", verabschiedete ich mich noch, bevor ich langsam das Wohnzimmer verließ.

 

*-*-*

 

Ein wenig enttäuscht war ich nun schon, dass Stephan schon gehen wollte. Aber er hatte recht, es war wirklich schon spät.

 

Also begleitete ich ihn noch zur Tür.

 

''Ich fand den Abend auch sehr schön und komm gut nach Hause! Jetzt haben wir ein unentschieden und beim nächsten Mal schauen wir, wer der Sieger ist, okay?'', sagte ich zu ihm und lächelte ihn an.

 

Irgendwie kam mir das ganze schon komisch vor, dass er so plötzlich gehen wollte, doch dazu sagte ich nichts.

 

Immerhin war es wirklich schon spät. Meine hellgrünen Augen fixierten Stephan geradezu, während ich meinen blonden Pony gekonnt aus der Stirn strich, wie eben fast immer.

 

*-*-*

 

Mich von Chris verabschiedend, starrten meine braunen Augen, noch einen Moment, in die meines Freundes, jedoch nicht allzu lang, dann wand ich mich zum Gehen um und verließ die Wohnung.

 

"Danke, und du schlaf nachher gut.", meinte ich noch im Hinausgehen.

 

Dann ging ich auch schon die Treppe herab und machte mich auf den Weg nach Hause.

 

Natürlich wusste ich auch, wie dämlich das jetzt ausgesehen haben musste, aber ich konnte in diesem Punkt einfach nicht über meinen Schatten springen.

 

Vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken das Spielen aufzugeben... es würde mir viel Zeit und Nerven sparen.

 

Etwas später hatte ich meine Wohnung erreicht und betrat diese sogleich. Meine Schlüssel hängte ich an den Haken und meine Jacke bekam ihren Platz am Garderobenständer.

 

Im Schlafzimmer zog ich mich dann bis auf die Shorts aus und machte mir anschließend, in der Küche, etwas zu essen und nahm mir auch was zu trinken.

 

Mit alledem ging ich ins Wohnzimmer, wo ich das Tablett mit dem Essen auf den Tisch stellte, den Fernseher und die Konsole anschaltete.

 

Dann setzte ich mich hin und begann eben dieses Spiel zu spielen, wobei ich gerade eben nicht bei Chris verloren hatte.

 

Nein, das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen.

 

So würde ich jetzt wohl mal wieder die halbe Nacht an der Konsole sitzen und wie blöd zocken.

 

*-*-*

 

Noch etwas sehnsüchtig hatte ich Stephan nachgesehen und war dann in meine Wohnung zurückgegangen. Das Spiel stellte ich aus und auch das Popcorn stellte ich weg.

 

Dann schon ich mir noch eine Pizza in den Ofen und während die vor sich hin backte, ging ich unter die Dusche. Als ich fertig war, war auch die Pizza schön braun und ich genoss sie, während ich noch ein wenig fern sah.

 

Kaum dass die Pizza leer war, machte ich die Couch zu meinem Bett und legte mich schlafen. Der Fernseher lief wie üblich die halbe Nacht nebenher, bis ich ihn endlich ausstellte.

 

Jedoch schlief ich sehr unruhig. Immer wieder war Stephan in meinem Traum. Er sagte zweideutige Sachen zu mir und grub mich extrem an.

 

Als ich dann endlich nachgab und wir uns fast küssten, klingelte es an der Haustür.

Bevor ich aufstand, schaute ich zur Uhr, die mir sagte, dass es bereits nach Mittag war.

 

*-*-*

 

Tatsächlich hatte ich es geschafft und die ganze Nacht durch gezockt. Als ich denn nun endlich jedes Rennen auf diesem verdammten Spiel gewonnen hatte war es laut Uhr schon kurz nach acht. So schaltete ich die Konsole aus und packte mich beruhigt ins Bett.

 

Das Essen, das sich mir in der Nacht noch gemacht hatte, hatte ich gar nicht angerührt, doch spürte ich keinen Hunger. War ich doch viel zu beschäftigt gewesen, um auch nur eine Sekunde ans Essen zu denken.

 

So schlief ich mich jetzt erst mal aus und dachte an nichts mehr.

 

*-*

 

Der Tag war ziemlich verregnet und genau an diesem Tag hatte der fünfundzwanzigjährige Lars frei und wollte seinen Freund Chris besuchen, von dem er schon eine gefühlte Ewigkeit nichts mehr gehört hatte.

 

Na gut, er hatte auch wenig Zeit, da er viel gearbeitet hatte und eigentlich kaum noch wusste wo ihm der Kopf stand.

 

Aber nun hatte er ab diesem Tage, für eine Woche Urlaub und würde sich mal wieder um seine Freunde kümmern.

 

So war er gegen Mittag aus dem Haus gegangen und hatte sich auf den Weg zu Chris gemacht.

 

Da er nicht allzu weit weg wohnte, hatte er Chris' Wohnung bald erreicht und klingelte... vor der Tür wartend.

 

*-*-*

 

Müde und nur in enger Shorts bekleidet, öffnete ich die Tür. Meine Haare waren mehr als zerzaust und müde rieb ich mir die Augen.

 

Dann stand Lars plötzlich vor mir und ich gähnte herzhaft.

 

''Morgen'', brachte ich irgendwie heraus und ließ ihn herein.

 

*-*-*

 

"Dir auch einen guten Morgen... auch wenn es schon Mittag ist.", grinste Lars Chris an, dann betrat er die Wohnung und schloss hinter sich dir Tür.

 

"Ja, sag mal, du liegst um die Zeit noch in den Federn? Das bin ich ja gar nicht gewohnt von dir. Was ist denn los, hm?", fragte Lars und schaute seinen Freund mit seinen himmelblauen Augen an.

 

"Ich wollte dich nur mal besuchen, weil wir uns ja lange nicht gesehen haben. Wie geht es dir denn?", bombardierte Lars Chris mit seinen Fragen und redete wahrscheinlich mal wieder zu viel.

 

*-*-*

 

So ganz wach war ich irgendwie noch nicht, denn sonst hätte ich mindestens genauso viel geredet wie Lars. Immer noch müde trottete ich ins Zimmer, öffnete das Fenster und ging in die Küche.

 

Dort stellte ich den Wasserkocher an, da Lars mit Sicherheit etwas warmes wollte, genauso wie ich jetzt, zum Wachwerden.

 

''Weiß auch nicht, irgendwie hatte ich wohl schlaf nachzuholen'', brachte ich dann langsam hervor und setzte mich auf meine Couch, die nun immer noch ein Bett war.

 

''Stephan war gestern lange hier und wir haben ein bisschen gezockt'', rückte ich dann mit der Sprache raus. Als dann das Wasser kochte, stand ich wieder auf und machte uns zwei Tassen fertig.

 

''Tee oder Kaffee?'', fragte ich nebenbei.

 

*-*-*

 

"Ich nehme einen Kaffee, danke. Ähm, kann ich dir was helfen?", fragte Lars hilfsbereit, nachdem er Chris zugehört hatte.

 

So, Stephan also... na ja, er wusste ja, dass Stephan schon lange auf Chris abfuhr... irgendwann hatte er ihm das mal erzählt.

 

Er stand auf und folgte Chris in die Küche.

 

"Ihr habt gezockt? Da kann ich ja nur hoffen, dass der liebe gute Stephan fleißig gewonnen hat... ansonsten dürfte der jetzt ziemlich beleidigt sein.", platzte es aus Lars heraus und musste grinsen, bei dem Gedanken.

 

Kannte er doch die Macken seines Freundes sehr gut. Wie viele Controller mussten seinetwegen ihr "Leben" lassen, weil er sich nicht im Griff hatte... sich nicht beherrschen konnte.

 

*-*-*

 

''Ähm... Also...'', versuchte ich zu erklären. Verstand nun aber auch den schnellen Aufbruch von Stephan.

 

''Du kannst dir schon mal Milch und Zucker reinmachen'', lenkte ich kurz ab.

 

Doch dann musste ich auch grinsen und schaute Lars an. Warum waren denn auf einmal alle so nett zu mir?

 

''Stephan ist gestern sehr voreilig nach Hause!'', kam es dann kleinlaut von mir und ich hoffte, dass es als Erklärung ausreichte und ich nichts weiter zu sagen brauchte.

 

Dann nahm ich meinen Kaffee und setzte mich wieder auf meine Couch. Ein wenig bequem machte ich es mir nun schon, denn irgendwie war ich trotz allem noch nicht ganz wach.

 

*-*-*

 

Auch Lars nahm sich seinen Kaffee, doch tat er sich keine Milch und keinen Zucker rein, denn er trank ihn schwarz.

 

Nachdem er Chris wieder ins Wohnzimmer gefolgt war, setzte er sich auf einen Sessel und schaute Chris an, der es sich im Bett wieder bequem gemacht hatte.

 

Lars hatte nur genickt, als Chris versuchte ihm zu erklären, was passiert war.

 

Er trank einen kleinen Schluck Kaffee und stellte die Tasse dann dann auf den Tisch.

 

"Es tut mir leid, wenn ich dich geweckt haben sollte. Ich werde auch nicht lange bleiben, wollte dich nur besuchen und schauen was du so machst. Denn ich werde bald für ein Jahr nach Ägypten gehen und dort arbeiten. Dann werde ich euch vorläufig nicht mehr sehen können.", erzählte Lars, doch ging er nicht drauf ein, was ihm sein Freund erzählt hatte.

 

*-*-*

 

''Ähm... Wie jetzt und das erzählst du mir so ganz nebenbei? Nein, so einfach kommst du mir nicht davon! Ich mach mich eben fertig und dann gehen wir in die Stadt!'', beschloss ich einfach und grinste Lars breit an.

 

Dann sprang ich auf und suchte mir etwas zum Anziehen heraus. Schnell hatte ich etwas gefunden und verschwand im Bad, wo ich mich bei halb offener Tür anzog.

 

''Wie kommst du ausgerechnet auf Ägypten?'', wollte ich interessiert wissen.

 

*-*-*

 

Herrje, Chris hatte einen tollen Körper, zumindest was Lars so sehen konnte und strich sich leicht nervös durch seine kurzen schwarzen Haare.

 

Denn er konnte schon ein wenig sehen, wie sich Chris umzog... zumindest mehr als Schatten. Doch wagte er es nicht näher an das Bad heran zu gehen.

 

Was hätte Chris denn dann von ihm gedacht... außerdem tat man so was nicht.

 

Unbewusst leckte er sich leicht, aber lasziv über seine Lippen.

 

Weshalb wollte Chris jetzt unbedingt mit ihm in die Stadt?

 

So wichtig war er doch sonst niemandem so wirklich gewesen. Er hatte doch immer viel zu viel geredet... war eigentlich noch schlimmer gewesen, als Chris, der nun auch schon sehr viel reden konnte, wenn man ihn nicht rechtzeitig stoppte.

 

*-*-*

 

Mist, ausgerechnet das T-Shirt, was ich anziehen wollte, hatte einen Fleck. Also verließ ich das Bad und kramte erneut im Schrank herum.

 

''Hat es dir die Sprache verschlagen? Passt ja gar nicht zu dir!'', grinste ich Lars an.

 

''Oder, was willst du machen? Irgendwie verabschieden wäre schon toll. Nur so nur zum Kaffee finde ich blöd'', erklärte ich und schaute ihn mit verzogenen Lippen an.

 

Wo war denn nur mein Shirt von gestern geblieben?

 

Dann sah ich es und musste lachen. Lars saß halb darauf, also ging ich zu ihm rüber und zog es ein wenig hervor.

 

''Darf ich das haben?'', fragte ich grinsend.

 

*-*-*

 

Gerade starrte Lars Chris noch an, dachte "schlimme" Sachen dabei... als Chris auf ihn zu kam und meinte, ob er das haben könnte... was auch immer.

 

Lars schaute herab und sah, dass er auf einem Shirt saß.

 

"Oh... ähm Entschuldigung... ja, klar, kannst du das haben... du kannst aber auch gern so bleiben.", erwiderte Lars mit einem sehr frechen Grinsen, wobei er Chris' nackten Oberkörper ausgiebig betrachtete... ja fast schon anstarrte.

 

Schließlich stand er dann aber doch auf, nahm das Shirt und reichte es seinem Freund.

 

Dann setzte er sich wieder.

 

"Ach so... ähm... nein, mir hat es nicht die Sprache verschlagen... natürlich nicht. Sorry, war eben etwas in Gedanken.", versuchte er sich rauszureden.

 

"Hmm... ja, wie ich auf Ägypten komme... ich mag das Land und dessen Geschichte sehr, deshalb möchte ich dort arbeiten und nach einem Jahr werde ja dann sehen, wie weit ich komme und ob ich vielleicht dort bleiben möchte.", erzählte Lars schließlich und endlich.

 

Seinen Blick von Chris nehmend, widmete er sich seinem nunmehr lauwarmen Kaffee und trank diesen in einem Zug leer. Irgendwie schien sich in seinem Hals eine Wüste ausgebreitet zu haben.

 

*-*-*

 

''Wieso soll ich denn so bleiben?'', fragte ich etwas verwirrt, da ich etwas auf der Leitung stand. Die nachfolgenden Worte zogen nur so an mir vorbei, als hätte Lars sie gar nicht gesagt.

 

Wollte er etwa...

 

Etwas perplex schaute ich Lars an, kratzte mich dabei nachdenklich am Kopf.

 

War das nun wieder so eine Verarschung und er wollte meine Reaktion testen? Oder war das hier etwa ernst gemeint?

 

Unsicher hielt ich mein Shirt in den Händen. War mir nun nicht sicher, ob ich es anziehen oder doch bleiben lassen sollte. Lars war ein netter Kerl, meistens zumindest und gutaussehend dazu.

 

Auch mit ihm konnte ich mir durchaus etwas vorstellen. Dazu kam, dass der letzte Sex den ich hatte, eine ganze Weile her war.

 

Irgendwie war man da wohl anfällig für solche Vorstellungen. Was wäre wohl, wenn ich bei diesen Sprüchen kontern würde?

 

''Wenn ich so bleiben soll, musst du dich aber auch ausziehen!'', sagte ich todernst und starrte Lars dabei tief in die Augen.

 

Ich ließ es auf einen Versuch ankommen. Wenn es ein Scherz von ihm war, war es eben auch einer von mir. Ganz einfach!

 

*-*-*

 

So, so.... Chris wollte ihn anscheinend provozieren... gut, er spielte mit und ihm war es nur mehr als recht.

 

Eigentlich war es nur als Scherz gedacht, aber Chris reizte ihn schon sehr... allein seine Anwesenheit reizte Lars.

 

Er stand auf, stellte sich genau vor Chris hin und erwiderte frech konternd:

 

"Okay, ich zieh mich auch aus.... aber dann musst du auch mit den Folgen rechnen." und sah ihm dabei intensiv in die Augen.

 

Langsam zog er tatsächlich sein Shirt aus und ließ somit seinen sehr schlanken, leicht trainierten Oberkörper sehen.

 

Noch ein Stück näherte Lars sich Chris und begann ihn zu streicheln... erst die Wangen... fuhr dann leicht mit seinem Daumen die Lippenkonturen seines Freundes nach... während seine linke Hand den ebenfalls nackten Oberkörper von Chris erforschte.

 

Er ließ von ihm ab, zog ihn dann aber sacht an sich heran, nahm ihn in seine Arme, blickte ihm noch einmal tief in die Augen, dann küsste er ihn sanft und sehr zärtlich, während seine Finger Chris' Rücken liebevoll streichelten...

 

*-*-*

 

Schon als Lars' Finger meine Lippen berührten, schloss ich die Augen. Dann spürte ich seine warmen Hände auf meiner nackten Haut und seine weichen Lippen auf den meinen.

 

Lars war ein guter Küsser, wie ich feststellen musste.

 

Ich ließ mich treiben. Wieso auch nicht? Schließlich war ich Single und konnte tun und lassen was ich wollte.

 

Außerdem war das vielleicht genau die richtige Verabschiedung für Lars. Irgendwie würde ich ihn vermissen.

 

Sanft und noch etwas scheu legte ich meine Hände auf seine Brust und ließ sie dort verweilen. Ein wenig stemmte ich mich sogar dagegen. Nicht so, als wollte ich ihn wegstoßen, eher so, als wollte ich ein wenig zeigen, dass ich da war und keine Angst hatte vor dem, was hier geschah.

 

Immerhin hatte ich schon oft Sex gehabt und auch viele One-night-stands. Nur eben noch nie mit Lars. Doch ich war neugierig darauf. Vor allem wie gut er noch gebaut war, denn sein Oberkörper machte mich schon mal ziemlich an.

 

*-*-*

 

Da von Chris keine Gegenwehr kam und Chris ihn zudem auch berührte, was ihn mehr als geil machte, machte Lars weiter mit dem was er tat. Er küsste sich nun, an Chris' Hals entlang herab, bis er dessen Oberkörper erreichte und diesen ebenfalls küssend bearbeitete... und auch die Brustwarzen nicht ausließ.

 

Schließlich drehte er ihn so, dass Chris mit dem Rücken zu seiner Couch stand und schob ihn langsam sacht zu dieser hin. Dort angekommen ließ er ihn auf die Couch gleiten und legte sich halb auf ihn, sein rechtes Bein zwischen denen seines Freundes.

 

Über Chris gebeugt, stützte er sich auf seinen Händen auf und begann Chris wieder zu Küssen, während er eine Hand an dessen Körper streichelnd entlang gleiten ließ und schließlich am Hosenbund ankam.

 

Geschickt hatte er den Verschluss der Hose geöffnet und entfernte sie, ebenfalls sehr geschickt.

 

Nun lag Chris halbnackt vor ihm.. nur noch ein Stück Stoff trennte ihn von seinem "Ziel".

 

Doch ließ er zunächst von Chris ab und zog sich nun selbst auch aus, denn in seiner Hose war es jetzt schon ziemlich eng geworden. Bis auf die Shorts hatte er sich entkleidet und legte sich nun wieder auf seinen Freund, dessen Beine er sacht spreizte und sich dazwischen legte.

 

Seine Hand legte er auf die Männlichkeit seines Freundes, die noch im Slip verborgen lag und strich erst mal nur sehr sanft drüber. Seine eigene Erregung ignorierte er gekonnt.

 

*-*-*

 

Ich ließ mich von Lars führen, was mir sehr gefiel, da ich beim Sex gerne den passiveren Part einnahm und mich verwöhnen ließ.

 

Ein breites Grinsen legte sich auf meine Lippen, als Lars sich auszog. Er hatte einen tollen Körper und das gefiel mir sehr. Als seine Hand nun über meinen Slip glitt, regte sich meine Männlichkeit langsam.

 

Lars wusste definitiv genau, was er tat und ich war mir sicher, dass das nicht das erste Mal war. Warum hatte ich nie gemerkt, dass er auf Männer stand?

 

Genießend ließ ich mich in die Kissen sinken und erwiderte den Kuss heiß und innig. Doch streichelte ich Lars auch ein wenig, malte zärtlich mit dem Finger seine Muskeln nach. Es fühlte sich herrlich an.

 

*-*-*

 

Nur noch ein Weilchen streichelte und küsste Lars den Körper von Chris, dann entfernte er auch das letzte Stückchen Stoff von ihm und sich... blickte auf den schönen, sehr gut gebauten Körper seines Freundes herab und leckte sich über die Lippen.

 

Er beugte sich herab, küsste Chris noch einmal, dann wanderte er küssend an dessen Körper herab... hinterließ dabei eine leicht feuchte Spur und erreichte die Männlichkeit seines Freundes bald, die er aber noch außer Acht ließ und sich erst mal den Innenseiten der Schenkel widmete, ehe er die Männlichkeit in seinen Mund aufnahm und diese etwas mit der Zunge kitzelnd ärgerte.

 

Er ließ diese noch einmal herausgleiten, küsste und leckte an ihr, massierte auch leicht die Hoden seines Freundes, bis er die Männlichkeit wieder in seinen Mund aufnahm und zu saugen begann.

 

Dies tat er eine ganze Weile, ließ seine Finger in Chris' Mund gleiten, so dass dieser schön feucht wurde, was ihn ziemlich anmachte.

 

Erst dann wanderte er mit dem Fingern nach unten, spreizte die Pobacken ein wenig und umkreiste den Eingang erst mal nur ganz vorsichtig. Erst dann drang er sanft und erst mal nur mit einem Finger in Chris ein, um ihn ein wenig vorzubereiten.

 

*-*-*

 

Stöhnend gab ich mich den Reizen von Lars hin. Er machte seine Sache mehr als gut. An seinen Finger saugte ich wild, bevor ich mich entspannte und ihn mich dehnen ließ.

 

Es fühlte sich so toll an. Anscheinend hatte ich ganz vergessen, wie geil so was war. Meine Männlichkeit hatte ihre volle Erektion erreicht und die ersten Lusttropfen strömten heraus.

 

Wild warf ich meinen Kopf hin und her, wobei ich immer dann stöhnte, wenn Lars es richtig machte. Also stöhnte ich beinahe die ganze Zeit über, da sich alles toll anfühlte.

 

Schade, dass wir so was nicht eher gemacht hatten. Jetzt würde ich nur dieses eine Mal in den Genuss kommen und dann vorerst auf jeden Fall nicht mehr.

 

Ich reckte mich Lars entgegen und hob mein Becken an, verlangte regelrecht nach mehr.

 

*-*-*

 

Aber Lars gab sich gespielt unbarmherzig und "quälte" Chris noch ein wenig mit der süßen Folter. Dehnte Chris noch etwas... nahm auch den zweiten Finger dazu...

 

.bis auch er es nicht mehr aushielt....

 

Er spreizte die Pobacken seines Freundes und brachte seine Männlichkeit ganz nahe an dessen Eingang... vorsichtig drang er dann Stück für Stück in ihn ein.

 

Ein lautes Stöhnen konnte er währenddessen nicht unterdrücken. Diese Hitze... diese Enge... trieben ihn an den Rand des Wahnsinns.

 

Am Liebsten hätte er sofort zugestoßen, doch beherrschte er sich und gab Chris die Zeit sich an ihn zu gewöhnen... wollte er ihm doch nicht mehr, als unbedingt notwendig, weh tun.

 

Er mochte den Kleinen sehr und würde ihn am Liebsten mit nach Ägypten nehmen... aber das war wohl nur ein Wunschtraum von ihm. Denn so wie Chris aussah, konnte er jeden Kerl haben, wenn er denn wollte.

 

Zudem ahnte er sowieso, dass er für Chris jetzt nur ein One-Night-Stand war... nicht mehr und nicht weniger.

 

*-*-*

 

Endlich bekam ich, was ich wollte und Lars drang in mich ein. Am Anfang kam dieses bekannte Ziehen und ich versuchte es so gut es ging zu ignorieren. Schließlich wusste ich doch, dass es gleich besser werden würde.

 

Anfangs war es dann unangenehm und ich musste ein wenig hin und herrücken, bis die richtige Position gefunden war.

 

Was Lars hier mit mir tat, war absolut nach meinem Geschmack. Genießend ließ ich mich gehen und schloss immer wieder für eine Weile die Augen.

 

Dabei fing ich an, an meiner Brustwarze zu spielen, weil mich das noch etwas entspannte.

 

*-*-*

 

Ganz langsam begann sich Lars in Chris zu bewegen, während er dessen Männlichkeit in dem selben Rhythmus massierte, wie er in ihn stieß.

 

Natürlich wurde er immer schneller und heftiger, konnte sich kaum mehr beherrschen. Chris war einfach viel zu geil und dann diese Enge dazu... er stöhnte völlig erregt auf. Jedoch schloss er seine Augen nicht, sondern beobachtete Chris... speicherte jedes Detail in seinem Gedächtnis ab.

 

Wie Chris an seinen Brustwarzen spielte... man, das musste doch verboten werden, denn es reizte ihn noch zusätzlich.

 

Nach noch ein paar Stößen war es schließlich soweit und er ergoss sich, mit einem äußerst erregtem Stöhnen, in seinem Freund... während sein Körper noch vor Erregung zitterte und bebte.... sich sein Herzschlag verdoppelte und sich seine Augen genießend schlossen.

 

*-*-*

 

''Ja... gut so...'', stöhnte ich, während Lars immer schneller wurde. Er machte es genau richtig und kaum, dass er gekommen war, kam es auch mir. Mit lautem Stöhnen ergoss ich mich teils in Lars' Hand, teils auf meinen Bauch.

 

''Das war gut'', schnaufte ich und öffnete meine Augen wieder.

 

Genau das hatte ich gebraucht. Nur schade, dass es wohl vorerst keine Wiederholung geben würde. Dennoch lächelte ich Lars an.

 

Dann kramte ich nach Tüchern, damit wir uns säubern konnten. Lars reichte ich auch welche, immerhin hatten wir beide ganz schön rumgesaut.

 

*-*-*

 

Lars nickte, auf die Aussage seines Freundes hin, musste aber direkt grinsen.

 

Dankend nahm er die Tücher entgegen und säuberte sich ebenfalls.

 

"Ja, das war gut.", erwiderte Lars ruhig und mit sanfter Stimme, nachdem er wieder zu Atem gekommen war, konnte es nicht lassen und küsste ihn noch einmal sanft und voller Zärtlichkeit.

 

Chris machte ihn mit seinem Lächeln allein schon fast wahnsinnig, so dass er sich nun erhob, seine Sachen einsammelte und ins Bad ging.

 

"Ich geh mich nur schnell säubern, okay.", hatte er Chris noch Bescheid gesagt, dann war er im Bad verschwunden.

 

Schnell säuberte er sich´sehr gründlich, dann zog er sich wieder an, kämmte seine Haare und verließ das Bad wieder.

 

Er würde Chris zu gern etwas sagen, aber er traute sich nun doch nicht, aus Sorge, dass Chris ihn abweisen würde.... ergo schwieg er. Es war vielleicht auch besser so.

 

Wieder im Wohnzimmer angekommen, sah er Chris an und konnte seinen Blick irgendwie nicht von ihm abwenden.

 

*-*-*

 

Ich verstand es schon, dass Lars im Bad verschwand, nur war es schade, dass er angezogen wieder kam. Irgendwie hatte ich es wohl verpasst mich anzuziehen und lag immer noch nackt auf dem Sofa.

 

Ein wenig Kuscheln wäre schon schön, doch scheinbar zu viel verlangt, also suchte ich nach und nach meine Sachen zusammen und zog mich allmählich an.

 

''Schade, dass du weg gehst'', rutschte es mir dann raus, ''Könnte mich daran gewöhnen, was wir gerade getan haben.''

 

Verlegen war ich schon dabei, so offen darüber zu reden und richtig ansehen konnte ich Lars auch nicht. Aber ich meinte es ehrlich und es kam von Herzen.

 

*-*-*

 

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen, hörte Lars die Worte seines Freundes und erwiderte:

 

"Dann komm doch mit mir... zu gern würde ich dich mitnehmen. Es tut mir fast schon weh, dich hier zurück zu lassen.", dabei sah er Chris beim anziehen zu und ging wieder auf ihn zu.

 

Sanft packte er ihn an den Schultern und sah ihm ins Gesicht.... konnte nicht anders und küsste ihn wiederum.

 

"Ich kann nicht hier bleiben und bis ich zurück bin... so lange halte ich es, glaube ich, ohne dich nicht aus.... und es ist nicht nur der Sex, der mich zu dir zieht. Du bist es, der mich anzieht... wie ein Magnet. Du hast so wunderschöne Augen...", sprach Lars und sah Chris, wie ein verliebter Trottel in die Augen.

 

*-*-*

 

Den Kuss hatte ich zwar erwidert, nur fühlte ich mich von dieser Bitte regelrecht erschlagen.

 

''Lars, ich mag dich wirklich sehr, aber wie stellst du dir das vor. Ich bin nicht so wie du. Niemals könnte ich hier weggehen und meine Freunde zurücklassen. Außerdem bezahlen meine Eltern die Wohnung dafür, dass ich hier meine Ausbildung mache'', versuchte ich zu erklären.

 

Unmöglich konnte ich meinen Eltern nun sagen, dass ich nach Ägypten wollte, wegen eines Jungen. Selbst wenn ich es unbedingt wollte, ginge es jetzt nicht.

 

''Außerdem weiß ich gar nicht genau, wie ich gefühlsmäßig zu dir stehe'', sagte ich dann ganz offen und ehrlich zu Lars.

 

Dass ich ihn mochte, dessen war ich mir sicher, aber war es Liebe?

 

*-*-*

 

Lars nickte verstehend.

 

"Ich verstehe dich. Nun, ich habe jetzt noch genau zwei Wochen Zeit, dann muss ich los.", sprach Lars und nahm sich zusammen.

 

Nein, er würde sich keinen Tränen hingeben. Zudem war es vielleicht ja besser so. War er doch eh nicht so wirklich beziehungsfähig, liebte seine Freiheit und seine Arbeit über alles.

 

Nun, vielleicht würde er ja auch dort bleiben.

 

Vermutlich wäre auch das besser für ihn, denn er wollte nicht zuschauen müssen, wie sich Chris in einen anderen verliebte und mit diesem dann zusammen kam.

 

Nun ja, er hatte mit so einer Reaktion von Chris ja gerechnet.... hatte eigentlich nichts anderes erwartet.

 

"Mach dir mal keinen Kopf. Es ist alles gut.", sprach er noch, dann lenkte er vom Thema ab:

 

"Also, was machen wir jetzt. Wollen wir noch in die Stadt?"

 

*-*

 

Stephan hatte derweil ausgeschlafen, stand auf und ging in die Küche, wo er sich einen starken Kaffee kochte und dann erst mal duschen und sich pflegen ging.

 

Anschließend betrat er die Küche wieder, nahm sich eine Tasse, goss den Kaffee hinein und setzte sich an den Tisch, wo er aus dem Fenster schaute und sich eine Zigarette anzündete.

 

So richtig wusste er noch nicht, was er heute tun wollte.

 

*-*-*

 

''Na ja, in zwei Wochen ist viel möglich. Genießen wir doch einfach die Zeit und schauen was kommt... Also wenn du möchtest gehen wir noch in die Stadt. Etwas frühstücken wäre toll und gegen Bummeln habe ich auch nichts einzuwenden'', sagte ich zu Lars und lächelte ihn an.

 

Das mit dem Kuscheln verkniff ich mir jetzt, immerhin lag irgendwie so viel Gefühl in der Luft und ich merkte, dass ich Lars weh getan hatte. Dabei konnte ich es doch nicht ahnen.

 

Ich mochte ihn, da war ich mir sicher. Nur wie sehr ich ihn mochte, dass wusste ich nicht und müsste es selber erst herausfinden.

 

Dann ging auch ich kurz ins Bad und machte mich frisch. Anschließend zog ich mir meine Schuhe schon mal an und kramte meine Jacke aus dem Chaos heraus.

 

*-*-*

 

"Ja, natürlich, das ist okay so.", erwiderte ich, doch wollte ich darüber jetzt nicht weiter reden und war froh über Chris' Vorschläge.

 

Nickend hatte ich zugestimmt und Chris nachgesehen, als er ins Bad verschwand.

 

Doch wollte ich nicht untätig herumsitzen, also machte ich mich daran, ein wenig aufzuräumen, das Bett zu machen und die Couch wieder ordentlich herzurichten.

 

So konnte ich mich gut ablenken und musste nicht über irgendwas nachdenken.

 

Ohne mich wäre Chris vermutlich viel besser dran. Ich brauchte meine Freiheit, wollte reisen und arbeiten. Ob Chris so ein Leben toll finden würde? Wohl eher nicht...

 

Schließlich setzte ich mich in einen Sessel und wartete geduldig auf Chris.

 

*-*-*

 

''Oh, wow, du warst ja richtig fleißig. Pass auf, sonst stell ich dich noch ein'', scherzte ich, als ich sah, dass Lars ein wenig Ordnung gemacht hatte.

 

''Von mir aus können wir!'', lächelte ich dann.

 

Schnell schnappte ich mir noch mein Handy und stopfte es in meine Tasche. Meine Kopfhörer kamen in die selbe und meinen Schlüssel nahm ich auch an mich.

 

Dann öffnete ich die Tür und ging mit Lars hinaus. Langsam schlenderte ich neben ihn her, Richtung Stadt. Zum Glück waren es nur wenige Minuten zu Fuß von mir aus.

 

Ob wir wohl jemanden treffen würden? Irgendwie fehlte mir seit langem mal die Sprache.

 

*-*-*

 

"Hey, ist doch kein Problem... ich hab gern getan.", meinte ich, musste aber direkt grinsen, bei seiner Bemerkung, dass er mich sonst noch einstellen würde.

 

Schließlich war ich aufgestanden und mit Chris in die Stadt gegangen.

 

Ja, so ein bisschen frische Luft konnte einen auch auf andere Gedanken bringen und ein wenig ablenken.

 

Ich würde Chris in Ruhe lassen und ihn nicht weiter mit meinen Gefühlen belasten. Zudem ich sowieso nicht wusste, ob ich eventuell in Ägypten oder in einem der anderen Länder, die ich auch noch bereisen wollte... bleiben würde.

 

Chris sollte sich nicht wegen mir quälen. Dennoch würde ich unsere kurze, aber sehr schöne Zeit niemals vergessen.

 

Schweigend, ging auch ich neben Chris her... machte mir so meine Gedanken...

 

*-*

 

Auch Stephan war nun schon soweit, dass er rausgehen konnte. Ihm würde ein bisschen frische Luft vielleicht auch ganz gut tun. So verließ er seine Wohnung und machte sich ebenfalls auf in die Stadt.

 

Er war schon eine Weile gegangen, als er schon von weitem Chris und Lars sah.

 

Na toll, dachte er, was haben die beiden denn nun miteinander zu tun?

 

Natürlich, er wusste ja, was Lars für Chris empfand... aber... hatte er es ihm jetzt etwa schon gesagt... waren sie etwa schon ein Paar? Nun, wie es aussah war dem wohl nicht so.

 

Langsam ging er auf seine Freunde zu und begrüßte sie:

 

"Hallo Chris, hallo Lars. Was macht ihr denn hier?", wollte er wissen, und sah beide fragend an.

 

*-*-*

 

Irgendwie freute ich mich riesig, als ich Stephan schon von weitem sah. Als er uns wie immer begrüßte, wusste ich, dass alles wieder gut war. Immerhin hatte ich noch ein ganz schlechtes Gewissen wegen des Zockens.

 

''Hallo Stephan'', strahlte ich ihn an, ''Wir wollten nur ein bisschen raus. Schön dich zu sehen. Magst du uns begleiten?

 

Ich weiß gar nicht genau? Wollten wir jetzt was frühstücken? Mein Magen meldet sich schon die ganze Zeit.''

 

Kaum hatte ich das ausgesprochen, knurrte besagter laut und ich grinste verlegen.

 

*-*-*

 

"Hallo Stephan.", erwiderte ich den Gruß, doch mehr wollte ich jetzt nicht sagen.

 

Chris schien sich ja, wie es aussah, riesig zu freuen.

 

Nun, ich würde die Beiden nicht stören, hatte eh noch jede Menge zu tun.

 

"Tja, also, dann werd ich mal los, habe noch eine Menge zu erledigen. Euch Beiden noch viel Spaß.", verabschiedete ich mich.

 

"Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Tschau, ihr Beiden, macht's gut.", mit diesen Worten ließ ich Chris und Stephan allein.

 

Ich ging schnell die Straße entlang und bog schon bald um die Ecke ab.... wusste ich doch, wie sehr Stephan auf Chris abfuhr und dachte mir, dass ich sowieso nur stören würde.

 

*-*

 

Stephan freute sich natürlich auch Chris und Lars zu sehen. Aber, warum hatte Lars es plötzlich so eilig... leicht verwirrt schaute er Lars nach.

 

Seinen Blick wieder zu Chris gerichtet, fragte er ihn schulterzuckend:

 

"Was hat er denn? Hab ich was verkehrtes gesagt? Na ja, egal, komm, gehen wir was frühstücken."

 

Jedoch machte er sich schon ein wenig Gedanken um Lars.

 

*-*-*

 

Auch ich war etwas verwirrt und schaute Lars nach. Dabei dachte ich, dass wir alle drei essen gehen würden.

 

''Ich hab ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer. Irgendwie eigenartig war das jetzt schon'', sagte ich und ging langsam neben Stephan her.

 

Erklären konnte ich es mir nicht genau, doch hatte ich eine leise Ahnung, die ich aber für mich behielt. Lieber genoss ich diese knisternde Atmosphäre zwischen Stephan und mir.

 

Oder bildete ich mir das etwa ein? Die Luft schien meiner Meinung nach förmlich zu brennen.

 

Bald hatten wir ein kleines Café erreicht, in dem sie auch günstiges und gutes Frühstück anboten. Höflich hielt ich Stephan die Tür auf und ging dann ebenfalls hinein.

 

Ein kleiner Tisch in der Ecke hatte es mir angetan, den ich schon seit langer Zeit als eine Art Stammtisch nutzte. Wie üblich war er frei und so huschte ich auf die Bank und zog meine Jacke aus, die ich in die Ecke stopfte.

 

Stephan hatte so auch noch genügend Platz neben mir auf der Bank. Die Karte brauchte ich mir gar nicht anzusehen, da ich schon genau wusste was ich nehmen würde.

 

*-*-*

 

Stephan setzte sich neben Chris und schaute in die Karte. Er entschied sich schließlich nur für einen Kaffee, da er keinen Hunger hatte.

 

Er dachte aber nicht über Lars nach... nein... Chris war viel interessanter.

 

"Also, ähm... ich sollte mich vielleicht bei dir entschuldigen... wegen gestern. Als ich nämlich verloren hatte... konnte ich es nicht ertragen... ich... na ja, weißt du, bin ein sehr schlechter Verlierer.

 

Schließlich habe ich die ganze Nacht bis heute Morgen das Game gezockt.... ich wollte alle Rennen gewinnen.", erklärte Stephan sich entschuldigend.

 

"Was wollte Lars eigentlich von dir... ich mein, warum war er bei dir?", fragte Stephan hinzufügend und schaute Chris intensiv in die Augen.

 

*-*-*

 

Stephans intensiven Blick genießend schaute ich ihm ebenfalls in die Augen.

 

''So was dachte ich mir schon und du musst dich nicht entschuldigen. Ist alles gut! Lars wollte sich verabschieden, weil er in zwei Wochen nach Ägypten geht. Warum er es aber jetzt so eilig hatte, weiß ich nicht'', sagte ich und wandte erst meinen Blick ab, als die Bedienung kam.

 

Ich bestellte mir ein großes süßes Frühstück und eine Kanne heiße Schokolade mit viel Sahne. Immerhin konnte ich es mir erlauben, bei meiner Figur und das brauchte ich auch irgendwie. Ohne Süßes ging nichts.

 

Als Stephan nur etwas zu trinken bestellte, musste ich grinsen, weil ich sehr viel bestellt hatte.

 

*-*-*

 

Ich hörte zu was mir Chris erzählte und nickte.

 

"Was, Lars geht nach Ägypten? Das wusste ich ja gar nicht.", erwiderte Stephan erstaunt, als auch schon die Bedienung kam und ihm seinen Kaffee schon mal brachte.

 

"Wie lange bleibt er denn dort, weißt du das?", wollte er noch wissen, bevor er sich den Zucker und die Milch nahm und diese reichlich in den Kaffee schüttete.

 

Er grinste, bei dem was sich Chris alles bestellt hatte.. er war eben wirklich ein Süßer.

 

Den Kaffee umrührend, blickte er kurz aus dem Fenster, sah dann aber wieder zu Chris und grinste.

 

Stephan schwieg nun... er redete eh nicht allzu viel... hörte lieber zu.

 

*-*

 

Lars war inzwischen heim gegangen und begann schon mal seine Sachen zu packen, dann buchte er seinen Flug um... auf den nächsten Tag!

 

Seine sehr kurze Zeit mit Chris hatte er sehr genossen und würde diese niemals vergessen und auch Chris würde er natürlich nicht vergessen, aber er würde niemals wieder hierher zurückkehren.

 

Er wollte es eben nicht miterleben müssen, wenn sich Chris vielleicht in Stephan verlieben würde... nein, das wäre ihm zu viel.

 

*-*-*

 

''Entweder nur ein Jahr oder vielleicht sogar für immer, dass wusste er noch nicht genau. Er will dort arbeiten und dann entscheiden, wie es läuft. So habe ich ihn jedenfalls verstanden'', erklärte ich Stephan.

 

Ein wenig traurig war ich schon bei dem Gedanken, dass Lars weggehen würde und die Freundschaft nicht mehr so bestehen würde, wie sie jetzt war. Aber mir war klar, dass ich viel trauriger sein würde, wenn Stephan derjenige wäre.

 

Also war ich doch irgendwo froh, ihn noch zu haben.

 

Dann kam auch schon mein Frühstück und ich stürzte mich regelrecht darauf. Nachdem was heute schon alles passiert war, hatte ich einen Bärenhunger.

 

Jetzt schwieg ich ausnahmsweise mal und aß in aller Ruhe mein Essen.

 

*-*-*

 

Stephan nickte noch einmal verstehend und rührte noch immer in seinem Kaffee herum.

 

So, Lars würde vielleicht nicht wieder kommen... hmm... ja, es war wohl traurig, aber so hatte er vielleicht eine, wenn auch kleine Chance doch bei Chris landen zu können.

 

Einen Schluck Kaffee nahm er zu sich und blickte nachdenklich aus dem Fenster, dann richtete er seinen Blick auf die Tasse vor sich.

 

"Hast du eine Ahnung, was wir mit dem Rest des Tages anfangen können?", fragte Stephan Chris nun mit einem Lächeln.... hatte den Gedanken an Lars verworfen.

 

*-*

 

Inzwischen hatte Lars alles fertig, ging dann ins Bad, duschte und pflegte sich ausgiebig, danach trocknete er sich ab und zog sich im Schlafzimmer um.

 

Er machte sich soweit reisefertig, dass er nur noch loszugehen brauchte, wenn es an der Zeit wäre.

 

Tränen rannen ihm nun doch aus den Augen, über seine Wangen.

 

Warum hatte er sich vorhin auch darauf eingelassen? Er hätte es doch besser als Scherz erscheinen lassen sollen, dann würde es ihm jetzt nicht so weh tun.

 

*-*-*

 

Während ich noch mein Brötchen im Mund hatte, fing ich auch schon an zu reden, verschluckte mich halb daran und trank erst mal einen Schluck von meiner heißen Schokolade.

 

''Wenn du Lust hast, können wir noch ein wenig Bummeln gehen. Das mit dem Zocken lassen wir wohl, aber ich könnte eine neue Hose gebrauchen. Müsste nur gleich eben vorher zur Bank. Natürlich nur, wenn du Lust hast beim Aussuchen zu helfen'', schlug ich vor.

 

Ein wenig musste ich mir ein Grinsen aber schon verkneifen, wegen meiner kleinen Bemerkung.

 

Dann trank ich noch etwas und musste auch nochmal husten. Was war ich auch so gierig.

 

*-*-*

 

"Na, klar, ich bin dabei. Ich helfe dir gern beim Aussuchen.", willigte Stephan freudestrahlend ein und trank auch gleich noch einen Schluck Kaffee.

 

"Zocken können wir doch später trotzdem noch. Ich mein, vielleicht sollte ich einfach mal lernen auch zu verlieren.", fügte Stephan hinzu und musste nun ebenfalls grinsen.

 

Chris war einfach nur zu süß. Am liebsten würde Stephan ihn stundenlang beobachten... einfach nur beobachten.

 

Vorsichtig klopfte er Chris auf den Rücken, nachdem sich dieser verschluckt hatte und husten musste.

 

"Langsam, langsam... dir nimmt doch keiner was weg.", meinte er grinsend.

 

*-*-*

 

''Na, wer weiß das schon so genau. Wie du die ganze Zeit schaust, könnte man das glatt meinen'', scherzte ich ein wenig.

 

Dabei waren mir seine Blicke keineswegs unangenehm. Ich mochte Stephan und auch seine Nähe sehr.

 

Als ich dann aufgegessen hatte, winkte ich die Bedienung heran, damit wir bezahlen konnten. Langsam wurde es auch etwas voll hier, so dass man geradewegs weg wollte.

 

''Meine Bank ist hier gleich um die Ecke'', sagte ich noch zu Stephan, wobei ich mir schon mal meine Jacke anzog, nachdem ich mein Frühstück bezahlt hatte.

 

*-*-*

 

"Keine Sorge, deinen Süßkram kannst du allein essen... ich kenne etwas viel Süßeres.", hatte Stephan erwidert und meinte damit natürlich Chris, ließ sich aber nicht weiter aus.

 

Auch Stephan bezahlte seinen Kaffee und zog sich ebenfalls schon mal seine Jacke an.

 

Dann stand Stephan auch schon auf und blickte lächelnd auf Chris herab.

 

"Kommst du dann? Mir wird’s hier jetzt zu voll. Gehen wir lieber woanders hin.", meinte Stephan grinsend und hielt Chris seine Hand hin.

 

*-*-*

 

Mit einem Mal spürte ich eine leichte aufkeimende Hitze, als ich Stephans Hand sah. Doch nahm ich sie, wenn auch leicht verlegen und hielt sie.

 

Sie war so groß und warm, fühlte sich angenehm sanft an. Langsam gingen wir aus dem Café raus und ich lief hinter Stephan her, ließ mich von ihm mitziehen.

 

Dabei hatte ich das Gefühl, dass uns alle anstarren würden und merkte wie mir immer heißer wurde. Mein Gesicht müsste mittlerweile schon eine schöne Farbe haben.

 

Im Grunde machte ich kein Geheimnis aus meiner Orientierung, aber in der Öffentlichkeit hatte ich noch nie Händchen gehalten oder gar einen andern Jungen geküsst.

 

Ob ich Stephan küssen wollen würde, fragte ich mich.

 

Als wir endlich die Tür geöffnet und an der frischen Luft waren, brannte die kühle Luft auf meinen heißen Wangen. Es tat so gut.

 

*-*-*

 

Mit einem frechen Grinsen, bemerkte ich (Stephan), die leichte Röte auf Chris' Wangen. Ich sprach ihn aber nicht darauf an, konnte mir denken, dass es ihm sicher unangenehm sein würde.

 

Dennoch hielt ich ihn weiter an der Hand fest und verließ mit ihm das Café, um mit ihm zur Bank zu gehen. Ein bisschen Geld konnte ich auch brauchen und würde mir ebenfalls etwas Geld holen.

 

Vielleicht fanden wir ja auch für mich ein paar neue Kleidungsstücke. Zudem war ich mir sicher, dass wir bestimmt jede Menge Spaß beim Shoppen hätten.

 

Während wir zur Bank gingen, hielt ich weiter seine Hand, streichelte sie ein wenig... aber nicht wirklich bewusst. Es war einfach schön sie zu halten, zudem es Chris sehr zu gefallen schien und er seine Hand mir nicht entzog.

 

Zu gern hätte ich ihm gesagt, was ich für ihn empfand... zu gern hätte ich ihn geküsst... ja auch in der Öffentlichkeit, denn mir machte es nichts aus. Mir war es egal ob die Leute schauen würden, oder eben nicht.

 

Ich würde mir aber noch Zeit lassen, immerhin hatten wir eine Menge Zeit und mussten nicht alles überstürzen.

 

*-*-*

 

Auf dem Weg zur Bank ernteten wir wieder viele Blicke und ich versuchte sie gekonnt zu ignorieren. Es war doch ganz natürlich und wir mussten uns nicht schämen.

 

Dennoch war es für mich neu und ungewohnt. Wieso hatte Stephan mich überhaupt an die Hand genommen und jetzt fing er auch noch an diese zu streicheln.

 

Wollte er etwa mehr? Was war denn nur los? Hatte ich irgendwie besondere Pheromone zur Zeit?

 

Nun musste ich schon ein wenig Grinsen, denn mir kam auch wieder der Gedanke, dass Stephan mich testen wollte oder sich ein wenig über mich lustig machte. Aber dafür verstanden wir uns zur Zeit eigentlich viel zu gut.

 

Die Bank endlich erreicht, löste ich mich von Stephans Hand und ging zum Automaten, um mir Geld abzubuchen.

 

Trotzdem musste ich immer wieder zu Stephan schauen. Irgendwie versuchte ich mir vorzustellen, wie er wohl nackt aussah. War er auch so gut gebaut wie Lars?

 

Er war auf jeden Fall etwas größer, schlanker und ein wenig muskulöser als er.

 

Irgendwie machte mich der Gedanke an und ich war froh, dass ich eine Jacke trug, denn meine Brustwarzen waren schon ganz hart.

 

*-*-*

 

Nachdem mich Chris losgelassen hatte und ich seine Hand nur ungern hergab, holte auch ich mir, am Automaten, etwas Geld ab.

 

Ich spürte, trotz allem, das Knistern zwischen uns, doch ließ ich es mir nicht anmerken... noch nicht.

 

Gemeinsam verließen wir die Bank wieder und machten uns auf ins Einkaufszentrum, jedoch ließ ich es nun bleiben die Hand meines Freundes in die meine zu nehmen... wollte mich ihm nicht aufdrängen.

 

Vielleicht hätten wir später noch genug Zeit füreinander und vielleicht konnte ich ihm dann auch meine Gefühle offenbaren.

 

Oder sollte ich mir damit noch Zeit lassen... ihm auch noch etwas Zeit geben, sich über seine Gefühle für mich klarzuwerden?

 

Sollten wir uns vielleicht auch erst einmal besser kennen lernen?

 

"Na, dann auf zum Shoppen. Wohin magst du zuerst gehen?", fragte ich meinen Freund grinsend.

 

*-*-*

 

Jetzt hatte Stephan meine Hand nicht genommen, was auch okay war. Also gingen wir nur nebeneinander her und hatten das Einkaufszentrum schnell erreicht.

 

Gerade rechtzeitig gingen wir hinein, da fing es auch schon an in strömen zu regnen. Man gut, dass wir hier unterm Dach waren.

 

''Als erste möchte ich da drüben schauen'', grinste ich zurück und zeigte auf einen angesagten Laden, in dem man viele schöne aber auch günstige Sachen bekam.

 

Wie immer schaute ich erst die Ständer draußen durch und hatte auch schnell etwas knalliges gefunden, was mir zusagte. Leider musste ich immer alles anprobieren, da ich so klein und schlank war, dass es oft vorkam, dass die Sachen nicht richtig saßen.

 

Also ging ich zu den Kabinen rüber. Schaute noch kurz, ob Stephan es auch mitbekam, nicht dass er mich noch suchen würde.

 

Dann zog ich mir das Oberteil an und ging hinaus um mich im Spiegel zu betrachten. Es war ungewöhnlich eng, obwohl das wohl der Stil war.

 

Trotzdem war ich unsicher und schaute Stephan hilfesuchend an.

 

''Was denkst du?'', fragte ich ihn, während ich nebenbei schon bei den Hosen schaute, wo es mir eine knallenge Jeans angetan hatte.

 

*-*-*

 

Trotzdem ich mir auch etwas kaufen wollte, stand ich zunächst Chris bei seinem Einkauf zur Seite.

 

Als er nun auch noch mit einem Teil in eine Kabine ging, war ich ja schon versucht einfach mit hinein zu gehen, doch ließ ich es besser bleiben. Es hätte wohl auch zu aufdringlich gewirkt.

 

Dann kam er heraus und dieses trug hautenge Shirt, da wären mir beinahe die Augen aus dem Kopf gefallen.

 

"Wow...", brachte ich nur heraus: "das sieht voll cool aus.", lobte ich ihn grinsend: "Das kannst du ruhig nehmen.... echt."

 

Ich sah mich nun auch etwas um und entschied mich für ein schwarzes Shirt, mit einem Drachenmotiv drauf, und für eine ganz normale schwarze Jeans.

 

Ich brauchte es nicht anprobieren, denn ich wusste, dass es passen würde, da ich meine Größe eh kannte, so brauchte ich jetzt nur noch auf Chris zu warten.

 

Er wollte doch jetzt nicht wirklich diese knallenge Jeans anprobieren und vielleicht noch kaufen?

 

Ach herrje... dann bräuchte ich aber später dringend noch eine eiskalte Dusche!

 

Denn er war definitiv der Typ, der so etwas durchaus tragen konnte.

 

*-*-*

 

''Okay, dann nehme ich das Oberteil!'', sagte ich und verschwand mit der Jeans in der Umkleide.

 

Die Hose probierte ich nun an, doch störte das Schild hinten beim zumachen und alleine bekam ich das irgendwie nicht gebacken. Also schaute ich mit dem Kopf aus der Kabine raus und winkte Stephan zu mir her.

 

''Magst du mir mal helfen, ich hab da ein Problem'', sagte ich zu ihm.

 

Das Schild hatte sich etwas verdreht und war wirklich widerspenstig.

 

*-*-*

 

Häää? Meinte Chris das jetzt echt ernst? Ich sollte... au man... die kalte Dusche würde dann wohl aus Eiswürfeln bestehen!

 

Aber ich gab mich cool und ging zu ihm in die Kabine.

 

"Ja, klar, was hast du denn für ein Problem?", fragte ich Chris unnötigerweise, denn ich sah schon, dass sich wohl irgendwie das Schild verdreht hatte.

 

"Halt still, ich zieh es raus.", bat ich grinsend, fuhr sacht mit der Hand hinten in seine Hose und holte das Schild da raus.

 

Natürlich konnte ich es nun nicht lassen seine warme, weiche Haut dabei ein wenig zu befühlen... sie zärtlich zu streicheln.

 

"So, jetzt sollte es okay sein.", meinte ich, Chris frech angrinsend.

 

*-*-*

 

Eine angenehme Gänsehaut machte sich über meinen Rücken breit und in der Hose hatte ich nun ein anderes störendes Hindernis.

 

''Nein, so ist es gar nicht okay! Was machst du mit mir?'', beschwerte ich mich gespielt und zog eine Augenbraue hoch. Meine Unterhose hatte sich nun vorne ausgebeult, so dass ich die enge Jeans unmöglich schließen konnte.

 

Mit einer Schnute zeigte ich etwas verlegen auf meine Beule. Wieso war ich auch so empfindlich? Stephan hatte mich doch nur ein wenig gestreichelt.

 

Aber es war als hätten seine warmen Finger auf meiner Haut eine heiße Spur hinterlassen und mich ein wenig gekitzelt.

 

*-*-*

 

Mit einem noch immer frechen Grinsen, antwortete ich ihm:

 

"Du kannst nicht erwarten, dass ich dich nicht wenigstens ein bisschen... berühre... wenn ich schon mal die Gelegenheit dazu bekomme."

 

Dann sah ich aber schon seine Beule und musste schmunzeln. Zudem er zu süß war, wenn er, so wie jetzt, eine Schnute zog.

 

"Du bist zu süß, weißt du das.", flüsterte ich ihm in sein Ohr, beugte mich ein wenig herab und küsste ihn zärtlich, während sich meine Hand selbstständig machte und sich auf seine Beule legte.

 

Sanft streichelte ich über die Beule, wobei ich mich echt zusammennehmen musste, um ihn nicht gleich hier zu nehmen, denn auch in meiner Hose wurde es langsam ziemlich eng.

 

*-*-*

 

Ausgerechnet in mein Ohr flüsterte Stephan, dass machte es nicht besser, da ich dort sehr empfindlich war. Mein Gesicht musste nun aussehen wie eine Tomate und mein ganzer Körper hatte nun eine Gänsehaut.

 

Etwas stürmisch und regelrecht gierig erwiderte ich den Kuss sehr innig. Stephan küsste viel besser als Lars und seine Küsse schmeckten viel süßer. Seine Hand hingegen wusste einfach was sie tat.

 

Ein genüssliches Brummen gab ich von mir, als ich sie auf meiner Beule spürte. Dabei konnte auch ich nicht anders und ließ meine eine Hand zu Stephans Hosenbund gleiten.

 

Was ich zu spüren bekam gefiel mir sehr. Er schien gut gebaut zu sein, und das war noch nicht alles. Seine Beule wuchs noch und wurde langsam hart.

 

Geschickt spielend fuhr ich sie entlang, damit sie langsam ihre volle Größe entfaltete.

 

So so, Stephan fand mich also süß! Irgendwie ließ mich das innerlich Grinsen.

 

Hatte ich im Lotto gewonnen oder einfach nur so die freie Auswahl?

 

*-*-*

 

Mit einem leisen Stöhnen quittierte ich seine Handlung an meiner immer größer werdenden Beule.

 

Meine Hand wurde deshalb sehr frech, glitt in seinen Slip und streichelte seine Männlichkeit zunächst sanft, dann etwas härter... massierte diese, während mein Mund seinen stürmischen Kuss nicht minder stürmisch erwiderte.

 

Chris schmeckte tatsächlich so süß, wie er aussah. Wie sollte ich mich da noch zusammen nehmen können?

 

"Ich liebe dich, Chris.", hauchte ich in den Kuss hinein... ja, es musste jetzt raus, konnte es mir nicht mehr verkneifen.

 

Mit meiner linken Hand öffnete ich meine Hose, um ihm sein Vorhaben zu erleichtern, während meine Bewegungen an seiner Männlichkeit immer härter und schneller wurden.

 

Seine Hand an meiner Mitte fühlte sich einmalig an, schloss einen Moment die Augen, und ich wusste nicht, wie lange ich mich würde beherrschen können.

 

Warum konnten wir jetzt nicht zuhause sein... das wäre doch viel angenehmer und gemütlicher.... man könnte so viel besser übereinander herfallen...

 

Aber hier... oh je...

 

*-*-*

 

Ein wenig erschrocken war ich schon über Stephans Worte, doch erklärte das so einiges. Wie ich fühlte wusste ich nicht wirklich. Dass ich Stephan mochte stand außer Frage, aber was es Liebe?

 

Jetzt jedenfalls interessierte mich eher seine Männlichkeit, die ich auspackte und der ganzen Länge nach bearbeitete. Zusammenreißen musste ich mich schon, nicht zu stöhnen, bei dem, was er mit mir tat.

 

Es fühlte sich so verdammt gut an. Stephan legte so viel Gefühl da hinein, was er mit mir tat. Alles war ganz anders, als mit Lars. Viel besser fühlte es sich an.

 

Seine Hand war so warm, weich und angenehm auf meiner Haut. Ihn weiter küssend, wurden meine Bewegungen an Stephans Männlichkeit immer heftiger und intensiver.

 

Lange konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und würde bald kommen. Warum machte Stephan mich so geil? Empfand ich doch mehr für ihn?

 

*-*-*

 

Okay, er hatte meine Worte jetzt zwar nicht erwidert, aber das war mir nun auch herzlich egal. Ich massierte seine Männlichkeit hart weiter, während auch er meine Mitte weiter bearbeitete... dann konnte ich mich nicht mehr beherrschen... zu geil war das, was wir hier taten, und ich ergoss mich mit einem leisen Stöhnen in der Hand meines Freundes.

 

Meine Beine fühlten sich dabei butterweich an, mein Herz raste und ich hatte das Gefühl vor mir würde sich alles drehen. Es war als wären nur wir beide hier... ganz allein... als würde die Zeit nur für uns stehen bleiben.

 

Ich küsste Chris wieder und versuchte währenddessen zu Atem zu kommen.

 

Während ich seine Männlichkeit hart weiter massierte, streichelte ich sanft seinen süßen, knackigen Hintern.

 

*-*-*

 

Stephan kam es und scheinbar hatte er das wirklich gebraucht. Bei mir dauerte es noch einen Moment. Doch machte mich seine Hand an meinem Hintern extrem an.

 

Dann kam es mir auch und ich vergoss mich mit einem unterdrückten Stöhnen in seiner Hand.

 

Liebevoll erwiderte ich den Kuss und fragte mich im nächsten Moment, ob ich irgendwo ein Taschentuch hatte. Was hatte uns da nur getrieben?

 

Hoffentlich hatte Niemand etwas mitbekommen. Irgendwie war mir die ganze Sache nun ziemlich peinlich. Verlegen starrte ich auf unsere Hände.

 

*-*-*

 

Endlich kam auch Chris, was ich mit einem nun wieder sehr frechen Grinsen bemerkte und ihn gleich noch einmal küsste. Meine Hand an seinem Hintern schien ihn wohl sehr angemacht zu haben.

 

Nachdem ich mich nun endlich ein wenig erholt hatte, zog ich eine Packung Tempotaschentücher hervor, gab Chris eines und nahm mir selbst auch eins.

 

Dann säuberte ich mich und meinte zu Chris:

 

"Bevor wir weiter einkaufen, sollten wir vielleicht erst mal die Toiletten aufsuchen, oder."

 

Wobei es mir gar nicht peinlich war, was wir getan hatten, im Gegenteil mich hatte es gleich noch mehr gereizt, hier in der Öffentlichkeit Chris ein wenig nahe sein zu dürfen.

 

Meine Hose zog ich wieder hoch, warf das Taschentuch in den Papierkorb und wartete auf Chris.

 

Ob er jetzt wohl besser in diese knallenge Jeans passte?

 

*-*-*

 

Auch ich säuberte mich und nickte zustimmend auf Stephans Kommentar hin. Einen Moment brauchte mein Körper noch, bis er sich beruhigt hatte und ich es erneut mit der Hose aufnahm.

 

Tatsächlich bekam ich sie nun zu und stellte mich anschließend Stephan zur Schau.

 

''Und? Ist die auch gut?'', fragte ich ihn neckisch. Immerhin wusste ich nun woran ich war, und dass ihn das hier durchaus reizte.

 

Nur war ich mir meiner Gefühle immer noch nicht sicher. Aber flirten und spielen mochte ich sehr gerne. Außerdem hatte mich Stephans Männlichkeit mehr als gereizt und ich hatte Blut geleckt, wollte mehr davon, wissen wie sie sich anfühlte.

 

*-*-*

 

"Na, aber sicher ist die Hose gut. Dein süßer Hintern kommt so richtig schön zur Geltung.", erwiderte ich Chris ebenfalls neckend.

 

Ich konnte es dennoch nicht lassen und strich mit meiner Hand hinten über seine Hose, streichelte seinen knackigen Hintern.

 

"Ups... Tschuldigung.", meinte ich frech grinsend, wusste ich doch was ich bei Chris damit auslösen konnte. Er hatte es mir ja auch sozusagen mehr als deutlich gezeigt.

 

"Ich denke, die Hose kannst du ruhig nehmen... du siehst darin echt toll aus.", machte ich ihm dann noch ein Kompliment.

 

Er sah ja sowieso süß und unglaublich niedlich aus, so dass es mir schon sehr schwer fiel mich zu beherrschen.

 

*-*-*

 

Frech grinsend genoss ich seine Fummelei und ging dann zurück in die Kabine, wo ich mich wieder umzog. Anschließend bezahlte ich die Sachen bei der Kasse.

 

''Dann lass uns mal ein wenig säubern. Irgendwie kleben meine Hände'', sagte ich zu Stephan und grinste wieder.

 

Auf den Weg zu den öffentlichen Toiletten schaute ich schon mal, wo ich denn gleich etwas zu Naschen herbekommen würde. Entweder einen leckeren Milchshake oder aber, da ich sowieso noch etwas einkaufen müsste, eine Tafel Schokolade.

 

Mal schauen, wo Stephan auch nach etwas zu naschen wäre. Doch jetzt wusch ich mir erst mal gründlich meine Hände.

 

*-*-*

 

Auch ich bezahlte meine Sachen an der Kasse, nach Chris und ging dann mit ihm zur Toilette, wo auch ich mir sehr gründlich die Hände wusch.

 

"Ja, also, wie schauts aus, wollen wir noch was einkaufen gehen, Liebling?", fragte ich Chris und nannte ihn mit voller Absicht Liebling... wollte ihn necken.

 

Zunächst ging ich in den Supermarkt, wo ich einiges an Naschwerk kaufte, aber auch alles was ich sonst noch so brauchte.

 

"Hey, gehen wir noch was trinken? Also ich hätte jetzt Lust auf einen Milchshake... wie sieht es bei dir aus?", wollte ich von Chris wissen und schaute ihn abwartend an, musste bei seinem Anblick aber einfach nur lächeln... er war wirklich zu niedlich.

 

*-*-*

 

Liebling? Er hatte mich tatsächlich Liebling genannt! Waren wir jetzt verlobt?

 

Dazu sagte ich mal nichts, grübelte aber ein wenig. Wollte er mich nur ärgern?

 

''Sicher gehen wir was einkaufen'', hatte ich geantwortet und auch mein Einkauf bestand zum größten Teil aus Naschwerk. Aber ich dachte auch an das Abendessen und wollte selbstgemachte Pizza machen.

 

Als wir dann bei der Kasse durch waren und Stephan mich nun nach einem Milchshake fragte, war ich mehr als erstaunt. Ruckartig blieb ich stehen und starrte ihn an.

 

''Jetzt machst du mir aber Angst!'', machte ich ihn an, ''Gerade eben, bei den Toiletten war ich noch am überlegen, ob ich lieber eine Tafel Schokolade oder einen Milchshake möchte und wollte dich eigentlich fragen, aber du bist mir zuvor gekommen!''

 

Hatten wir wirklich so viele Gemeinsamkeiten?

 

''Also Milchshake klingt mehr als gut und anschließend könnten wir ja zu dir, wenn du magst. Später könnten wir zusammen Pizza machen,. Natürlich nur, wenn du Lust dazu hast'', sagte ich zu Stephan und grinste ihn an.

 

Wir setzten uns in ein Café, wo ich mir einen Milchshake bestellte.

 

*-*-*

 

Zunächst sah ich Chris sehr erstaunt an, denn damit hatte ich nun wahrlich auch nicht gerechnet. Sollten wir wirklich etwas gemeinsam haben?

 

Tatsächlich hatte er an das selbe, wie ich, gedacht. Das war schon mehr als ein merkwürdiger Zufall... oder nennt man so was vielleicht Schicksal?

 

Gemeinsam mit Chris ging ich ins Café und bestellte mir ebenfalls einen Milchshake.

 

"Hey, die Idee ist klasse! Wir gehen zu mir und machen uns eine Pizza... hab auch ...seltsamerweise schon Pizzateig gekauft.", konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen.

 

Wieder ein Zufall... wieder eine Gemeinsamkeit?

 

Waren wir vielleicht wirklich füreinander bestimmt?

 

Es fühlte sich so richtig an... gab es dafür überhaupt Worte...

 

*-*-*

 

Jetzt musste ich lachen, als Stephan erzählte, dass er Pizzateig gekauft hätte.

 

''Au fein! Dann machen wir zwei Pizzen und essen gleich eine und die andere morgen früh zum Frühstück'', grinste ich.

 

Was ich für die Zeit dazwischen schon im Kopf hatte, behielt ich erst mal für mich. Stattdessen trank ich meinen Milchshake, der gerade gebracht worden war.

 

Irgendwie genoss ich die Zeit mit Stephan. Es war sehr schön und harmonisch. Ich hoffte es würde so bleiben.

 

*-*-*

 

Endlich standen die Milchshakes auf dem Tisch und ich konnte nicht widerstehen und musste sogleich gierig an dem Strohhalm saugen... so als wäre ich am Verdursten.

 

Dennoch nickte ich einwilligend.

 

"Pizza zum Frühstück?! Ja, schmeckt das denn? Ich habs nie probiert.", gab ich fragend zu.

 

Ein wenig beobachtete ich die Leute, denn ich wollte Chris nun auch nicht unbedingt tot starren... auch wenn ich meinen Blick teilweise kaum von ihm lassen konnte.

 

"Wir könnten ja dann auch einen Film anschauen, oder etwas machen, was du gern tun würdest.", bot ich meinem Freund an und grinste schon ein wenig in mich hinein, während ich wiederum von meinem Milchshake trank.

 

*-*-*

 

''Ja, dass hört sich super an'', sagte ich und trank meinen Milchshake leer. Von mir aus, konnten wir direkt starten.

 

Grinsend sah ich Stephan an. Die Luft schien in Flammen zu stehen und zu Knistern. Ich mochte diese Spannung zwischen uns und leckte mir gekonnt über die Lippen.

 

''Das war lecker!'', kam es von mir.

 

''Ich lade dich ein und zahl schon mal'', mit diesen Worten zwinkerte ich Stephan zu und ging nach vorne zur Theke, wo ich bezahlte.

 

*-*-*

 

"Klar, ist okay. Gehen wir.", willigte ich ein und trank auch schnell meinen Milchshake leer.

 

"Danke, dass du mich einlädst.", bedankte ich mich, mit einem sanften dankbaren Blick und zwinkerte ihm ebenfalls zu.

 

Nachdem der Kellner sein Geld von Chris erhalten hatte, stand ich auf und zog meine Jacke wieder an.

 

"Komm, gehen wir.", sprach ich und reichte Chris die Hand.

 

Ich freute mich schon sehr auf den heutigen Abend und auf Chris.

 

*-*-*

 

Auch ich zog meine Jacke an und zögerte kurz, nahm dann aber doch Stephans Hand.

 

Waren wir jetzt etwa ein Paar? Wollte ich das überhaupt?

 

Es war schön mit ihm und ich mochte Stephan sehr, doch wusste ich immer noch nicht, ob da mehr war.

 

Seine Hand jedenfalls fühlte sich gut an. Sie war so warm und schloss sich schützend um meine. Jetzt störten mich die Blicke nicht mehr und ich ging ruhig neben Stephan her zu seiner Wohnung.

 

Kaum, dass wir drin waren und ich Jacke und Schuhe ausgezogen hatte, musste ich dringend.

 

''Entschuldigst du mich, ich muss erst mal wohin'', grinste ich ihn verlegen an.

 

*-*-*

 

Es hatte sich wunderbar angefühlt mit Chris Hand in Hand zu meiner Wohnung zu gehen.

 

Dort angekommen musste ich grinsen, als er dann so dringend musste.

 

"Ja, klar, dahinten ist das Bad.", meinte ich und zeigte auf eine Tür etwas entfernt von uns.

 

Der weil brachte ich meinen Einkauf in die Küche und räumte alles ordentlich dorthin, wohin es gehörte.

 

Auch meine gekaufte Kleidung räumte ich ordentlich in den Kleiderschrank.

 

Dann machte ich mich daran und bereitete schon mal die Pizza vor, nachdem ich mir die Hände gewaschen hatte.

 

*-*-*

 

''Man, das war wirklich dringend'', sagte ich, als ich in die Küche kam.

 

''Kann ich dir was zur Hand gehen?'', grinste ich frech, der Zweideutigkeit wegen.

 

Obwohl ich auch brav etwas klein schneiden würde. Ich war ja nicht so. Aber irgendwie musste ich die ganze Zeit an Stephans Männlichkeit denken, und dass er so gut gebaut war.

 

''Natürlich kann ich auch nochmal meine Sachen anprobieren'', neckte ich ihn noch ein bisschen mehr und stellte mich hinter ihn.

 

Mein Kinn legte ich auf seine Schulter und schaute ihm mit Mühe und Not über diese, während meine Hände frech nach vorne griffen.

 

Sein Hintern fühlte sich auch nicht schlecht an. Obwohl ich lieber passiv war, musste ich zugeben, dass Stephan einen tollen Hintern hatte.

 

*-*-*

 

Gerade war ich dabei die Pizza zu belegen, als auch schon Chris die Küche betrat und mich mit seiner Zweideutigkeit zu necken versuchte.

 

"Wenn du magst, kannst du mir gern zur Hand gehen.", erwiderte ich aber diese Zweideutigkeit.

 

Boah... das musste ja nun sein, dass er sich nun auch noch über meine Schulter lehnte und mir zuzusehen versuchte... seine Nähe...

 

...wie lange würde ich mich noch beherrschen können?

 

"Klar, du machst hier deine Modenschau und ich bereite die Pizza zu. Wie lange, glaubst du, geht das wohl gut, hm?", fragte ich ihn mit einem frechen Grinsen.

 

Dann jedoch musste ich mich wirklich zusammenreißen, um ihn nicht gleich hier in der Küche zu vernaschen.

 

"Wenn du nicht gleich hier vernascht werden willst... nimm besser deine Hände weg von mir. Es sei denn du willst hier gleich auf dem Tisch vernascht werden... dann kannst du gern so weiter machen.", neckte ich ihn schelmisch und drehte mich zu ihm.

 

Ich legte meine Hände an seine Hüfte, zog ihn an mich heran und drückte meinen Unterleib an den seinen, während ich ihm intensiv in die Augen schaute und lasziv über meine Lippen leckte.

 

*-*-*

 

Die Wahl zwischen Pizza und Sex war wirklich schwer. Grinsend schaute ich Stephans Zunge nach.

 

''Okay, ich schneide ein bisschen Paprika! Was du wieder denkst!'', kam es von mir und ich tat als wäre ich die Unschuld vom Lande.

 

Oh man, er machte mich hier aber auch an. Sollte er mich vielleicht doch auf dem Tisch vernaschen? Die Vorstellung war schon erregend, aber ich hatte auch schon wieder Hunger und riss mich deswegen zusammen.

 

Obwohl sich Stephans Unterleib an den meinen, fantastisch anfühlte.

 

*-*-*

 

Mit hochgezogener Augenbraue hörte ich Chris' Worte, ließ ihn los und wand mich wieder der Pizza zu.

 

Na warte, Freundchen, erst machst du mich an und dann spielst du den Unschuldigen... das hast du nicht umsonst gemacht. So einfach kommst du mir nicht davon., dachte ich frech grinsend.

 

"Was ich denke, das willst du gar nicht wissen.", kam es frech von mir, konnte es nicht lassen und piekste ihn, mit einem Finger verspielt in die Seite.

 

Schließlich gab ich ihm die Paprika, ein Messer und ein Brett.

 

"Na, dann mal ab an die Arbeit.", meinte ich, entfernte mich von ihm und heizte schon mal den Backofen an.

 

*-*-*

 

Kurz quietschte ich auf, als Stephans Finger sich in meine Seite bohrte, dann ging ich brav an die Arbeit und schnitt die Paprika in feine Streifen.

 

Ich war aber nun mal sehr neugierig und wollte sehr wohl wissen, was Stephan dachte.

 

Doch da würde ich mich wohl gedulden müssen, mir blieb scheinbar nichts anderes übrig.

 

''Hier die Paprika'', sagte ich dann, als ich das Brett mit der geschnittenen Paprika rüber trug.

 

Dann ging ich doch ins Wohnzimmer und holte meine gekauften Sachen aus der Tüte. Konnte es nun mal nicht lassen und schaute sie mir nochmal an.

 

Mein Shirt zog ich aus und das neue an. Betrachtete mich dann im Spiegel und versuchte das Schild zu entfernen.

 

*-*-*

 

"Danke.", meinte ich, das Brett mit den Paprikastreifen entgegen nehmend.

 

So belegte ich die Pizza weiter, rieb etwas Käse drüber und schob die Pizza dann in den vorgeheizten Ofen.

 

Dann schaute ich noch auf die Uhr, damit ich die Pizza zeitig genug wieder raus nehmen konnte.

 

Anschließend verließ ich die Küche und musste gleich auf Chris treffen, der sich vor dem Spiegel betrachtete und versuchte das Schild zu entfernen.

 

Ein wenig ging ich an ihn heran und grinste.

 

"Na, du scheinst ja ein Problem mit Preisschildern zu haben, hm. Soll ich dir wieder helfen?", neckte ich ihn fragend, ließ aber meine Hände noch brav bei mir.

 

*-*-*

 

Jetzt ärgerte er mich auch noch. Flehend zog ich eine Schnute und setzte einen Hundeblick auf.

 

''Manno! Nun helf mir doch mal!'', jaulte ich.

 

''Sonst mach ich mich nackig!'', fügte ich hinzu. Was ich wohl auch tun müsste, um das Schild loszuwerden, da ich es so nicht schaffte.

 

Warum musste auch alles ein Preisschild haben? Könnten sie die nicht direkt beim Kauf entfernen?

 

*-*-*

 

Nun konnte ich nicht anders, als einfach los zu lachen. Diese Schnute, die er zog, war einfach zu niedlich.

 

Doch holte ich eine Schere und entfernte das Preisschild brav, jedoch ohne ihn nun unsittlich zu berühren.

 

"So, fertig. Aber wenn du willst kannst du dich trotzdem ausziehen. Ich hab nichts dagegen.", konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, doch musste ich noch immer herzlich lachen.

 

Chris war doch wirklich so richtig was zum liebhaben.

 

Dann wuschelte ich ihm durch die Haare und begab mich wieder in die Küche, um nach der Pizza zu schauen.

 

*-*-*

 

Lachte er mich jetzt aus oder an? Als Stephan dann noch durch meine Haare fuhr, bekam ich eine angenehme Gänsehaut. So etwas kannte ich nun mal nicht.

 

Es fühlte sich irgendwie gut an.

 

Ausziehen kam mir jetzt irgendwie nicht mehr in den Sinn. Stattdessen entfernte ich das Schild von der Hose und probierte diese auch nochmal an.

 

Anschließend setzte ich mich auf die Couch und machte er mir bequem. Die eine oder andere Zeitschrift blätterte ich durch, um zu schauen, was Stephan so interessierte.

 

Dabei spielte ich mit meiner Kette, die ich immer wieder in den Mund nahm.

 

*-*-*

 

Inzwischen schaute ich ab und zu nach der Pizza, die etwas später dann auch fertig war.

 

Ich holte die Pizza aus dem Ofen, legte sie dann auf einen großen Teller und nahm anschließend zwei kleine Teller aus dem Schrank und ein Pizzamesser zum Schneiden für die Pizza. Alles brachte ich ins Wohnzimmer, wo ich Chris gemütlich auf der Couch sitzen sah, der an seiner Kette spielte und diese immer wieder in den Mund nahm.

 

"Hey, du musst nicht deine Kette futtern, es gibt was zu Essen. Hast du schon so einen Hunger?", neckte ich meinen Freund grinsend, ging dann wieder in die Küche und holte für uns eine Flasche Cola und zwei Gläser.

 

Alles stellte ich im Wohnzimmer auf den Tisch und setzte mich dann in einen Sessel. Anschließend schnitt ich die Pizza in mittelgroße Stücken, legte ihm und mir eines auf den Teller... wobei ich mir doch fast noch die Finger verbrannt hätte und diese schnell wegzog.

 

"So, ich hoffe es schmeckt dir.", meinte ich, bevor ich noch die Cola in die Gläser goss und gleich mal einen Schluck zu mir nahm.

 

*-*-*

 

Zu dem frechen Kommentar sagte ich nichts, streckte Stephan nur die Zunge raus.

 

''Danke'', hatte ich geantwortet und nahm mir dann vorsichtig das heiße Stück Pizza. Der erste Biss war mit Vorsicht, aber sehr lecker, wie ich feststellen musste.

 

''Mhh lecker! Ich glaub, ich stell dich ein'', zwinkerte ich Stephan zu.

 

Das er so weit weg saß, passte mir gar nicht so, da ich ihn jetzt gerne gepiekst hätte. Aber vielleicht würde er ja später noch zu mir auf die Couch kommen.

 

Jetzt genoss ich erst mal die Pizza, trank ab und zu einen Schluck Cola und ließ es mir gutgehen.

 

*-*-*

 

Süße Zunge..., dachte ich bei mir, als mir Chris die Zunge raustreckte, was mich aber nur in mich hineingrinsen ließ.

 

"Cool, du stellst mich ein? Was zahlst du denn die Stunde?", erwiderte ich frech, schluckte dabei den Bissen noch runter.

 

Nach dem nächsten Stück Pizza war ich schließlich satt und trank noch einen Schluck Cola.

 

"Was fangen wir mit dem Rest des Tages an? Wollen wir uns einen Film anschauen und einfach nur chillen, oder hast du andere Pläne?", wollte ich nebenbei von Chris wissen, während ich mich zufrieden in meinem Sessel zurücklehnte.

 

Ich schaute Chris beim Essen zu und überlegte schon mal was wir vielleicht für einen Film anschauen könnten.

 

*-*-*

 

''Lass mal überlegen. Wie viel verlangst du denn?'' führte ich das Spiel fort und nickte dann zustimmend.

 

''Ein Film hört sich gut an, vorausgesetzt du minimierst den Sicherheitsabstand und machst es etwas gemütlicher hier'', forderte ich Stephan dann heraus und grinste frech.

 

Auch ich hatte zwei große Stücke gegessen und brauchte erst mal eine Pause. Ein bisschen trank ich noch von meiner Cola, dann ging ich in die Küche und kramte mir etwas zum Naschen raus.

 

''Wo hast du denn Schüsseln? Dann richte ich uns was für den Film her'', fragte ich, wobei ich schon übereifrig in den Schränken suchte.

 

*-*-*

 

"Wie viel ich verlange... nun, 59 Min und eine Minute zum Ausruhen, würden mir reichen.", scherzte ich und musste direkt anfangen zu lachen.

 

Gemütlicher wollte es Chris also haben und weniger Sicherheitsabstand... okay... das konnte er haben, nur ob wir dann wirklich den Film schauen würden... wagte ich doch zu bezweifeln, dennoch nickte ich einwilligend.

 

Sein freches Grinsen machte mich schon ein wenig an.

 

Um es tatsächlich etwas gemütlicher hier zu haben, kramte ich eine Kerze heraus, stellte diese auf den Tisch und zündete sie an.

 

Nachdem ich nun auch einen Film rausgesucht und diesen auch gleich mal in den DVD Player eingelegt hatte, ging ich auch in die Küche und nahm eine Schüssel aus dem Schrank, die ich vor Chris hinstellte.

 

"Hier bitteschön.", meinte ich, nahm aber noch eine Schüssel und tat Chips hinein.

 

*-*-*

 

''Danke'', sagte ich etwas verlegen und tat in die Schüssel lauter Süßkram hinein. Dann ging ich wieder zurück und zog frecher Weise die Vorhänge zu. Damit man den Kerzenschein auch besser sah.

 

Irgendwie lag ein Knistern in der Luft und ich war ein wenig nervös.

 

Um die Stimmung etwas aufzulockern, warf ich Stephan mit einem Kissen ab, als er ins Zimmer zurückkam.

 

Natürlich traf ich ihn mitten ins Gesicht und musste anschließend laut loslachen.

 

*-*-*

 

"Hey... lass das!", beschwerte ich mich gespielt schmollend, als ich das Kissen direkt ins Gesicht bekam und beinahe die Schüssel mit den Chips hätte fallen lassen.

 

Erst dann bemerkte ich, dass Chris die Vorhänge zugezogen hatte und fand es schön... so kam das Kerzenlicht besser zur Geltung.

 

Ich bückte mich, hob das Kissen auf und warf es zu Chris zurück, wobei ich ihn ebenfalls mitten ins Gesicht traf und ihm dann die Zunge raustreckte.

 

Dann setzte ich mich zu ihm auf die Couch, nahm die Fernbedienung und schaltete das Fernsehen und auch die Player ein, woraufhin auch gleich der Film begann.

 

Dennoch ahnte ich, dass wir von dem Film sehr wahrscheinlich nicht viel mitbekommen würden.

 

*-*-*

 

''Boa'', beschwerte ich mich gespielt, als Stephan neben mir saß, ''mach das nochmal!''

 

Dabei starrte ich direkt auf seinen Mund und kam ganz dicht zu ihm ran. Wenn er jetzt die Zunge rausstrecken würde, würde ich meine Lippen darüber stülpen und daran saugen.

 

Wenn er meinte so frech sein zu müssen, würde er gleich sehen, was er davon hatte.

 

Aber irgendwie ahnte ich, dass er es nicht nochmal machen würde.

 

Dass der Film bereits anfing, ignorierte ich gekonnt.

 

*-*-*

 

Chris schien es wirklich drauf anzulegen und er provozierte mich direkt. Nun gut... wenn er es denn so wollte...

 

Noch einmal streckte ich die Zunge raus, sah auch direkt wie sich Chris mir näherte, so dass mein Herz schon beinahe bis zum Hals schlug und ich die Spannung in der Luft förmlich spüren konnte.

 

Dennoch näherte ich mich ihm nun ebenfalls, dann als ich seinem Gesicht ganz nahe war, legte ich meine Hand sanft in seinen Nacken, sah ihm kurz, aber sehr intensiv in die Augen und zog ihn sacht zu mir heran. Dann begann ich Chris zärtlich zu küssen.

 

Meine Augen schlossen sich dabei genießend.

 

*-*-*

 

Dieser Kuss war anders, als beim einkaufen. Viel intensiver und er erregte mich total schnell. Mein Körper schien direkt in Flammen zu stehen und meine Hose beulte sich aus.

 

Es schien scheinbar zur Gewohnheit zu werden, dass Stephan so was mit mir tat und eine solche Wirkung auf meinen Körper hatte.

 

Intensiv erwiderte ich den Kuss und genoss seine Hand in meinem Nacken. Dabei ließ ich mich einfach gehen.

 

Alles um mich herum war vergessen, es existierten nur noch Stephan und ich.

 

Dabei versuchte auch meine Hand halt bei ihm zu finden und streichelte sanft über seinen Arm.

 

*-*-*

 

Chris' sanfte Berührung an meinem Arm fühlte sich unglaublich gut an, dazu erwiderte er meinen Kuss ebenfalls sehr intensiv.

 

Mein Kuss wurde nun sehr viel leidenschaftlicher. Meine Zunge strich sanft über seine Lippen, um Einlass bittend.

 

Meine Hände machten sich derweil selbstständig und begannen seinen schönen Körper zu erforschen.... ganz langsam, aber sehr intensiv.

 

Angefangen am Hals, weiter zu seiner Brust und seinen Brustwarzen, die ich aber noch nur durch das Shirt hindurch streichelte... bis hin zu seinem Bauch... machte aber an seiner Gürtellinie halt.

 

Langsam wollte ich es angehen lassen... ganz langsam und genüsslich.

 

*-*-*

 

Nur zu gerne ließ ich Stephans Zunge in meinem Mund, die sofort von der meinen freudig begrüßt wurde.

 

Seine Streicheleinheiten machten mich an und ich legte die Arme um ihn. Sanft lehnte ich mich zurück und zog ihn mit mir.

 

Meine Beine spreizte ich, so dass Stephan dazwischen gleiten konnte.

 

Er machte mich wahnsinnig an und ich hatte das Gefühl, die Zeit würde still stehen. In vollen Zügen genoss ich diese Zuwendung.

 

*-*-*

 

Nur allzu gern ließ ich meine Zunge in seinen Mund gleiten, begann mit seiner zu spielen und seine Mundhöhle zu erforschen.

 

Ich ließ mich gern von Chris mitziehen und lag nun halb auf ihm drauf, während sich mein linkes Bein zwischen seine drängte, die er eh schon gespreizt hatte. Meine Hand wurde nun aber etwas frecher und wanderte zu Chris' Mitte, wo ich sie zunächst liegen ließ und sanft drüber streichelte.

 

Natürlich machte es mich ebenfalls sehr an, was wir hier taten, aber noch immer ließ ich es ruhig und langsam angehen. Den Kuss kurz unterbrechend befreite ich seinen Oberkörper von dem störenden Shirt und begann diesen dann küssend und ihn ableckend zu erforschen.

 

Währenddessen öffnete ich seine Hose und ließ langsam meine Hand hinein gleiten, suchte kurz und erreichte seine Männlichkeit, die ich sanft zu streicheln und leicht zu massieren.

 

*-*-*

 

Gerne ließ ich mich vom Shirt befreien und genoss alles, was Stephan mit mir tat. Ein wenig musste ich nun schon Stöhnen, als er meine Männlichkeit endlich bearbeitete.

 

Ich war so verdammt heiß auf ihn, wollte endlich mehr.

 

Meine Zunge fuhr gierig über meine Lippen und meine Hand streichelte Stephans Wange und fuhr dann zu seinen Hinterkopf, um ihn zu meiner Männlichkeit zu dirigieren.

 

Jetzt wollte ich seine weichen Lippen und seine heiße Zunge da unten spüren.

 

Genießend schloss ich die Augen, spielte aber immer noch mit meiner Zunge und meinen Lippen. Drückte meinen Kopf in die Kissen unter mir und Stephans zu meiner Körpermitte.

 

*-*-*

 

So, so, Chris wollte mich etwas weiter unten spüren, und das am liebsten schnell, was.

 

Nun gab ich mich aber gespielt unbarmherzig und ließ mich nicht direkt zu seiner Männlichkeit dirigieren, nahm auch meine Hand von seiner Männlichkeit weg, küsste Chris aber weiter und streichelte ihn zärtlich, ließ meine Hände über seinen Körper wandern und zog ihn dabei immer mehr aus, bis er nackt vor mir lag und ich mir nur ganz kurz seinen Körper anschaute.

 

Mich machte der Anblick seines Körpers schon direkt an, so dass ich nun doch nicht anders konnte und mich zwischen seine Beine legte.

 

Langsam küsste ich mich an den Innenseiten seiner Schenkel hinauf, bis ich seine Männlichkeit erreichte und diese der Länge nach abzulecken und zu küssen begann, ließ mir aber richtig viel Zeit dabei... wollte es genießen...

 

*-*-*

 

Da ließ Stephan mich doch glatt zappeln. Aber mir blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten. Er ließ sich sehr viel Zeit, was für mich sehr ungewohnt, doch auch irgendwie schön war.

 

Endlich bekam meine Männlichkeit die Aufmerksamkeit, die sie wollte.

 

Ein lautes Stöhnen kam mir über die Lippen: ''Mehr...''

 

Kurz schaute ich mir an, was er da trieb, dann schloss ich wieder genießend die Augen und warf meinen Kopf hin und her. Mein Unterleib drückte ich ihm entgegen und konnte es kaum abwarten, dass er ihn endlich ganz in den Mund nahm.

 

''Mhhh bitte...'', flehte ich Stephan an.

 

Die Tatsache, dass ich Nackt war und er noch angezogen, machte mich sehr an. So dass meine Männlichkeit zum Brechen hart war.

 

*-*-*

 

Grinsend schaute ich kurz zu ihm hoch, sah, wie er sich wand, dann wollte ich ihn nicht länger warten lassen, nahm seine Männlichkeit in den Mund auf und begann an ihm zu saugen und seine Spitze mit der Zunge zu ärgern.

 

Ab und zu ließ ich seine Männlichkeit wieder aus meinem Mund gleiten, leckte seine Hoden, versenkte meine Zunge auch ab und zu in seinem hinteren Eingang... seiner Rosette, bis ich seine Männlichkeit wieder in den Mund aufnahm und heftig an ihm saugte.

 

Seine Hoden massierte ich währenddessen mal sanft, mal etwas härter.

 

Seine süße Stimme stöhnen und betteln zu hören, war für mich die schönste Melodie überhaupt und ich wollte ihn noch lange so stöhnen hören.

 

*-*-*

 

So hatte mich noch keiner Verwöhnt. Es war so intim und intensiv zugleich. Aus dem Stöhnen kam ich nicht mehr raus und wand mich Stephan entgegen.

 

Meine Rosette zuckte regelrecht bei jeder Berührung. So viel Vorspiel und Zärtlichkeiten kannte ich gar nicht. Wusste auch kaum, wie ich damit umgehen sollte.

 

Schön und erregend zugleich war es.

 

Ich ließ mich völlig gehen und war zu allem bereit. Hoffend, dass Stephan auch noch mehr wollte. Immerhin gab es genügend Schwule, die keinen Analverkehr praktizierten.

 

Dabei streckte ich ihm eindeutig verführerisch meinen Hinten entgegen. Wobei mein einer Fuß frech wurde und über die deutliche Beule in seiner Hose rieb.

 

*-*-*

 

Herrje, jetzt machte er mich aber richtig an, indem er seinen Fuß an meiner Männlichkeit rieb.

 

Ooookayyy... du willst es nicht anders, dachte ich bei mir, ließ kurz von ihm ab und zog mich aus, so dass auch ich nun splitterfasernackt war.

 

Noch einmal leckte und massierte ich seine Männlichkeit, dann drehte ich ihn behutsam um, so dass ich seinen Hintern direkt vor mir hatte.

 

Ich kniete mich wieder zwischen seine Beine, spreizte seine Pobacken und leckte mit meiner Zunge seine Rosette, die ich schön feucht machte, auch mit meiner Zunge leicht in sie eindrang.

 

Meine Finger mit etwas Speichel befeuchtet, drang ich erst mit einem dann mit zwei Fingern in ihn ein... begann ihn zu weiten und vorzubereiten... was beinahe eine gefühlte Ewigkeit dauerte und ich nicht wusste, wie lange ich mich würde noch beherrschen können...

 

Aber ich wollte auch, dass es für ihn schön war....

 

*-*-*

 

Endlich bekam meine Rosette die Aufmerksamkeit, nach der sie sich gesehnt hatte. So intensiv und ausdauernd wurde ich auch noch nie vorbereitet. Es war schön und ich entspannte mich allmählich.

 

Zu Anfang hatte es sich komisch angefühlt, doch jetzt war es einfach nur geil. Meinen Hintern drückte ich Stephan entgegen und begann mich im Rhythmus seiner Finger zu bewegen.

 

Leises Stöhnen erklang den Raum, was ich nicht unterdrücken konnte. Dafür fühlte sich alles viel zu gut an.

 

''Nimm... mich... bitte... '', japste ich regelrecht, da ich es kaum noch aushielt und ihn endlich in mir spüren wollte.

 

*-*-*

 

Ich wollte, dass es für ihn schön ist, deshalb weitete ich ihn noch ein wenig, auch als er anscheinend schon soweit war... aber ich wollte ihm nun mal nicht weh tun. Mir kam es auch wie eine halbe Ewigkeit vor und ich wäre am liebsten gleich in ihn eingedrungen.

 

Nach noch einmal einer gefühlten Ewigkeit, konnte ich mich nun wirklich nicht mehr beherrschen, entzog Chris meine Finger, befeuchtete meine Männlichkeit mit etwas Speichel... was anderes stand gerade nicht zur Verfügung... und drang dann sehr vorsichtig und erst mal nur mit der Spitze in ihn ein.

 

Jetzt konnte auch ich mir ein leises Stöhnen nicht verkneifen. Diese Enge... diese Hitze... das war einfach nur zu geil.

 

"mhmmm...."

 

Ganz langsam drang ich immer weiter in ihn ein, bis meine Männlichkeit ganz in ihm war und ich nun doch wartete, bis er sich an mich gewöhnt hätte.

 

Derweil griff ich nach vorn und begann seine Männlichkeit zu massieren, so würde er sich vielleicht besser und schneller an mich gewöhnen, denn so langsam wollte auch meine Erregung befriedigt werden.

 

*-*-*

 

Eigentlich hatte ich nie Probleme mit dem Gefühl gehabt, dass meinen Körper durchfuhr, wenn jemand in mich eindrang. Aber Stephan machte es so angenehm für mich, dass ich direkt mehr wollte.

 

Gierig schlang ich meine Beine um seinen Hintern, damit er sich ja nicht mehr entzog. Genießend stöhnte ich, als er nun auch noch meine Männlichkeit bearbeitete.

 

Als ich es dann nicht mehr aushielt, fing ich an mich zu bewegen. Immer schön im Rhythmus und ihm entgegen. Es machte mich so sehr an, weil er richtig gut gebaut war.

 

Genau passend schien er für mich gemacht zu sein. Deshalb entspannte ich mich schnell und nur noch eine Hitze der Erregung durchströmte mich.

 

Ich wollte mehr! Stephan ganz intensiv spüren!

 

*-*-*

 

Als ich schließlich spürte, dass sich Chris mir entgegen bewegte, begann auch ich mich in ihm zu bewegen.

 

Erst stieß ich nur sehr vorsichtig, dann schon etwas heftiger und fester zu. Hielt mit einer Hand seine Hüfte fest und massierte mit der anderen seine Männlichkeit, in genau dem selben Rhythmus wie ich in ihn stieß.

 

Mein Rücken bog sich leicht nach hinten durch, während ich mir ein nun sehr erregtes Stöhnen nicht verkneifen konnte.

 

Trotz aller Erregung schloss ich meine Augen nicht, sondern beobachtete Chris... prägte mir jedes Detail von ihm genaustens ein, so dass es sich mir tief ins Gedächtnis einbrannte.

 

Immer schneller und heftiger stieß ich in Chris, dann jedoch und für mich leider viel zu schnell, kam ich mit einem lauten Stöhnen in ihm... viel zu sehr hatte er mich angemacht... viel zu geil war das hier gewesen... viel zu sehr liebte ich Chris.

 

Einen Moment blieb ich noch in ihm und massierte seine Männlichkeit hart und heftig, ließ auch seine Hoden nicht aus.

 

*-*-*

 

Ich spürte wie es Stephan kam und genoss dieses Gefühl sehr. Er dachte aber auch an mich und massierte mich weiter, so dass es auch mir kam.

 

''Das war einfach nur geil... und schön'', keuchte ich mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

Stephan war so zärtlich und vorsichtig gewesen. Es hatte sich so intensiv und ganz anders angefühlt, als wie ich es kannte.

 

So wunderschön und erregend zugleich. Dennoch wusste ich nicht, was ich noch sagen sollte. Aber eins wusste ich, dass etwas kuscheln jetzt sehr schön wäre.

 

Nebenbei bemerkte ich den Abspann des Filmes. Hatten wir uns soviel Zeit gelassen?

 

*-*-*

 

Nachdem Chris nun auch endlich seinen Höhepunkt erreicht und sich in meiner Hand ergossen hatte, grinste ich ihn an, führte meine Hand an meinen Mund heran und leckte, was er losgeworden war, genüsslich ab.

 

Dann entzog ich mich ihm, legte mich neben Chris und nahm ihn liebevoll in die Arme... streichelte ihn zärtlich, knabberte erst an seinem Ohr, dann an seinem Hals und küsste ihn anschließend.

 

"Ich liebe dich.", hauchte ich in den Kuss hinein, während ich ihn weiter zärtlich streichelte.

 

Dass da noch der Film lief hatte ich nicht mitbekommen, dennoch sah ich nur ganz kurz und aus den Augenwinkeln heraus, dass da gerade der Abspann lief.

 

Meine Aufmerksamkeit galt dennoch Chris, mit einem liebevollen Lächeln sah ich ihm in die Augen, während ich ihn fest in meinen Armen hielt.

 

Er war mein Herz und ich würde ohne mein Herz nicht leben können.

 

Aber... würde er das auch wollen?

 

*-*-*

 

Oh man. Stephan war so liebevoll, da musste ich jetzt einfach ehrlich zu ihm sein.

 

''Stephan...'', begann ich, während ich so genüsslich in seinen Armen lag und dessen Zärtlichkeiten genoss, ''Ich würde sehr gerne sagen, dass ich dich auch liebe. Nur weiß ich es leider nicht...

 

Das war wahnsinnig schön und es schmeckte nach mehr... nach viel mehr! Nur habe ich keine Ahnung was ich für Gefühle für dich habe...

 

So intensiv habe ich es noch nie empfunden. Soviel steht fest...''

 

Es fiel mir schwer, so offen zu sein und ich hoffte sehr, dass Stephan es verstand und nicht aufsprang und ging.

 

Wie fand man nur heraus, ob man jemanden liebt?

 

*-*-*

 

Zugegeben, es tat schon sehr weh, was Chris sagte und ich hatte wirklich Mühe nicht gleich aufzustehen. Schön, dass es ihm gefallen hatte... na ja, wenigstens etwas.

 

Na gut, man verliebte sich ja auch nicht von einer Sekunde auf die nächste unsterblich in jemanden, zu dem eigentlich kaum Kontakt hatte.

 

Allerdings unterließ ich es nun, ihn weiter zu streicheln und rückte ein wenig von ihm weg.

 

"Ist schon okay. Ich verstehe."

 

Schlagartig war mir alles vergangen.

 

Warum war ich auch so blöd mich auf ihn einlassen... mich überhaupt in ihn zu verlieben?

 

Au man... so was konnte auch nur mir passieren.

 

*-*-*

 

''Nein du verstehst nicht'', motzte ich kindisch los. Doch war ich eher sauer auf mich selbst, da ich mich nicht richtig ausgedrückt hatte.

 

''Ich mag dich total und habe dich sehr sehr gern. Sonst hätte ich niemals mit dir geschlafen. Aber ich weiß einfach nicht, ob es Liebe ist. Außerdem weiß ich auch nicht, wie ich herausfinde, ob da mehr ist...

 

Würde es aber gerne versuchen. Sofern du das nach der offenen Ansprache noch möchtest.

 

So schön war es mit noch niemanden...'', versuchte ich zu erklären und hatte das Gefühl, dass es egal war, was ich sagte.

 

Alles war falsch.

 

Warum hatte ich nicht einfach gesagt, dass ich ihn auch liebte. Irgendwann hätte ich es schon herausgefunden, ob da Gefühle wären.

 

*-*-*

 

"Hey, schon gut. Ich habs nicht böse gemeint.", erwiderte ich und sah Chris lieb an.

 

"Och Mensch, komm mal her. Es tut mir leid, mein Kleiner.", bat ich Chris lieb... mich entschuldigend, nahm ihn lieb in die Arme und zog ich sacht zu mir heran.

 

"Ich möchte es auch gern mit dir versuchen.", flüsterte ich Chris zu und streichelte zärtlich seinen Rücken.

 

Lieb drückte ich ihn an mich, wollte ihn gar nicht mehr loslassen.

 

"Weißt du, wie du ganz leicht herausfinden kannst, ob du mich liebst? Wenn es in deinem Bauch zu kribbeln beginnt, sobald du an jemanden denkst, oder ihn ansiehst... oder auch wenn du jemanden küsst.

 

Das fühlt sich dann an, als würden tausende Schmetterlinge in deinem Bauch herum flattern.

 

Ich sags dir, das ist ein tolles Gefühl.", versuchte ich Chris liebevoll zu erklären.

 

*-*-*

 

Schmetterlinge also... hmm... hatte ich Schmetterlinge im Bauch? Schwer zu sagen. Ich hatte Stephan auf jeden Fall sehr gern und genoss es mit ihm, mehr als bei anderen.

 

Wieso war das nur so kompliziert?

 

Eigentlich wollte ich jetzt nichts mehr sagen, sondern nur Stephans Nähe spüren und es genießen. Also kuschelte ich mich an ihn und schloss gedankenverloren die Augen.

 

Müde war ich und das Kuscheln tat so unendlich gut.

 

Nur noch ein wohliges Brummen gab ich von mir und sog energisch den Duft von Stephan in mir auf. Er roch so verdammt gut.

 

Irgendwann würde ich schon wissen, ob ich Gefühle für ihn hatte.

 

*-*-*

 

Wie sehr genoss ich jetzt Chris' Nähe. Wie er sich an mich kuschelte und ich ihn halten durfte... ich genoss es in vollen Zügen.

 

Es war so ein schönes Gefühl, hier mit ihm zu sitzen, ihn in meinen Armen zu halten, ihm all meine Liebe zu geben.

 

Liebevoll streichelte ich Chris, lehnte meinen Kopf leicht an den seinen, genoss den Duft seiner Haare und seiner Haut, dann nahm ich eine leichte Decke und deckte uns beide sanft zu, damit uns nicht kalt wurde.

 

Ich liebte ihn wirklich und hoffte so sehr , dass er irgendwann auch Gefühle für mich haben würde.

 

*-*-*

 

Nachdem Stephan uns zugedeckt hatte, dauerte es nicht lange und ich schloss meine Augen. Die Nähe und Wärme, die von Stephan ausging, tat so gut und ich schlief bald ein.

 

Dabei träumte ich die schönsten Dinge und es tat mir richtig gut, nicht alleine zu sein.

 

Als ich wieder wach wurde, war es bereits dunkel draußen. Doch ich hatte Durst und stand auf. Trank etwas und ging zur Toilette.

 

Stephan sah irgendwie süß aus, wie er so schlief.

 

Irgendwie konnte ich nicht wieder einschlafen, machte mir so meine Gedanken. Wie es Lars wohl jetzt ging? Er tat mir Leid, dass ich seine Gefühle nicht erwidern konnte.

 

Aber bei Stephan schien es anders zu sein. Nur wie intensiv konnte ich einfach nicht sagen.

 

Nach einer Weile kroch ich wieder zu Stephan unter die Decke und kuschelte mich genüsslich an ihn. Doch dauerte es noch eine ganze Weile, bis ich wieder einschlief.

 

*-*-*

 

Irgendwann war ich einfach eingeschlafen, hielt Chris in meinen Armen... wollte ihn gar nicht loslassen.

 

So merkte ich auch nicht, dass Chris aufgestanden war. Selig und ruhig schlief ich weiter, drehte mich im Schlaf auf den Rücken... ohne jedoch zu erwachen.

 

Leider gönnte mir irgendwer meinen Schlaf anscheinend nicht, denn ich wurde unsanft von meinem Handy geweckt, dass sich lautstark bemerkbar machte.

 

Noch ziemlich im Halbschlaf, erhob ich mich, spürte dabei, dass Chris neben mir lag, griff neben mir auf den Tisch, drückte die grüne Taste und meldete mich:

 

"Wer nervt?"

 

*-*-*

 

''Och Stephan Häschen! Nur dein nerviger Ex! Sag bloß, du schläfst noch? Ich bin gleich mit Brötchen da und hoffe du hast nichts an'', kam es schnippisch von Matthias, der am anderen Ende des Handys war.

 

Er und Stephan waren zwar schon eine ganze Weile nicht mehr zusammen, doch ab und an trafen sie sich eben mal. Dabei ließ Matthias gerne durchblicken, dass er immer noch Interesse an Stephan hatte.

 

*~*

 

Auch ich hatte das klingeln vernommen und kuschelte mich von hinten an Stephan ran.

 

Man, dieser Hintern war echt der Hammer!

 

Nur beiläufig horchte ich auf, was da gesprochen wurde. Wobei ich den oder die andere am anderen Ende nun nicht hören konnte.

 

Frech huschte ich unter die Decke und fing an Stephans Körper zu küssen und liebkosen. Etwas unsicher war ich mir noch, da ich mich sonst lieber verwöhnen ließ.

 

*-*-*

 

"Ach, hallo Matthias... nein, du kannst nicht zu mir kommen! Bleib meinetwegen wo der Pfeffer wächst!", regte ich mich auf... konnte ich seine schnippische Art doch noch nie wirklich ausstehen.

 

"Ich bin nicht mehr allein, kapiert?! Ich bin in einer Beziehung und du hast hier nichts verloren!", schnauzte ich meinen Ex an, während ich es genoss, dass sich Chris an mich kuschelte.

 

Herrje, was würde Chris jetzt von mir denken?

 

Warum musste mich diese Nervensäge auch gerade jetzt anrufen... hatte der was am Kopf?!

 

Würde mit Matthias das hier kaputt machen, könnte er sein Testament machen... das schwor ich mir!

 

Ich liebte nur Chris und würde es mir von meinem Ex nicht vermiesen lassen...

 

*-*-*

 

Matthias legte ohne ein weiteres Wort beleidigt auf.

 

*~*

 

''Wer war das?'', fragte ich nun etwas perplex und schaute unter der Decke hervor.

 

Etwas verwirrt, da ich Stephan so nicht kannte. Auch vorher nie so erlebt hatte.

 

Meine Liebkosungen hatte ich unterbrochen, so wie auch meine Streicheleinheiten.

 

*-*-*

 

Erst einmal musste ich mich beruhigen, erst dann konnte ich Chris in Ruhe antworten.

 

"Entschuldige bitte, das war Matthias... mein Ex. Der nervt mich andauernd und hofft wieder mit mir anbändeln zu können. Das will ich aber nicht. Wir haben uns vor langer Zeit getrennt und gut ist.

 

Sorry, dass ich eben so laut geworden bin, aber so schnippisch wie er mit mir sprach und sich hier einfach mal einladen wollte... nein, so etwas kann ich gar nicht leiden. Zudem habe ich ihm schon einmal gesagt, dass ich von ihm nichts mehr wissen will.", sprach ich erklärend zu Chris... hoffend, dass er mich verstehen würde... wenigstens ein bisschen.

 

Offen und ehrlich schaute ich ihm nun in die Augen... abwartend...

 

*-*-*

 

In mir machte sich ein komisches unbekanntes Gefühl breit, was ich vorher noch nicht kannte.

 

''Du willst aber wirklich nichts mehr von ihm?'', musste ich mich irgendwie vergewissern und schaute Stephan skeptisch an.

 

Warum nur schien sein Ex eine Bedrohung für mich darzustellen? In mir sträubte sich alles gegen Matthias, obwohl ich ihn nicht mal kannte.

 

*-*-*

 

Noch immer schaute ich Chris offen und ehrlich in die Augen und beantwortete seine Frage, ebenfalls sehr offen und ehrlich:

 

"Du kannst mir glauben, ich will wirklich nichts mehr von ihm. Ich liebe dich und nur mit dir möchte ich zusammen sein."

 

Doch konnte ich nun nicht anders und musste grinsen, Chris schien ja richtig eifersüchtig zu sein... wie süß.

 

"Sag mal, mein Süßer.... du bist doch wohl nicht etwa eifersüchtig, hm? Wie süß du bist.", musste ich noch hinzufügen, nahm ihn in die Arme und zog ihn sacht zu mir heran. Liebevoll sah ich Chris in die Augen, dann legte ich meine Lippen sanft auf die seinen und küsste ihn leidenschaftlich und zärtlich zugleich.

 

Ich war mir nun sicher, dass er etwas für mich empfand, denn warum sollte er sonst eifersüchtig sein... wenn dem nicht so wäre?

 

*-*-*

 

Stephan hatte recht und erst jetzt wurde es mir bewusst, wo er mich darauf ansprach. Genießend schloss ich die Augen und erwiderte seinen Kuss.

 

''Du hast recht!'', flüsterte ich in den Kuss hinein, da ich diesen schönen Moment nicht zerstören wollte, ''Ich bin wohl eifersüchtig und jetzt weiß ich es auch! Ich liebe dich!''

 

Dann küsste ich Stephan erneut und ließ meine Hände über seinen tollen Körper gleiten. Ja, jetzt war ich mir sicher, dass ich ihn liebte und genoss es in vollen Zügen.

 

*-*-*

 

Mit strahlenden Augen und einem kribbelnden Gefühl vernahm ich Chris' Worte und glaubte mich schon verhört zu haben.

 

"Du bist so unglaublich süß, weißt du das. Ich liebe dich auch.", flüsterte ich meinem Liebling zu und erwiderte dann den Kuss, während ich seine Hände an meinem Körper genoss und auch meine Hände sich langsam in Bewegung setzten.

 

Ich streichelte seinen wunderschönen schlanken Körper und wieder einmal bekam ich nicht genug von ihm.

 

Zusammen mit Chris ließ ich mich auf die Couch zurückfallen, hielt ihn weiter fest und streichelte seinen Körper. Küssend erreichte ich sein Ohr, dann seinen Hals...

 

Er machte mich wahnsinnig... allein nur, weil er bei mir war und die Tatsache, dass er mich nun auch liebte... war die Krönung und ich war unglaublich glücklich.

 

*-*-*

 

Stephans Küsse an meinen Hals machten mich richtig an. Schon wieder war ich geil und meine Männlichkeit meldete sich. Da machte mich jemand aus irgendeinen Grund schon wieder richtig an.

 

Ich konnte einfach nicht genug von Stephan bekommen.

 

Was sollte ich also anderes machen, als seinen schönen Oberkörper weiter zu streicheln und seine Brustwarzen frech zu zwirbeln. Doch strich ich anschließend liebevoll drüber, als Entschuldigung.

 

Ausgerechnet am Ohr und am Hals war ich besonders empfindlich und mochte es sehr gerne. Brummend gab ich Stephan zu verstehen, dass es gut war, was er hier tat.

 

Währenddessen drückte meine Männlichkeit schon gegen seinen Oberschenkel.

 

*-*-*

 

Grinsend bemerkte ich, dass mein Liebling schon wieder heiß war, denn seine Männlichkeit drückte an meinen Oberschenkel. Natürlich machte auch er mich schon wieder an, erst recht als ich seine schon wieder harte Männlichkeit an mir spürte.

 

Vorsichtig zog ich ihn auf mich drauf... wollte mich von ihm ein wenig verwöhnen lassen und vielleicht wollte er mich ja auch mal nehmen... zumindest hätte ich nichts dagegen.

 

Chris hatte es wirklich drauf mich geil zu machen, so dass ich ebenfalls ein wohliges Brummen von mir gab.

 

Selbstverständlich vergaß ich meinen Schatz nicht, küsste und knabberte weiter sanft an seinem Hals und seinem Ohr.

 

*-*-*

 

Ich hätte noch ewig so weiter liegen und Stephans Liebkosungen genießen können. Doch ich wollte auch mehr. Also küsste ich Stephan innig, aber kurz und wanderte dann an seinen Hals runter, zu seinen Brustwarzen.

 

Genüsslich leckte ich diese und knabberte daran, während es immer im Wechsel ging und meine Hand jeweils die andere Brustwarze zwirbelte.

 

Auch saugte ich an ihnen, um sie schön groß zu machen. Sanft war ich zwischen Stephans Schenkel gerutscht. Für mich ein neues, aber auch aufregendes Gefühl.

 

Erst als ich nach einer Weile genug hatte, küsste ich mich runter zu seinen Bauch und versenkte meine Zunge in Stephans Bauchnabel. Neckisch ging ich noch etwas tiefer und zog kleine Kreise über den Unterbauch.

 

*-*-*

 

Wow, mein Kleiner hatte es echt drauf mich wahnsinnig geil zu machen und meine Männlichkeit regte sich nun auch langsam.

 

Mit einem wohligen Seufzen quittierte ich seine Zärtlichkeiten, die er mir zukommen ließ, konnte aber nichts anderes mehr tun, als ihn zärtlich zu streicheln und ihm zu zeigen, dass mir gefiel was er mit mir tat.

 

Je mehr er an meinem Körper herab rutschte, desto mehr stöhnte ich auf, während meine Männlichkeit inzwischen wie eine eins stand, sich ihm beinahe entgegen streckte und auch beachtet werden wollte.

 

Ein wenig hob ich mich Chris entgegen, während ich fahrig durch seine Haare wuschelte... wollte mehr... so viel mehr....

 

*-*-*

 

Grinsen musste ich nun schon, wo ich merkte, dass Stephan ungeduldig zu werden schien. Die neue Rolle gefiel mir nun doch ganz gut und so neckte ich ihn noch ein bisschen weiter.

 

Langsam wanderte ich mit der Zunge und meinen Lippen an Stephans Körper wieder hinauf, zu seinen Brustwarzen, ließ dabei meine Männlichkeit über seinen Körper streifen.

 

Wieder leckte ich seine Brustwarzen und auch seinen Hals, gab ihm einen innigen Kuss auf die Lippen. Anschließend wanderte ich ganz langsam und genüsslich wieder abwärts, ging aber weiter, über seine Männlichkeit hinweg.

 

Beachtete diese nicht einmal und küsste stattdessen Stephans schöne feste Schenkel.

 

*-*-*

 

Mein Liebling schien mich entweder wahnsinnig machen zu wollen oder aber er wollte mich so richtig hinhalten... mich foltern.

 

Boah, er war so richtig fies zu mir, quälte mich mit der süßen Folter, so dass von mir nur ein enttäuschtes Stöhnen kam. Dennoch war es sehr erregend, was er mit mir tat.

 

Meine Männlichkeit streckte sich ihm entgegen, trotzdem ließ er sie außer acht.

 

Das würde ich ihm irgendwann heimzahlen... gedanklich schwor ich "Rache". Das würde er nicht umsonst mit mir getan haben.

 

Ich streichelte seinen Kopf, seine Haare liebevoll... fordernd versuchte ihn dorthin zu dirigieren, wo ich es gern hatte, aber es gelang mir nicht.

 

Unter seiner Behandlung wand ich mich, wie ein Schlange... mein Kopf drückte sich halbwegs in die Kissen... mein Rücken bog sich sehnsüchtig durch, während ich nicht mehr wusste, ob ich auf Wolken schwebte, oder im Feuer verbrannte.

 

Überall wo er mich küsste, schien mein Körper in Flammen aufzugehen... es war die reinst "Tortur".

 

*-*-*

 

Es war herrlich so die Macht über Stephans Körper zu haben. So schien es jedenfalls. Doch jetzt hatte ich ihn lange genug gequält und leckte ganz langsam und genüsslich der Länge nach über seine Männlichkeit.

 

Dann saugte ich ein wenig an der Spitze und leckte noch einmal drüber, bevor ich mich seinen Hoden widmete.

 

Erst als ich meinte, dass die genug hätten, nahm ich seine Männlichkeit in den Mund und saugte daran. Nur war sie einfach zu groß, so dass ich sie unmöglich ganz schlucken konnte.

 

Aber alles, was hineinging, wurde ordentlich bearbeitet.

 

Allerdings ließ ich dann wieder von Stephans Männlichkeit ab und hob seinen Hintern an, spreizte seine Backen. Um anschließend mit meiner Zunge dazwischen zu fahren.

 

Sein Loch war heiß und geil zugleich. Ob ich es wagen sollte?

 

*-*-*

 

Boah, Chris machte mich einfach nur wahnsinnig geil, so was musste doch verboten werden. Beinahe wäre ich direkt gekommen, bei dem was er mit mir tat. Aber ich hatte mich zusammengenommen, wollte noch nicht kommen.

 

Alles was er mit mir tat genoss ich in vollen Zügen, auch wenn er mich dabei teils etwas quälte, aber er hatte es eben voll drauf.

 

Laut stöhnte ich auf, hielt mich teils am Polster des Sofas fest und teils streichelte ich Chris, zumindest soweit ich ihn erreichen konnte.

 

Als er sich schließlich meinen Hintern vornahm, war ich schon fast wie von Sinnen.

 

"Biiiiitteeee.... nimm mich endlich...", stöhnte ich ihm vollkommen erregt entgegen... hielt es nicht mehr aus... streckte mich ihm entgegen.

 

*-*-*

 

Stephan wollte es wirklich, dass ich ihn nahm. Doch war ich noch etwas unsicher. Andersherum hatte ich es schon so oft getan, aber aktiv war ich bisher noch nie gewesen.

 

Also befeuchtete ich einen Finger und steckte diesen in seine Enge. Man fühlte sich das toll an. Da wollte meine Männlichkeit auf jeden Fall hinein.

 

Ich dehnte Stephan indem ich nach einer Weile einen zweiten hinzunahm und diese spreizte. Schön behutsam und mit viel Gefühl. Mich machte diese Spiel mindestens genauso geil.

 

Erst als ich es nicht mehr aushielt befeuchtete ich meine Männlichkeit, hob Stephans Hintern ein wenig an und steckte meine Spitze in seine Enge.

 

Ein Stöhnen entglitt mir und ich streichelte Stephans Bauch. Ließ mir jedoch Zeit, dass er sich erst mal daran gewöhnen konnte.

 

Ganz langsam verschwand meine Männlichkeit und es wurde ganz heiß und eng um sie herum.

 

*-*-*

 

Mit einem erregten Seufzen quittierte ich sein Eindringen in mich.... hob mich ihm sogar entgegen. Zum Glück kannte ich die passive und aktive Seite sehr gut, so dass es mir nicht schwer fiel mich an Chris zu gewöhnen.

 

Meine Beine spreizte ich noch etwas mehr, so dass sein Schatz noch etwas tiefer in mich eindringen konnte.

 

"Mehr... tiefer...", hörte ich mich stöhnen...

 

Was ich spürte war total geil und heiß, so dass ich nicht genug von meinem Schatz bekam und mich ihm schon stöhnend entgegen zu bewegen begann.

 

Währenddessen massierte ich nun meine Männlichkeit, die sich auch sehr nach Aufmerksamkeit sehnte und es wohl nicht mehr allzu lang dauern würde ehe ich meinen Höhepunkt erreichte.

 

Die Luft war erfüllt von meinem Stöhnen und es roch beinahe förmlich nach Sex.

 

*-*-*

 

Als Stephan sich nun so mir entgegen bewegte, wusste ich gar nicht wie mir geschah. Es war einfach viel zu geil und laut stöhnend ergoss ich mich in meinem Schatz.

 

Dabei ließ mir diese unbekannte Enge und seine Bewegungen gar keine Wahl. Während ich noch nach Luft schnappte und das schöne Gefühl genoss, schnappte ich Stephans Männlichkeit und rieb sie in einem gleichmäßigen Rhythmus.

 

Alles um mich herum schien zu schwanken. Ich schwebte auf Wolke Sieben und war super glücklich.

 

*-*-*

 

Als mein Schatz nun doch so schnell in mir kam, schaute ich ihm dabei zu und mir brannte sich jedes noch so kleine Detail tief in meinem Gedächtnis ein.

 

Es sah so aufregend... so umwerfend aus, wie er kam... unbeschreiblich.

 

Dann jedoch legte er in frechster Form und Weise seine Hand an meine Männlichkeit und rieb sie, so dass ich gar keine andere Wahl hatte, als mit einem lauten Stöhnen, zu kommen.

 

Ich zog ihn zu mir heran und küsste ihn leidenschaftlich.

 

"Ich liebe dich so sehr, mein Schatz.", hauchte ich ihm ein wenig atemlos zu, ließ ihn aber nicht los.

 

Er war mein und ich sein... für immer.

 

*-*-*

 

''Ich liebe dich auch'', erwiderte ich.

 

Es war alles noch so neu und ungewohnt. Aber genauso fühlte ich.

 

Ganz vorsichtig löste ich mich aus ihm, blieb aber auf ihm liegen. Wollte seine Nähe spüren und ihm möglichst Nahe sein.

 

Fix und fertig war ich und wenn es nach mir ginge, könnten wir noch eine zweite Runde schlafen. Genießend kuschelte ich mich an meinen Schatz und lauschte seinem Herzschlag.

 

So war es schön und sollte es bleiben!

 

*-*-*

 

Wie sehr genoss ich die Nähe meines Lieblings, wie er so auf mir lag... sich an mich kuschelte. Meinetwegen konnte die Zeit jetzt stehen bleiben, ich hätte nichts dagegen.

 

Liebevoll legte ich meine Arme um ihn und streichelte ihn zärtlich.

 

Es war schön zu hören, dass auch er mich liebte... endlich hatte ich Chris erobert und niemals würde ich mich von ihm trennen, das schwor ich mir.

 

"Lass uns noch ein wenig schlafen, okay, mein Schatz.", flüsterte ich Chris zu, wartete aber keine Antwort ab und küsste ihn wieder.

 

Beinahe süchtig war ich nach seinen vollen-sinnlichen Lippen, seinem wunderschönen Körper... überhaupt nach ihm.

 

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Auch ich küsste Stephan und nickte zustimmend. Zu mehr war ich nicht mehr in der Lage. Die Decke zupfe ich uns noch zurecht, so dass wir bedeckt waren.

 

Stephans Nähe genießend, seinen Geruch wahrnehmend, schlief ich schnell ein.

 

Jetzt war ich einfach nur glücklich!

 

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~ ENDE ~