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Musik regiert die Welt

Musik regiert die Welt

 

 

by Dark Sephiroth & Detail

 

 

''Ja, Bobby bist ein guter Junge. Braver Junge. Mach schön sitzt und warte hier'', sprach ich zu meiner Bulldogge und ließ das Fenster zur Hälfte offen, damit er auch genügend Luft bekam. Etwas Wasser stellte ich ihm auch noch hin, bevor ich das Auto verließ.

 

Bobby legte sich hin und machte erst mal ein Nickerchen. Ich hingegen zündete mir eine Zigarette an und ging langsam aufs Studio zu. In aller Ruhe rauchte ich meine Zigarette auf, fuhr mir kurz durch die kurzen, dunkelbraunen Haare, bevor ich die Zigarette ausdrückte und das Studio betrat.

 

Sicher war ich spät dran und das wusste ich auch, nur juckte es mich wenig.

 

Der Manager der Band … erwartete mich schon sehnsüchtig. Der rote Knopf über der Tür leuchtete, was hieß, dass drinnen gerade aufgenommen wurde und ich leise sein musste.

 

Also drückte vorsichtig die Klinke runter und betrat den Raum. Natürlich sagte der Manager nichts und auch würde er mein Zuspätkommen nicht ansprechen. Sagen durften wir ohnehin jetzt nichts, um die Aufnahme nicht zu vermiesen. Er begrüßte mich freundlich und nahm mich kurz in den Arm.

 

Mein Blick fiel auf die Band, die hinter der Scheibe stand und von unserem Wiedersehen nichts wusste. Lange war es her, wo wir uns das letzte Mal gesehen hatten und ich freute mich besonders auf einen von ihnen.

 

Ein breites Grinsen lag auf meinem Gesicht und auch mein Gegenüber schien sich riesig zu freuen. Doch sang er gekonnt weiter. Seine warme, liebliche Stimme klang so ganz anders, als meine. Ich war ein Punkrocker und schlug sehr harte Töne an. Eben der total Kontrast.

 

Aber eben genau das, wollte sich der Manager zu nutze machen. Denn im Gepäck hatte ich auch ein Lied, was diese warme, weiche und meine harte Stimme perfekt im Einklang bringen würde.

 

*-*-*

 

Der Tag fing richtig gut an, alles war glatt gegangen und nun standen wir hier im Studio und nahmen endlich unsere nächste CD auf.

 

Alles lief auch bei den Aufnahmen perfekt.... was selten der Fall war, dass alles gleich auf Anhieb perfekt funktionierte.

 

Wir waren nun schon bei unserem dritten Lied, als ich hinter der Scheibe ein wohlbekanntes Gesicht sah und mich echt freute ihn wiederzusehen. Jedoch ließ ich es mir nicht anmerken und sang meine Songs perfekt weiter.

 

Dennoch konnte ich ihn kurz angrinsen, verlor aber nicht meinen Takt... oder vergaß womöglich meinen Text vor lauter Aufregung, weil ich eben ja nicht damit gerechnet und mir auch keiner was gesagt hatte.

 

Er war schon ein toller Typ und ich schätzte ihn deswegen auch als sehr guten Freund sehr. Damals hatte ich immer wieder versucht ihn von den Drogen,die er ab und an nahm, abzubringen... aber nun ja, auch wenn er mein Freund war... ging es mich eigentlich nichts an... auch wenn ich ihm nur helfen wollte, aber letztlich musste er selbst wissen was er tat. Na ja, außerdem nahm er ja das Zeug nicht jeden Tag.

 

Ich freute mich richtig ihn zu sehen und konnte es kaum mehr abwarten, bis die Aufnahmen endlich beendet wären.

 

*-*-*

 

Geduldig schaute ich der Band zu und grinste Miku, den Sänger an. Er sah mal wieder unglaublich sexy aus und gab wie immer sein Bestes

 

Die Aufnahmen dauerten für meinen Geschmack viel zu lange. Dann kam die Band endlich rüber und ich konnte sie begrüßen.

 

''Na!'', kam es von mir und ich schloss Miku in die Arme, klopfte ihm dabei auf den Rücken.

 

Auch die Anderen umarmte ich und musste immer noch Grinsen.

 

Als dann der Manager endlich erklärte, was ich hier zu suchen hatte, sah ich in die erstaunten Gesichter der Bandmitglieder.

 

*-*-*

 

Endlich waren die Aufnahmen beendet und wir verließen den Bereich hinter der Glasscheibe.

 

"Hey.", begrüßte ich meinen Freund, ließ mich von ihm in die Arme nehmen und umarmte ihn ebenfalls.... strich kurz über seinen Rücken.

 

Auch Kanon, Takuya und Bou begrüßten meinen Freund.

 

Gerade als ich jedoch fragen wollte wie wir zu der Ehre kamen, dass er uns hier besuchte, begann unser Manager zu reden und wir schauten erst einander an, dann zu unserem Manager und Kai.

 

"I-ist das euer Ernst?", fragte ich erst mal erstaunt und konnte noch so gar nicht fassen... freute mich aber und lachte.

 

"Aber hättet ihr mich bzw. uns nicht wenigstens vorher darüber in Kenntnis setzen können? Ich mein, klar finde ich es schon toll, aber ihr hättet uns auch mal was sagen oder uns mal fragen können, ob wir überhaupt damit einverstanden sind.", gab ich nun meine Einwände zu bedenken: "Uns hier einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen... finde ich nicht besonders prickelnd."

 

"Versteh mich nicht falsch..", wand ich mich nun ruhig an meinen Freund: "...ich habe nichts dagegen, nur wäre ich vielleicht vorher gern gefragt worden... verstehst du, was ich meine?"

 

Nacheinander schaute ich beide an und wartete auf deren Reaktion.

 

*-*-*

 

Der Manager wurde nun schon ein wenig bleich, bei Mikus Reaktion und versuchte sich rauszureden.

 

''Es sollte eben eine Überraschung werden'', begann ich und versuchte den Manager ein wenig aus der Schlinge zu holen, ''Die Idee ein gemeinsames Lied zu machen, finde ich auch echt toll. Deine sehr sanfte und meine harte Stimme geben ein super Kontrast ab. Natürlich wird hier Niemand zu etwas gezwungen und es ist noch nichts unter Dach und Fach.

 

Ich bin länger hier in der Stadt und ihr könnt euch ein wenig Zeit nehmen, darüber nachzudenken. Vielleicht unternehmen wir die Tage einfach ein wenig zusammen.''

 

Sicher wusste ich genau, dass der Manager sicherlich schon alles geregelt hatte. Aber ich war eben so, dass ich Niemanden zu etwas zwingen würde. Dann könnten wir die Sache auch gleich vergessen.

 

Jetzt schwieg der Manager, auch wenn er mit Sicherheit Angst hatte. Immerhin bestand die Gefahr, wir würden gar kein Lied zusammen machen.

 

*-*-*

 

Ich hörte mir an was Kai zu sagen hatte und nickte, während der Manager erst mal einen bösen Blick von mir erntete.

 

Dann wand ich mich an meine Leute und fragte sie was sie davon halten würden.

 

Bou meinte dann, dass wir es doch gleich aufnehmen könnten, dann hätten wir es wenigstens hinter uns. Damit war ich dann auch einverstanden, nachdem auch Takuya und Kanon zugestimmt hatten.

 

"Also gut, dann jetzt gleich... oder gar nicht.", forderte ich, denn später wollte ich auch mal meine Ruhe haben und da wir nun schon mal hier waren... konnten wir es auch gleich hinter uns bringen.

 

"Wir reden aber noch miteinander.", drohte ich dem Manager... nein, das hatte er nicht umsonst getan.

 

*-*-*

 

Innerlich musste ich grinsen, so wie Miku mit dem Manager redete, so kannte ich ihn gar nicht. Den richtig bösen Jungen spielte er und ich fand es sehr interessant.

 

''Fein'', antwortete ich, ''Ich freu mich.''

 

Natürlich gab es eine Textvorgabe, die ich auch noch nicht kannte. Wir würden sie zusammen durchgehen und nach belieben etwas ändern. Auch könnten wir festlegen, wer was singen würde.

 

Erst mal verlangte ich etwas kaltes zu Trinken, denn draußen war es mehr als schwül. Bei so was, ließ ich gerne mal den Rockstar raus hängen und mich bedienen. Wieso auch nicht? Hart genug arbeiten tat ich ja dafür.

 

Natürlich war ich bei allem höflich und freundlich.

 

In Ruhe setzte ich mich, las den Text durch und freute mich darauf mit Miku zusammenarbeiten zu können. Wir saßen an einem kleinen Tisch und ich saß ihm so gegenüber, dass unsere Knie sich beinahe berührten

 

''Wie geht’s dir so?'', fragte ich und beugte mich ein wenig zu ihm rüber, nachdem er scheinbar auch mit dem durchlesen fertig war.

 

Sicher kam ich mit allen aus der Band bestens klar, aber Miku hatte eben mein größtes Interesse.

 

*-*-*

 

Mit Kai saß ich an dem Tisch und ging mit ihm den Text durch. Bei mir ging es relativ schnell, dass ich mir was merkte und hatte somit keine größeren Probleme. Dass sich Kai ab und zu wie ein Rockstar benahm, kannte ich ja von ihm und es war nichts neues mehr für mich, grinsen musste ich dennoch immer wieder, wenn er sich so benahm.

 

Dann spürte ich schon die Wärme seiner Knie unter dem Tisch... die mir ziemlich nahe waren... doch zog ich meine Knie irgendwie ein, so dass sie sich eben nicht berühren konnten.

 

Ich schaute meinen Freund an und grinste, dann antwortete ich:

 

"Danke, mir geht es ganz gut... viel Arbeit eben und in zwei Wochen steht eine Amerika Tournee auf dem Programm... kennst das ja... haufenweise Stress und dann einen Blutsauger als Manager... den werde ich, glaub ich, feuern müssen, wenn der so weiter macht."

 

Mich störte es nicht, dass sich Kai zu mir rüber beugte... er war eben mein Freund... na und... alles gut.

 

"Nun erzähl doch mal... wie geht es dir denn überhaupt?", stellte ich ihm nun meinerseits dieselbe Frage.

 

*-*-*

 

Kurz musste ich kichern, auf die Bemerkung über den Manager. Doch dann nickte ich verstehend.

 

''Ja, ich weiß genau, wie das ist. Unsere Tour ist gerade zu Ende, was heißt, dass ich endlich ein bisschen Luft habe. Deswegen bin ich im Moment hier in der der Stadt, in meinem Apartment und kann ein bisschen Zeit mit Bobby verbringen, der jetzt brav im Auto wartet.

 

Und natürlich Zeit haben und dieses kleine Projekt mit euch zu machen'', antwortete ich ehrlich.

 

Frech zwinkerte ich Miku an und legte eine Hand auf sein Knie, was er an sich rangezogen hatte, weswegen ich mich noch ein wenig vorbeugte.

 

Ich liebte es eben zu flirten und es wäre ja nicht das erste Mal, dass ich Miku Avancen machen würde. Er war aber auch wirklich ein heißer Typ und zog mich nicht nur optisch magisch an.

 

*-*-*

 

Ich hörte meinem Freund aufmerksam zu und nickte ab und zu verstehend.

 

Als ich dann aber spürte, wie er seine Hand auf mein Knie legte, schaute ich ihn böse an, packte seine Hand und schob sie von meinem Bein runter.

 

"Man, kannst das mal lassen?!", motzte ich ihn an, denn langsam hatte ich die Nase gestrichen voll von seinen Avancen, die er mir ständig machte.

 

Schließlich stand ich auf und rückte meinen Stuhl weg von ihm... schüttelte genervt und verständnislos den Kopf.

 

Auf sein Zwinkern reagierte ich gar nicht erst, denn das hatte ich noch nie getan und würde es auch in Zukunft unterlassen.

 

Er war für mich einfach nur ein Freund, nicht mehr aber auch nicht weniger.

 

*-*-*

 

Wie sollte es auch anders sein, bekam ich einen Korb von Miku. Das kannte ich ja nun schon und es überraschte mich keineswegs.

 

''Kannst mal aufhören, so herumzuzicken'', äffte ich ihn ein wenig nach und streckte aber scherzend die Zunge raus.

 

Dann las ich mir doch noch einmal den Text durch und beließ es vorerst, mal wieder keinen Erfolg bei Miku gehabt zu haben. Die Tatsache wie er auf Abstand ging, machte mich wahnsinnig. Normalerweise war ich es gewohnt leichtes Spiel zu haben. Nur eben nicht bei Miku.

 

Mit Takuya, einem aus der Band hatte ich schon etwas gehabt. Aber Miku war eben etwas besonderes.

 

''Wollen wir dann einfach mal ein wenig proben?'', schlug ich vor.

 

Immerhin war ich genau deswegen hier. Zwischendurch trank ich einen Schluck von meiner Cola, damit mein Mund nicht so trocken war und ich gleich gut singen könnte.

 

*-*-*

 

"Ich zicke überhaupt nicht herum.", konterte ich und streckte ihm dann ebenfalls scherzend die Zunge raus.

 

Auch fragte ich mich nicht warum er das tat, weil es mir auch so ziemlich egal war. Immerhin wusste ich ja nun schon, dass er auch schon mal was mit Takuya hatte und wollte gar nicht erst wissen, wer, aus meiner Band als nächstes dran wäre.

 

Wir waren eben nicht nur eine Band, nein wir waren Freunde und erzählten uns alles, so hatte ich eben auch von Takuya erfahren, dass er was mit Kai gehabt hatte.

 

Nachdem ich noch einen Schluck Limo zu mir genommen hatte und den Text noch einmal durchgegangen war, nickte ich einwilligend... auf seine Frage hin.

 

"Gut, proben wir mal und schauen ob wir das so hinbekommen.", erwiderte ich und überlegte, ob wir meine Leute auch gleich dazu holen sollten.

 

Ja sicher, denn sie mussten sich ja drauf einstellen können, da es ja sonst sinnlos wäre.

 

*-*-*

 

Also gingen wir rüber und probten ein paarmal ohne Aufnahme. Dabei bekamen wir natürlich hilfreiche Tipps, wie es besser klingen würde. Aber im Grunde machten wir unser Ding daraus.

 

Nachdem es dann saß und wir den Text einigermaßen drauf hatten, ging es ans Aufnehmen.

 

Natürlich dauerte alles seine Zeit, aber wir waren sehr gut in unserem Job und hatten es somit schnell drauf.

 

Zum Schluss durften wir uns alle das Werk anhören und es eben für gut befinden oder nochmal daran herumdoktern.

 

Mir gefiel es im Grunde und so machte ich erst mal eine Pause, die ich draußen genoss und somit auch Bobby kurz rauslassen konnte, aus dem Auto.

 

Er hatte geschlafen und da der Wagen sowieso im Schatten stand und auch das Fenster offen war, ging es ihm blendend. Trotzdem freute er sich riesig, als ich ihn raus ließ.

 

''Na mein Junge, willst du ein bisschen laufen?'', fragte ich ihn und kraulte seinen Nacken, was er sehr liebte.

 

Ich zündete mir eine Zigarette an und ging ein paar Schritte mit Bobby.

 

Dann kam der Manager auf einmal ebenfalls nach draußen und fragte mich, ob ich nicht mit auf Tour gehen könnte. So als kleiner Bonus, wäre der Song der Hit.

 

''Das sollten sie wohl besser erst mal die Band fragen'', grinste ich ihn wohlwissend an und er schluckte hart, bevor er wieder rein ging.

 

*-*-*

 

Die Aufnahme war, nach einigem Proben sehr gut gelungen und konnte so bleiben, fand ich.

 

Endlich hatten wir Pause und genossen diese in der Cafeteria, wo wir uns etwas zu Essen und zu Trinken gönnten und dabei redeten.

 

Bou war der selben Meinung wie ich, dass man uns hätte erst fragen sollen und fragte mich dann gleich mal:

 

"Sag mal, was will eigentlich Kai andauernd von dir?"

 

"Kein Plan, ich weiß nicht. Er gräbt mich ab und zu an, aber er weiß genau, dass er bei mir nicht landen kann."

 

"Ah ja... bist du dir sicher? Ich mein, so schlecht sieht er ja nicht aus, oder."

 

"Bou... sag mal... was wird das hier?", beschwerte ich mich fragend.

 

"Nichts... alles gut, wollte nur nachfragen."

 

"Na, das hörte sich aber ganz nach... Eifersucht an... findest du nicht?"

 

"Ja, klar... als ob ich... tze... Miku... also ehrlich...", zickte er nun herum.

 

Dann kam der Manager auf uns zu, stellte sich zu uns an den Tisch und sprach... mehr zu mir, als zu meinen Freunden:

 

"Miku... was hältst du davon, wenn Kai mit auf Tournee kommt? Ich mein, dann könntet ihr den Song von euch beiden, als kleinen Bonus spielen."

 

Ich schaute den Manager an und konnte nur mit dem Kopf schütteln... auch Bou schüttelte verständnislos den Kopf.

 

"Ich werde es mir überlegen... zudem ich ohnehin noch nicht weiß ob sie überhaupt noch so lange unser Manager sein werden.", erwiderte ich, dann war für mich das Thema erledigt.

 

Der Manager ging und Bou stand auch auf und verließ die Cafeteria, während ich mich mit den beiden anderen weiter unterhielt.

 

Bou hatte das Gebäude verlassen, war raus gegangen und sah dann auch schon Kai, mit seinem Hund. Schnurstracks ging er auf ihn zu, fragte ihn dann ganz direkt und ohne Umschweife:

 

"Was genau willst du von Miku?!", dabei klang er schon ziemlich eifersüchtig.

 

Obgleich er sehr niedlich und mädchenhaft aussah, war er doch recht bissig und konnte auch ziemlich unangenehm werden.

 

*-*-*

 

Verwirrt schaute ich Bou an, der plötzlich neben mir stand. Was sollte diese Frage und vor allem, was sollte ich darauf antworten?

 

''Ich denke, dass geht nur mich und Miku etwas an. Finde ich!'', kam es mindestens genauso bissig von mir und auch ein wenig kalt, bevor ich nach Bobby pfiff.

 

Anschließend ging ich einfach an Bou vorbei, rempelte ihn ein wenig gespielt an und ging in die Cafeteria zu den Anderen.

 

''Na!'', kam es grinsend von mir und ich setzte mich neben Miku, indem ich mich einfach dazu quetschte, auf die Bank, auf der sie saßen.

 

Natürlich war es Sinn der Sache ein wenig Körperkontakt zu ihm zu haben.

 

*-*-*

 

So langsam platzte mir der Kragen, als ich Kai in die Cafeteria kommen sah und er sich in frechster Form und Weise zu uns oder besser zu mir setzte.... ahgrrrr....

 

"Hey, sag mal geht’s noch!?", wurde ich nun sehr ungehalten, stand auf und schaute ihn nur böse an.

 

"Man, wie kann man nur so aufdringlich sein?! Was an, lass mich in Ruhe, hast du nicht verstanden... hä?!", blaffte ich Kai sehr sauer an.

 

Ohne eine Antwort von Kai abzuwarten, wand ich mich an meine Freunde und meinte:

 

"Kommt Jungs... gehen wir... das hier ist mir zu blöd...", gemeinsam verließen wir dann die Cafeteria. Auf dem Weg nach draußen trafen wir auf Bou, der auch ziemlich böse drein schaute.

 

"Komm Bou, wir gehen. Meinetwegen können sie die Aufnahme machen, mit wem sie wollen, wir nehmen uns jetzt frei.", sprach ich und die anderen stimmten mir zu.

 

Gemeinsam verließen wir schließlich das Gebäude, schwangen uns in unsere Autos und fuhren davon... jeder zu sich nach Hause.

 

Ich hatte so dermaßen die Schnauze voll, dass ich hätte vor Wut platzen können...

 

*-*-*

 

Leise seufzte ich und schaute Miku und den Anderen hinterher. Okay, eigentlich mehr Miku, der sowieso meine volle Aufmerksamkeit hatte. Was musste ich nur tun, um ihn zu bezwingen?

 

Ich trank noch in Ruhe etwas und ließ Bobby auch etwas Wasser bringen, bevor ich ebenfalls verschwand.

 

Doch zog es mich nicht nach Hause. Zuerst musste ich dringend in meinem Lieblingsladen vorbeischauen, der die coolsten Klamotten verkaufte. Natürlich wurde ich überschwänglich begrüßt, weil man mich kannte.

 

Sogar die Tür würde hinter mir verschlossen, damit ich in aller Ruhe stöbern konnte. Bobby wurde mit Streicheleinheiten von der Kassiererin verwöhnt und der Chef des Ladens zeigte mir die neusten Sachen.

 

Wir unterhielten uns in aller Ruhe, obgleich ich gedanklich immer noch bei Miku festhing.

 

Irgendwie musste ich mich doch ablenken.

 

*-*-*

 

Mein Weg führte mich natürlich nach Hause, wo ich mich für heute wohl in meiner Eigentumswohnung verschanzen würde.

 

Nichts und niemanden wollte ich heute noch sehen.

 

Meine Wut hatte sich zwar zwischenzeitlich gelegt und langsam begann ich auch wieder nachzudenken, aber was Kais Annäherungsversuche anging... blieb ich hart.

 

Ich machte mir zunächst etwas zu Essen und einen Cappuccino dazu, dann setzte ich mich ins Wohnzimmer, schaltete den Fernseher und auch die Konsole an, dann begann ich erst mal zu zocken und nebenher was zu essen und zu trinken.

 

Ja, genau das brauchte ich jetzt und so ließ ich meinen ganzen Frust und Ärger an diesem Spiel aus.

 

So war ich eben, ehe ich meinen Mitmenschen gegenüber handgreiflich wurde, reagierte ich mich lieber an einem Spiel ab. Das tat wenigstens niemandem weh.

 

An die Tour und den Song dachte ich jetzt natürlich nicht mehr...

 

*-*-*

 

Nachdem ich richtig viel eingekauft hatte, verließ ich ein wenig ärmer, aber im Kleiderschrank um so reicher, das Geschäft wieder. Natürlich verabschiedete ich mich herzlich und ging dann mit Bobby erst mal zum Auto, wo ich die vielen Taschen ließ.

 

Danach holte ich mir bei meinem Lieblingsimbiss noch etwas zu essen, wo Bobby eine Wurst bekam und fuhr anschließend nach Hause.

 

Dort angekommen pflanzte ich mich mit etwas zu Trinken vor dem Fernseher. Bobby bekam seine Wurst und legte sich, nachdem er die verputzt hatte, in sein Körbchen, wo er döste.

 

Ich ließ es mir auch schmecken und trank nebenbei meinen Frust weg. Im Fernseher lief fiel Mist und so zappte ich umher, auf der Suche nach etwas interessantem.

 

Mein Essen hatte ich bald auf und der Alkohol wirkte langsam, so dass ich nicht mehr an Miku denken musste.

 

*-*-*

 

Die halbe Nacht lang zockte ich noch, dann wurde ich, so gegen Morgen, sehr müde, schaltete die Konsole und auch den Fernseher aus und ging erst mal ins Bad, wo ich mich kurz abduschte und dann ins Bett verschwand.

 

Am nächsten Morgen wurde ich sehr unsanft vom Klingeln meines Handys geweckt, noch so im Halbschlaf nahm ich das Gespräch an:

 

"Wer nervt?"

 

"Guten Morgen, Miku, ich bins Andreas.", hörte ich und war sofort hellwach.

 

"Ah ja, der Herr Manager... was gibt es denn, dass du mich am frühen Morgen stören musst?"

 

"Früher Morgen... es ist schon nach Mittag, Miku und du solltest schon seit drei Stunden im Studio sein."

 

"Man, rutsch mir doch den Buckel runter... ja, ja... ich bin gleich da... schon gut.", brummte ich nun und legte dann auf.

 

Unwillig quälte ich mich aus dem Bett, latschte ins Bad und duschte kalt... das hatte zumindest den Effekt, dass ich jetzt wirklich hellwach war.

 

Anschließend wickelte ich mir das Badetuch um meine Hüfte, ging in die Küche und kochte mir erst einen starken Kaffee... sonst würde ich den Tag wohl nicht überstehen.

 

Während die Kaffeemaschine ihre Arbeit tat, verkrümelte ich mich ins Schlafzimmer, wo ich mich in schwarze Sachen kleidete.

 

Es passte nicht so ganz zu mir und meinem eigentlichen Wesen... aber es zeigte einfach meine derzeitige Stimmung an... unterstrich sie somit noch.

 

Ich legte noch diversen Schmuck an und etwas dezentes Parfüm, dann war ich fertig, ging in die Küche, nahm mir eine Tasse und goss mir etwas Kaffee ein... den ich sogleich austrank und mir dabei noch fast Brandblasen auf der Zunge holte... au man...

 

Die Tasse stellte ich schnell noch in den Abwasch, dann schnappte ich mir meine Schlüssel, hastete aus meiner Wohnung, runter zum Auto, schwang mich hinein und raste zum Studio...

 

*-*-*

 

Ich war irgendwann bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Als ich erwachte, blendete mich die Sonne und ich machte erst mal die Flimmerkiste aus.

 

Da mein Kopf brummte, schleppte ich mich in die Küche, wo ich mir eine Schmerztablette gönnte und Kaffee anstellte. Anschließend legte ich mich für einen Moment auf mein Bett, nachdem ich die Vorhänge zugezogen hatte.

 

Mist, ich hatte es ein wenig übertrieben gestern und nun einen Kater.

 

Na einer Weile stand ich wieder auf, öffnete die Balkontür, um frische Luft reinzulassen. Bobby wollte auch raus, aber erst mal brauchte ich einen Kaffee.

 

Die Tablette schien ein wenig zu wirken, also zog ich mir die Schuhe an und ging mit samt Kaffeebecher runter, damit Bobby sein Geschäft machen konnte.

 

Auch steckte ich mir draußen angekommen erst mal eine Zigarette an. Langsam wurde ich wach und meinem Kopf ging es schon ein wenig besser.

 

*-*-*

 

Gut eine Stunde später erreichte ich das Studio, parkte und flitzte dann hinein. Drinnen wartete Andreas bereits.

 

"Schön, dass du auch schon da bist, Miku."

 

"Man, hör auf mich anzumachen, sonst dreh ich mich gleich wieder um und fahr heim!", zickte ich Andreas an.

 

"Schon gut, schon gut. Können wir dann erst mal über die Tournee reden?"

 

"Sicher, aber nicht bevor ich noch einen Becher Kaffee bekomme."

 

"Kriegst du", meinte Andreas, schnippte und gleich kam ein Mitarbeiter angerannt und brachte mir einen Kaffee.

 

Ich nickte nur, dankend und nahm gleich mal einen Schluck.

 

"Ja, was soll denn mit der Tournee sein?"

 

"Was ich meine ist, ob du es dir inzwischen überlegt hast... wegen Kai und ihm mit auf Tournee zu nehmen."

 

Toll, da war es wieder mein Problem. Ich konnte mir direkt denken, dass Kai mich dann gar nicht mehr in Ruhe lassen würde... au man... na, klasse...

 

"Ja, okay... dann kommt er eben mit, wenn er es auch will.", gab ich mich unfreiwillig geschlagen.

 

"Super dann werde ich Kai mal Bescheid sagen.", freute sich Andreas.

 

Ich schaute mich um und fragte Andreas:

 

"Wo sind eigentlich meine Leute?"

 

"Ich denke zuhause.... zudem ich nur mit dir reden wollte... da du ja die Entscheidungen triffst... oder?"

 

"Ja... stimmt schon. Wars das dann?"

 

"Ja, das wars... alles gut."

 

"Na super und dafür musste ich unbedingt hierher kommen? Hätten wir das nicht am Telefon bereden können?!"

 

Andreas nickte schuldbewusst und ich stiefelte kopfschüttelnd aus dem Studio... man, man, man...

 

Draußen angekommen, setzte ich mich in mein Auto, blieb dort erst mal nur sitzen, legte die Arme aufs Lenkrad und meinen Kopf drauf... man, hatte ich die Faxen dicke...

 

*-*-*

 

Nachdem ich nun wach war, ging ich duschen und zog mich an. Dann ging mein Handy und der Manager Andreas war dran. Er wollte unbedingt mit mir reden und ich sollte zum Studio kommen.

 

Also schnappte ich mir Bobby und fuhr dort hin. Gerade als ich meinen Wagen parkte, sah ich ein mir sehr bekanntes Auto, an dessen Steuer auch sein Fahrer saß, Miku.

 

Ich stieg aus, ließ auch Bobby raus und steckte mir eine Zigarette an. Keine Ahnung, ob Bobby es riechen konnte, dass Miku in seinem Auto saß, aber er sprang an der Autotür hoch und fiepte.

 

Scheinbar wollte er da jemandem guten Tag sagen.

 

*-*-*

 

Vollkommen fertig lag mein Kopf noch immer auf meinen Armen... auf dem Lenkrad und ich überlegte mir ernsthaft die Musikbranche zu verlassen.

 

Dann plötzlich hörte ich ein Fiepen, schaute auf und sah zunächst nur den Hund.... den kannte ich ja schon... Kais Hund. Au man... dann konnte er ja wohl nicht weit weg sein.

 

Ich schaute zum Fenster raus und wer stand etwas entfernt von mir bzw. meinem Auto.... Kai...!

 

Toll, der hatte mir auch noch gefehlt. Warum hatten es heute alle auf mich abgesehen? Hatte ich irgendwie Speck in den Taschen?

 

Doch stieg ich aus, ging auf Kai zu, begrüßte ihn, wie es sich gehörte und fragte ihn:

 

"Hat Andreas dich auch hierher bestellt?", wirkte dabei aber doch schon ziemlich genervt.

 

Ich wollte nur noch nach Hause... nichts und niemanden mehr sehr sehen...

 

*-*-*

 

Auch ich begrüßte Miku und hielt mich ausnahmsweise zurück. Die Sache von gestern steckte doch noch in meinen Knochen.

 

''Ja, hat er. Wieso dich auch?'', wollte ich von ihm wissen.

 

Ich freute mich innerlich ihn zu sehen, zeigte es aber lieber nicht. Es hätte nur wieder zu aufdringlich gewirkt.

 

''Dann können wir ja später noch etwas zusammen frühstücken... oder wohl eher zu Mittag essen... Ähm... sofern du magst'', korrigierte ich mich, weil ich Miku nicht bedrängen wollte.

 

Man war das schwer... Mein Kopfkino spielte auf Hochtouren.

 

Bobby wedelte unterdessen wir blöd mit dem Schwanz und sprang aufgeregt umher. Er hatte Miku scheinbar wirklich gern. Da war er definitiv nicht der Einzige.

 

*-*-*

 

"Ja, mich hat der aus dem Bett geklingelt...", beschwerte ich mich und hörte dann was er vorschlug.

 

Eigentlich hatte ich so gar keinen Bock drauf irgendwas zu unternehmen... oder Essen zu gehen... dann noch dieser Hund dazu, der mir auch noch den letzten Nerv raubte... sich zu freuen schien... na, wenn er denn meinte...

 

"Ach ja, was ich noch sagen wollte... es ging um die Tour... ich hab zugestimmt, dass du mit kannst. Aber das soll dir Andreas mal schön selber sagen.", fügte ich noch hinzu, während ich überlegte, ob ich sein Angebot annehmen sollte.

 

Immerhin wusste ich ja, was er von mir wollte... dass er was von mir wollte... mich am laufenden Band anmachte... was mir nicht passte. Wenn ich sein Angebot jetzt annahm... würde er doch gleich sonst wo schweben... und womöglich denken, dass er mich endlich erobern könnte.

 

Da ich aber heute noch nichts gegessen hatte und auch nicht allzu unfreundlich und unhöflich sein wollte... meinte ich schließlich:

 

"Also gut... zwar hab ich heute zu gar nichts wirklich Lust... aber... wir können ruhig was essen gehen... danach fahr ich wieder heim und pack mich hin. Ich warte hier auf dich, bis du mit Andreas fertig bist... okay." und schaute Kai dann an.

 

*-*-*

 

In Ruhe hörte ich Miku zu, was er mir erzählte und freute mich wie ein kleines Kind, doch zeigte ich es nicht.

 

''Ich gehe gerne mit euch auf Tour, aber mal schauen, was Andreas dazu meint. Gut, dann will ich mal rein, bis gleich'', sagte ich noch und musste mir ein Grinsen regelrecht verkneifen.

 

So ging ich mit Bobby rein, wo Andreas bereits wartete. Er erzählte mir das selbe, wie Miku und hoffte, dass ich immer noch dabei sein würde.

 

''Von mir aus, ich habe nichts dagegen. Außer es sollten doch noch irgendwelche Einwände von jemandem kommen. Dann bin ich raus'', meinte ich ziemlich ernst.

 

''Das wars? Deswegen sollte ich hierher kommen?'', stellte ich dann fest, nachdem wir darüber geredet hatten. Na super, das fing ja toll an.

 

Schon stand ich wieder draußen, auf dem Parkplatz, wo ich mit Bobby rüber zu Miku ging. Bobby bellte Miku jetzt an und hüpfte wieder wie verrückt. Er wollte eben mit ihm spielen. Wie gerne ich das auch würde.

 

''Ist gut Bobby'', versuchte ich ihn zu beruhigen, aber er schien Miku ziemlich in sein Herz geschlossen zu haben.

 

''Tja, das wars wohl schon'', kam es von mir und ich schaute Miku lieb an.

 

*-*-*

 

Es dauerte nicht lange und Kai kam mit Bobby zurück, der mich anbellte und vor mir hin und her sprang. Zwar grinste ich kurz, doch rührte ich das Tier nicht an, ging vielmehr auf Abstand, da ich eine Hundeallergie hatte und niesen musste, würde ich das Tier berühren.

 

Aber ich war zufrieden, als Kai das Tier zu beruhigen versuchte.

 

"Hat er dich also auch nur hierher bestellt, um dir das zu sagen... na, klasse... man, was für ein Volltrottel", sagte ich, als Kai vor mir stand und meinte, dass es das wohl schon war.

 

Toll, jetzt schaute er mich auch noch so lieb an. Was er wohl damit erreichen wollte...?

 

Ich machte mir keine Gedanken darum und schlug stattdessen vor:

 

"Gehen wir um die Ecke zum Italiener, okay." und schaute ihn, mit einem leichten Lächeln an... auf seine Zustimmung... oder einen anderen Vorschlag wartend.

 

*-*-*

 

''Ja, Andreas ist so einer...'', maulte ich, da ich darüber richtig verärgert war.

 

Mikus Idee zum Italiener rüber zu gehen fand ich gut, da ich den kannte und Bobby dort auch mit rein durfte.

 

''Klingt gut und lecker'', lächelte ich deswegen zurück.

 

Dann gingen wir langsam rüber. Während Bobby wie eine Art Mauer zwischen uns lief, versuchte ich Miku nicht zu nahe zu kommen, obgleich er mich magisch anzog.

 

Ich könnte mich vermutlich nicht zurückhalten. Auch musste ich mein Mundwerk zum Schweigen verdonnern, weil ich schon den Gedanken hatte, dass es wie ein Date aussah.

 

Aber hätte ich so was in der Art gesagt, hätte Miku sicherlich Reißaus genommen und das wollte ich auf jeden Fall verhindern.

 

*-*-*

 

Gut, Kai war einverstanden, dass wir zum Italiener gingen. Es reichte aus und war dazu sehr lecker... nur viel essen würde ich ohnehin nicht können... dazu war ich einfach nur viel zu müde und kaputt.

 

Also gingen wir um die Ecke zum Italiener, doch hoffte ich, dass Kai nicht noch vorhätte, den Hund mit rein zu nehmen... dann müsste ich das Essen absagen... denn ich hatte keine Lust die ganze Zeit über niesen zu müssen.

 

Bobby war eh schon viel zu nahe an mir dran und ich spürte schon das Kribbeln in meiner Nase.

 

"Boah... kannst du deinen Hund bitte, von mir wegnehmen... ich hab eine Hundeallergie... bitte... und nimm ihn bloß nicht mit rein.", bat ich meinen Freund schließlich mit sanfter Stimme, da ich es kaum noch aushielt.

 

Das Tier raubte mir den letzten Nerv... zumal ich diese Hunderasse ohnehin nicht so wirklich mochte. Was manche Leute an solchen Tieren mochten... verstand ich nicht wirklich.

 

Hund fing bei mir mit Schäferhund an... ging weiter mit Collie, Rottweiler und Dobermann... aber Kais Hund... nein, wirklich... zum Davonlaufen.

 

*-*-*

 

Als Miku mir von seiner Allergie erzählte, stockte ich und wusste erst mal gar nicht, was ich sagen sollte.

 

''Das wusste ich ja gar nicht. Können wir nicht einfach draußen sitzen? Ich kann Bobby doch nicht alleine vorm Restaurant sitzen lassen. Dann hätte ich ihn lieber im Auto lassen können'', versuchte ich einen Kompromiss zu finden.

 

Nichts ging über meinen kleinen Racker, auch wenn ich versuchte Miku zu verstehen. Da war er wohl, der berühmte Haken. Miku war also doch nicht der perfekte Mann für mich.

 

Vielleicht sollten wir es sein lassen und gar nicht erst essen gehen. Zumal er eigentlich ja sowieso nichts von mir wollte.

 

Wir kamen beim Restaurant an und ich beugte mich runter zu Bobby, streichelte ihn ein wenig und war gespannt, wie Miku sich entscheiden würde.

 

*-*-*

 

So wie es aussah, hing Kai sehr an diesem Hund. Nun, wenn er denn meinte... aber dann ohne mich.

 

"Na ja, du kannst ja auch nicht alles über mich wissen. Wenn dir dein Hund mehr bedeutet, als dein Freund... gut, dann vergessen wir das Essen und ich fahre heim", erwiderte ich auf seinen Vorschlag und war nicht bereit irgendwie einzulenken.

 

...hatschi...

 

Toll, da ging es schon los. Meine Nase fühlte sich total verstopft an und ich spürte schon eine leichte Luftknappheit, so dass ich mich von Bobby entfernte.

 

"Sorry, aber so kann ich das nicht", fügte ich hinzu und hörte mich schon ziemlich verschnupft an... auch keuchte ich schon leicht.

 

"Man sieht sich und dir noch einen schönen Tag", verabschiedete ich mich von Kai und überlegte schon, was das werden würde, wenn wir gemeinsam auf Tour gingen.

 

Denn der Hund wäre mit Sicherheit dabei, dann konnte ich die Tour vergessen.

 

Aber jetzt ging ich erst mal zu meinem Auto, setzte mich hinein und nahm erst mal das Antiallergikum.

 

Erst als es zu wirken begann, startete ich den Motor und fuhr auf direktem Weg nach Hause...

 

*-*-*

 

Scheinbar schien die Allergie bei Miku sehr extrem zu sein. Immerhin waren wir draußen und er hatte Bobby nicht einmal berührt. Ein wenig traurig war ich nun schon, denn immerhin war ich schon länger hinter Miku her gewesen und nun das.

 

Ich setzte mich erst mal draußen hin und rauchte eine. Kurze Zeit später kam auch schon der Besitzer raus und wir plauderten ein wenig.

 

Dann bestellte ich etwas und auch Bobby bekam eine Leckerei mit etwas Wasser serviert.

 

Zwar war mein Appetit beinahe fort, doch versuchte ich ein wenig abzuschalten. Immerhin würde ich bald wieder auf Tournee gehen und Bobby würde, wie immer, wenn ich weg war, bei meiner Schwester bleiben.

 

Per SMS schrieb ich ihr schon mal, damit sie Bescheid wusste.

 

Nachdem wir gegessen und ich noch eine geraucht hatte, zahlte ich, plauderte noch ein wenig mit dem Besitzer und ging dann langsam zurück zum Auto.

 

Anschließend fuhr ich mit Bobby nach Hause.

 

*-*-*

 

Etwas später hatte ich meine Wohnung erreicht, betrat diese und ließ hinter mir die Tür ins Schloss fallen.

 

Ich hatte heute so derbst die Schnauze voll, wollte wirklich nichts und niemanden mehr sehen, wollte nur noch meine Ruhe, mich vor die Playsi setzen und zocken bis der Arzt kommt.

 

Auch meine anderen Freunde wollte ich jetzt auf keinen Fall sehen oder hören, deshalb schaltete ich das Handy und auch das Telefon ganz aus, so dass hier keine Anrufe ankommen würden.

 

Auch der PC blieb aus, denn auch darauf hatte ich null Bock... schloss mich somit zuhause ein. Keine zehn Pferde würden mich hier in den nächsten Tagen heraus bekommen.

 

Was ich brauchte hatte ich zur Genüge und damit war ich glücklich.

 

Sie alle konnten mich mal gern haben... mir den Buckel runter rutschen.

 

Freunde, die eifersüchtig waren, wie Bou, Freunde, denen ihre Tiere vorgingen, wie Kai, dumme Manager, wie Andreas und Freunde, die mit anderen Freunden ins Bett gingen, wie Takuya... au man... nein... was für eine gequirlte... Sch***

 

*-*-*

 

Zuhause angekommen, duschte ich ausgiebig und stylte mich. Ich hatte keine Lust Trübsal zu blasen und wollte noch auf Tour gehen. Bobby bekam von mir einen Kauknochen, dann war ich auch schon weg.

 

Der Club war ein paar Straßen entfernt, die ich locker zu Fuß bewältigte.

 

Unterwegs rauchte ich noch in Ruhe eine und genoss die frische Luft. Als ich beim Club ankam, war noch wenig los, was mich aber nicht sonderlich störte. Da ich schon öfters hier gewesen war, bestellte ich das übliche und setzte mich an einen Tisch weiter hinten.

 

Von hier aus hatte ich den besten Blick über den Club.

 

Während ich mein Getränk trank, genoss ich die Musik. Erstmal schaute ich nur und würde vermutlich später erst ein wenig Tanzen.

 

*-*-*

 

Irgendwann an diesem Tage war ich auf der Couch eingeschlafen, jedoch wurde ich dann sehr unsanft von meinem Telefon geweckt, das ich nun doch noch vorher wieder eingeschaltet hatte, nur so für den Fall der Fälle.

 

Wer sollte schon anderes dran sein, als... Bou, der mich doch glatte fragte ob ich nicht Lust hätte mit ihm in einen Club zu gehen. Ich verneinte und meinte, dass mich hier niemand heraus bekommen würde.

 

Bou war traurig, versuchte mich zu überreden... bat und bettelte... aber ich blieb konsequent, und so verabschiedeten wir uns voneinander und legten anschließend auf.

 

Natürlich war Bou schon traurig, dass sein Freund nicht mit wollte, aber er machte sich dennoch fertig und ging dann in den Club, der etwa eine halbe Stunde von ihm entfernt war.

 

Er betrat den Club, setzte sich an die Bar und bestellte sich was zu trinken. Noch war nicht viel los, so schaute sich Bou ein wenig um und sah dann Kai an einem Tisch weiter hinten sitzen.

 

Toll... der Rivale hatte ihm jetzt auch noch gefehlt. Bou zog eine Schnute, drehte sich wieder um und trank erst mal einen Schluck.

 

*-*-*

 

Natürlich hatte ich Bou bemerkt. Doch ahnte ich nicht, dass er eifersüchtig auf mich war und nicht wie ich annahm, auf Miku.

 

Ich war so von mir überzeugt, dass ich glaubte Bou würde was von mir wollen. Wenn ich da mal nicht ins offene Messer laufen würde.

 

Erst leerte ich mein Glas, dann ging ich zu Bou rüber und setzte mich neben ihn an die Bar.

 

''Na, auch hier'', begrüßte ich ihn und berührte ihn beiläufig am Arm.

 

Irgendwie wollte ich mich ablenken und Miku aus meinem Kopf bekommen, auch wenn Bou nicht ganz mein Typ war, so würde es sicherlich reichen.

 

''Bekomme ich nochmal das Selbe'', bat ich den Barkeeper, der mich schon ganz gut kannte.

 

Kurze Zeit später hatte ich meinen Drink bei mir stehen.

 

*-*-*

 

Nachdem ich Bou eine Absage erteilt hatte, stand ich nun doch auf, denn mit dem Schlafen war es nun endgültig vorbei. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen, so sehr ich mich auch bemühte.

 

Also ging ich auf Nahrungssuche, in die Küche, suchte und fand was ich wollte und bereitete mir etwas zu, auch etwas zu Trinken war dabei. Mit alledem verschwand ich dann im Wohnzimmer und hängte mich auch gleich an den Fernseher und die Konsole.

 

So ganz nebenbei dachte ich drüber nach, ob ich die Tour wirklich noch machen wollte. Aber konnte ich es meinen bzw. unseren Fans denn antun?

 

Nein... definitiv nein.

 

Nach der Tour konnte ich ja dann immer noch darüber nachdenken, ob ich meine Musikkarriere an den Nagel hängen und mich anderen Projekten zuwenden wollte.

 

*~*

 

Auch das noch... nun setzte sich Kai zu Bou, das hatte ihm gerade noch gefehlt... was für ein Mist.

 

Aber Bou blieb freundlich, wollte sich nicht die Blöße geben und hier womöglich einen Aufstand machen.

 

"Ja, ich bin auch hier... es ist nicht verboten, soweit ich weiß. Schön dich zu sehen.", blieb Bou weiterhin sehr höflich.

 

Die fast beiläufige Berührung seines Arms durch Kai ließ er zwar zu, doch sah er Kai nicht an, schaute vielmehr in sein Glas, senkte seinen Kopf ein wenig, wobei seine langen Haare, die an den Seiten zu Zöpfen gebunden waren, so dass er aussah wie ein Mädchen, beinahe das Glas berührten.

 

Sein zarter, sehr schlanker Körper steckte in einen engen rosa Top und in knallengen schwarzen Jeans. Seine zarten Finger hielten sich an dem Glas fest, streichelten es beinahe... nachdenklich.

 

Natürlich fand Bou schon, dass Kai sehr reizvoll aussah, aber der war ja hinter Miku her... und er selbst war ja auch hinter Miku her, doch wusste er genau, dass Miku nichts von ihm wollte, damit musste er sich wohl abfinden... und gab sich mit einer Freundschaft zu Miku zufrieden.

 

*-*-*

 

Ich musste schmunzeln, auf Bous Aussage hin und rückte etwas näher an ihn heran.

 

''Es ist auch schön dich zu sehen und nein, ich denke nicht, dass es verboten ist. Höchstens die Tatsache, wie sexy du rumläufst, sollte verboten werden'', scherzte ich, da Bou wirklich heiß aussah.

 

Da sollte er sich vorsehen, immerhin wäre es nicht schön, wenn er an jemand Falschen geraten würde.

 

Nun trank ich erst mal einen kräftigen Schluck von meinem Getränk und ließ meinen Blick schweifen. Der Club füllte sich langsam und dennoch war Bou immer noch am interessantesten hier.

 

Warum sollte ich mich auf Miku versteifen? Zumal er mir mehr als einmal weiß gemacht hatte, dass ich nicht sein Typ war.

 

Bou war niedlich und sah gut aus.

 

''Tja, ich werde dann wohl doch mit euch auf Tour gehen'', sagte ich dann zu ihm, wobei mein Blick ihn kurz musterte, um dann in Augenhöhe anzuhalten.

 

*-*-*

 

Da wurde Bou doch tatsächlich rot, als er Kais Worte vernahm, jedoch nichts darauf erwiderte, da er ja nicht eingebildet war. Kai wollte doch wohl nicht etwa mit ihm flirten... oder doch?

 

Nein, Kai fuhr doch voll auf Miku ab... da würde er doch nicht mit ihm – Bou – flirten.

 

Und doch schaute Bou Kai nun an, bemerkte wie dieser ihn ansah und musterte, was seine Gesichtsröte noch etwas stärker werden ließ.

 

Seiner Gestalt machte Bou alle Ehre, denn er war wirklich sehr schüchtern.... und tat nicht nur so... wie es so manch einer gern mal machte... nein, Bou war wirklich sehr schüchtern.

 

Kais Blicke erwiderte er dennoch, nahm dann auch einen Schluck seines Cocktails und antwortete:

 

"Freut mich, dass du mitkommst... wirklich. Das wird sicher spaßig.", dann lächelte er Kai lieb ...zuckersüß und sehr mädchenhaft an.

 

An Miku dachte er jetzt nicht mehr... er hatte eben jetzt und hier seinen Spaß... zudem schien Kai sehr viel netter zu sein, als er gedacht hatte.

 

*-*-*

 

Ich lächelte Bou ebenfalls an und legte den Arm um ihn. Sanft strich meine Hand dabei, um seine Schulter.

 

''Kann ich dir noch etwas ausgeben?'', wollte ich dann von ihm wissen.

 

Anschließend trank ich mein Glas leer und schaute Bou direkt in die Augen.

 

''Oder magst du mit mir irgendwohin gehen, wo es gemütlicher ist?'', fügte ich dann hinzu.

 

Sicher war es eine dreiste Frage, doch hieß es ja nichts zwingendes. Immerhin kannten wir uns schon eine Weile und da konnte man sich auch gegenseitig besuchen.

 

Zumal die Musik heute auch nicht wirklich meinen Geschmack traf und ich lieber noch ein wenig die Beine hochlegen wollte, bevor es wieder auf Tournee ging.

 

Erneut streichelte ich Bous Schulter und lächelte ihn wieder an.

 

Seine Schüchternheit kam mir sehr gelegen und der Anreiz war da, sie auszunutzen, um es einfacher zu haben, bei ihm.

 

*-*-*

 

Da Bou sich ohnehin nicht betrinken wollte und sich zudem Kais Arm auf seiner Schulter gut anfühlte, wählte er die zweite Option und antwortete:

 

"Ich will mich nicht betrinken, also... lass uns irgendwohin gehen... wohin auch immer du magst", wieder lächelte er schüchtern, senkte dann seinen Kopf kurz... trank dann sein Getränk aus und nickte Kai sanft lächelnd zu.

 

Die Musik war nun auch nicht gerade das was er sonst zu hören pflegte, also... warum sollte er nicht mit Kai mitgehen und vielleicht anderweitig ein bisschen Spaß haben.

 

Beim Barkeeper bezahlte er seinen Cocktail und wartete auf Kai, der noch immer Bous Schulter streichelte und doch eigentlich gar nicht so garstig und aufdringlich zu sein schien, wie Miku immer behauptete.

 

Im Gegenteil, wurde ihm Kai irgendwie immer sympathischer... auch wenn er ahnte, dass er bei ihm keine wirkliche Chance hätte, denn er war ja nun mal nicht Miku... und Kai ihn vielleicht nur mal für den einen Abend wollte... nun ja... wenn es denn so sein sollte...

 

...würde Bou keinen Aufstand machen... oder sich womöglich Eifersuchtsszenen hingeben...

 

*-*-*

 

Auf Bous Aussage hin, musste ich grinsen. Dann bezahlte auch ich meine Getränke und zog Bou mit mir nach draußen. Angenehm kühl war es geworden und ich atmete aus.

 

Den Arm hatte ich immer noch um Bous Schulter liegen und es fühlte sich mittlerweile mehr als gut an. Beiklein wurde er mir sogar ein wenig gefährlich.

 

Auch die Tatsache, dass er so einfach mit mir mitging, machte es nicht besser.

 

Langsam schlug ich den Heimweg ein, denn ich war nicht der Typ für Stundenhotels oder so. Dafür musste ich oft genug in einem Hotel übernachten und außerdem wusste ich noch nicht so recht, was das hier werden würde.

 

Doch es reizte mich sehr, es herauszufinden und vor allem nachzubohren wie tief dieses stille Wasser war, in das ich mich gerade begab.

 

Mein Reich hatten wir bald erreicht und so schloss ich uns auf. Bobby begrüßte mich freudig und Bou schaute er an, wobei er sich vor ihm setzte und wie wild mit dem Schwanz wedelte.

 

Er freute sich nicht so intensiv, wie bei Miku, aber er schien Bou auch zu mögen.

 

*-*-*

 

Gern war Bou mit Kai mitgegangen, ließ sich auch Kais Arm um seiner Schulter gefallen und machte sich doch so seine eigenen Gedanken.

 

Auf ihn wirkte Kai echt nett, warum nur wollte Miku nichts von ihm wissen. Ob er selbst vielleicht doch eine Chance bei Kai hätte?

 

Wahrscheinlich nicht... nicht dass er schon was spürte oder so, aber... was nicht ist konnte ja noch werden.

 

Nachdem sie schließlich in Kais Wohnung ankamen und Bobby auf sie zukam... und dann auch noch so süß vor Bou, mit dem Schwanz wedelnd, sitzen blieb, begann Bou richtig zu kichern, kniete sich zu Bobby runter, nahm das Tier in die Arme und knuddelte es.

 

"Na, du Süßer... ja, du bist doch ein Feiner... und jetzt bist du nicht mehr so allein, nicht. Alleinsein ist doch doof", begrüßte Bou den Hund sehr liebevoll lächelnd und streichelte ihn. Bou war sehr tierlieb, was man von Miku, abgesehen von seiner Allergie, nicht gerade behaupten konnte.

 

Seine langen blonden Zöpfe strichen dabei über das Fell des Hundes.

 

Seine Ansage an Bobby war natürlich nicht allein für das Tier bestimmt... er meinte auch Kai und sich damit... wobei Kai ja noch seinen Hund hatte... und er – Bou – hatte eigentlich niemanden so wirklich.

 

Eine ganze Weile streichelte er Bobby noch, dann erhob er sich wieder, schaute Kai an und lächelte still... seinen Kopf schüchtern senkend.

 

*-*-*

 

Bobby war richtig ruhig geblieben und hatte sich gerne in die Arme nehmen lassen. Nur sein Schwanz wedelte die ganze Zeit aufgeregt hin und her. Leise bellte er, als wollte er Bou antworten.

 

Ich musste lachen und fand Bous schüchterne Art mehr als niedlich.

 

''Na dann komm mal rein'', bat ich ihn, da wir immer noch im Flur standen.

 

Langsam ging ich vor in die Stube und Bobby folgte mir, legte sich in sein Körbchen. Dort hielt es ihn aber nur kurz, denn er suchte unter seiner Decke, ein Spielzeug, was er sich schnappte und womit er zu Bou rannte.

 

Aufgeregt machte er sich bemerkbar, da er scheinbar mit Bou spielen wolle. Na super, dabei wollte ich doch mit Bou spielen. Nun, da musste ich wohl erst mal warten.

 

''Was möchtest du denn Trinken? Lieber was warmes oder lieber was kaltes?'', fragte ich Bou dann, während ich schon mal in die Küche ging.

 

Immerhin hatte ich dank Bobby jetzt sowieso erst mal Sendepause.

 

*-*-*

 

Bei Kais Lachen wurde Bou nur noch scheuer und schüchterner, als er ohnehin schon war., aber er folgte Kai und Bobby ins Wohnzimmer. Hier setzte er sich auf den Rand des Sofas und beobachtete Bobby, der kurz zu seinem Körbchen gegangen war, um wenig später wieder zu ihm zurückzukommen.

 

"Na, du willst wohl spielen, hm. Okay... spielen wir", sprach Bou lächelnd, nahm das Spielzeug an sich und begann mit Bobby zu spielen.

 

Er versteckte das Spielzeug mal hinter seinem Rücken, mal hielt er es ganz hoch über seinem Kopf, um es dann sacht und nicht zu weit wegzuwerfen, so dass Bobby es holen musste. Bou hatte sichtlich viel Spaß dabei, hörte aber nebenbei auch, was Kai ihn gefragt hatte und antwortete lieb:

 

"Ich würde gern etwas Kaltes trinken... Cola, wenn du hast. Dankeschön", dann spielte er weiter mit Bobby... lachte dabei und tollte sogar ein wenig mit dem Tier herum.

 

Tiere hatten ihn nie enttäuscht... Menschen hingegen schon... sehr oft... leider zu oft... nur hatte der junge Mann die Fähigkeit dies sehr gut zu verbergen... sich nichts anmerken zu lassen.


*-*-*

 

Als ich sah, wie Bou mit Bobby spielte, zauberte es ein Lächeln auf mein Gesicht. Miku würde so etwas nicht tun, dachte ich kurz.

 

Dann ging ich in die Küche und schenkte uns Cola ein. Anschließend ging ich mit den beiden Gläsern ins Wohnzimmer, wo ich mich neben Bou setzte und den Arm auf die Rückenlehne legte.

 

Bobby freute sich, dass Bou mit ihm spielte, doch hatte er auch schnell genug und legte sich mit seinem Spielzeug in seinen Korb.

 

Keine Ahnung, ob er nun mir den Zug überließ oder einfach nur erledigt war. Mir kam es jedenfalls sehr recht.

 

Intensiv schaute ich Bou an, zog ihn regelrecht mit meinen Blicken aus. Er war wirklich süß und sexy.

 

*-*-*

 

Eine ganze Weile spielte Bou noch mit Bobby und trank zwischendurch etwas, bis Bobby offensichtlich die Nase voll hatte vom Spielen und sich zurück zog.

 

Dafür saß nun Kai neben Bou, schaute ihn so direkt an, dass es Bou schon beinahe peinlich wurde und sein Gesicht rot anlief. Wieder trank er einen Schluck, denn die Luft hier schien plötzlich unglaublich trocken zu sein und in seinem Mund schien sich eine Wüste auszubreiten.

 

Den Blicken von Kai konnte er nicht lange standhalten, obgleich er es wirklich versuchte, aber schon nach kurzer Zeit senkte Bou schüchtern und sehr scheu wieder seinen Blick, schaute auf den Tisch, dann mal wieder zu Bobby, der aber friedlich in seinem Körbchen lag.

 

Und doch schaute Bou, Kai ab und zu ebenfalls in die Augen... lächelte schüchtern und leckte sich unbewusst über die Lippen, die sich plötzlich auch so trocken anzufühlen schienen, während sich sein Herz beinahe überschlug und Bou nicht mehr wusste was er tun sollte... wie er sich verhalten sollte...

 

*-*-*

 

Als Bou ich so verführerisch über die Lippen leckte, konnte ich einfach nicht mehr an mir halten. Langsam beugte ich mich zu ihm rüber und küsste ihn.

 

Dabei zog ich ihn zu mir herüber, legte ihn quasi auf die Couch, brachte ihn regelrecht in Stellung, um mich dann zwischen seine Beine, auf ihn, zu legen.

 

Seine Hände hielt ich fest, nicht etwa, als wollte ich das hier erzwingen, sondern eher, um dem Kuss mehr Nachdruck zu geben.

 

Er hatte es geschafft mich wahnsinnig zu machen und jetzt wollte ich mit ihm spielen.

 

Meinen Kuss breitete ich von seinen Lippen über seinen Hals aus, während meine Hände, von den seinen abließen und unter sein Oberteil glitten, auf der Suche nach nackter Haut.

 

*-*-*

 

Herrje, was war denn nun los, hatte Bou was verpasst?

 

Alles war so krass schnell gegangen. Kai fiel so halbwegs über ihn her, küsste ihn und dann... als hätte er etwas übersehen, lag er auch schon auf der Couch... mit Kai zwischen seinen Beinen.

 

Die Augen schließend genoss der junge Mann, was Kai mit ihm anstellte, erwiderte auch dessen Küsse und ließ sich fallen... gab sich Kai vollkommen hin.

 

Ein wohliges Seufzen konnte sich Bou nicht verkneifen, als er Kais Hände auf seiner Haut spürte, die ihn streichelten.... die Lippen, die so sanft über seinen Hals glitten... das fühlte sich genial an.

 

Bou wehrte sich nicht, warum auch... er wollte das hier... egal was danach passieren oder eben nicht passieren würde.

 

Seine Hände ließ er, nachdem Kai ihn losgelassen hatte, ebenfalls über Kais Körper gleiten... zärtlich... und nur soweit es ihm möglich war... denn Kai war ja größer als Bou, der ja nur ein zartes Persönchen war.

 

*-*-*

 

Dachte ich mir, dass Bou das hier wollte, genauso wie ich. Also befreite ich ihn von seinem Oberteil und begann seinen Oberkörper mit meinen Lippen zu erkunden. Dabei wurde meine eine Hand schon frech und strich über Bous Körpermitte seiner Hose.

 

Ein wenig hob ich meinen Körper an, um besser heranzukommen. Sein Seufzen signalisierte mir, weiter zu machen.

 

Nebenbei befreite auch ich mich von meinem Oberteil. Ich brauchte nicht unbedingt Alkohol oder Drogen, um Spaß zu haben. Es ging auch so und mit Bou würde ich sicherlich heute Nacht jede Menge Spaß haben.

 

*-*-*

 

Für Bou fühlte es sich toll an, was Kai mit ihm tat und er hob sich ein wenig der Hand entgegen, die über seine Hose strich und ihm ein leises Stöhnen entlockte.

 

Endlich konnte er einen kurzen Blick auf Kais Oberkörper erhaschen, bevor er seine Augen wieder genießend schloss, den er auch gleich mit seinen Händen streichelnd ertastete und es fühlte sich toll an, was er zu spüren bekam.

 

Die weichen Lippen, die seinen Oberkörper erkundeten, machten ihn beinahe wahnsinnig und doch hatte er sich noch einigermaßen unter Kontrolle... auch wenn er nicht wusste, wie lange er das hier durchhalten und sich beherrschen würde.

 

Das hier versprach schön zu werden und Bou würde zumindest diese eine Nacht mit Kai in vollen Zügen genießen.

 

*-*-*

 

Langsam küsste ich mich an Bous Oberkörper hoch, bis zu seinem Ohr.

 

''Lass uns rüber gehen'', flüsterte ich, bevor ich ihn an die Hand nahm und mit mir zog. Beiläufig löschte ich das Licht und nahm unser Trinken mit.

 

Im Schlafzimmer war es doch viel gemütlicher. Den Dimmer schaltete ich auf niedrigste Stufe, so dass das Licht nur leicht schien. Unser Trinken stellte ich auf den Nachtschrank und Bou zog ich mit zu mir aufs Bett.

 

Damit wir auch für uns waren und Bobby nicht auf den Trichter kam, uns besuchen zu kommen, hatte ich die Tür hinter uns geschlossen.

 

Jetzt zog ich Bou auf meinen Schoß und während meine Lippen erneut die seinen suchten, rieb ich meinen Unterleib an seinen Schoß.

 

Ich konnte es kaum erwarten Bou ganz nah zu sein, doch sollte unser Spiel auch nicht allzu schnell zu Ende sein.

 

*-*-*

 

Irgendwie war Bou gerade sehr verwirrt.

 

Von einer Minute auf die nächste schien sich alles zu verändern, aber er ließ es sich ohne Gegenwehr gefallen... nickte auf Kais geflüsterte Worte hin.

 

Kai hatte recht, denn hier im Schlafzimmer war es sehr viel gemütlicher.

 

Wieder wurde Bou rot im Gesicht, als Kai ihn auf seinen Schoß zog... ihn küsste und seinen Unterleib an ihm rieb, was Bou leise und wohlig seufzen ließ.

 

Nur einen kurzen Blick auf Kai musste er sich gönnen, ehe er die Augen wieder genießend schloss und Kais Küsse nur allzu gern erwiderte.

 

Für Bou war das hier wie ein Traum, der sich gerade erfüllte und von dem niemand etwas gewusst hatte.

 

Seine Zunge wurde frech und strich leicht über Kais Lippen... bat lieb um Einlass, während seine Hände sich um Kais Oberkörper legten und diesen zärtlich streichelten.

 

*-*-*

 

Gerne hieß ich Bous Zunge in meinem Mund willkommen, auch wenn sie noch schüchtern war, genau wie Bou und vermutlich von meiner viel zu stürmisch begrüßt wurde.

 

Langsam ließ ich mich nach hinten sinken, während unser Kuss richtig leidenschaftlich wurde. Bou hatte ich umarmt und würde ihn so schnell nicht loslassen.

 

Sofern es ihm zu unangenehm sein würde, könnte ich mich auch jederzeit mit ihm drehen. Aber erst mal wollte ich ihn locken und schauen, ob er aus sich heraus käme.

 

Würde er über seinen Schatten springen und seine Schüchternheit ablegen?

 

Einen Versuch war es wert.

 

Während des Kusses streichelte ich seinen nackten Oberkörper, fuhr mit der einen Hand über seinen Rücken und mit der anderen über seine Brust.

 

*-*-*

 

Es fühlte sich so toll an und Bou ließ sich alles nur allzu gern gefallen... auch Kais Zunge, die ihn stürmisch begrüßte.

 

Als Kai sich jedoch mit ihm nach hinten fallen ließ und Bou auf sich zog, öffnete Bou seine Augen und schaute Kai nun mit großen Augen scheu und noch immer sehr schüchtern an.

 

Was sollte er denn jetzt tun?

 

Was wenn er einen Fehler machte oder sich womöglich blamierte?

 

Zu seiner Schüchternheit gesellte sich nun auch noch die Unsicherheit, denn so wirklich kannte er sich doch nicht aus.

 

Natürlich spürte er Kais Hände, die ihn so sanft und zärtlich streichelten und auch er war ja nicht faul und streichelte Kais Oberkörper ebenfalls... aber um aus sich heraus zu kommen, fehlte ihm die Sicherheit... und seine Scheu konnte er so einfach auch nicht überwinden... das ging nun mal nicht so schnell und von heute auf morgen.

 

*-*-*

 

Bous Unsicherheit bemerkte ich und beschloss ihn nicht zu quälen. Langsam drehte ich mich mit ihm um, so dass er nun unter mir lag. Erneut rutschte ich zwischen seine Beine, bevor ich mich küssend nach unten arbeitete.

 

An Bous Hose angekommen, öffnete ich diese, um meine Hand hineinfahren zu lassen. Erneut massierte ich seine Körpermitte, wobei es bei mir schon ein wenig eng in der Hose wurde.

 

Langsam befreite ich meinen Freund nun auch von seinen restlichen Sachen, damit ich freie Bahn hatte. Anschließend begann ich erst mit der Hand seine Männlichkeit zu stimulieren, bevor ich einmal gierig drüber leckte.

 

Danach zog auch ich mir meine restlichen Sachen aus und begann Bous Männlichkeit intensiver zu verwöhnen, bevor ich mich entgegengesetzt neben ihm legte. Jetzt lag meine Körpermitte bei seinem Kopf und seine Körpermitte war bei meinem.

 

Meine Männlichkeit war nun schmerzlich hart und schrie regelrecht nach Aufmerksamkeit.

 

*-*-*

 

Unter Kais Zärtlichkeiten taute Bou nun doch ganz langsam auf und begann ungehemmt zu stöhnen, denn was Kai mit ihm hier anstellte... wow... das hatte er noch nicht erlebt.

 

Seine Hände strichen etwas fahrig über Kais Haare, als dieser sich kurz seiner Männlichkeit widmete und es so unglaublich gut anfühlte, dass sein Glied sogleich hart wurde und Bou ein leises Stöhnen nicht unterdrücken konnte.

 

Ein bisschen peinlich war es ihm nun schon, dass er jetzt hier so nackt vor Kai lag, der jedoch schon bald so neben ihm lag, so dass Bou seine Männlichkeit direkt vor Augen hatte.

 

Er wusste ganz genau, was das werden sollte und er war nur allzu bereit Kai ebenfalls zu verwöhnen.... klar, warum auch nicht.

 

In sich hinein grinsend wichen die Scheu und die Schüchternheit, der Geilheit. In Bou erwachte endlich der Mann und er streckte seine zarten Hände und sein Gesicht nach Kais Glied aus, streichelte und massierte es zunächst... küsste die Spitze kurz, sanft, wie ein Hauch, leckte dann über die gesamte Länge des Gliedes und nahm es dann in den Mund.

 

Ein bisschen schwierig war es für Bou schon, denn Kais Männlichkeit war sehr groß und hart, während sein Mund etwas zu klein war, aber er gab sich Mühe.

 

Zumindest konnte er das Glied so halbwegs in seinem Mund aufnehmen und begann daran zunächst nur leicht zu saugen... wurde aber, mit der Zeit immer heftiger und sehr viel sicherer.

 

*-*-*

 

Endlich kam Bou ein wenig aus sich raus, auch wenn es Anfangs etwas holprig war, so wurde er immer sicherer und besser.

 

Immer wieder leckte ich auch Bous Innenseite von den Schenkeln oder seinen Bauch. Nach einer Weile des Genießens und Verwöhnens, begann ich Bous Beine zu spreizen und seinen Po zu streicheln.

 

Dabei bearbeitete ich noch seine Männlichkeit, bevor ich mit der Zunge zwischen seinen Pobacken lang fuhr. Jetzt wollte ich sein Loch lecken und verwöhnen, wobei meine Finger forsch daran streichelten.

 

Erst würde ich ihn ausgiebig lecken, bevor ich einen Finger einführen würde. Meine Männlichkeit war nun schon ziemlich hart, doch ich hatte mich gut unter Kontrolle.

 

Ob Bou mich lassen würde?

 

*-*-*

 

Gerade war Bou noch so schön dabei gewesen Kai zu verwöhnen, als sich auch schon wieder alles irgendwie änderte... was ihn immer wieder leicht verwirrte.

 

Was Kai nun mit ihm tat ließ ihn die Kontrolle vollständig vergessen... denn als Kai ihn nun so verwöhnte... erst seine Männlichkeit, dann seinen Po... war es endgültig vorbei mit seiner Beherrschung und er kam mit einem sehr erregtem Stöhnen... ergoss sich, eigentlich viel zu schnell... aber was sollte er denn tun... konnte er doch nichts dafür.

 

Seine Hände krallten sich mal hilfesuchend ins Bettlaken, dann wieder strichen sie fahrig durch Kais Haare... während sich sein Unterleib Kai entgegen hob, sein Kopf sich ins Kissen drückte und der junge Mann kaum mehr genug bekam.

 

"I-ich liebe dich...", entfuhr es ihm leise... atemlos stöhnend... wollte das ja eigentlich nicht sagen... doch schien er auch seine Stimme nicht mehr so wirklich unter Kontrolle zu haben.

 

Kais Finger an seinem Eingang spürend und die Zunge... wand er sich erregte, wie eine Schlange, hob sich Kai aber dennoch entgegen... mehr... er wollte so viel mehr...

 

Bou schien abzugehen wie eine Rakete...

 

*-*-*

 

Hatte ich da richtig gehört? Für einen Moment hielt ich inne, machte dann aber direkt weiter mit dem, was ich tat. Bou schien mehr zu wollen und so ließ ich von seiner Männlichkeit ab, nachdem er gekommen war und versenkte meine Zunge in seinem Loch.

 

Anschließend legte ich mich hinter ihn in Position und begann seinen Hals zu küssen, während nun meine Finger ihn vorbereiteten, auf das, was gleich kommen würde.

 

Meine Männlichkeit drängte sich schon regelrecht dazwischen, weil ich nun auch mehr wollte.

 

Nun drehte ich Bous Gesicht so zu mir, damit ich an seine Lippen herankam. Gierig und leidenschaftlich küsste ich diese und bekam kaum genug.

 

Seine Worte von eben, hallten in meinen Ohren nach und ich würde später definitiv nachhaken, ob es Bous Ernst gewesen war.

 

*-*-*

 

Wie sehr Bou genoss, was hier gerade passiert, würde er wohl kaum in Worte fassen können, aber er genoss es in vollen Zügen.

 

Als Kai seinen Eingang leckte, wäre Bou beinahe noch einmal gekommen, aber diesmal konnte er sich erfolgreich zusammennehmen.

 

Herrje, das war geil... so hammergeil und am liebsten hätte Bou jetzt die Zeit angehalten.

 

Kais Zärtlichkeiten, seine Küsse, die Bou nur noch erwidern konnte... kaum genug bekam. Er spürte, dass auch Kai mehr wollte... spürte seine Männlichkeit schon zwischen seinen Backen.

 

Sein Po drängte sich Kai regelrecht entgegen, wollte ihn endlich in sich haben, bewegte sich ihm richtig entgegen... genoss den Finger in seinem Eingang... stöhnend... vollkommen erregt stöhnend... alles genießend.

 

*-*-*

 

Noch während ich Bou küsste, tauschte ich meine Finger gegen meine Männlichkeit. Langsam bohrte sich die Spitze in Bous Enge und ich stöhnte in den Kuss hinein.

 

Herrje, war Bou eng und ich musste mich ziemlich zusammennehmen, nicht direkt zu kommen. Genießend schloss ich die Augen und begann Bous Bauch zu streicheln, bis ich an seine Männlichkeit kam.

 

Diese bearbeitete ich langsam, während ich mich immer weiter in ihn bohrte. Stück für Stück, bis meine Männlichkeit zur Hälfte in ihn verschwunden war. Dann hielt ich inne und genoss dieses Gefühl.

 

Mit meiner anderen Hand hielt ich nun Bous Hüfte fest, um ihn so an mich heranzuziehen und den Rest meiner Männlichkeit in ihm zu versenken.

 

Wieder hielt ich einen Moment inne, bevor ich mich nun bewegte und Bous Männlichkeit im selben Rhythmus massierte.

 

*-*-*

 

Bou wusste gerade nicht wie ihm geschah, denn er verbrannte gerade im höllischen Feuer der Leidenschaft, als er spürte, wie Kai in ihn eindrang... ihn endlich nahm und er streckte Kai seinen Po noch weiter entgegen, obgleich Kai ihn, an der Hüfte, schon zu sich herangezogen hatte.

 

Denn Bou wollte Kai so intensiv spüren, wie nur irgend möglich und er stöhnte, mal leise, mal etwas lauter. Natürlich hatte Bou Schmerzen... es tat ihm weh... hatte das Gefühl als würde Kai ihn gerade zerreißen, eben weil er so eng... so zart und sehr schlank war, und doch genoss er das Gefühl des Schmerzes... bewegte sich Kai, so gut es ging, entgegen.

 

Ein wenig vor Schmerz zitterte sein zarter Körper schon, dennoch überwog die Erregung, als er Kais Hand an seiner Männlichkeit spürte, die von ihm massiert wurde, während Bou Kais Küsse leidenschaftlich erwiderte.

 

Seine Hand wanderte nach hinten und hielt sich streichelnd an Kais Hüfte fest... kaum noch konnte er sich beherrschen... das hier war einfach nur der Hammer....

 

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Eine ganze Weile bewegte ich mich so und küsste Bou. Dann verstärkte ich den Rhythmus und begann Bou intensiver zu massieren.

 

Lange würde ich das hier nicht mehr aushalten.

 

''Na, kommts dir nochmal? Ich bin gleich soweit'', stöhnte ich, mich von Bous Lippen lösend und sein Ohr dabei halb küssend.

 

Seine Hand an meiner Hüfte machte alles noch intensiver und ich spürte es kommen. Mit einem lauten Stöhnen ergoss ich mich in Bou und stieß noch ein paarmal zu, bevor ich inne hielt.

 

Mein Herz raste und klopfte wie wild, während ich das Nachglimmen des Orgasmus genoss und noch einen Moment in Bou verweilte.

 

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Kais Stöhnen und wie er seine Männlichkeit massierte, ließen Bou seine ganze Beherrschung verlieren, so dass er sich noch einmal, fast zeitgleich mit Kai, laut aufstöhnend in dessen Hand ergoss.

 

Sein Körper zitterte leicht, sein Herz raste, wie nach einem Dauerlauf, seine Hand auf Kais Hüfte schien nach Halt zu suchen.... krallte sich ein wenig an ihm fest, während Bou auch einfach nur das Nachglimmen des Orgasmus und Kais Nähe genoss... dabei die Augen schloss.

 

Bou war in diesem Moment so glücklich und doch kullerten ein paar Tränen aus seinen Augen, die Kai aber nicht sehen konnte, da Bou ja mit dem Rücken zu im lag, denn er ahnte, dass er für Kai vielleicht nur ein Abenteuer… ein One-Night-Stand gewesen war.

 

Niemals würde Kai ihn lieben... er fuhr doch total auf Miku ab und er – Bou – würde nach dieser Nacht wahrscheinlich wieder allein sein.

 

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Noch einen Moment blieb ich so liegen, bevor ich mich aus Bou entzog. Ihn noch in den Armen haltend, griff ich nach meinen Zigaretten und zündete mir eine an.

 

Nachdem ich einen kräftigen Zug genommen hatte, begann ich sanft über Bous Arm zu streicheln.

 

''Ist dir überhaupt bewusst, was du da eben gesagt hast?'', fragte ich ihn und nahm noch einen Zug.

 

''Ich meine, du weißt doch genau, wie verrückt ich bin. Denkst du, dass du damit klar kommen würdest?'', wollte ich von Bou wissen.

 

''Weißt du, ich mag dich und du bist total niedlich. Der Sex war gut und schmeckte nach mehr! Also, wenn du es wirklich ernst meinst, was du gesagt hast, können wir es gerne versuchen. Aber du weißt, wie gerne ich flirte und Eifersucht mag ich gar nicht.

 

Wirst du damit klar kommen?'', erklärte ich und küsste Bous Schulter.

 

Wenn es nach mir ginge, könnten wir gleich noch eine Runde miteinander schlafen.

 

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Noch immer rannen die Tränen leise und ungesehen aus Bous Augen... tropften auf das Kissen, als er spürte, wie Kai sich aus ihm zurückzog und dann diese Worte und Fragen an ihn richtete.

 

Erst jetzt wurde Bou richtig bewusst, was er da gesagt hatte und er hätte sich ohrfeigen können, und doch hatte er es so gemeint... ja, er hatte es so gemeint und Kai hatte es gehört.... wollte es nun wirklich wissen.

 

Nach dem Kuss von Kai auf seine Schulter, drehte sich Bou langsam, in Kais Armen liegend, um und schaute ihm in die Augen... noch immer tropften die Tränen aus seinen Augen... teils weil er nun doch so glücklich war... glücklich weil Kai es versuchen wollte... teils, weil er es nicht glauben konnte, was er gehört hatte.

 

Kurz nickte er, dann antwortete er leise weinend:

 

"Ja... ich... habe es so gemeint... wie ich es gesagt habe. Ich liebe dich und ich... würde es gern versuchen. Und ja, ich weiß... auch wie du bist... und werde es akzeptieren und... damit klar kommen. Außerdem... sieh mich doch an... ich bin doch auch nicht....so sehr viel besser... ich bin doch auch... verrückt."

 

Bou wollte es wirklich versuchen... auch wenn das hieß, dass er mitansehen müsste, wie Kai flirtete... und eventuell... viel über sich ergehen lassen müsste... aber er liebte diesen Kerl... warum auch immer.

 

Aber man kann es sich eben nicht aussuchen, in wen man sich verliebt.

 

Ein wenig hob Bou seinen Kopf, schaute Kai an und küsste ihn sanft... sehr zärtlich.

 

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Erschrocken war ich schon, als ich sah, dass Bou weinte. Sanft wischte ich seine Tränen fort und erwiderte dann seinen Kuss.

 

Liebevoll strich ich über seinen Rücken und löste den Kuss, um noch einen Zug von meiner Zigarette zu nehmen.

 

''Keine Sorge, ich kann durchaus auch treu sein, wenn du das wünscht'', versuchte ich ihn dann zu beruhigen.

 

Bou war niedlich und es sprach nichts dagegen. Außerdem mochte Bobby ihn auch, was mir sehr viel bedeutete. Kurz musste ich an Miku denken und was er wohl dazu sagen würde. Sanft strich ich ein paar Strähnen aus Bous Gesicht.

 

Ja, Miku wäre wirklich der Einzige, der dieser Beziehung gefährlich werden könnte. Dass das auch für Bou galt, konnte ich nicht ahnen.

 

Nur würde Miku wohl kaum mit Bobby klar kommen.

 

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Mit sanften, sehr liebevollen Blicken schaute Bou Kai an, schüttelte den Kopf und flüsterte seinem Schatz zu:

 

"Nein, es ist schon okay. Ich komme damit klar... irgendwie.... wenn ich dich nur nicht verliere", dabei streichelte er sanft Kais rechte Wange und lächelte ihn lieb an.

 

Ja, definitiv würde er damit klar kommen... Hauptsache er verlor Kai nicht, alles andere spielte für ihn keine Rolle. Vielleicht war es ja auch gut so, wenn einer dem anderen etwas Freiraum ließ, so dass sich keiner von Beiden irgendwie eingeengt fühlte.

 

"Wirklich, ich möchte nicht, dass du dich eingeengt fühlst und werde damit schon klar kommen... ohne Eifersucht", fügte Bou flüsternd hinzu und meinte was er sagte.

 

Solange Kai immer wieder zu ihm zurückkommen würde, würde Bou damit umgehen können.

 

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So begannen Bou und Kai eine Beziehung miteinander, in der sie sich ihren Freiraum ließen. Das war gut, da sie sich manchesmal nicht oft sahen, wenn einer der Beiden auf Tour war.

 

Miku wollte nichts von Kai und gönnte den Beiden somit ihr Glück. Er selbst fand bald seine eigene große Liebe und wurde endlich glücklich.

 

Bou und Kai wurden ebenfalls glücklich miteinander.

 

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Ende