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12. Türchen

 

 

 

 

 

12. Kapitel

 

Nachdem wir die Wachen verhört hatten und Dante sein okay gegeben hatte, das alle die Wahrheit sprachen, waren nun alle wieder an ihre Posten. Die Wächter waren informiert, Aufmerksamer zu sein und Dante und ich waren wieder im Thronsaal.

 

''Wie fühlst du dich?'', erkundigte ich mich bei ihm.

 

''Also, dafür, dass mir alle nach dem Leben trachten und damit scheinbar meine neue Familie in Gefahr bringen, erstaunlich fit'', gab Dante von sich und betrachtete die Muster der hohen Decken des Thronsaales.

 

''Oh, wir sind deine neue Familie? Siehst du uns so? Als ich dich geküsst habe, hast du dich ziemlich geziert'', musste ich grinsend loswerden.

 

''Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe!'', stöhnte er genervt und verdrehte die Augen.

 

''So? Ich denke eher, die Schuhe sind die selben. Putze den einen nur gründlich und du wirst sehen, wie gut sie zueinander passen'', flirtete ich und konnte sehen, wie Dante errötete. Sein Fell schimmerte an den Wangen Rose und er wich meinen Blick aus.

 

Leider wurden wir vom Hauptmann unterbrochen, der Meldung machte: ''Eure Majestäten, von der Wache die Meldung machen sollte, führt eine Spur hinaus in die Weite der Unterwelt. Soll ich Verfolger nach ihm suchen lassen?''

 

Erstaunlicherweise suchte ich Dantes Rat und schaute ihn an. Er musste sich unbedingt mir öffnen, damit wir soetwas gedanklich besprechen konnten. Ich würde das Ansprechen müssen, bei Gelegenheit.

 

''Nein!'', kam es kurz und knapp von meinem Freund.

 

Für einen Moment sah es so aus, als würde er sich vor seiner eigenen Stimme erschrecken.

 

''Wir müssen damit rechnen, dass es eine Falle ist und sollten nichts riskieren. Ungeschehen machen können wir das so oder so nicht. Lasst es euch eine Lehre sein und gibt demnächst eher den Königen Bescheid!'', gab ich als Ratschlag.

 

''Wie ihr wünscht!'', meinte der Hauptmann, verbeugte sich und ging wieder auf seinen Posten.

 

 

 

 

Wie froh ich gewesen war, über diese Ablenkung von der Wache, so schnell war sie schon wieder vorüber.

 

''Du siehst aus, als könntest du etwas Ruhe vertragen'', vernahm ich Dons Stimme.

 

Seine Nähe machte mich beinahe Wahnsinnig. Meine Haut kribbelte und meine Härchen standen auf Halbmast. Dann noch seine Annäherungsversuche. Wie sollte ich damit umgehen?

 

Sicher, ich saß nun auf dem Thron direkt an seiner Seite und meinem Körper konnte ich in dieser Hinsicht ohnehin nicht trauen, aber musste ich mich deshalb mit Haut und Haaren auf ihn einlassen.

 

''Ja, ein Bisschen wäre das glaub ich ganz gut. Dann bin ich wieder ganz der Alte'', versicherte ich Don und erhob mich.

 

''Ich zeige dir die Gemächer'', meinte er und als ich die Augen weit aufriss, versicherte er mir mit einem Lachen, ''Keine Sorge, du kannst dich in Ruhe ausruhen. Einer muss ja in der Zwischenzeit für Ordnung Sorgen.''

 

Gemächer? Dons Schlafstätte würde jetzt auch meine sein! Warum habe ich nicht daran gedacht? Wobei ein Dämon nicht schlief, sondern höchstens Ruhte... Aber Sex hatte man dort auch.