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21. Türchen

 

 

 

 

21. Kapitel

 

Gerade war mir noch, als Täte ich meinen letzten Atemzug, da fegte mich eine Druckwelle vom Thron und ich landete auf den Boden, endlich befreit von Grumms Händen. Hektisch holte ich Luft, sog diese in meine Lungen.

 

Mein Blick fiel zu dem Punkt, von wo die Druckwelle hergekommen war.

 

Da stand der Dämon, den ich liebte. DANTE!

 

Er war etwas muskulöser geworden und vermutlich ein paar Zentimeter gewachsen. Ich wusste ganz genau was mit ihm geschehen war und ein Lächeln legte sich auf mein Gesicht, das sagte: Mach ihn fertig, Schatz!

 

Mit einem riesigen Hechtsprung erhob sich Dante und riss Grumm zu Boden. Um meinen Freund musste ich mir keine Sorgen machen, denn Grumm hatte sich gerade ziemlich verausgabt, als er sich an mir ausließ und Dante konnte es nun locker aufnehmen mit einer zehn, weil er jetzt selber eine war!

 

Sobald ich genügend Luft in meine Lungen gepumpt hatte, informierte ich mental die Torwächter, die den Saal stürmten. Die Dämoninnen nahmen sie vorerst beide gefangen. Doch Miro wandelte sich sobald man ihn festhielt. Sein Gesicht zierte ein dicker roter Striemen, aber ansonsten hatte er sich tapfer geschlagen.

 

Kay entdeckte ich etwas entkräftet in der Tür stehen, bevor ich mich zu Dante umdrehte. Der saß regelrecht auf Grumm und prügelte auf ihn ein. Grumm gab keinen Mucks mehr von sich, weshalb ich meine Hand auf Dantes Schulter legte und sanft meinte: ''Es ist gut!''

 

Erst als Dante meine Stimme hörte, ließ er langsam von Grumm ab. Er stand auf und schaute mich genaustens an, als wollte er sicher gehen, dass an mir noch alles dran sei.

 

''Mir geht es gut! Ein Wenig Ruhe und schon bin ich wieder der Alte'', versicherte ich Dante, während neben uns die Wächter Grumm ebenfalls gefangen nahmen.

 

''Bringt sie weg und sperrt sie ein. Wir werden uns später um ihre Bestrafung kümmern'', gab Dante Anweisungen, bevor er sich an mich wandte.

 

 

 

 

Meine Angst war noch nie so groß gewesen. Als ich Don dort gesehen hatte, wurde mir mit einem Mal bewusst, wieviel Angst ich hatte, ihn zu verlieren.

 

''Du hattest Recht!'', gab ich deshalb von mir, als sich der Thronsaal wieder geleert hatte und die Wächter Grumm und Missy ins Verließ gebracht hatten.

 

''Ich gebe gerne zu, immer recht zu haben'', kam es mit einem schelmischen Grinsen von Don, ''Aber ich wüsste nun doch gerne, was du meinst!''

 

Dabei kam er einen Schritt näher und ich konnte seine Körperwärme deutlich spüren.

 

''Mit Allem!'', musste ich unweigerlich zugeben, ''Du wusstest schon immer, dass ich dazu gemacht war von einer neun zu einer zehn zu werden. Außerdem hattest du Recht damit, dass ich mir dich öffnen sollte...

 

Allerdings...''

 

''Allerdings?'', vernahm ich seine ungeduldige Stimme dicht an meine Ohr, weil er noch etwas näher gekommen war.

 

Als ich meinen Kopf hob, berührten meine Lippen beinahe die Seinen.

 

''Ganz!'', fügte ich hinzu und konnte Don deutlich schlucken sehen.

 

''Ich will mich dir ganz öffnen, damit soetwas nie wieder passieren kann. So werde ich direkt spüren, wenn es dir nicht gut geht'', erklärte ich und spürte dabei wie heiß meine Wangen wurden.