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17. Türchen

 

 

 

 

 

17. Kapitel

 

''Dann würdest du alles von mir wissen'', entgegnete Dante mir und ich konnte spüren, wie seine Härchen an der Wange zurückwichen, ''Es wäre als stände ich nackt vor dir.''

 

Diese Worte, ließen mich zurückweichen und ich erhob mich.

 

Dantes Blick bohrte sich in mich, als könnte er nicht begreifen, was hier vor sich ging, warum ich nicht weiterging und ihn verführte.

 

''Okay. Aber denk zumindest noch einmal drüber nach und ruh dich aus'', sagte ich sanft, bevor ich die Gemächer verließ und einen sichtlich verwirrten Dante zurückließ.

 

Sicher hätte ich es wagen können und versuchen können, ihn zu verführen. Aber womöglich hätte ich ihn nur verscheucht und das sollte auf gar keinen Fall geschehen. Ich wollte, dass er von sich aus, zu mir kam und sich mir mit Haut und Haaren hingab... sich quasi vor mir auszog.

 

Zurück im Thronsaal setzte ich mich auf meinen Thron. Es war so viel passiert und selbst ich merkte die Müdigkeit, die mich zu überwältigen versuchte. Trotzdem musste ich regieren und dazu gehörte es auch, andere Dämonen anzuhören, Streit zu schlichten und Strafen zu verhängen.

 

Eigentlich was das meine Liebste Aufgabe, aber irgendwie fühlte ich mich leer ohne Dante an meiner Seite. Bei jedem Dämon, der vor mich trat und meinen Rat suchte, fragte ich mich, wie Dante wohl entscheiden würde.

 

Die Zeit verging, Dämonen kamen und gingen. Mit einem Mal erschien Miro neben mir, er wirkte erfrischt und erholt. Außerdem roch er nach Sex.

 

''Schäm dich, so vor deinen König zu treten'', raunte ich, ''Schön und gut, wenn ihr euch vergnügt, aber wasch wenigstens vorher deinen Gestank ab.''

 

''Verzeiht'', kam es mit einer Verbeugung von Miro und er verschwand wieder.

 

Brummend ließ ich mich nach hinten in meinen Thron sinken. Als auch der letzte Dämon, der meinen Rat gesucht hatte, durch war, ließ ich den Saal räumen. Wie immer brauchte ich einen Augenblick für mich. Doch heute brauchte ich ihn dringender denn je.

 

Erst als eine Hand sich von hinten um meine Kehle schloss und ich verzweifelt nach Luft schnappte, wurde mir bewusst, was für einen Fehler ich begannen hatte.