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Tears of Love

Tears of Love

 

written by Detail und Dark Sephiroth

 

 

Mein Name war Yuki Guan und ich war 18 Jahre alt. Mit meinem knabenhaften Aussehen, meinen himmelblauen mittellangen Haaren und neongrünen Augen fiel ich stets auf.

 

In meiner Familie waren sonst alle relativ normal Aussehend, dennoch sehr hübsch, besonders meine Schwester Caro.

 

Sie war zwei Jahre älter als ich und wohnte nach ihrer geschmissenen Lehre noch immer zu Hause. Was ich nicht besonders schlimm fand, denn eigentlich kam ich gut mit ihr klar.

 

Ihre wasserstoffblonden Haare und die dunkelbraunen Augen halfen ihr beinahe jeden Jungen zu bekommen, den sie haben wollte.

 

So musste sie ausgerechnet den Typen zum festen Freund haben, auf den ich so stand.

 

Geoutet hatte ich mich bereits vor drei Jahren und meine Familie ging ganz locker damit um. Einige Freunde hatte ich auch schon gehabt, doch seit ein paar Wochen war Caro nun mit diesen tollen Jungen zusammen und ich konnte an nichts anderes mehr denken.

 

Er ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Mein Wunsch an Caros Stelle zu sein, war sehr groß. Doch was sollte ich machen? Meiner Schwester den Freund ausspannen?

 

*-*-*

 

Wieder einmal war heute sehr viel, in meiner Firma zu tun, so dass ich keine Zeit für irgendwelche anderen Gedanken hatte.

 

Einige Mitarbeiter waren erkrankt, wieder andere hatten Urlaub und so lief es heute mal nicht so, wie es eigentlich sollte.

 

Da ich mich nicht weiter herumärgern wollte, überließ ich meinem Stellvertreter und nebenbei auch Vertrauten die restliche Arbeit und verließ die Firma, nachdem ich ihm noch einige Instruktionen gegeben hatte.

 

*

 

Wer ich bin, fragst du dich...

 

.nun ich bin der Boss einer großen Firma.

 

Mein Name ist Asami Ryuichi. Ich bin 22 Jahre jung, habe kurze schwarze Haare und braune Augen.

 

Mit einer Größe von 1,88m, bin ich von schlanker, sehr kräftiger – sportlicher Statur.

 

Meine Bekleidung ist sehr edel und adrett, welche mein elegantes Auftreten unterstreicht.

 

Seit nun mehr sechs Wochen bin ich mit Caro, meiner 20jährigen Freundin, zusammen.

 

Mit ihrer Familie komme ich recht gut aus, sie hatten mich freundlich empfangen... na ja, zumindest die Eltern. Der Bruder meiner Freundin schien etwas schüchtern zu sein. Das störte mich aber nicht weiter, denn mit ihm hatte ich eh wenig zu tun.

 

*

 

Das Gebäude, meiner Firma, hatte ich hinter mir gelassen, schwang mich in mein weißes Cabrio und fuhr zunächst nach Hause.

 

Mein bescheidenes Zuhause, in Form eines doch sehr hübschen, etwas größeren Hauses, erreicht, betrat ich es, nachdem ich mein Auto abgestellt hatte.

 

Zunächst setzte ich mich in die Küche und rauchte, in aller Ruhe, eine Zigarette, wobei ich ein wenig aus dem Fenster sah und die Gegend beobachtete.

 

Da ich heute noch zu meiner Freundin wollte, erhob ich mich bald wieder, ging ins Bad erfrischte mich und kleidete mich anschließend, in meinem Schlafzimmer, wieder an.

 

Jetzt trug ich allerdings keinen Anzug, sondern dunkelblaue Designerjeans, die mit diversen Applikationen versehen war, ein weißes T-Shirt, auf das eine schwarze Feder abgebildet war, und weiße Sportschuhe.

 

Zum Schluss stylte ich meine Haare, nahm auch etwas Gel dazu, legte passenden Schmuck an, dann noch etwas Parfüm und ich war fertig.

 

Noch einen letzten Blick in den Spiegel, dann verließ ich mein Schlafzimmer. Die Eingangshalle erreicht, schnappte ich mir meine Schlüssel, vom dem kleinen Tisch, an der Wand, dann verließ ich mein Haus.

 

Draußen angekommen, schwang ich mich wieder in mein weißes Cabrio und fuhr geradewegs zu meiner Freundin, die noch bei ihren Eltern wohnte.

 

Dort angekommen, parkte ich mein Auto vor dem Haus, stieg aus, ging zur Tür und betätigte die Türklingel.... wartend....

 

*-*-*

 

''Ich bin noch nicht fertig. Kannst du bitte aufmachen'', hörte ich Caros Stimme aus dem Bad, welches direkt zwischen unseren Zimmern lag und sie somit verband.

 

Sie war schon über eine Stunde dort drin und hübschte sich auf. Was um Himmels willen trieb sie dort drin? Führte sie eine Ganzkörperenthaarung durch?

 

Die Vorstellung ließ mir kalte Schauer über den Rücken gleiten und ich musste mich kräftig schütteln. Nun ja, dadurch dass sie noch etwas brauchte, hatte ich die Gelegenheit etwas Zeit mit meinem Angebeteten zu verbringen.

 

Man ließ jemanden ja nicht einfach alleine warten, so was gehörte sich nicht. Aus Höflichkeit würde ich bei ihm bleiben, bis Caro soweit war.

 

''Klar'', antwortete ich höflich und freute mich tierisch.

 

Also ging ich raus, auf den Flur, wo meine Augen anfingen im dunklen zu leuchten und so ging ich dann die Treppe hinunter ohne Licht machen zu müssen.

 

Unten angekommen, war ich nun doch wieder nervös auf meinen Schwarm zu treffen. Ich wusste ganz genau, dass bei mir gleich wieder alles dicht machen würde. Vor lauter Schüchternheit würde mal wieder kein richtiger Satz zu Stande kommen.

 

Ein wenig konzentrierte ich mich auf die Türklinke, dann ging sie auch schon runter, allein durch meine Gedanken und ließ Caros schönen Freund, Asami rein.

 

Noch bevor er etwas sagen konnte, hielten mich seine schönen Augen gefangen und seine Ausstrahlung tat ihr übriges. Wie versteinert lugte ich hinter der Tür hervor, als wäre ich die Schüchternheit selbst.

 

*-*-*

 

Das Haus betretend, traf ich sogleich auf den Bruder meiner Freundin, der mir mit seinen himmelblauen Haaren immer wieder auffiel und so gar nicht zu dieser Familie passen wollte.

 

"Hallo Yuki.", begrüßte ich ihn: "Wie geht es dir?"

 

Ich sah erst Yuki an, dann schaute ich mich ein wenig um und fragte Yuki, eher feststellend:

 

"Caro ist wohl noch nicht fertig, hm?"

 

Tze.... dass Frauen immer so lange brauchten, um sich fertig zu machen... verstand ich nicht.

 

Ich hoffte, dass sie nicht mehr allzu lang brauchen würde, sonst müsste ich wohl mit dem kleinen schüchternen Yuki vorlieb nehmen. Die Frage war nur, was sollte ich mich mit ihm unterhalten?

 

So schüchtern wir er war, kriegte er doch eh keinen vernünftigen Satz zustande. Eigentlich hatte er es doch gar nicht nötig so schüchtern zu sein. So niedlich wie er aussah, konnte ich mir durchaus vorstellen, dass er der Mädchenschwarm überhaupt war. Was also hemmte ihn so sehr?

 

*-*-*

 

''Gut...'', antwortete ich Asami und nickte dann auf seine Frage hin.

 

Mehr brachte ich einfach nicht fertig. Dennoch versuchte ich mich sonst ganz normal zu verhalten, was mir auch einigermaßen gelang.

 

Die Tür schloss ich hinter Asami, wieder mit meinen Gedanken und ging dann vor ihm die Treppe rauf, uns mit meinen Augen leuchtend. Doch es machte mich unsicher, Schritt für Schritt vor meinem Schwarm herzugehen.

 

Dazu noch Treppe rauf, wo mein Hintern ja regelrecht in seiner Augenhöhe war.

 

Plötzlich verließen mich meine Sinne und es war um uns stockdunkel, da meine Augen kein Licht mehr von sich gaben.

 

Ich hörte hinter mir ein lautes Poltern, drehte mich schnell zu Asami um und griff nach seiner Hand. Bevor er stürzte, konnte ich ihn halten.

 

Meine Hand hatte die seine umschlossen und ich merkte wie mein Gesicht ganz heiß wurde. Zum Glück war alles um uns herum dunkel, so dass er es nicht sehen konnte.

 

''Entschuldige...'', stammelte ich.

 

Im nächsten Augenblick ging das Licht an und Caro stand oben im Flur.

 

''Was ist denn hier los?'', wollte sie aufgebracht wissen, die Arme in die Seiten gestemmt mit Lockenwicklern in den Haaren.

 

Unsere Hände, die sich immer noch festhielten, anstarrend, ging mein Blick zwischen Caro und uns hin und her. Auf die Idee Asami loszulassen, kam ich gar nicht.

 

*-*-*

 

Ich hatte ja wirklich schon vieles gesehen, aber was ich hier zu sehen bekam verschlug mir glatt die Sprache.

 

Hatte Yuki etwa übersinnliche Kräfte?

 

Wer oder was war er?

 

Nicht, dass ich Angst hatte, nein, aber er wurde mir zunehmend unheimlicher. Und dass er mich nun auch noch an der Hand hielt, behagte mich gar nicht.

 

Nachdem ich nun wieder Halt gefunden hatte und Caro oben auf dem Flur stehen sah, die ziemlich aufgebracht zu sein schien, riss ich mich von Yukis Hand los.

 

Das hier war mir eine Nummer zu hoch. Ich ging die Stufen wieder herab.... dem Ausgang zu.

 

"Was soll das hier werden?!", fragte ich, nachdem sich Caro Luft gemacht hatte, wand mich an Yuki und fragte ihn nun auch sehr aufgebracht:

 

"Wer oder was bist du, verdammt noch mal?!"

 

Jedoch ohne eine Antwort abzuwarten, ging ich weiter in Richtung Ausgang und meinte nur noch:

 

"Macht was ihr wollt! Mich seht ihr hier nicht mehr wieder!", dann öffnete ich die Tür und verließ, auf dem schnellsten Wege, das Haus.

 

Das war mir wirklich zu viel gewesen. Wo war ich da nur hingeraten?!

 

Ich setzte mich also in mein Auto und schloss einen Moment die Augen.... versuchte die Szene... den Vorfall... zu verarbeiten.

 

*-*-*

 

''Schau was du angerichtet hast'', fauchte Caro mich an und stürmte Asami hinterher.

 

Ich stand wie angewurzelt auf der Treppe und starrte auf meine Hand, die eben noch Asamis gehalten hatte. Wie sehr hatte ich diesen Kontakt genossen, doch war er eben nicht mein Freund, sondern Caros.

 

So sehr sehnte ich mich nach Nähe und war scheinbar bis über beide Ohren in ihn verknallt.

Vom empfinden her, würde ich doch viel besser zu ihm passen, als meine Schwester.

 

Deshalb redete ich mir auch ein, dass sie nur mit ihm zusammen sei, weil sie auf sein Geld aus war. Aber das war wohl nur Wunschdenken von mir.

 

Langsam ging ich hinauf in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir.

 

Solche Reaktionen war ich gewohnt, weswegen ich meistens nur zu Hause meine Kräfte einsetzte. Dass Asami anders denkt, hatte ich sehr gehofft.

 

Unsicher und fertig mit der Welt verkrümelte ich mich in die hinterste Ecke meine Bettes und zog die Decke über den Kopf. Hier wollte ich für den Rest meines Leben sitzen bleiben oder zumindest solange, bis mich ein Bedürfnis oder der Hunger wieder hervorlockten.

 

*

 

Caro war unterdessen am Auto von Asami angelangt und sprach ihn an:

 

''Schatz?... Entschuldige meine Reaktion, aber ich bin doch so Eifersüchtig. Vielleicht hätte ich dir erzählen sollen, dass mein Bruder auf Männer steht. Dazu sieht er noch gut aus... Da habe ich eben etwas falsches gedacht'', versuchte sie zu erklären.

 

Dabei fummelte sie sich ihre Lockenwickler aus den Haaren.

 

''Du bist mir eben wichtig und ich liebe dich!'', fügte sie hinzu.

 

''Und ja... Ich hätte dir erzählen sollen, dass mein Bruder eben nicht nur anders ist, sondern eben auch speziell. Er hat besondere Kräfte, die er aber überwiegend nur zu Hause einsetzt...

 

Die meisten meiner Freunde gerieten in Panik, deshalb habe ich es so lange wie möglich verheimlichen wollen... Verstehst du?...

 

Verlässt du mich jetzt etwa deswegen?'', stammelte sie.

 

Dabei hatte sie Probleme ihre Tränen zurückzuhalten.

 

*-*-*

 

Etwas überrascht war ich schon, als Caro sich zu mir ins Auto setzte.

 

Zunächst sah ich sie an, dann starrte ich nach vorn an die Frontscheibe und überlegte kurz, dann antwortete ich ihr:

 

"Ich habe keine Angst oder Panik vor den Kräften deines Bruders. Es kam nur sehr überraschend, verstehst du. Aber du hättest mit mir darüber reden können, dass er solche Kräfte hat und auch, dass er auf Männer steht."

 

Ich machte eine kurze Pause und sprach dann weiter:

 

"Soviel zum Vertrauen. Ich weiß nicht, ob ich unter diesen Umständen unsere Beziehung aufrecht erhalten will. Versteh mich nicht falsch, ich liebe dich auch, aber so... sorry, das kann ich nicht.

 

Und mit Eifersucht kommst du bei mir schon mal gar nicht weiter. Entweder man vertraut sich, oder man lässt es ganz sein. Außerdem glaube ich nicht, dass dein Bruder ausgerechnet auf Typen, wie mich steht."

 

Mit diesen Worten kramte ich in meiner Hosentasche, zog die Zigarettenschachtel raus, nahm eine Zigarette heraus und zündete sie an.

 

Ich tat einen Zug und blies den Rauch raus. Das tat gut.

 

"Hmm.... ob ich dich verlasse...? Das ist eine gute Frage. Aber ich habe auch eine Frage an dich: Was soll ich mit jemandem, der so eifersüchtig ist, wie du... der mir nicht vertraut? Ganz ehrlich, ich weiß nicht ob ich damit auf Dauer leben kann."

 

Wieder nahm ich einen Zug von der Zigarette und blies gedankenverloren, den Rauch aus.

 

*-*-*

 

Caro schaute Asami mit Tränen in den Augen an und nickte: ''Ich verstehe... Aber ich kann doch an mir arbeiten. Lass es uns versuchen,ja...

 

Weil die anderen eben immer direkt so reagiert haben, habe ich es vor dir Geheim gehalten. Verzeih... Und an meiner Eifersucht kann ich arbeiten. Bisher war das doch der einzige Zwischenfall...

 

Willst du deswegen jetzt alles hinwerfen?''

 

Eine Hand legte sie auf Asamis Knie, während die andere an seiner Schulter halt suchte. Sie wollte ihn einfach noch nicht aufgeben.

 

*

 

Ich hatte mich unterdessen eingerollt, wie ein kleines Kätzchen und war doch tatsächlich eingeschlafen. Von alledem was draußen geschah, bekam ich nichts mit.

 

*-*-*

 

Verdammt!

 

Anscheinend war ich wohl doch zu weich, denn ich konnte es nun mal nicht sehen, wenn jemand weinte. So gab ich mir einen Ruck und erwiderte:

 

"Also gut, okay. Dann lass es uns versuchen, aber lass es uns langsam angehen. Und eines sag ich dir, noch eine Eifersuchtsszene oder Misstrauen, dann bin ich ein für alle mal weg! Ich lasse mich nun mal nicht gern einengen. Hast du mich verstanden?"

 

Ich sah ihr in die Augen und mein Blick duldete keinen Widerspruch. Ihre Hand auf meinem Knie ließ mich kalt, aber ich nahm sie dennoch sanft in die Arme und streichelte sie.

 

Mehr war aber im Moment irgendwie nicht drin... warum, konnte ich mir jetzt aber auch nicht erklären.

 

*-*-*

 

Schluchzend ließ Caro sich von Asami in die Arme nehmen. Sie nickte einwilligend.

 

''Willst du denn jetzt alles wissen, was Yuki so kann?'', fragte sie dann unsicher.

 

''Ich will ja nicht, dass es noch irgendwas gibt, was du nicht weißt...'', fügte sie hinzu.

 

Währenddessen genoss sie die Umarmung und kriegte sich auch wieder ein. Dann kramte sie nach einen Taschentuch und wischte sich die Tränen weg.

 

''Gerade eben war ich auch nicht nett zu ihm. Wenn du magst gehen wir rauf zu ihm?'', kam es dann von ihr, während sie im Spiegel ihr Make-up korrigierte.

 

*-*-*

 

"Nein, ich möchte jetzt nicht wissen was Yuki noch so kann... das was ich gesehen habe, reicht mir. Aber wenn ich es gern wissen möchte, werde ich Yuki selbst fragen. Ich denke, er kann es mir auch ganz gut erklären.", erwiderte ich, nun grinsend.

 

Nur ein wenig hielt ich sie noch in meinen Armen, dann ließ ich sie wieder los und nickte einwilligend:

 

"Okay, gehen wir zu deinem Bruder nach oben. Ich würde mich auch gern mal mit ihm unterhalten.", fügte ich hinzu und lächelte Caro ein wenig an... aber nicht zu viel, es sollte ja nicht zur Gewohnheit werden.

 

Ich ließ sie noch ihr Make-up richten... während ich genervt mit den Augen rollte...

 

*-*-*

 

Caro stieg aus dem Auto aus und ging mit Asami wieder ins Haus hinein. Im Flur trafen sie auf ihre Mutter, die Asami freudig begrüßte.

 

''Asami. Schön, dass Sie wieder hier sind'', freute sie sich und gab ihm strahlend die Hand.

 

So einen tollen Mann an der Seite ihrer Tochter zu sehen, machte sie stolz.

 

Caro hingegen war es sehr unangenehm: ''Mama... komm Asami, wir wollten doch nach oben.''

 

Dann hakte sie sich bei Asami ein und zog ihn mit sich.

 

Oben angekommen, klopfte sie an der Tür ihres Bruders an, bekam jedoch keine Antwort. Schulterzuckend sag sie Asami an.

 

''Yuki?'', fragte sie und öffnete dann die Tür.

 

*-*-*

 

Höflich, wie ich war, gab ich Caros Mutter, zur Begrüßung, ebenfalls die Hand und erwiderte:

 

"Danke, die Freude ist ganz meinerseits." und neigte ein wenig den Kopf.

 

Caro hingegen schien von Höflichkeit noch nie etwas gehört zu haben. Aber gut, ich ließ mich von ihr, zum Zimmer ihres Bruders, mitziehen.

 

Leider kam keine Reaktion aus dem Zimmer, auf ihr Klopfen. Als sie dann die Tür öffnete und hineinsah, riskierte auch ich meinen Blick in das Zimmer.

 

Herrje, er hatte sich doch tatsächlich, wie ein Kätzchen, eingerollt und schien zu schlafen... irgendwie niedlich... nein, fast schon zu niedlich...

 

Ich musste grinsen, bei dem Anblick, den er bot.

 

*-*-*

 

Als hätte man mir gesagt, ich müsse jetzt aufwachen, wurde ich wach und reckte und streckte mich. Für einen Moment leuchteten meine Haare und Augen auf, dann sah ich zur Tür.

 

Etwas verwundert schaute ich die Beiden an.

 

''Ist irgendwas? Habe ich etwas verpasst?'', wunderte ich mich.

 

Caro ging ins Zimmer rein und schaute etwas betrübt drein.

 

''Ich wollte mich bei dir, wegen gerade eben entschuldigen'', sagte sie und ich nickte anerkennend.

 

''Bin es ja von dir gewohnt'', grinste ich.

 

Frech streckte sie mir die Zunge raus und setzte sich auf mein Sofa, was direkt gegenüber von meinem Bett stand.

 

Mein Blick galt nun Asami, dessen schöne dunkle Augen mich mal wieder gefangen hielten.

 

Caro wollte etwas sagen, doch schluckte sie es hinunter, da sie ja versprochen hatte, mit ihrer Eifersucht Haus zu halten.

 

Asami lähmte mich schon wieder und ich merkte wie sich ein dicker Klos in meinem Hals bildete.

 

*-*-*

 

Wie gut, dass das jetzt zwischen den Beiden geklärt war.

 

Als könnte ich nicht anders, setzte ich mich zu Yuki auf das Bett... ungeachtet dessen was Caro jetzt vielleicht dachte. Ich sah seine Blicke, die auf mir ruhten... so als wollte er mich hypnotisieren... mich, mit seinen Blicken, gefangen nehmen.

 

"Ich würde mich gern mal mit dir unterhalten.", sprach ich Yuki an, wand mich dann an Caro und meinte, etwas kühl:

 

"...allein, wenn es recht ist." und sah sie mit einem Blick an, der man wieder keinen Widerspruch duldete.

 

Meine Augen wieder auf Yuki gerichtet, sah ich ihn durchdringend, aber nicht böse an.

 

Ich war sehr gespannt darauf, was er mir über seine Kräfte zu erzählen hatte... wenn er denn mit mir reden würde.

 

*-*-*

 

Kräftig schluckte ich, als Asami sich zu mir setzte, anstatt zu meiner Schwester. Als er dann auch noch sagte, er wolle mit mir allein reden, ging bei mir mein gesamtes Gehirn stiften.

 

Wie sehr wünschte ich mir, mit ihm alleine zu sein und jetzt mit einem Mal sollte es geschehen. Dabei war ich viel zu nervös und meine Stimme hatte sich mal wieder verabschiedet.

 

Caro ging, etwas eingeschnappt, nach draußen und nahm meine Stimme wohl mit. Denn ich bekam keinen Ton raus, so sehr ich mich auch bemühte dagegen anzukämpfen.

 

Asami hatte mich voll und ganz im Griff. Bei meinen vorigen Freunden war es mir nie schwer gefallen, aber bei Asami tat ich mich so verdammt schwer.

 

Weswegen wollte er mit mir reden? Worüber nur? Mir schoss so vieles durch den Kopf.

 

Vorsichtig ließ ich eine Colaflasche herüber schweben, die auf meinem Tisch stand. Erst einmal versuchte ich mit etwas zu Trinken, den blöden Kloß im Hals hinunter zu spülen.

 

Bevor ich jedoch trank, hielt ich die Flasche Asami hin, als Frage ob er auch etwas wollte. Die ganze Zeit jedoch hatte ich den Blick nicht ein bisschen von ihm abgewendet – Starrte ihm wie blöd in die Augen.

 

*-*-*

 

Nachdem Caro endlich draußen war, widmete ich mich Yuki und sah ihm zunächst nur in die Augen... er hatte wirklich sehr hübsche Augen... in denen man sich verlieren konnte, wenn man nicht aufpasste.

 

"Endlich, ist sie raus und wir können mal ungestört miteinander reden.", begann ich und fügte hinzu:

 

"Ich möchte mich nur ein wenig über deine Kräfte unterhalten. Was du alles kannst und was es bewirkt. Keine Angst... ich beiße nicht... versprochen." und sah ihn nun, eher unbeabsichtigt, mit einem verführerischen Schlafzimmerblick an.

 

Warum auch immer, aber ich konnte nur mit größter Mühe, meine Hände bei mir behalten... was hatte er nur an sich, das mich so magisch anzog?

 

"Also, was hast du für Kräfte und wie wirken sie?", fragte ich ihn, aber war es das wirklich was ich wissen wollte...

 

Ich war mir dessen jedenfalls nicht mehr so sicher...

 

*-*-*

 

Da Asami scheinbar nichts trinken wollte, setzte ich die Flasche an und trank einige Schlücke, bis ich das Gefühl hatte, der Kloß hätte sich etwas gelöst.

 

Er würde mich nicht beißen... schade eigentlich. Denn genau das hätte mir sehr gefallen.

 

Ich stellte die, noch halbvolle, Flasche neben das Bett und senkte meinen Blick. Dann schluckte ich einmal kräftig und holte tief Luft.

 

''Also... als ich ein Baby war, fing alles an'', begann ich zu erzählen, konnte ihm dabei aber nicht in die Augen sehen, sondern starrte auf meine Finger, die mit der Bettdecke spielten.

 

''Meine Mutter hat mir erzählt... dass ich eines Tages auf einmal durch den Raum... geschwebt bin... Das kann ich heute allerdings nicht mehr... Es hörte irgendwann auf...

 

Dafür kann ich Dinge bewegen, wenn ich mich auf sie konzentriere... Dafür brauche ich sie noch nicht mal ansehen... Wenn ich weiß, wo sich etwas befindet, kann ich es herschweben lassen oder bewegen...'', erklärte ich ihm stockend.

 

Dann machte ich eine kleine Pause, schaute kurz auf, in seine schönen Augen. Die ließen mich jedoch verlegen wieder auf die Bettdecke starren.

 

''Ich habe erst mit drei Jahren Haare bekommen. Die Haarfarbe siehst du ja. Das ist alles echt und nicht gefärbt. Meine Eltern mussten sich da viel anhören. Sie haben jedoch nie etwas gemacht, aus Angst man könnte mich auseinander schneiden.

 

Das meine Augen wie eine Taschenlampe leuchten können und ich dadurch perfekt im Dunkeln sehen kann, hast du ja auch mitbekommen. Diese Eigenschaft kann ich erst seit kurzem.

 

An meinem 18. Geburtstag habe ich es bemerkt'', plauderte ich weiter und bemerkte gar nicht, dass ich immer sicherer wurde. Ich hörte auf zu stocken beim Sprechen und die Pausen zwischen den Sätzen blieben aus.

 

*-*-*

 

Gespannt hörte ich seiner Erzählung zu und merkte, dass er langsam sehr sicher wurde und gar nicht mehr so schüchtern stotterte.

 

Ich nickte währenddessen immer wieder anerkennend und sah ihn weiter an.

 

Nachdem er seine Erzählung beendet hatte, erzählte ich:

 

"Du bist nicht der Einzige, der solche Kräfte besitzt. Bis vor zwei Jahren hatte auch ich gewisse Kräfte. An meinem zwanzigsten Geburtstag waren diese Kräfte ganz plötzlich verschwunden.

 

Ich konnte Gedanken lesen und ich konnte auch Dinge mit der Kraft meiner Gedanken bewegen."

 

Eine ganz kurze Pause gönnte ich mir, dann sprach ich weiter:

 

"Deine Kräfte sind bemerkenswert, wirklich... ich bewundere dich.", dann sah ich ihm einfach nur noch in die Augen und hätte ihn am liebsten...

 

...nein, nein, nein... was dachte ich denn da....?!

 

*-*-*

 

Als ich das hörte, schaute ich Asami wieder direkt an.

 

''Wirklich?'', fragte ich nach, obwohl ich darauf eigentlich keine Antwort haben wollte. Ich war einfach nur total fasziniert.

 

''Sah man es dir denn auch an? Wurde es untersucht? Es ist einfach so weggegangen?'', fragte ich eins nach dem anderen in einer Tour.

 

Dabei war ich so aufgeregt, dass ich im Bett hin und herhüpfte. Asamis Antworten konnte ich kaum abwarten. Endlich gab es auch jemanden, der so war wie ich oder es zumindest war.

 

''Ob meine Kräfte auch verschwinden und was ist dann mit meinen Haaren? Muss ich dann mit Glatze herumlaufen?'', überlegte ich anschließend laut und schaute Asami skeptisch an.

 

Es kam mir so vor, als würde ich ihn schon ewig kennen. Alles um mich herum war ausgeblendet, es existierten nur noch wir beide.

 

*-*-*

 

Ich schmunzelte, als ich Yuki so auf dem Bett herum hüpfen sah und konnte mir nur knapp ein Lachen verkneifen.

 

Aber ich nahm mich zusammen und beantwortete seine Fragen:

 

"Nein, mir hat man es nicht angesehen und untersucht wurde es auch nicht. Es war eben einfach da und verschwand irgendwann wieder. Ich bin aber nicht besonders traurig darüber."

 

Ich dachte kurz nach, dann antwortete ich weiter:

 

"Ob du deine Kräfte irgendwann verlieren wirst, kann ich dir nicht sagen und deine Haare würdest du in dem Fall sicher nicht verlieren. Aber ich würde es an deiner Stelle erst mal abwarten."

 

Obgleich ich es von mir nicht gewohnt war, senkte ich nun meinen Blick... aus welchem Grund auch immer....

 

*-*-*

 

Auch ich senkte kurz meinen Blick, schaute dann aber doch wieder auf.

 

''Dann ist es für dich auch das erste Mal, dass du jemanden triffst mit solchen Fähigkeiten?'', fragte ich ihn und suchte förmlich seinen Blick.

 

Mit einem Mal war ich ihm ganz nah und mein Gesicht stand direkt gegenüber dem seinen. Es fehlten nur wenige Zentimeter, dann würden sich unsere Lippen berühren.

 

Doch noch bevor so was geschah, klopfte es an der Tür.

 

War Caro etwa ungeduldig geworden?

 

*-*-*

 

Meinen Kopf wieder hebend... ihn ansehend.... beantwortete ich ihm seine Frage nickend:

 

"Ja, es ist das erste Mal, dass ich jemanden mit solchen Kräften treffe.", dann sah ich auch schon, dass er mit seinem Gesicht... sich meinem Gesicht näherte.... sollte ich es versuchen...

 

Unsicher, was ich tun sollte, näherte ich mich ihm ebenfalls... meine Arme vorsichtig... langsam nach ihm ausstreckend... hatte ich ihn, nur wenig später, erreicht, nahm ihn in die Arme, sah ihm nur ganz kurz in die Augen und...

 

...legte meine Lippen sanft auf die seinen... küsste ihn ...konnte mich nicht mehr zusammennehmen... dann jedoch...

 

...klopfte es an der Tür, aber ich war unfähig mich von ihm und diesen wunderbar... unbeschreiblich weichen Lippen zu lösen.

 

Es war als könnte ich gar nicht anders, als hätte mir eine innere Stimme gesagt, tu es... ihr seid füreinander bestimmt...

 

*-*-*

 

Er küsste mich... tatsächlich küsste Asami mich.

 

Genießerisch schloss ich meine Augen und ließ es geschehen. Ignorierte das Klopfen an der Tür und die Stimmen die draußen zu hören waren.

 

Es schienen meine Mutter und Caro zu sein, die dort miteinander redeten. Doch das war mir egal, denn ich wollte nur diesem Moment auskosten.

 

Auch ich nahm Asami in die Arme und erwiderte den Kuss, schmeckte seine schönen weichen Lippen.

 

Die Zeit stand still und es kam mir vor, als würden wir miteinander verschmelzen.

 

Nur beiläufig drehte ich den Schlüssel meiner Tür mit meinen Gedanken um. Ich wollte jetzt auf keinen Fall gestört werden.

 

*-*-*

 

Tatsächlich, er erwiderte meinen Kuss. Das hieß für mich, dass Caro, mit ihrer Eifersucht, Recht gehabt haben musste und der Kleine etwas für mich empfand... sonst hätte er das hier niemals zugelassen.

 

Auch mir war es in diesem Augenblick so egal, ob es an der Tür klopfte oder nicht... ich ließ meine Hände sanft über seinen Rücken gleiten... streichelte ihn... bekam nicht genug von ihm... wollte mehr... sehr viel mehr.

 

Mein Verstand war in diesem so wunderschönen Moment vollkommen im Eimer, denn so wie er küsste... das konnte nur ein Traum sein.

 

Yuki zog mich magisch an... ich konnte ihm einfach nicht mehr widerstehen und begann ihn nun sehr leidenschaftlich zu küssen... ließ meine Zunge, um Einlass bittend, über seine sinnlichen Lippen gleiten.

 

Er ließ mich nicht mehr los... nahm mich gefangen... ließ in mir Gefühle entstehen, die ich nun nicht mehr missen wollte.

 

Es war so anders, als bei meinen anderen Liebschaften... so rein und unschuldig... wie der Morgentau auf einer wunderschönen Blüte... er machte mich süchtig...

 

*-*-*

 

Gerne ließ ich seine Zunge in meinem Mund, öffnete meine Lippen für sie und stupste sie mit meiner Zunge an. Heiß und innig erwiderte ich den Kuss.

 

Sanft drückte ich Asami nach hinten, ließ ihn in die Kissen hinter ihm sinken und setzte mich frech auf ihn. Jetzt hatte er das Feuer in mir entfacht und würde so nicht davon kommen.

 

Meine Hände machten sich selbstständig und glitten unter sein Oberteil, suchten nach seiner nackten Haut. Sanft streichelte ich ihn, ließ meine Finger kleine Kreise über seinen Körper ziehen.

 

Er war so warm und weich. Fühlte sich so unglaublich gut an. Davon bekam ich gar nicht genug, genauso wie von seinen Küssen.

 

Die Augen hielt ich genießerisch geschlossen, vielleicht auch weil ich Angst hatte, Asami würde einfach verschwinden. Ich wagte es nicht ihn anzusehen, es könnte doch alles nur ein schöner Traum sein, aus dem ich dann erwachen würde.

 

*-*-*

 

Wow...

 

Jetzt war ich schon sehr überrascht, denn mit solch einer "Attacke" hatte ich nun nicht gerechnet. So schüchtern wie er sich sonst gab, schien er nun gar nicht mehr zu sein.

 

Der Kleine konnte also schon sehr dominant sein... interessant.

 

Nun, ich ließ mich fallen, gab mich ihm hin. Obgleich ich vorher noch nie etwas mit einem Mann hatte, hatte ich keine Angst. Ich vertraute Yuki, dass er wusste was er tat.

 

Leise seufzte ich, als seine warmen weichen Hände unter mein Shirt wanderten und mich streichelten. Genießend schloss ich die Augen und ertastete nun auch seinen Körper... ließ meine Hände ebenfalls unter sein Shirt gleiten und erkundete, mit sanften Händen, seine warme... sehr weiche Haut... zärtlich streichelnd.

 

In meinem Inneren breitete sich ein Gefühl aus, das ich schlecht beschreiben konnte.

 

Hätte es denn tatsächlich sein, dass ich mich in den Kleinen verliebt hatte...?

 

Leidenschaftlich küsste ich ihn weiter... hing an seinen Lippen, als wäre er Sauerstoff und ich am Ersticken... konnte mich einfach nicht von ihm lösen...

 

Gekonnt zog ich ihm nun sein Shirt aus, öffnete meine Augen und betrachtete Yukis schönen Oberkörper.

 

*-*-*

 

Als Asami mir mein Shirt auszog, öffnete ich endlich wieder die Augen und merkte wie mir die Hitze in die Wangen stieg. Er schaute mich intensiv an – meinen Körper.

 

Noch für einen Moment streichelte ich seine Brust und suchte seinen Blick, bevor ich mich an seinem Oberteil zu schaffen machte. Schnell hatte ich es ausgezogen und warf es zu Boden.

 

Wow, was für einen Wahnsinns Körper Asami hatte. Durch die Kleidung hindurch, konnte man es nur erahnen. Jetzt in Natura war er der absolute Gott!

 

Zaghaft ertasteten meine Hände jeden einzelnen Muskel, als wollten sie es nicht glauben, was ihnen geboten wurde.

 

Dann forderten meine Lippen einen erneuten Kuss von den seinen. Während mein Unterleib begann sich an ihn zu drücken und auch ein wenig zu reiben.

 

Er hatte mich sehr erregt, was ich ihn irgendwie zeigen musste.

 

Sein Körper fühlte sich so unglaublich gut an, dass ich nicht genug davon bekam.

 

Spielerisch öffnete ich neben dem Kuss seine Hose und fasste langsam hinein.

 

*-*-*

 

Dieses süße Spiel genießend, schloss ich meine Augen und erwiderte Yukis heiße Küsse heißblütig und leidenschaftlich.

 

Mit seinen Berührungen entfachte er in mir ein loderndes Feuer, das nur schwer zu löschen war und ich ein leises Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

 

Gott, fühlte sich das fantastisch an, als er sich mit seiner Erregung an meinen Körper drückte und mich somit spüren ließ, was er anscheinend wollte.

 

Als er dann aber meine Hose zu öffnen begann und seine Hand hineingleiten ließ, wäre es mit meiner Beherrschung fast vorbei gewesen.... es fühlte sich so unbeschreiblich gut an... ich wollte ihn so, dass es schon fast weh tat...

 

...aber dann...

 

...wurde ich mir dessen gewahr was wir hier taten...

 

...es war nicht richtig... es war falsch... es durfte nicht sein...

 

Schnell erhob ich mich, schob seine Hand beiseite und auch ihn drängte ich sacht beiseite, verließ das Bett, sehr schnell hob mein T-Shirt vom Boden auf und zog es wieder an.

 

Während ich meine Hose schloss, sprach ich etwas lauter und ziemlich erregt:

 

"Was tust du du da mit mir?! Das ist nicht richtig! NEIN! Wir dürfen das nicht tun! Ich bin doch mit..."... beendete den Satz aber nicht... stattdessen bewegte ich mich rückwärts zur Tür.

 

"Ich habe mich in dich verliebt... aber ich darf dich nicht lieben... es ist doch nicht richtig, man darf doch niemanden verletzen.... betrügen... verzeih mir...", flüsterte ich nur noch... dann erreichte ich die Tür, schloss diese auf und verließ das Zimmer, auf dem schnellsten Wege.

 

Ich sah niemanden mehr... auch Caro nicht... die irgendwie noch auf dem Flur stand.

 

Schnell eilte ich die Treppen hinab... raus aus dem Haus... setzte mich in mein Auto, zündete mir eine Zigarette an und versuchte erst mal wieder runter zu kommen.

 

Dann startete ich auch schon den Motor.... bereit loszufahren...

 

*-*-*

 

Wie vom Blitz getroffen saß ich auf dem Bett und schaute Asami hinterher. Viel Zeit zum Nachdenken hatte ich jedoch nicht, denn Caro stand schon in der Tür.

 

''Was hast du denn mit Asami gemacht? Jetzt ist er schon wieder weg'', fauchte sie mich an.

 

Doch ich konnte ihr nicht antworten, sah durch sie hindurch, immer noch Richtung Tür.

 

''Das ist ja wohl alles ein schlechter Scherz'', fluchte sie und ging wütend in ihr Zimmer.

 

Die Tür hinter sich laut zuknallend.

 

Mein Vater rief noch etwas von unten her hoch, dass wir nicht immer so laut sein sollten, aber das realisierte ich gar nicht mehr.

 

Jetzt wurde mir langsam bewusst, was ich getan hatte. Asami war doch Caros Freund und ich hatte mich einfach an ihn rangeschmissen, wie ein billiges Flittchen.

 

Aber er hatte auch zu mir gesagt, dass er sich in mich verliebt hatte. Wieso nur empfand er es als falsch?

 

Seufzend ließ ich mich aufs Bett fallen und lag nun mit dem Gesicht zur Decke hin. Diese starrte ich an und fing an mit der Kraft meiner Gedanken, die Poster umzuhängen.

 

Ich brauchte jetzt irgendeine Beschäftigung und Ablenkung. Doch konnte ich es nicht verhindern, dass sich die eine oder andere Tränen aus meinen Augen stahl.

 

Verfluchter Mist aber auch, warum hatte Asami mich so gefangen? Vielleicht sollte ich versuchen jemand anderen kennenzulernen. Wenn ich mit jemand anderen zusammen käme, könnte ich ihn womöglich vergessen.

 

Vorsichtig ließ ich meinen Laptop rüberschweben. Dann schaute ich im Netz rum, meldete mich bei irgendeinem Chat an und kaum dass ich mein Profil bearbeitet hatte, kamen auch schon die ersten Nachrichten.

 

Etwas schwer viel es mir schon, doch da musste ich wohl jetzt durch. Auf der Suche nach einen Foto, fiel mir tatsächlich eins ins Auge, wo Caro, Asami und ich drauf waren. Meine Mutter hatte es mit meiner Kamera geschossen.

 

An dem Tag war Asami das erste Mal bei uns und ich hatte mich direkt in ihn verliebt.

 

*-*-*

 

Nachdem ich mich nun etwas beruhigt hatte, fuhr ich los.

 

Auf dem Weg nach Hause, dachte ich über alles nach und kam zu dem Entschluss mich von Caro ein für alle Mal zu trennen. Es brachte doch eh nichts... zu sehr hatte ich mich in Yuki verliebt.

 

Aber ihn konnte ich, nach der Aktion von vorhin, wohl vergessen.

 

Ich wusste, dass ich mich richtig verhalten hatte... hätte mit ihm reden sollen, anstatt mich an ihn heran zu machen... ihn zu küssen... mich... von ihm... verführen zu lassen...

 

Nun, ich würde wohl entweder allein bleiben... oder mir jemand anderen suchen... wobei ich mir nicht sicher war, ob ich mir wirklich jemanden suchen sollte... so was brachte doch eh nichts.

 

Ich würde mich wohl erst mal nur meiner Arbeit widmen und versuchen alles irgendwie zu verarbeiten... zu vergessen...

 

Aber konnte ich.... Yuki... wirklich vergessen...?

 

Endlich zuhause angekommen, betrat ich mein Haus, schloss hinter mir die Tür und ging dann ins Wohnzimmer, wo ich mich auf die Couch fallen ließ und einfach nur noch hemmungslos weinte...

 

Was hatte ich nur getan...?

 

*-*-*

 

Das Foto starrte ich noch eine Weile an, dann entschied ich mich für irgendein anderes und fügte es in mein Profil ein.

 

Nach einigen Gesprächen und mehreren Anfragen, hatten es zwei in die engere Auswahl geschafft. Doch glücklich war ich nicht.

 

Ich brauchte erst mal eine Pause und auch wenn einer von ihnen, mich am Liebsten sofort getroffen hätte. Nun schaltete ich den Laptop aus und vergrub mich in meinen Kissen.

 

Tränen liefen über meine Wangen, weil mir alles zu viel war. Meine Haare leuchteten immer wieder auf, weil ich so außer mir war.

 

Irgendwann schaffte es mein Körper und schlief endlich ein.

 

Am Nächsten Tag ging mein Wecker zur gewohnten Uhrzeit und ich schleppte mich ins Bad. Im Spiegel schaute mich ein verquollenes Gesicht an und ich huschte erst mal unter die Dusche.

 

Danach ging es einigermaßen und ich machte mich fertig für den Tag. Meine Ausbildung als Kfz Mechaniker hatte ich beinahe fertig und würde auch übernommen werden.

 

Einen Fehltag konnte ich mir nicht erlauben, auch wenn es mir mehr als schlecht ging.

 

Als ich gerade aus dem Bad wollte, kam Caro von ihrer Seite her herein. Ihr schien es genauso schlecht zu gehen wie mir, denn sie sah um nichts besser aus.

 

*-*-*

 

Den Rest des Tages und auch die anschließende Nacht war es mir mehr als schlecht gegangen. Ich konnte mich einfach nicht beruhigen und an Schlaf war schon mal gar nicht zu denken.

 

Also machte ich mich am nächsten Morgen, trotz allem, fertig und machte mich dann auf den Weg ins Büro.

 

Ich stand vollkommen neben mir, hatte nicht geschlafen... ständig hatte ich Tränen in den Augen und meine Konzentration war auf dem Nullpunkt.

 

So konnte ich mich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren und sah das seitlich heran nahende Auto nicht... das dann in mein Auto knallte...

 

Alles war sehr schnell gegangen... ich konnte nichts mehr tun... mich umhüllte die Dunkelheit...

 

*

 

Ein schrecklicher Unfall... der andere Fahrer konnte einfach nicht mehr rechtzeitig bremsen, aber ihm war wenig passiert. Er stieg aus seinem Auto, rief mit seinem Handy die Polizei und den Krankenwagen.

 

Dann kümmerte er sich um den anderen Fahrer, der blutend und bewusstlos in seinem Auto lag. Das Auto hatte ebenfalls mächtig was abbekommen... hatte aber keinen Totalschaden.

 

Vorsichtig zog der andere Fahrer Asami aus seinem Auto und legte ihn auf den Boden.

 

Dann kamen auch schon der Krankenwagen und die Polizei.

 

Die Polizei nahm die Aussage des anderen Fahrers auf, während Asami von den Sanitätern versorgt und dann mit Blaulicht ins nächste Krankenhaus gebracht wurde.

 

Ein Abschleppwagen hatte Asami Auto in die nächste KFZ Werkstatt gebracht...

 

*-*-*

 

Caro war immer noch wütend auf mich und ging mir aus dem Weg. Mir war es recht, da ich sowieso los musste.

 

Wie immer ging ich ohne Frühstück los, kaufte mir etwas beim Bäcker und war auch schon nach fünf Minuten Fußmarsch bei der Arbeit.

 

''Guten Morgen'', begrüßte ich meinen Chef und einen anderen Mitarbeiter.

 

''Was gibt es heute zu tun?'', fragte ich eher lustlos.

 

''Mal schauen'', kam es von meinem Chef, der gerade Papiere entgegen nahm, von noch einen Mitarbeiter.

 

Der sagte zum Chef: ''Den Wagen kannst vergessen. Ist ein total schaden.''

 

Dann zeigte er in die Richtung, wo das Fahrzeug stand und ich glaubte meinen Augen kaum.

 

Blitzschnell ging ich hin, zu Auto und schaute genauer nach. Tatsächlich, es war Asamis Wagen.

 

''Oh mein Gott'', kam es nur von mir. Dann liefen auch schon die Tränen über meine Augen.

 

Mein Chef kam direkt zu mir rüber und legte den Arm um mich. ''Na, na... Was ist denn mit dir los?'', fragte er besorgt.

 

''Das... das...'', schluchzte ich.

 

''Kennst du den Wagen etwa?'', wollte er dann von mir wissen und ich konnte nur nicken.

 

Er rief einen seiner Mitarbeiter und holte sich Informationen über den Fahrer.

 

''Dann komm mal'', sagte er und zerrte mich am Arm mit. Wir stiegen in sein Auto ein und fuhren zum Krankenhaus.

 

Als wir dort ankamen, nickte er mir zu: ''Für heute nimmst du dir dann frei. Morgen sehen wir uns hoffentlich in alter Frische.

 

Ich stieg ohne ein Wort aus und winkte noch kurz, bevor ich dem wegfahrenden Wagen nachsah.

 

Schnell ging ich ins Krankenhaus und erkundigte mich an der Rezeption.

 

''Asami Ryuichi muss hier eingeliefert worden sein. Er hatte einen Autounfall'', sagte ich und meine Tränen liefen mir immer noch übers Gesicht.

 

''Nun mal langsam junger Mann. Ihnen geht es aber gut, oder?... Es wurde ein Mann eingeliefert, der befindet sich allerdings noch im OP. Er hatte auch Papiere bei sich mit dem Namen. Am besten gehen sie gleich mal hoch. Auf Station kann man ihnen bessere Auskunft geben'', sagte die Frau zu mir.

 

''Mir geht es gut'', versuchte ich ihr zu versichern.

 

Doch sie hatte schon nach einen Pfleger gewunken, der auch gerade hoch wollte. Er nahm mich mit den Fahrstuhl mit nach oben.

 

Dort angekommen, fragte ich gleich nach, doch man konnte mir noch keine genauere Auskunft geben. Also setzte ich mich hin und wartete.

 

Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi und es vergingen ein paar Stunden, bis endlich ein Arzt zu mir kam.

 

''Sind sie ein Familienmitglied?'', fragte er mich.

 

Ich nickte, da ich wusste, er würde mir sonst keine Auskunft geben.

 

''Ich bin der Bruder'', log ich, ''Bitte sagen sie mir, wie es Asami geht.''

 

''Gut, Herr Ryuichi. Ihr Bruder ist über den Berg. Die OP ist gut verlaufen. Es gab durch den Unfall innere Verletzungen, aber wir konnten alles beheben.

 

Er schläft jetzt erst mal, wird aber sicher bald aufwachen. Sicher wäre es schön, wenn dann jemand da ist. Sie könnten in der Zwischenzeit den Papierkram ausfüllen'', erklärte der Arzt mir.

 

Dann nahm er mich mit und gab mir mehrere Zettel, die ich ausfüllen sollte. Anschließend gingen wir zu Asami ins Zimmer.

 

Etwas erschrak ich schon, als ich ihn da so liegen sah. Er war ganz blass und hatte mehrere Schrammen.

 

Der Arzt ließ mich allein und ich setzte mich zu ihm. Eine Weile schaute ich ihn einfach nur an. Eine Weile brauchte ich, bis ich mich beruhigt hatte, dann schaute ich den Papierkram durch.

 

Bei einigen Sachen wusste ich gar nicht, was ich eintragen sollte. So gut kannte ich Asami gar nicht. Ich kam mir vor, wie bei einer schweren Prüfung, die ich unbedingt bestehen musste.

 

*-*-*

 

Als ich erwachte, hörte ich leise Piepgeräusche... die Augen langsam öffnend, sah ich mich etwas desorientiert um... wusste nicht wo ich mich befand.

 

Die Wände waren weiß... es roch nach Desinfektionsmitteln... wie es aussah, befand ich mich wohl im Krankenhaus.

 

Langsam kam die Erinnerung wieder... der Unfall... ein anderes Auto war in die Seite meines Autos gefahren... ich hatte mich nicht mehr konzentrieren können...

 

VERDAMMT!

 

Ich konnte mich nicht bewegen... hatte Schmerzen und mir ging es überhaupt nicht gut.

 

So konnte ich auch nicht sehen oder wissen, dass wer im Zimmer war... ich starrte nur an die Decke und wieder rannen Tränen an meinem Gesicht herab, die auf das Kissen tropften...

 

*-*-*

 

Mürrisch legte ich die Papiere beiseite, da ich teilweise keine Antworten wusste. Dann sah ich dass Asami wach war.

 

''Asami, geht es dir gut? Sag doch bitte was?'', flehte ich ihn an und schon liefen bei mir auch wieder die Tränen über die Wangen.

 

Meine Arme griffen nach Asami und vorsichtig legte ich meinen Kopf auf seine Brust. Schluchzend drückte ich mich zaghaft an ihn.

 

Schließlich wollte ich ihn nicht wehtun, sondern nur zeigen, wie große Angst ich um ihn hatte. Außerdem wusste ich gar nicht, ob er das überhaupt wollte.

 

*-*-*

 

"Yuki...", hörte ich mich sagen und konnte es fast nicht glauben, dass er bei mir war.

 

Vorsichtig und sehr langsam versuchte ich meine Arme zu heben... es gelang mir und ich legte meine Arme sanft um ihn... streichelte ihn.

 

Er weinte... und er tat mir unendlich leid. Könnte ich doch alles rückgängig machen.

 

"Schh... nicht weinen...", versuchte ich ihn zu trösten und wusste nun was ich wollte...

 

Ja, von Caro würde ich mich eh trennen und wenn Yuki dann noch wollte... würde ich gern meine Zukunft mit ihm teilen.

 

Seine Frage, wie es mir geht... verdrängte ich zunächst... umging sie...

 

"Es tut mir leid.... bitte, verzeih mir.... ich hätte so nicht ...reagieren und einfach weglaufen dürfen.... Ich... liebe dich.", flüsterte ich ihm zu und streichelte weiterhin seinen Rücken und seinen Kopf.

 

Dabei schloss ich die Augen, freute mich, dass er bei mir war... verzog dann aber das Gesicht... denn ich hatte ziemlich starke Schmerzen, doch nahm ich mich weitgehend zusammen... wollte meinem Kleinen keine Sorgen bereiten.

 

*-*-*

 

Mir die Tränen wegwischend, erhob ich meinen Kopf und schaute Asami an.

 

''Ich liebe dich auch!'', sagte ich und küsste ihn vorsichtig, wenn auch nur kurz.

 

''Ich habe dir doch schon längst verziehen'', lächelte ich dann und musste ihm dann etwas gestehen.

 

''Weißt du, damit ich hier sein kann... also... ich hab denen gesagt, ich wäre dein Bruder... und jetzt soll ich hier den ganzen Papierkram ausfüllen und weiß die Hälfte nicht'', gestand ich mit Hundeblick.

 

Ein bisschen Elend fühlte ich mich schon, wegen dem Ganzen, aber hatte ich eine andere Wahl gehabt?

 

*-*-*

 

Tatsächlich... er hatte mir gestanden, dass er mich liebt und er verzieh mir.

 

Mein Herz freute sich, auch wenn ich es kaum fassen konnte.

 

Seinen sanften Kuss erwidernd, schloss ich genießend die Augen... trotz der starken Schmerzen, die ich hatte.

 

Wie süß er war. Er hatte sich doch tatsächlich als mein Bruder ausgegeben... nur um bei mir sein zu können.... und dann dieser Blick... dem ich absolut nicht widerstehen konnte.

 

"Natürlich... helfe ich... dir.", erwiderte ich gequält.

 

"Was... musst du denn... wissen...?", fragte ich ihn ergänzend.

 

*-*-*

 

Gemeinsam füllten wir dann den Zettel aus und Asami half mir, so gut es ging.

 

Dann wollte der Arzt noch nach ihm sehen und ich musste raus gehen. Sie stellten wohl die Schmerzmittel auch stärker ein, denn als ich wieder rein durfte, war Asami sehr müde.

 

Deshalb verabschiedete ich mich von ihm, damit er in Ruhe schlafen konnte.

 

Caro erzählte ich erst mal nichts von dem Unfall, da ich fand Asami sollte sich ein paar Tage erholen.

 

*

 

Es verging eine ganze Woche, in der ich jeden Tag nach der Arbeit ins Krankenhaus ging. Wir redeten sehr viel und es ging Asami von Tag zu Tag besser.

 

Gegen Ende der Woche sprach ich mit Caro, die sehr sauer auf mich war, weil ich ihr nichts gesagt hatte. Sofort eilte sie ins Krankenhaus und ich wusste jetzt schon, dass sie mich erst mal hassen würde.

 

Asami hatte ich selbstverständlich vorgewarnt, damit er auf das Treffen vorbereitet war.

 

*

 

Stürmisch klopfte Caro an der Tür, wartete jedoch vor Aufregung keine Antwort ab, sondern ging direkt hinein.

 

''Schatz, wie geht es dir? Yuki hat mir gerade eben erst davon erzählt... Mein Gott, was ist denn passiert? Ich habe schon wie blöd versucht dich zu erreichen und mir Sorgen gemacht'', plapperte sie drauf los.

 

Ging direkt auf Asamis Bett zu und wollte ihn umarmen.

 

*-*-*

 

Endlich ging es mir wieder so gut, dass ich sitzen konnte.

 

Ich las gerade ein Buch, als es an der Tür klopfte und sogleich Caro das Zimmer betrat.

 

Herrje... sie schien ziemlich aufgeregt zu sein, aber Yuki hatte mich ja vorgewarnt... somit war es für mich keine Überraschung.

 

Als sie aber auf mich zukam und mich umarmen wollte, hielt ich sie ab:

 

"Nein, unterlass das, bitte. Denn erstens habe ich noch Schmerzen und zweitens.... muss ich dir etwas sagen.", begann ich und wusste, dass es sicher gleich ein Donnerwetter geben würde:

 

"Caro, das was ich dir jetzt zu sagen habe, wird dir nicht gefallen... aber es nutzt ja nichts. Ich trenne mich hier und jetzt von dir. Das hat nichts mit dir persönlich zu tun... oder wie du bist... es ist einfach nur... ich liebe Yuki und ich möchte mit ihm zusammen sein... mit ihm mein Leben verbringen." und sah ihr dabei ernst in die Augen.

 

Ich wusste natürlich, dass sie es nicht verstehen würde, aber es war besser so, als sie, mich oder Yuki weiter zu quälen.

 

*-*-*

 

Caro ging ab wie eine Rakete. Sie knallte Asami Wörter an dem Kopf, die hätte ich im Leben nicht in den Mund genommen.

 

Ich wartete draußen auf dem Flur und konnte jedes einzelne Wort hören, so laut war sie.

 

Aber ich kannte sie gut und sie würde sich früher oder später auch wieder beruhigen.

 

Dann kam sie auch schon aus dem Zimmer und ging in Richtung Fahrstuhl. Zum Glück stand ich weit genug von der Tür weg, in der anderen Richtung. So sah sie mich nicht.

 

Die Zimmertür ließ ich jedoch nicht ins Schloss fallen, sondern fing sie ab und betrat den Raum.

 

''Hey'', begrüßte ich Asami, ''Die ging ja ab...''

 

Bevor ich noch etwas sagte, küsste ich Asami erst mal zur Begrüßung.

 

''Sie beruhigt sich auch wieder, warts ab'', sagte ich dann zu ihm.

 

Endlich war es raus und ich war sehr froh darüber.

 

*-*-*

 

Bei all den Worten, die sie mir an den Kopf geworfen hatte, war ich nun schon froh, dass ich mich von ihr getrennt hatte... irgendwie hatte sie nicht meinen Stil.

 

Yuki hingegen war etwas besonderes... ruhig... gelassen... ausgeglichen und ganz besonders süß.

 

Yikus Kuss erwidernd, nahm ich ihn sanft in die Arme... froh endlich alles geklärt zu haben... froh, endlich mit ihm offiziell zusammen sein zu können.... ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

 

"Ich bin sicher, dass sie sich beruhigen wird, aber das soll jetzt nicht unser Problem sein. Was ich jetzt gern von dir wissen möchte ist: Kannst du dir vorstellen mit mir in meinem Haus zu leben?", fragte ich ihn... auch wenn ich wusste, dass es dafür vielleicht noch etwas zu früh war... und er vielleicht etwas Zeit bräuchte, um sich das genau zu überlegen.

 

"Du musst nicht sofort ja sagen... nimm dir viel Zeit und überlege es dir.", bat ich meinen Kleinen und sah ihm liebevoll in die Augen.

 

*-*-*

 

''Denkst du wirklich, ich musste da noch überlegen...'', antwortete ich Asami und grinste ihn freudestrahlend an.

 

''Ich würde sehr gerne mit dir in deinem Haus wohnen'', sagte ich zu ihm.

 

Das war sehr wohl überlegt von mir, denn so intensiv hatte ich es noch bei keinem gefühlt wie bei Asami. Wir gehörten definitiv zusammen!

 

Wie ein kleines Kind freute ich mich und machte einen Luftsprung. Jetzt fehlten nur noch die Ärzte, die Asami entließen, zu meinem Glück.

 

Sonst war ich wunschlos glücklich.

 

*-*-*

 

Nun musste ich endgültig lachen, als ich sah, wie mein Kleiner vor Freude in die Luft sprang.

 

"Okay, sofern ich entlassen werde, kannst du zu mir ziehen, denn mit dir möchte ich meine Zukunft verbringen.", antwortete ich ihm und grinste.

 

Ich war mir sicher, dass es eine sehr schöne Zeit werden würde, denn ich wusste, dass wir einfach zusammen gehörten.

 

*

 

So vergingen noch einmal zwei Wochen, dann wurde ich endlich, nach der abschließenden Untersuchung, durch den Arzt entlassen. Er war, mit meinem Heilungsprozess sehr zufrieden, allerdings sollte ich, in zwei Wochen, noch einmal zur Nachuntersuchung kommen.

 

Es war okay so, Hauptsache ich konnte endlich wieder nach Hause und Yuki zu mir holen.

 

Mit einem Taxi ließ ich mich nach Hause fahren und leitete Yukis Umzug schon mal in die Wege.

 

Der Umzug ging sehr schnell über die Bühne und so hatte ich meinen kleinen Liebling recht schnell und für immer bei mir.

 

Nun zeigte ich ihm sein Zimmer, in das er sich zurückziehen konnte, wenn er mal allein sein wollte.

 

"Das hier ist dein Zimmer. Ich hoffe es gefällt dir. Du kannst es dir natürlich einrichten, wie du magst.", erklärte ich ihm und küsste ihn dann sanft auf die weichen Lippen.

 

*-*-*

 

Den Kuss kurz erwidernd, antwortete ich: ''Solange ich bei dir schlafen darf.''

 

Musste jedoch dabei grinsen.

 

''Ähm... Wie stets eigentlich? Hast du noch Schmerzen?'', wollte ich dann von ihm wissen, während meine Finger sich schon an seinem Oberteil zu schaffen machten.

 

Viel zu sehr sehnte ich mich danach. Im Krankenhaus mussten wir schließlich immer vorsichtig sein, da alle glaubten ich sei sein Bruder. Außerdem war nie mehr als ein bisschen schmusen drin gewesen.

 

So lange musste ich darauf warten und auch wenn es heute vielleicht noch nicht so heftig zugehen durfte, würde ich es nur allzu gerne tun wollen.

 

''Vorausgesetzt, du haust nicht wieder ab'', neckte ich ihn noch und biss mir dabei auf die Unterlippe.

 

*-*-*

 

"Natürlich darfst du bei mir schlafen... wo denn sonst. Das Zimmer ist nur dafür da, damit du dich zurückziehen kannst, wenn du mal deine Ruhe haben möchtest.", erwiderte ich, mit einem sanften Lächeln.

 

Er grinste zwar, aber mir war es ernst damit.

 

Dann aber machte er sich an meinem Oberteil zu schaffen und ich versuchte schon ein wenig, abzulenken, indem ich ihm seine Frage beantwortete.

 

"Nein, ich habe keine Schmerzen mehr, aber ich soll noch mal zur Nachuntersuchung gehen."

 

Es sah fast so aus, als wollte ich mich vom "Galgen" reden... na ja, irgendwie war es ja auch so. Immerhin hatte ich bisher noch nie was mit einem Mann... geschweige, dass ich mit einem Mann ins Bett gegangen war. Hatte ich bislang doch immer nur hübsche Mädchen im Bett gehabt.

 

So kam es, dass mir nicht wirklich wohl bei der Sache war, auch wenn ich Yuki abgöttisch liebte.

 

Ich versuchte natürlich weiterhin mir eine "Galgenfrist" zu verschaffen und sprach erklärend:

 

"Keine Sorge, ich werde schon nicht wieder davonlaufen... aber ich sollte dir vielleicht etwas... sagen. Ähm... also... ich... hab noch nie mit einem Mann... na ja... du weißt schon.... und ich hab schon ein bisschen...", Angst wollte ich noch sagen.... schluckte es aber runter, wagte es nicht weiter zu reden und sah ihm stattdessen einfach nur in die Augen.

 

*-*-*

 

Als Asami das zu mir sagte, verstand ich so einiges. Auch ich hatte damals bei meinem ersten Freund Angst gehabt. Deshalb nickte ich und gab ihm einen sanften Kuss.

 

''Ist okay. Wir werden es langsam angehen lassen. Du bestimmst wie weit wir gehen. Aber ein bisschen schmusen würde ich jetzt schon ganz gerne mit dir. Wenn es dir recht ist'', versuchte ich ihn zu beruhigen.

 

Schließlich hatten wir alle Zeit der Welt und es musste nicht gerade heute passieren. Doch er zog mich magisch an und ein bisschen zärtlich wollte ich schon mit ihm sein.

 

*

 

Wenn ich an mein erstes Mal zurückdachte, liefen mir viele Schauer über den Rücken. Auch wenn ich beim ersten Mal der aktive war, so war es doch erst eine Überwindung.

 

Vielleicht weil man eingetrichtert bekommt, dass es unnormal wäre. Deshalb verschärft der Verstand sich darauf.

 

Nachdem ich mit meinem damaligen Freund einige Male geschlafen und bemerkt hatte, wie sehr er dabei abging, wollte ich auch wissen wie es wäre unten zu liegen.

 

Er ließ sich an jenem Abend viel Zeit und bereitete mich gut vor. Trotzdem tat es sehr weh. Ich brauchte einige Male bis ich mich endlich daran gewöhnt hatte und es sich gut anfühlte.

 

Jetzt liebte ich es und war gerne der passive – ließ mich verwöhnen.

 

*

 

''Und falls es dich beruhigt. Ich bin lieber der passive Part. Also wird sich in der Hinsicht für dich erst mal nichts ändern'', erklärte ich Asami ganz offen mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen.

 

*-*-*

 

Für mich sehr untypisch, wurde ich nun sehr verlegen und mein Gesicht zierte eine leicht rötliche Färbung.

 

Aber ich erwiderte zunächst den Kuss meines Schatzes, bevor ich antwortete:

 

"Danke, dass du mich verstehst. So, der passive Part also... hmm... ich denke, damit werde ich ganz gut zurecht kommen.", mehr hatte ich dazu nicht zu sagen.

 

Ich nahm meinen Schatz lieb in die Arme und begann ihn leidenschaftlich zu küssen, dann hob ich ihn hoch und betrat mit ihm, in meinen Armen, mein Schlafzimmer.

 

Dort legte ich ihn auf das runde Bett, das ich nebenbei bemerkt extra für mich hatte anfertigen lassen, legte mich halb auf ihn... mit meinem linken Bein spreizte ich seine Beine ein wenig und küsste ihn weiter, während sich meine Hände verselbstständigten und unter sein Shirt glitten.

 

Sanft streichelte ich seine zarte Haut, unterbrach den Kuss kurz und befreite ihn geschickt von seinem Shirt. Beginnend an seinem Hals küsste ich mich an seinem sehr zierlichen Oberkörper herab, hinterließ dabei ein feuchte Spur mit meiner Zunge.

 

An seinen Brustwarzen angekommen umrundete ich diese mit meiner Zunge, saugte daran und biss vorsichtig hinein, um dann entschuldigend über die Bissstelle zu lecken, während ich die andere Brustwarze mit meinen Fingern ein wenig quälte.

 

Natürlich war es für mich erst mal ein wenig gewöhnungsbedürftig jetzt mit einem Mann das Bett zu teilen und ihn zu verwöhnen. Es fühlte sich für mich so anders an... aber es war auch schön und ich war neugierig genug, um alles auszuprobieren.

 

Mit sanften, hauchzarten Küssen, erkundete ich seinen Körper weiter... streichelte ihn währenddessen zärtlich... zog kleine Kreise auf seinem Bauch... an seinen Seiten.

 

*-*-*

 

Was Asami mit mir tat, machte mich wahnsinnig. Ich konnte es nicht kontrollieren und fing an dabei zu stöhnen.

 

Seine Hände und Küsse waren so wunderschön. Ganz instinktiv wusste er, wo er mich verwöhnen musste.

 

Genießerisch streckte ich mich ihm entgegen und genoss alles was er mit mir tat.

 

Liebevoll streichelte ich durch seine Haare und übte an der einen oder anderen Stelle, wo er mich verwöhnte, druck aus. So wusste er auch, dass ich es hier und da gerne hatte.

 

Auch Lachen musste ich zwischendurch, weil ich sehr kitzelig war und er, ab und an eine empfindliche Stelle traf.

 

Doch ich wollte auch ihn verwöhnen und ein wenig Haut freilegen.

 

Liebevoll schob ich ihn beiseite und fing an, sein Oberteil auszuziehen. Nun war ich es, der ihn mit heißen Küssen und Streicheleinheiten verwöhnte.

 

Wir lagen jetzt beide auf der Seite und ich küsste liebevoll seinen Oberkörper. Dann kam ich wieder hoch und küsste Asami auf den Mund, während meine Hände seine nackte Haut streichelten.

 

*-*-*

 

Ich erwiderte seinen Kuss heiß und innig... bekam nicht genug.

 

Als er nun meine nackte Haut zu streicheln und zu küssen begann, schloss ich genießend die Augen. Das war einfach nur zu gut und ...geil und ich konnte mir ein leises Seufzen nicht wirklich verkneifen.

 

Ich musste mich echt zusammennehmen um ihn nicht... nein... war ich denn schon soweit... hmm... ein bisschen unsicher war ich mir schon, was ich tun sollte oder nicht.

 

Mich auf den Rücken legend, zog ich meinen Schatz auf mich, hielt ihn streichelnd fest und küsste ihn leidenschaftlich-innig.

 

Ich liebte es, wenn er auf mir lag... es war einfach ein wunderschönes Gefühl... seinen Körper auf dem meinen zu spüren... ihn zu halten... zu küssen.... zu streicheln...

 

*-*-*

 

Nur zu gerne küsste ich Asami auch und genoss seine Nähe. Doch merkte ich auch, wie sehr es mich anmachte.

 

Den Kuss unterbrechend, sagte ich zu ihm: ''Ich befürchte, ich brauche eine Pause. Sonst komm ich noch auf dumme Ideen.''

 

In meiner Leistengegend hatte sich schon etwas getan und ich spürte wie es schmerzlich eng in meiner Hose wurde.

 

Entweder taten wir jetzt etwas dagegen oder machten erst mal etwas anderes. Doch das lag allein bei Asami. Ich liebte ihn sehr und würde ihn nie zu etwas zwingen.

 

Er entschied, wann er soweit war.

 

*-*-*

 

Jetzt eine Pause, wo es gerade so schön war.... nein...

 

Ich erwiderte nichts, drehte mich stattdessen mit ihm, küsste ihn noch einmal, dann begann ich das Spielchen von vorn und hatte schon bald seinen Hosenbund erreicht. Ich öffnete seine Hose und entfernte diese geschickt... ebenso seinen Slip, beides landete dann neben dem Bett.

 

Sogleich sprang mir seine Männlichkeit fast schon entgegen.... heiß und hart... konnte meinen Blick nicht davon lassen. Langsam beugte ich mich herab und begann seine Männlichkeit zu küssen und abzulecken.

 

Sicher auch das war für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, aber jetzt konnte und wollte ich mich nicht mehr beherrschen.

 

Langsam ließ ich seine Männlichkeit in meinen Mund gleiten und saugte ein wenig, während ich seine Hoden sanft massierte.

 

Ein Griff auf den Bettrand und ich hatte was ich wollte.... die Gleitcreme. Sie würde es uns leichter machen, bei dem was ich nun mit meinem Kleinen vorhatte...

 

*-*-*

 

Ich kam aus dem Stöhnen nicht mehr raus, bei dem was Asami mit mir tat. Trotzdem musste ich mich beherrschen, nicht direkt zu kommen.

 

Meine Männlichkeit war sehr hart und so erregt war ich lange nicht gewesen.

 

Zwischendurch biss ich mir auf die Lippen, denn es war einfach viel zu geil, was er mit mir tat.

 

Er wollte es tatsächlich mit mir tun und ich war mehr als bereits dafür. Als ich bemerkte, dass er die Gleitcreme nahm, hob ich mein Becken ein wenig an und schob ein Kissen drunter. So hatte er es leichter und konnte besser an mich ran kommen.

 

*-*-*

 

Nur ganz kurz ließ ich von ihm ab, aber nur um mich von dem Rest meiner Bekleidung ebenfalls zu befreien, die dann den anderen Sachen neben dem Bett Gesellschaft leisteten.

 

Ein leises Stöhnen konnte auch ich mir nun nicht verkneifen, als mein Slip, meine schon sehr harte Männlichkeit streifte.

 

Behutsam spreizte ich Yukis Beine, tat viel Gleitcreme auf meine Finger und führte zunächst nur einen Finger in meinen Schatz ein... ganz langsam und vorsichtig.

 

Zwischendurch leckte ich an seiner Männlichkeit, so dass es für ihn angenehmer war.

 

Vorsichtig drang ich dann auch mit dem zweiten und dann mit dem dritten Finger ein, um ihn sacht zu weiten und vorzubereiten.

 

Meine eigene schon recht schmerzhafte Erregung ignorierte ich zunächst gekonnt. Ich wollte ihm Zeit lassen sich an mich zu gewöhnen...

 

*-*-*

 

Als seine Finger in mich eindrangen, hatte ich im ersten Moment das Gefühl, sie würden mich zerreißen. Doch ich war so erregt, dass ich mich schnell an sie gewöhnte.

 

''Nimm mich... Bitte, nimm mich endlich'', stöhnte ich.

 

Meine Männlichkeit war so hart, dass ich es kaum noch aushielt und meine Erregung war so groß, dass ich mir nichts anderes mehr wünschte, als Asami in mir zu spüren.

 

Da ich es nicht mehr abwarten konnte, griff ich nach der Gleitcreme und massierte seine Männlichkeit gut ein.

 

Dann drängte ich mich ihm entgegen und wollte ihn einführen. Dabei hoffte ich sehr, dass er nicht allzu schnell kommen würde. Eine gewisse Zeit brauchte ich schon, um so einen Orgasmus zu haben.

 

*-*-*

 

Gern ließ ich mich von ihm führen, aber ich wollte allein in ihn eindringen und mich nicht von ihm einführen lassen. Ich tat ihm, nach seinem Flehen, nur allzu gern den Gefallen und drang vorsichtig in ihn ein.

 

Erst nur mit der Spitze, dann nach und nach immer weiter und weiter, bis ich ganz und gar in ihm war und ihm nun etwas Zeit ließ, bis ich mich in ihm bewegte. Ich stöhnte laut auf, bog meinen Oberkörper leicht nach hinten... diese Enge... machte mich wahnsinnig... er machte mich wahnsinnig.

 

Doch hielt ich es nicht allzu lang aus, so dass ich mich langsam und sehr vorsichtig in ihm zu bewegen begann und dabei seine Männlichkeit erst leicht, dann härter massierte...

 

*-*-*

 

Das anfänglich komische Gefühl hatte ich schnell überwunden, denn dafür war ich viel zu erregt. Ich empfand nur Lust und bewegte mich im gleichen Rhythmus wie Asami.

 

Dabei streichelte ich sanft seine Brust und schloss genießend die Augen, als er Hand an mir legte.

 

Schnell war ich mit ihm im Einklang und stöhnte erregt mit.

 

Gegen allem was ich von mir kannte, ging es recht schnell und ich kam in Asamis Hand.

 

Mein Körper zitterte und ich stöhnte dabei laut auf, als es geschah.

 

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Meine Stöße wurden mit der Zeit immer schneller und härter... heftiger... ich konnte mich einfach nicht mehr beherrschen.

 

Yukis Männlichkeit massierte ich in dem selben Rhythmus, wie ich in ihn stieß.

 

Es war unglaublich geil... viel besser, als... als bei den Mädels, die ich so hatte.

 

Als er dann seinen Höhepunkt erreichte und ganz plötzlich noch enger wurde, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und erreichte meinen Höhepunkt fast zeitgleich mit ihm.

 

Allerdings zog ich mich nicht sofort aus ihm zurück, sondern beugte mich nach vorn über und küsste ihn zärtlich, aber kurz, denn ich war noch zu sehr außer Atem.

 

Schließlich entzog ich mich ihm, legte mich neben ihn und streichelte seine Brust, während ich wieder zu Atem kommen musste.

 

"Ich liebe dich, mehr als alles auf der Welt", hauchte ich ihm flüsternd zu.

 

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Eng kuschelte ich mich an Asami und schaute ihn tief in die Augen. Dabei genoss ich das Nachglimmen des Orgasmus und seine Nähe.

 

''Ich liebe dich auch, mehr als alles auf der Welt'', antwortete ich ihm.

 

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* ♣ Ende ♣ *