Details Dreams
Detailliert - Startseite

Mutant Children

 

Mutant Children

 

written by Detail und Dark Sephiroth

 

Hääää....? Was ist denn mit mir los?, fragte ich mich, als ich am Morgen erwachte und mich irgendwie sehr merkwürdig fühlte.

 

Ich stand auf, doch fühlte ich mich sehr wacklig auf den Beinen... hielt mich deshalb noch etwas an meinem Bett fest. Nach einer Weile ging es mir wieder einigermaßen gut, so dass ich mich endlich ins Bad begeben konnte und zunächst in den Spiegel sah.

 

Wie erschrak ich aber, als ich eine mir fremde Person im Spiegel zu sehen glaubte... das da war doch niemals ich!

 

Mein Name ist Dale. Ich bin 19 Jahre alt, 1,62 m groß und sehr schlank, habe blaue Augen und schwarze schulterlange Haare.

 

Aber was mich da jetzt im Spiegel ansah... nein, das konnte ich nicht sein... das musste ein Traum sein und ich hoffte sehr bald aus dem Traum zu erwachen.

 

Mein Gesicht war, obwohl es eigentlich ein sehr hübsches, jungenhaftes Gesicht war, plötzlich das eines Raubtieres, an den Fingern hatte ich Krallen...

 

Herrgott das war ja widerlich! So konnte ich mich doch nicht raus trauen! Na gut, ich ging eh kaum raus, seit ich von Zuhause ausgerissen und in ein leerstehendes Haus geflüchtet war. Ich wollte einfach nicht, dass man mich erwischte und mich womöglich in einem Heim unterbrachte.

 

Ich hatte es bei meinen Eltern einfach nicht mehr ausgehalten und wollte nur noch raus. So war ich davon gelaufen und lebte seit nunmehr zwei Monaten in diesem Haus. Einige Freunde versorgten mich mit allem was ich so brauchen konnte, so hatte ich bis jetzt ganz gut überlebt.

 

Aber was sollte ich jetzt tun? So konnte ich mich doch unmöglich vor anderen zeigen!

 

Wütend schlug ich mit der Faust gegen den Spiegel, der dann klirrend zerbrach und ich mich an der Hand verletzte. Es tat weh und machte mich noch wütender, aber als ich noch einmal auf meine Hand sah... war die Wunde, wie von Zauberhand, verschwunden.

 

Ich verstand nicht was mit mir los war und ließ mich resignierend auf den Boden fallen.

 

Ganz langsam beruhigte ich mich und blickte zufällig wieder auf meine Hände... hääää... was war denn nun wieder los? Die Krallen waren verschwunden und ich hatte jetzt nur noch tausende von Fragezeichen über meinem Kopf! Denn ich verstand ganz und gar nicht was mit mir los war....

 

*-*-*

 

''Ice, wir haben wieder einen ausfindig gemacht! Sollen wir ihn gleich hierher bringen?'', fragte mich einer der Aufpasser.

 

''Was fragt ihr da noch? Natürlich! So schnell wie möglich! Bevor er sich noch verletzt oder sich etwas antut oder noch schlimmer von anderen entdeckt wird'', schrie ich den jungen Mann an, der sofort reagierte und sich mit anderen auf die Erde teleportierte.

 

Wie schon so oft, würden sie den entdeckten Mutanten zu seiner eigenen Sicherheit narkotisieren und hierher zur Mutantenschule bringen.

 

Er durfte selbstverständlich sobald er seine Kräfte unter Kontrolle hatte und eine Erklärung unterschrieben hatte, dass er sich nur als Mensch zeigen würde, jederzeit dorthin zurückkehren.

 

Das Leben als Mutant war kein Zuckerschlecken. Wenn es die Menschen erfahren würden, weiß Gott was sie alles mit uns täten.

 

Mein Name war Ice. Ich war 26 Jahre alt und Lehrer der Mutantenschule. Außerdem war ich Stellvertretender Direktor dieser Schule und immer verantwortlich, wenn der Direktor mal wieder im Urlaub war. Was des öfteren der Fall zu sein schien.

 

Wie mein Name schon sagte, beherrsche ich die Kunst des Einfrierens am Besten. Von kleinen Wasserspielen bis hin zum Einfrieren und Schnee machen konnte ich in der Hinsicht alles. Allerdings konnte ich auch sehr gut heilen, was ich auch unterrichtete, da ich auf dem Gebiet der Beste an der Schule war.

 

Unsere Schüler kamen meistens mit Menschennamen, bekamen aber von den Schülern oder Lehrern im Laufe der ersten Woche einen passenden Mutantennamen, den sie entweder beibehielten oder nur als Spitznamen benutzen.

 

Meine weißen kinnlangen Haare und meine eisblauen Augen, sowie mein muskulöser Körperbau hatten mir unter anderem zu meinem Namen verholfen. Aber auch meine eiskalte Art mit anderen umzugehen, beinahe ohne eine Gefühlsregung zu zeigen.

 

*-*-*

 

Plötzlich schlugen all meine Sinne Alarm.... ich konnte es förmlich riechen... irgendwer war hier und es schien kein Höflichkeitsbesuch zu sein.

 

Meine Sinne waren sehr geschärft und ich konnte ausgezeichnet hören und sehen und auch mein Geruchssinn schien sich erheblich verbessert zu haben.

 

Sie wollten mich... ich konnte es einfach spüren. Gleich würden sie "mein" Haus betreten und ich hatte echt keine Lust denen zu begegnen.

 

So schnell, dass man denken konnte etwas verpasst zu haben, trat ich die Flucht an. Der Stress und die Angst vor den fremden Leuten ließ mich wiederum so halbwegs verwandeln, so dass ich mich nun sehr schnell bewegen konnte.

 

Während meiner Flucht bemerkte ich, dass ich mit einem Mal auf vier "Beinen" lief.... ich hatte mich nun vollends verwandelt. Ich spürte allerdings, dass dies nicht von Dauer war.

 

Wie ich feststellte, war ich nun ein kleiner schwarzer Panther!

 

Oh, mein Gott, auch das noch!

 

Schneller als ein Blitz war ich weg und machte erst Halt, als ich mich in einer kleinen sehr dunklen Gasse in Sicherheit fühlte. Jedoch war ich noch zu sehr im Stress und meine Angst machte die Sache nicht besser, so dass ich mich noch nicht zurück verwandeln konnte.

 

Hier würde mich niemand sehen... lediglich meine gelb leuchtenden Augen konnten mich nun noch verraten.

 

*-*-*

 

''Er ist uns entwischt!'', bekam ich einen Anruf und rastete völlig aus, als ich das hörte.

 

''Muss man denn hier alles selber machen? Findet ihn!'', schrie ich ins Handy und legte auf.

 

Dann gab ich die Anweisungen ihn von hier oben ausfindig zu machen.

 

Schnell hatten sie ihn gefunden, noch bevor ich einen Rückruf bekam. Also ließ ich mich mit zwei anderen auf die Erde teleportieren. Direkt in die Gasse wo wir ihn vermuteten.

 

Es war dunkel hier und roch mehr als unangenehm, so dass ich die Nase rümpfte.

 

Ich versuchte mich an den Namen des Jungen zu erinnern und schaute mich suchend um. Man sah nicht mal die Hand vor Augen, doch da hinten leuchteten mich eindeutig zwei Augen an.

 

''Dale?'', fragte ich in die Dunkelheit hinein,

 

''Hab keine Angst Dale. Dir wird nichts geschehen. Du musst uns vertrauen. In deinem Zustand kannst du unmöglich hier bleiben. Wenn dich die Menschen finden, werden sie dich zum untersuchen aufschlitzen.''

 

Währenddessen verwandelte sich einer meiner Begleiter in einen Bären, so dass Dale sah, dass wir genauso wie er waren.

 

Der andere hatte unbemerkt die Waffe in Position gebracht, damit er nicht wieder entkommen würde. Sollte er nicht freiwillig mitkommen wollen, würde der Pfeil in seinem Hintern landen und ihn einschläfern.

 

''Vermutlich hat dich schon jemand gesehen vorhin'', erkläre ich ihm,

 

''Schau, wir sind genauso wie du. Wir können dir helfen und dir zeigen wie du deine Fähigkeiten richtig einsetzen kannst.''

 

Auch wenn ich auf ihn einredete, zeigte ich jedoch keinerlei Gefühlsregung. Ich blieb wie immer eiskalt und hatte mich total im Griff.

 

*-*-*

 

Gerade dachte ich noch, dass ich es geschafft und sie abgehängt hätte, als sie mich doch fanden... VERDAMMT!!!

 

Jetzt sprach auch noch einer von denen zu mir und ich zog mich fauchend zurück und versuchte sie dennoch mit meinen Krallen zu verjagen. Allerdings konnte mein Fauchen kaum gefährlich klingen... es klang eher nach einem Kätzchen als nach einer Raubkatze.

 

Und was der mir alles erzählte, man das klang ja grauenvoll... dennoch war ich nicht bereit mich ihnen zu ergeben.

 

Dann verwandelte sich einer von denen auch noch in einen Bären... na klasse... es gab also noch mehr von meiner Sorte.

 

Ich sollte mir von denen helfen lassen.... nein, ich wollte das nicht... warum sollte ich auch. Ich kam ganz gut allein zurecht.

 

Ich sollte Leuten vertrauen, die zu wer-weiß-wie-vielen da standen um mich einzufangen... und dann noch eine Waffe auf mich richteten. Ja, ich hatte die Waffe gesehen, auch wenn sie versucht hatten, diese unauffällig auf mich zu richten

 

Also wagte ich es und startete einen erneuten Fluchtversuch. Da ich als Panther noch sehr klein war, konnte ich mich gut überall durchdrängen. Dank meiner nun sehr guten Augen, konnte ich in der dunklen Gasse sehr gut sehen und erspähte sogleich eine ganz kleine Lücke in der Mauer.

 

Schneller als die wahrscheinlich sehen konnten, war ich durch die Lücke verschwunden und floh wiederum. Wieder hatte ich freie Bahn und flitzte, wie ein Blitz davon.

 

Irgendwo in einem Park hastete ich dann einen hohen Baum hinauf und versteckte mich nun zwischen den Blättern....

 

*-*-*

 

''Was machst du denn? Schieß doch!'', brüllte ich, aber der Typ war noch unfähiger als ich dachte. Man musste wirklich alles selber machen, um es perfekt zu machen.

 

Also nahm ich dem Typen die Waffe ab und machte mich daran hinter Dale herzukommen.

 

Ich ließ die Mauer zu Eis erstarren, so hart, dass ich sie anschließend in tausend Teile zerspringen lassen konnte. So konnte ich einfach hindurch spazieren, als wäre nie eine Mauer da gewesen.

 

Schnell war ich Dale hinterher und machte ihn auch gleich ausfindig. Den Baum ließ ich zu Eis erstarren, dass er so glatt war, dass selbst ein kleiner Panther sich nicht mehr halten konnte.

 

Dann drückte ich auch schon ab und Dale sank ins Land der Träume.

 

Mich noch umschauend, ob uns auch keiner gesehen hatte, nahm ich Dale und war schnell wieder an der Schule.

 

Dort legte ich ihn auf eine Liege und gab Anweisungen:

 

''Bringt ihn erst mal ins geschlossene Zimmer. Sein richtiges Zimmer kann er später beziehen, sobald er uns vertraut und sich beruhigt hat. Aber lasst ihn nicht alleine. Shadow soll sich um ihn kümmern.''

 

Kaum hatte ich das gesagt, erschien aus meinem Schatten auch schon Shadow. Man könnte ihn auch den schwarzen Mann nennen. Er war einer der Schüler hier, der in die letzte Klasse ging und beinahe fertig war mit lernen.

 

Ganz in schwarz gekleidet, mit schwarzen Haaren und beinahe schwarzen Augen, nickte mir der braungebrannte junge Mann zu. Er war 18 Jahre alt und beherrschte, wie sein Name es schon sagte, die Schatten. Außerdem konnte er sich auch selber in einen verwandeln und sich durch Schatten teleportieren.

 

''Lass ihn nicht allein'', sagte ich noch zu ihm.

 

Dann war er auch schon verschwunden.

 

Er setzte sich zu Dale ins Zimmer und wartete dass dieser aufwachte. Was nicht allzu lange dauern dürfte.

 

*-*-*

 

Wiederum hatte ich geglaubt in Sicherheit zu sein, als es plötzlich ziemlich kalt unter meinen Pfoten wurde und dann spürte ich auch schon ein Piksen in meinem Hintern... dann war alles dunkel...

 

Nach der Betäubung hatte sich Dale wieder zurückverwandelt und war nun wieder ein Junge, der wie immer in schwarze Sachen gekleidet war.

 

Ich erwachte langsam wieder und das Erste was ich spürte war, dass mir noch immer der Hintern weh tat, wo mich dieser bescheuerte Typ mit seiner Waffe getroffen hatte.

 

Zunächst sah ich mich, noch liegend um, dann stand ich langsam auf und stellte wütend und ängstlich fest, dass ich mich in einem geschlossenen Raum befand.

 

Ich ging an die Tür und hämmerte, wie wahnsinnig, mit meinen Fäusten auf die Tür ein, während ich schrie:

 

"LASST MICH SOFORT HIER RAUS, IHR VOLLIDIOTEN.... IHR SPASTEN.... IHR DÜRFT MICH HIER GAR NICHT FESTHALTEN!!!!!!!!!!!!!!"

 

Dann ließ ich mich an der Tür zu Boden gleiten und Tränen rannen über mein Gesicht.

 

"Ich hab doch niemandem was getan... was wollt ihr von mir....", flüsterte ich schluchzend vor mich hin.

 

Da steckten garantiert meine bescheuerten Eltern hinter... die wollten mich doch eh los werden...

 

Vor lauter Angst verwandelte ich mich sogleich wieder und lief nun unruhig in dem Raum herum. Schließlich entdeckte ich einen Typen, der auf einem Stuhl saß, mich beobachtete und mich zu bewachen schien.

 

Sogleich ging ich zum Angriff über und biss ihn recht kräftig ins Bein, hielt mich mit meinen Krallen an seinem Bein fest, kratzte ihn und biss noch einmal kräftig zu.

 

Dass ich dem Typen keine wirklich schlimmen Wunden zufügen konnte war klar, ich war ja noch nicht ausgewachsen. Ich hatte aber sein Hosenbein etwas zerfetzt und ließ nun von ihm ab, als ich sah, dass es eh keinen Sinn machte.

 

So verkroch ich mich unter die Liege, legte mich abwartend dort hin und fiepte leise traurig vor mich hin....

 

*-*-*

 

''Hey, spinnst du?'', rief Shadow, als Dale sich an seinem Hosenbein zu schaffen machte.

 

Er spielte die Rolle des Unschuldigen, um Dales Vertrauen er erhaschen.

 

Als Dale dann von ihm abgelassen hatte und sich verkroch, schaute er ihn traurig an.

 

''Haben sie dich auch eingefangen?'', fragte er ihn,

 

''Mich hat so ein Typ mit einem Pfeil abgeschossen und als ich wieder wach wurde, war ich hier. Es scheint keinen Weg raus zu gehen. Was denkst du, haben die mit uns vor? Ich hab noch nie so eine Scheiß Angst gehabt!''

 

Unsicher schaute er zu Dale rüber und reicht ihm die Hand.

 

''Ich tu dir nichts. Komm wieder raus'', sagte er dabei zu ihm.

 

War aber auf der Hut nicht noch einmal gebissen zu werden.

 

*-*-*

 

Noch immer traurig und nicht wissend was mit mir los war und warum die mich hier einsperrten, fiepte ich weiter, doch kam ich nicht unter der Liege hervor.

 

Jetzt fing der Typ auch noch an mit mir zu labern und ich sollte ihm wahrscheinlich vertrauen... aber nicht mit mir. Ich hatte zu lange auf der Straße gelebt und einiges erlebt, ehe ich in das Haus "gezogen" war, um so einem Typen das Unschuldslamm abzukaufen.

 

So wie der aussah, gehörte der eindeutig hierher. Ich kaufte ihm seine Story kein bisschen ab.

 

So blieb ich wo ich war, bewegte mich keinen Zentimeter und ich würde einen Teufel tun und ihm vertrauen.

 

Sollen sie mit mir tun was sie wollten, an mich würden sie nicht heran kommen.

 

Diese Vollidioten hielten mich gegen meinen Willen hier fest... ich war gefangen und da sollte ich denen vertrauen... ja, geht’s noch...?!

 

*-*-*

 

Shadow merkte sehr wohl, dass er keine Chancen hatte. Doch das kam des öfteren vor und so machte er sich keinerlei Gedanken.

 

Ich hatte inzwischen die Meldung bekommen, dass Dale erwacht war und hatte mich auf dem Weg dorthin gemacht.

 

Ein Wagen mit Essen und Trinken schob ich in den Raum hinein und schloss hinter mir wieder die Tür.

 

''Oh fein, Futter!'', kam es von Shadow, der aber gleich eins von mir auf die Finger bekam.

 

Das alles war für Dale.

 

Die leckersten Gerichte waren auf dem Tablett und es roch köstlich. Am Liebsten hätte auch ich mich bedient, aber das war nicht Sinn der Sache. Mäuse fängt man bekanntlich mit Speck und ich ließ es auf einen Versuch ankommen.

 

''Hallo Dale, mein Name ist Ice. Unsere erste Begegnung war ja nicht so toll, darum hoffe ich die zweite wird besser. Wir tun das alles hier nur zu deinem Besten. Du musst uns nicht vertrauen, keiner verlangt das von dir.

 

Wenn du möchtest, öffne ich die Tür und du darfst hier raus und dich umsehen. Doch dafür musst du erst mal unter der Liege hervorkommen und als kleinen Deal würde ich gerne sehen, was du alles schon kannst. Was hältst du davon?

 

Von hier weg kannst du sowieso nicht. Du befindest dich auf einer Mutantenschule. Hier laufen viele herum, die sind genauso wie du oder so ähnlich. Unsere Schule befindet sich in den Wolken, so dass es quasi unmöglich ist zu entkommen.

 

Die Mutanten die fliegen können oder sich teleportieren, können an dem Schutzschild nur mit Genehmigung vorbei. Dazu gibt es zwei Tore, die meistens verschlossen sind und dazu noch schwer bewacht.

 

Alles dient zum Schutz. Denn die Menschen dürfen uns nicht entdecken. Sie würden wer weiß was mit uns machen'', erklärte ich ihm.

 

''Hast du alles verstanden? Es wäre schön wenn du mir wenigstens ein Zeichen gibst. Wenn du nicht kooperieren möchtest, werde ich erst mal gehen. Das Essen und Trinken lasse ich stehen. Du brauchst keine Angst zu haben, vergiften wollen wir dich nicht'', fügte ich noch hinzu.

 

''Wenn du magst, spiele ich deinen Vorkoster'', grinste Shadow und bekam gleich eins von mir auf die Mütze.

 

*-*-*

 

Na toll, jetzt waren sie schon zu zweit und dieser Typ mit dem Essen, wollte mich jetzt wohl aus der Reserve locken... echt super.

 

Zunächst blieb ich liegen wo ich war und regte mich kein bisschen. Ich überlegte, aber ich konnte denen nicht vertrauen und ihr Essen konnten sie sich auch in die Haare schmieren... lieber verhungerte ich, als mich bestechen zu lassen.... auch wenn es, zugegebener Maßen, unglaublich lecker roch und sich mein Magen auf unangenehme Weise bemerkbar machte.

 

Schließlich kam ich doch unter der Liege hervor, verwandelte mich zurück und stand nun als Junge in schwarzer Bekleidung vor dem... der sich Ice nannte.

 

Dann giftete ich ihn an.

 

"Jetzt werde ich dir mal was sagen... Ice.... ICH vertraue EUCH kein bisschen! Mit welchem Recht haltet ihr mich hier gefangen?! IHR habt dazu kein Recht! Und die Drohung, dass ich hier eh nicht weg kann, zeigt mir doch nur, dass ich euch nicht trauen kann und das heißt auch, dass ich lieber verhungere, als euer Essen anzunehmen.

 

Von mir könnt IHR jedenfalls nichts erwarten, damit das klar ist! Ich habe zu lange auf der Straße gelebt, als solchen Typen, wie euch zu vertrauen... tze...!

 

Mich kriegt ihr nicht klein. Ich habe mein ganzes bisheriges Leben kämpfen müssen und ich lebe immer noch und ich bin sehr gut allein zurecht gekommen und kann auf solche Typen, wie euch gut und gerne verzichten!

 

Was ihr euch mit mir hier erlaubt, ist echt unter aller Würde! Schert euch zum Teufel! Und wenn ihr mich hier weiterhin fest haltet, werdet ihr eh nicht viel Freude an mir haben.... lieber sterbe ich... als mich von EUCH.... "beschützen" zu lassen... tze...!"

 

Während ich mich in Rage redete, merkte ich nicht, dass ich plötzlich unsichtbar wurde, denn ich konnte ja noch alles genauso sehen, als wäre ich sichtbar. Und doch umgab mich eine flammende Schutzschicht, was ich aber nicht spürte...

 

*-*-*

 

''Bemerkenswert'', brachte ich nur heraus, als Dale auf einmal unsichtbar wurde.

 

Der kleine Wutkopf würde sich noch einkriegen. So zeigte er mir jedenfalls nach und nach seine Fähigkeiten, ohne dass es ihm bewusst wurde.

 

''Was denkst du dir, wenn ich dich jetzt gehen lasse? Wie würdest du dich in der Menschenwelt verhalten? Denkst du die würden dich da einfach herumlaufen lassen?'', fragte ich ihn, während ich aufstand und um ihn herumging.

 

''Nicht schlecht. Der Kleine hat es echt drauf!'', kam es von Shadow.

 

''Ich sagte doch bereits, dass du uns nicht vertrauen musst'', fügte ich noch hinzu.

 

''Heißt das, ich kann das alles hier futtern?'', fragte Shadow gierig.

 

Doch ich ignorierte ihn und war voll und ganz mit Dale beschäftigt.

 

''Sag mal, kannst du so auch durch Wände gehen?'', wollte ich von ihm wissen.

 

*-*-*

 

"Das ist mir egal! Lass mich hier raus... ich hab keinen Bock auf EUCH!!!", wütete ich weiter, dann hörte ich was dieser andere Typ da sagte und blickte zufällig auf meine Hände.

 

Erschrocken ließ ich mich zu Boden fallen... nein... das ...konnte doch nur ein Scherz sein... Ich war ein Monster!

 

Jetzt schwieg ich und musste erst einmal über meine Lage nachdenken. Währenddessen rutschte ich auf dem Boden lang, gelangte an die Wand und drückte mich dagegen... unbewusst natürlich. Die Frage von Ice hatte ich nicht mehr so wirklich registriert, aber dann war ich plötzlich aus dem Zimmer verschwunden und schien mich auf dem Flur zu befinden.

 

Das alles war zu viel für mich. Vollkommen unter Schock, rannte ich nun den Flur entlang und merkte dabei nicht einmal, dass ich keine Türen zu öffnen brauchte... ich rannte durch sie hindurch, als wären sie gar nicht da.

 

Irgendwann machte es sich aber doch bemerkbar, dass ich heute noch nichts gegessen hatte... dazu die ganzen Verwandlungen... so blieb ich bald irgendwo, völlig erschöpft liegen und konnte mich nicht mehr regen...

 

*-*-*

 

''Da haben wir ja schon die Antwort'', sagte ich und ging mit Shadow raus auf den Flur.

 

In dem Moment kam eine Durchsage:

 

''Ice, sie werden im Doktorzimmer benötigt! Ice, sie werden im Doktorzimmer benötigt! Kommen sie bitte ins Doktorzimmer!''

 

''Na super! Shadow, behalte du Dale im Auge. Zur Not bringst du ihn schon auf sein Zimmer. Denk daran, er darf es sich so einrichten wie er möchte. Sorge auch dafür dass er Zugang zu Essen und Trinken hat'', sagte ich zu Shadow und war auch schon verschwunden.

 

Ausgerechnet jetzt mussten sich welche geprügelt haben und ich musste ins Doktorzimmer und ärztliche Hilfe leisten.

 

Shadow folgte unterdessen Dale und fand ihn auch schnell.

 

''Hey, alles okay mit dir? Brauchst du irgendwas?'', fragte er ihn besorgt, als er ihn so vorfand.

 

*-*-*

 

So ein verdammter Mist! Ich war echt auf diese miesen Typen angewiesen, aber ich wehrte mich noch immer dagegen und antwortete diesem scheinheiligen Typen:

 

"Ja, mit mir ist alles okay. Lass mich in Ruhe... ich brauche nichts. Und hör auf mir den Besorgten vorzuspielen, das kaufe ich dir eh nicht ab!" und wand mich von ihm ab.

 

"Du machst doch eh nur das was dir gesagt wird. Machts dir eigentlich Spaß Befehle auszuführen und das Schoßhündchen zu spielen?!", fragte ich diesen Typen verächtlich.

 

Natürlich hätte ich dringend was essen müssen, aber wie gesagt, ich verhungerte lieber, als mich denen hier anzuvertrauen und auszuliefern.

 

*-*-*

 

Shadow verstand Dale zu gut, denn auch er hatte sich damals dagegen gewehrt.

 

Doch jetzt nahm er ihn einfach auf den Arm und brachte ihn ins Krankenzimmer, wo ich gerade eine Kopfverletzung heilte. Dort legte er Dale auf eine Trage und setzte sich daneben.

 

''Er hat wohl schlapp gemacht'', sagte er zu mir und grinste Dale an.

 

''So fertig! Und beim nächsten Mal möchte ich deinen Gegner hier heilen, verstanden?'', sagte ich eiskalt zu dem jungen Mann, dessen Kopfverletzung jetzt nur noch eine kleine Narbe war.

 

Dieser nickte und musterte Dale noch im vorbeigehen, bevor er das Zimmer verließ.

 

''Und nun zu dir. Du machst es mir wirklich nicht einfach. Ob du es willst oder nicht, du erinnerst mich an Shadow. Er war genauso ein Dickkopf zu Anfang'', erzählte ich Dale.

 

Shadow grinste und fügte hinzu:

 

''Es kam soweit, dass sie mich Zwangsernähren mussten, weil ich mich strikt geweigert habe zu Essen. Mindestens sechsmal mussten sie den Zugang neu legen, weil ich es immer wieder geschafft hatte, alles rauszuziehen. Nach zwei Wochen habe ich mich dann gefügt und verstanden, dass sie eigentlich nichts böses wollen.''

 

''Okay Dale, es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder gebe ich dir jetzt eine Aufbauspritze und du wirst anschließend ein bisschen schlafen oder aber du stärkst dich jetzt von dir aus, ein wenig. Du hast die Wahl!'', erklärte ich ihm und schaute dabei direkt in seine Augen.

 

Er war wirklich niedlich und irgendwas in mir berührte er. Ich war nicht so eiskalt wie sonst.

 

*-*-*

 

Bei den Erzählungen konnte ich nur noch den Kopf schütteln.

 

Als mir Ice dann auch noch so direkt in die Augen sah, nachdem er mir die "Wahl" gelassen hatte, dachte ich mich trifft der Schlag.

 

Wollte der mich jetzt auch noch manipulieren... mich hypnotisieren?!

 

"Ihr seid so verabscheuungswürdig... Ihr wollt mich zwingen zu leben... ihr sperrt mich ein, nehmt mir somit meine Freiheit und das nennt ihr echt helfen?! Ich fasse es nicht...", sprach ich leise und begann einfach nur zu weinen.

 

"Ich will doch nur meine Freiheit und ihr haltet mich hier fest. Ich hasse euch!", weinte ich heftig und schluchzte.

 

Währenddessen krümmte ich mich seitlich zusammen und wurde wieder unsichtbar und wiederum schützten blaue Flammen meinen gesamten Körper, so dass sie es nicht schaffen würden an mich heran zu kommen.

 

Leider war dieses "Vergnügen" nur von kurzer Dauer, denn mein Körper war schon zu sehr geschwächt, so dass er diesen Zustand nicht lange beibehalten konnte.

 

Die Flammen erloschen, ich wurde wieder sichtbar und gleich darauf bewusstlos...

 

*-*-*

 

''Soviel dazu. Er ist aber auch sturer als ich dachte'', sagte ich und gab Dale dann eine Aufbauspritze.

 

Dann richtete ich mich an Shadow und nickte ihm zu:

 

''Du hast fürs erste genug getan. Danke.''

 

Nachdem Shadow dann den Raum verlassen hatte, nahm ich Dale auf den Arm und brachte ihn in sein zukünftiges Zimmer. Dort legte ich ihn aufs Bett und legte meine Hände heilend über ihn. Etwas Energie zusätzlich würde sicherlich nichts schaden.

 

Als ich damit fertig war, besorgte ich noch eine kleine Auswahl an Essen und Trinken und stellte ihm alles ins Zimmer. Bevor ich es dann verließ, schaute ich mir Dale noch einmal genau an.

 

Er war wirklich zu niedlich und hatte etwas an sich, was mich magisch anzog. Hoffentlich würde er nicht allzu lange den Sturkopf spielen. Schließlich schien er etwas ganz besonderes zu sein.

 

Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich gleich unterrichten musste. Deshalb ließ ich Dale allein, auch wenn ich ein schlechtes Gefühl dabei hatte. Er würde sicherlich eine Weile schlafen und dann könnte er sich ja hier ein wenig umsehen.

 

Die Tür fiel hinter mir leise ins Schloss und so ging ich zu meiner Klasse, die ich jetzt unterrichten musste.

 

*-*-*

 

Ich weiß nicht wie lange ich schon geschlafen hatte, aber als ich erwachte, befand ich mich scheinbar in einem anderen Raum.

 

Langsam setzte ich mich auf und sah mich um... na ja... zumindest war es hier gemütlicher als in dem anderen Raum oder auch in dem Haus, in dem ich gehaust hatte. Und mit ein bisschen Fantasy ließ sich hier vielleicht auch was draus machen.

 

Wie ich feststellte, ging es mir schon wieder sehr gut, so dass ich aufstehen konnte und mir das Zimmer genauer ansah. So sah ich auch, dass man mir etwas Nahrung hingestellt hatte. Es sah lecker aus und mein Magen machte sich einmal mehr bemerkbar... und so gab ich ihm also nach.

 

Nur ein wenig aß ich und trank auch etwas... aber nicht zu viel, ich hatte einfach nicht so viel Appetit, obwohl es wirklich lecker war.

 

Schließlich verließ ich das Zimmer sehr langsam und übervorsichtig... man konnte ja nie wissen.

 

Ich ging den Gang entlang und sah mich immer wieder ein wenig ängstlich um und wagte es nicht in irgendeinen Raum zu sehen.

 

Am Ende des Ganges befand sich eine Tür, die ich leise öffnete und vorsichtig hinein sah...

 

*-*-*

 

''Guten Tag zusammen'', begrüßte ich meine Schüler kalt.

 

''Guten Tag, Ice'', kam es gehorsam zurück, dann setzten sich die Schüler.

 

''Wer kann mir sagen, was wir letzte Stunde durchgenommen hatten und wo wir stehengeblieben waren?'', fragte ich in den Raum.

 

Drei Schüler standen auf und ich zeigte auf einen von ihnen, während sich die anderen Beiden hinsetzten, gab er mir die Antwort auf meine Frage.

 

''Wir haben Schusswaffen durchgenommen und haben gerade gelernt, dass man diese Art von Wunden nicht einfach so heilen sollte.''

 

''Gut! Setzten!... Und warum kann man die nicht einfach so heilen?... Na?... Wer weiß die Antwort? Keiner?...

 

Vielleicht Dale?'', fragte ich und richtete meinen Blick zur Tür, die ich mit einen kleinen Eissturm auffliegen ließ, so dass er zum Vorschein kam.

 

''Kannst du mir sagen, warum man eine Wunde, die von einer Schusswaffe verursacht wurde, nicht einfach so heilen darf? Hast du eine Ahnung?'', fragte ich erneut und hielt ihn mit meinen Augen gefangen.

 

*-*-*

 

Nanu, was ging denn jetzt ab? Die Tür flog einfach so auf und plötzlich sprach mich Ice an und ich fühlte mich bis auf die Knochen blamiert.

 

Und dann sah er mich auch noch mit seinen Augen so intensiv an.

 

Aber... ich war so sehr verwirrt von der ganzen Situation, dass ich jetzt nicht wirklich nachdenken, geschweige richtig antworten konnte und stotterte nun:

 

"I-ich... ich...", mehr bekam ich nicht heraus, dann machte ich kehrt und rannte davon, währenddessen ich mich wiederum verwandelte und nun wieder als Panther und in Panik die Flucht ergriff... mich dann irgendwo zu verstecken suchte.

 

Das war so gemein!, dachte ich und rannte weiter davon.

 

An mein Zimmer dachte ich dabei nicht mehr. Vielmehr suchte und fand ich eine dunkle Ecke, in die ich mich zurückzog... hoffend, dass sie mich nicht so schnell finden würden.

 

*-*-*

 

Etwas anderes hatte ich nicht erwartet. Dennoch ließ ich die Tür offen und machte mit dem Unterricht weiter, als wäre nichts geschehen.

 

''Gut. Wenn ich eine Wunde mit einer Schussverletzung einfach so heile, was ist dann noch im Körper?'', stellte ich meine Frage anders und schon standen einige Schüler auf und ich nahm einen dran.

 

''Die Munition'', bekam ich als Antwort.

 

''Richtig! Ihr müsst immer erst die Munition entfernen und wie das geht, lernt ihr jetzt!'', fuhr ich fort und zeigte auf die Tür zu der es zum Labor ging,

 

''Wer hilft?''

 

Es standen direkt ein paar Schüler auf und die kamen dann mit mir in den Nachbarraum und schoben einige Tische auf Rollen rein, auf denen Plastikstücke mit Schusswunden lagen. Es glich einem Menschen mit einer Schussverletzung.

 

''Bildet Gruppen! Zu zweit oder zu dritt!'', gab ich Anweisungen.

 

Die Schüler verteilten sich und ich zeigte es vorne an einem Tisch, wie es ging.

 

Anschließend mussten die Schüler es der Reihe nach nachmachen. Währenddessen ging ich herum und schaute, wer es schnell hinbekam und wer noch Hilfe brauchte.

 

Die Unterrichtsstunde würde erst vorbei sein, wenn es alle beherrschten.

 

*-*-*

 

Ganz langsam beruhigte ich mich wieder, kam aus meiner Ecke heraus und ging den Gang etwas zurück, kam dann an meinem Zimmer an und betrat es sogleich, denn ich konnte ja eh einfach so hindurch spazieren, als wäre die Tür gar nicht vorhanden ... war jedoch noch immer verwandelt.

 

So fühlte ich mich im Moment einfach wohler und es tat mir gut, so herumzulaufen.

 

Wieder in meinem Zimmer kroch ich unter mein Bett und zog mich in die hinterste Ecke, unter dem Bett, zurück.

 

Ich hatte es doch gewusst... sie meinten es eben nicht gut mit mir. Er – Ice – hatte mich vor der Klasse blamiert und ich würde ihm das niemals verzeihen... dabei hatte ich gerade begonnen mich hier schon ein ganz klein wenig einzugewöhnen ...mich ein wenig zuhause zu fühlen.

 

...wollte es vielleicht doch versuchen...

 

Aber jetzt... war einfach alles wieder kaputt und ich wollte mehr denn je wieder nach Hause... weg und raus hier.

 

*-*-*

 

Endlich hatte es auch der letzte Schüler kapiert und ich beendete meinen Unterricht für heute. Müde und erschöpft schloss ich die Tür hinter mir, nachdem die Schüler gegangen waren.

 

Jetzt musste ich wohl erst mal nach Dale sehen. Sonst war ich immer so kalt und es machte mir nichts aus, aber bei ihm tat es mir irgendwie leid.

 

Ich ging zu seinem Zimmer und spürte, dass er darin unterm Bett kauerte. Na, das hatte ich ja toll hinbekommen.

 

Höflich klopfte ich an die Tür und ging dann hinein.

 

''Magst du noch mit mir reden? Oder soll ich dich lieber alleine lassen?'', fragte ich Dale.

 

Setzte mich dann aber doch auf einen Stuhl und lehnte mich seufzend zurück.

 

''Was für ein Tag'', gab ich leise von mir.

 

''Du hast übrigens hier an der Wand einen kleinen Computer. Mit ein paar Handgriffen sieht es hier gleich wohnlicher aus'', erklärte ich Dale und fing an, an dem Ding herumzuspielen.

 

Die Vorhänge wurden plötzlich schwarz und das Bett verschwand. Der Stuhl auf dem ich saß wurde zu einer gemütlichen Couch und das anliegende Bad richtete sich auch schick ein.

 

''Magst du es mal versuchen? Ein neues Bett brauchst du wohl wieder... Hab ewig nichts bei mir geändert. Das war keine Absicht'', grinste ich Dale an.

 

Ja, ich grinste tatsächlich.

 

Er hatte es mir angetan, denn ich grinste sonst nie. Verdammt, der Kleine hatte mich total im Griff.

Man gut, dass er das nicht wusste.

 

*-*-*

 

Was wollte Ice denn jetzt bei mir? Hatte der mich nicht schon genug blamiert...? Und dann ließ er auch noch das Bett verschwinden... was dachte der sich bloß dabei? Wollte er mich echt ärgern?

 

Nachdem nun das Bett weg war, flüchtete ich mich, wie vom Blitz getroffen ….fauchend.... und noch immer als kleiner schwarzer Panther, in eine andere Ecke, die dunkel genug war, um mich zu verstecken und mich zurückzuziehen.

 

Dann merkte ich, dass die Wand hier ein gutes Relief aufwies. Ich probierte meine Krallen daran aus und ...Bingo... es klappte.

 

Ich konnte die Wand hochklettern und tat es auch, bis ich ganz oben angelangt war und mich dort eine Zeitlang fest hielt. Als es mir dann doch zu langweilig an der Wand wurde, sprang ich, mit einem gewaltigen Satz, auf den nahestehenden Schrank, wo ich mich dann drauf legte und meinen Kopf auf meinen Vorderpfoten ablegte.

 

Mich verwunderte das alles nicht, was er da tat, vielmehr wurde ich nun auch noch wieder unsichtbar, während mich die blauen Flammen schützten.

 

Ich wollte einfach nicht mehr verletzt werden und blamieren wollte ich mich auch nicht mehr.

 

Hier oben, auf dem Schrank fühlte ich mich wohl. Es war so schön hoch und sehr bequem. Zudem ich mich noch immer in meiner Pantherform befand und mich so noch sehr viel wohler fühlte.

 

So kam ich einigermaßen zur Ruhe, schloss die Augen und schlummerte ein wenig... jedoch immer ein Auge auf Ice gerichtet, nur für den Fall, dass er auf eine dumme Idee kommen würde.

 

Mit einem Auge beobachtete ich ihn aufmerksam... wachsam ...während ich mich etwas entspannte.

 

Natürlich war ich trotzdem immer auf eine eventuelle Flucht eingestellt.

 

Allerdings war ich wieder sichtbar und auch die blauen Flammen waren verschwunden.

 

*-*-*

 

''Ach ja, ich werde dann wohl auch mal ins Bett gehen. Ist ja schon spät und es war ein harter Tag'', sagte ich zu Dale und erhob mich.

 

Anscheinend war er noch nicht so weit, also brauchte ich hier auch nicht meine Zeit zu verschwenden. Zumal ich total fertig war und mir vor Müdigkeit schon die Augen rieb.

 

''Du kannst dir sicherlich auch genügend Verstecke im Zimmer programmieren, solltest es wirklich mal versuchen!

 

Deine Fähigkeiten sind wirklich bemerkenswert. Du bist etwas ganz besonderes, mit so vielen Fähigkeiten'', grinste ich ihn an.

 

''Dir würde es gut tun, gleichgesinnte zu treffen'', sagte ich und schrieb ihm die Flur und Zimmernummer auf,

 

''Hier findest du morgen den ganzen Tag über die Erstklässler. Sie sind im alter zwischen 14 und 18 Jahren. Viele sind wie du, erst seit kurzem hier und der eine oder andere wird deine Meinung sicherlich teilen.

 

Natürlich kannst du sie auch erst mal von der Galerie aus, wenn sie Pause haben beobachten. Es ist schwer alleine zu sein. Du solltest dir Freunde suchen.''

 

Ich wusste sehr genau wovon ich redete, hatte ich so doch niemanden. Durch meine eiskalte Art hielt ich sie alle auf Abstand. Wenn dann gab ich Unterricht oder Anweisungen.

 

''Solltest du Fragen haben, kannst du jederzeit einen Lehrer fragen, oder natürlich mich. Wenn du mich suchst, mein Zimmer befindet sich direkt über deinem'', bot ich ihm noch an, bevor ich das Zimmer verließ.

 

Total fertig war ich froh nun endlich in mein Zimmer zu kommen. Dort zog ich mich aus und gönnte mir erst mal eine lauwarme Dusche. Zu warm war eben Gift für mich, aber so war es genau richtig und ich entspannte mich.

 

*-*-*

 

Natürlich hörte ich was Ice da von sich gab, aber ich war tatsächlich noch nicht soweit, denn noch immer hasste ich sie alle hier, dass sie mich einsperrten. Das war etwas womit ich nicht klar kam und auch niemals klar kommen würde.

 

Hier auf dem Schrank war es gemütlich und so blieb ich auch vorläufig hier liegen. Erst als Ice mein Zimmer verlassen hatte, sprang ich von dem Schrank runter und verwandelte mich zurück in den Jungen.

 

Ich setzte mich auf die Couch und dachte nach:

 

Warum tun sie mir das an? Noch schlimmer als die Gefangenschaft ist diese Scheinheiligkeit, diese gespielte Freundlichkeit. Mich kotzt das alles so übelst an. Ich kann mich nicht mal töten, weil sich ja mein Körper sofort selbst heilt.... na toll... echt toll!!!

 

Was soll ich... zur Schule...? Der hat doch wohl 'nen Rad ab... ich gehe nicht zur Schule und diese dämlichen Erstklässler interessieren mich nicht. Vielleicht bleib ich einfach hier, in dem Zimmer.

 

Meine Überlegungen beendet sah ich mir dann doch mal den Computer an und begann damit herum zu spielen.

 

Und eigentlich sehr schnell hatte ich alles begriffen. So richtete ich mir eine Ecke ein, die für den Jungen geeignet und eine Ecke die für den Panther geeignet war. Alles war selbstverständlich in schwarz gehalten und die Fenster waren stark abgedunkelt... was sonst.

 

*-*-*

 

Nach dem Duschen ging ich auch bald schlafen, musste jedoch ständig an Dale denken. Was hatte der Junge nur an sich? Doch schlief ich bald ein und der nächste Tag rückte näher.

 

Am nächsten Morgen führte mich der Weg zu meinem Klassenraum, an Dales Zimmer vorbei.

 

Höflich klopfte ich an und ging dann hinein.

 

''Guten Morgen'', begrüßte ich ihn,

 

''Wenn du Lust hast, kannst du auch gerne heute morgen mit in meine Klasse kommen. Es zwingt dich keiner mitzumachen. Nur könntest du dir schon mal alles ansehen, wie es hier läuft.

 

Übrigens bist du hier kein Gefangener, falls du das denken solltest. Du kannst die Schule verlassen, sobald du deine Fähigkeiten beherrscht und eine Erklärung unterschrieben hast, dass du dich den Menschen nicht als Mutant zeigst. Also wäre es ratsam die Schule zu besuchen, denn um so eher bist du dann hier wieder weg.

 

Wir reden hier nicht von Jahren. Sobald du etwas kannst kommst du eine Stufe höher. Jeder hat einen anderen Rhythmus. Die einen sind schneller fertig und die anderen brauchen eben länger. Manche bleiben auch noch danach hier, weil sie sich hier zu Hause fühlen.''

 

Ich schaute Dale an und musste wieder grinsen. Der Kleine war wirklich zu niedlich.

 

''Du kannst es dir ja überlegen und weißt ja wo du mich findest. Der gleiche Raum, wie gestern, nur andere Schüler'', fügte ich hinzu und da ich keine Antwort erwartete, wandte ich mich zum gehen.

 

*-*-*

 

Gerade hatte ich das Essen von gestern noch schnell aufgegessen und auch noch etwas getrunken, als es an meiner Tür klopfte und sich diese sogleich öffnete.

 

Sobald die Tür aufgegangen war, hatte ich mich blitzschnell wieder in den Panther verwandelt und als dann auch noch Ice das Zimmer betrat, zog ich mich zunächst zurück.

 

Und ich war, im Moment zumindest, doch ein Gefangener... was laberte der da für einen Mist!

 

Dennoch wagte ich es, natürlich als Panther, auf ihn zuzugehen, noch bevor er das Zimmer verlassen konnte.

 

Mein vorläufiges Friedensangebot... na ja, eher Waffenstillstand sah folgendermaßen aus:

 

Ich ging also sehr langsam.... vorsichtig... misstrauisch ...auf ihn zu und begann ihn zu umrunden... ab und zu beschnupperte ich ihn. Wieder vor ihm stehend blickte ich zu ihm hinauf und ihm direkt in die Augen.

 

Leise begann ich zu schnurren, während ich mich ihm um die Beine schmirgelte, dann leckte ich sanft... vorsichtig und immer wieder seine Hand.... mein Friedensangebot und vorläufiger Waffenstillstand an ihn.

 

Hoffend, dass er mich nicht wieder blamieren und ärgern würde, setzte sich mich vor ihm hin und sah ihn fragend... ein wenig traurig.... abwartend... an.

 

Zunächst würde ich wohl in der Pantherform bleiben, denn so fühlte ich mich sehr wohl. Zumal mir der Panther, in mir, half mich zu orientieren... er gab mir den Mut und die Kraft, die ich als Junge so nicht hatte... nicht aufbringen konnte.

 

Außerdem kostete mich diese Form kaum bis gar keine Energie und ich musste so auch nicht reden, da ich es in dieser Form eh nicht konnte. Es war, als wäre ich niemals etwas anderes, als ein kleiner Panther, gewesen.

 

Sicherlich würde ich irgendwann meine eigentliche Form wieder annehmen, aber derzeit empfand ich es so als sehr viel angenehmer... wenn ich schon gezwungen war hier zu bleiben.

 

Tze... Schule... war für mich immer nur so langweilig, dass ich eingeschlafen bin und wenn mich die Lehrer dann etwas fragten, wusste ich es trotzdem. Ich konnte alles im Schlaf.

 

Ice würde sich wundern, wie schnell ich lernte und hier wieder verschwinden konnte. Meinen Eltern war es egal gewesen, dass ich hochbegabt und hochintelligent war. Selbst als die Lehrer sie drauf hingewiesen hatten, war es ihnen egal gewesen.

 

Nun gut, wenn sie es hier nicht anders wollten, sollten sie bekommen was sie wollten. Dann wäre ich sehr wahrscheinlich schneller wieder raus, als denen hier lieb war. Mein Vorteil... die hier wussten nicht mal ansatzweise was ich konnte.

 

Ich würde sie noch ein wenig im Ungewissen lassen und dann zeigen, was wirklich in mir steckte...

 

*-*-*

 

''Na, mein Kleiner, das soll wohl heißen, du schlägst einen Waffenstillstand vor, was. Damit bin ich einverstanden. Also, begleitest du mich?'', fragte ich Dale und öffnete die Tür.

 

Es hatte sich unglaublich gut angefühlt, als er meine Beine umschnurrt und immer wieder meine Hand geleckt hatte. Nur zu gerne erwiderte ich seinen Blick, denn er hatte wahnsinnig schöne Augen.

 

Ich hoffte sehr, dass er sich nicht wieder verkriechen würde. Erstmal würde ich ihn gewähren lassen. Sollte er sich hier umschauen und wenn er mochte mit mir kommen.

 

So einen kleinen Sturkopf hatten wir wirklich schon lange nicht mehr gehabt.

 

''Nach dem Unterricht muss ich wieder nach oben. Sie haben schon wieder einen Mutanten ausfindig gemacht. Wenn du möchtest kannst du mich begleiten, dann kannst du dir deine persönlichen Sachen mitnehmen. Wir haben nämlich alles mitgenommen.

 

Außerdem solltest du dir einen Lageplan der Schule mitnehmen. Obwohl ich dir auch schon mal so sagen kann, dass unten sich die Essens und Trinkmöglichkeiten befinden. Da findet sogar ein kleiner Panther, wie du, etwas zu futtern.

 

Im Keller gibt es dann Geschäfte für Kleidung, Lebensmittel und was man sonst noch so alles braucht. Das Sekretariat zeige ich dir auch gerne, da bekommst du dann einen Zettel und kannst Bargeldlos bis zu einen gewissen Limit im Monat einkaufen'', erklärte ich ihm, während ich aus dem Zimmer ging.

 

*-*-*

 

Ich hörte aufmerksam zu, was mir Ice erklärte und merkte mir alles ganz genau. Ice hatte eine sehr angenehme Stimme... es beruhigte mich, wenn er sprach. Für eine Weile würde ich ihn, in meiner jetzigen Form begleiten und mir einen besseren Eindruck verschaffen. Wenn mir einer alles erklären und zeigen konnte, dann er.

 

Als Ice schließlich das Zimmer verließ, ging ich neben ihm her, so als sei ich sein... Haustier...

 

Natürlich sah ich mir alles genau an und prägte mir alles genauestens ein.

 

Als Ice den Klassenraum betrat, wollte ich schon wieder verschwinden, aber ich beschloss dann doch zu bleiben und legte mich genau vor die Tür, wo ich alles beobachten konnte.

 

Sie alle hier waren mir nicht geheuer, doch wollte ich nun nicht schon wieder fliehen, denn langsam wurde mir das ewige Weglaufen zu viel... ich brauchte ein wenig Ruhe.

 

Der Unterricht begann und ich folgte allem sehr aufmerksam, was gesprochen wurde... prägte mir natürlich auch alles ganz genau ein.

 

*-*-*

 

Ich war sehr froh darüber, dass Dale sich einen Ruck gegeben hatte und mich begleitete. Trotzdem ließ ich ihn in Ruhe. Er sollte sich nur alles ansehen und selber entscheiden, ob er mitmachen wollte.

 

Sehr Routiniert und wie immer eiskalt führte ich meinen Unterricht durch.

 

''Guten Morgen, zusammen'', begrüßte ich die Schüler.

 

''Guten Morgen, Ice'', kam es zurück.

 

''Heute werden wir versuchen jemand anderen zu heilen. Ihr beherrscht die Selbstheilung jetzt perfekt und so werdet ihr heute an einem Objekt üben, wie es ist, jemand anderen zu heilen'', gab ich Anweisungen.

 

''Wer holt die Tische?'', fragte ich und schon gingen ein paar Schüler in den Nebenraum und holten die vorbereiteten Tische.

 

Dieses Mal bekam jeder einen und jetzt mussten sie die künstlich erzeugte Wunde versuchen zu heilen.

 

Vorsichtshalber ließ ich bei Dale auch einen Tisch abstellen, aber ohne, dass man ihm zu nahe kam. Er musste nicht mitmachen, sollte es aber können, falls er Interesse verspürte.

 

''Es ist einfacher sich selbst zu heilen. Das beherrscht man sehr schnell. Aber jemanden anderen zu heilen erfordert höchste Konzentration. Ihr müsst eure Kraft bündeln und euch auf die Wunde konzentrieren. Nur nicht zu stark, sonst macht ihr die Verletzung noch schlimmer'', erklärte ich und machte es an einem Objekt vor.

 

Dann sollten die Schüler es nachmachen. Keiner schaffte es gleich beim ersten Mal. Manchen gelang es beim zweiten Versuch ein wenig und einigen missglückte es so sehr, dass sie alles viel schlimmer machten oder es sogar verbrannten.

 

Aber was hatte ich auch erwartet? Supertalente?

 

*-*-*

 

Gespannt sah ich allen zu und konnte nicht umhin innerlich zu grinsen, beinahe hätte ich mich totgelacht.

 

Das was die da machten, war doch Kinderkram... das beherrschte ich im Schlaf. So konnte ich nicht anders, verwandelte mich blitzschnell in den Jungen, stellte mich an den Tisch und heilte die künstliche Verletzung mit einer Perfektion, wie sie eigentlich nur Meister heilen konnten. Und das, obwohl ich so etwas noch nie getan hatte.

 

Es war einfach meine Intuition... meine natürliche Begabung. Ich konnte es einfach... ohne dass ich es lernen musste.

 

Dass ich gestern die Frage von Ice nicht beantworten konnte, lag nicht daran, dass ich es nicht gewusst hätte, vielmehr war ich zu überrascht.... geschockt und fühlte mich blamiert... außerdem war ich gestern noch viel zu sauer und verwirrt.

 

So ging ich auch auf die anderen Schüler zu, half und erklärte ihnen wie sie die Verletzung heilen mussten. Mit sehr viel Geduld und Ausdauer schaffte ich es, dass sehr viele, denen ich geholfen und alles erklärt hatte, es auch begriffen.

 

Ich ging bei der Aufgabe, die ich mir selbst gestellt hatte, so richtig auf und dachte zunächst nicht daran, dass sie mich ja jetzt sehen konnten, und was Ice jetzt von mir dachte. Es war einfach so toll anderen helfen zu können... es machte mir einfach Spaß.

 

So dachte ich auch nicht daran, dass ich nun schon mehr gezeigt hatte, als ich eigentlich wollte und sie mich wahrscheinlich sehr schnell, als Naturtalent, das hochintelligent und hochbegabt war, enttarnen würden.

 

Als mich einige bewundernd ansahen und mich sogar lobten, schämte ich mich... denn ich konnte mit Bewunderung und Lob nicht umgehen, so dass ich mich gleich wieder in den Panther verwandelte und mich in eine Ecke kauerte, während ich alle misstrauisch beäugte.

 

Auch wurde ich nun wieder unsichtbar, jedoch ließ ich die blauen Flammen nun nicht erscheinen... niemand sollte mich sehen können. Durch die Flammen hätten sie mich aber gesehen und das wollte ich jetzt nun nicht.

 

Erst jetzt wurde mir bewusst, was ich getan hatte.

 

*-*-*

 

Zuerst war ich erstaunt darüber wie offen Dale auf die anderen zuging und was er alles schon beherrschte. Doch hätte ich den einen oder anderen Schüler wohl würgen mögen, wegen des Lobes.

 

Sie wussten doch ganz genau, dass die Neulinge erst mal zufrieden gelassen werden mussten.

 

Ich war mir nicht sicher, ob ich nun auf Dale zugehen sollte. Lieber entschied ich mich dafür ihm seine Zeit zu geben und die Schüler abzulenken.

 

''Sehr schön. Jetzt spielt wieder hier die Musik!'', sagte ich und schrieb etwas an die Tafel.

 

''Ihr notiert euch bitte alles!'', fügte ich hinzu und schrieb, alles was wir gerade durchgenommen hatten auf.

 

Dadurch, dass die Schüler es abschrieben verinnerlichten sie es noch einmal. Außerdem war Dale somit aus der Schusslinie und die anderen waren beschäftigt.

 

Nur zu gerne hätte ich ihn auch gelobt. Denn er hatte das so toll gemacht, doch ich fixierte mich auf den Unterricht.

 

Erst als die Stunde vorbei war und die Schüler den Raum verlassen hatten, schaute ich in die Ecke, in der ich Dale vermutete.

 

''Ich bin sehr beeindruckt von dir'', lobte ich ihn nun doch und legte meine eiskalte Maske ab, indem ich ihn anlächelte, was ich nur selten tat.

 

''Hast du Lust etwas essen zu gehen? Gefrühstückt habe ich nämlich noch nicht und ich habe jetzt sowieso eine Freistunde, bevor ich die Anfänger unterrichte'', fragte ich Dale und ging Richtung Tür.

 

*-*-*

 

Die Stunde war vorbei und ich wurde wieder sichtbar, nachdem die Schüler den Klassenraum verlassen hatten.

 

Aber gerade als ich mich wieder in den Jungen verwandeln wollte, begann nun auch Ice mich zu loben, so blieb ich doch lieber in meiner Tierform. In seinem Gesicht sah ich wieder ein Lächeln und wäre ich jetzt nicht in der Tierform gewesen, wäre ich wahrscheinlich rot angelaufen, so aber ersparte ich es mir.

 

Ich sah Ice an und nickte auf die Frage, ob ich Lust hätte etwas essen zu gehen. Langsam und gemächlich ging ich neben ihm her, bis wir den Speiseraum betraten und ich mich nun doch wieder in den Jungen verwandelte... Ice aber nicht ansah.

 

Still ging ich einfach weiter neben ihm her... ihn beobachtend... prüfend.... auf alles gefasst... aber ruhig und sehr still.

 

Langsam begann es mir hier doch ein wenig zu gefallen und ich dachte nun doch darüber nach hier zu bleiben....

 

*-*-*

 

Ich war sehr froh, dass Dale mich nach dem kleinen Zwischenfall begleitete und so gingen wir nach unten in dem Speiseraum. Hier gab es alles, was das Herz begehrte. Direkt neben dem Eingang, nahmen wir uns jeder ein Tablett und Besteck.

 

Dann konnten wir nach Herzenslust wählen. Bei der Kasse legte ich meine Karte vor und alles wurde aufgenommen.

 

Anschließend setzten wir uns an einen Tisch und aßen.

 

''Was möchtest du gleich als erstes tun? Sollen wir nach oben gehen wegen deiner Karte, damit du überall etwas kaufen kannst und deinen persönlichen Sachen? Oder wäre es dir lieber, wenn ich dir erst mal noch zeigte, wo die Schwimmhalle und der Sportraum sind?'', versuchte ich ein Gespräch zu beginnen.

 

Es fühlte sich sehr gut an, Dale an meiner Seite zu haben. Normalerweise aß ich immer alleine, heute mal nicht. Das war ein schönes Gefühl.

 

''Du hast ja ein kleines Bad, wie jeder, an dein Zimmer angrenzend. Es gibt aber auch noch in jeder Etage ein Gruppenbad. Dort befinden sich auch die Badewanne, falls es dir danach mal gelüstet. Nicht da wo der Klassenraum sich befindet, in dem wir gerade eben waren, sondern einfach in die andere Richtung bis zum Ende gehen'', erklärte ich Dale noch.

 

*-*-*

 

Zunächst rührte ich das Essen nicht an und sah nur auf das Tablett... auch Ice konnte ich irgendwie nicht ansehen.

 

Dennoch antwortete ich ihm:

 

"Also... ich... ähm... würde gern meine Sachen und... die Karte haben ...wollen. Danke.", stotterte ich vor mich hin.

 

Dann begann ich doch einen kleinen Happen zu essen, damit es nicht so aussah als würde ich nur aufs Tablett starren und ihn nicht ansehen können.

 

"Das von vorhin... also in der Klasse.... es tut mir leid... weil... na ja, du doch... der Lehrer bist... und... ich mich ...eingemischt hab."

 

Ich hatte aber auch verstanden, was er mir erklärt hatte und ich hatte mir alles genau gemerkt. Ob ich das alles aber jemals nutzen würde... blieb abzuwarten.

 

"Und alles andere... na ja... würde ich gern... allein erkunden... wenn... also... wenn ich darf.", sprach ich hinzufügen und nahm einen Schluck Orangensaft zu mir.

 

Natürlich verschwieg ich ihm einiges was mit mir los war, und dass ich diese Schule eigentlich gar nicht benötigte... ich würde eben einfach immer irgendwie mitspielen... mich dümmer stellen als ich war.

 

*-*-*

 

''Du musst dich nicht entschuldigen. Es ist schon öfter vorgekommen. Viele Mutanten sind hochbegabt und zwischendurch mehr Lehrer als Schüler. Versuchen so die Schwächeren mit sich zu ziehen'', versuchte ich ihn zu beruhigen.

 

Er war wirklich zu süß und der Klang seiner Stimme war Musik in meinen Ohren.

 

''Du darfst hier tun und lassen was du möchtest. Ich finde es gut, dass du dich äußerst und mir sagst, was du möchtest. Das muss dir nicht unangenehm sein'', sagte ich ruhig zu ihm.

 

''Wenn du dann fertig bist, können wir gerne nach oben gehen'', schlug ich vor und versuchte seinen Blick zu erhaschen.

 

*-*-*

 

Ich nickte verstehend.

 

"Na ja, so hochbegabt bin ich nicht... es war wohl eher eine... Eingebung... mehr nicht.", spielte ich meine Intelligenz und meine Begabung runter... wollte nicht, dass ich zu schnell enttarnt wurde.

 

"Ich bin schon fertig... wir... können dann los.", sprach ich ruhig und sah ihn nur ganz kurz an und sah dann auch, dass er meinen Blick direkt suchte.

 

Sogleich senkte ich meinen Blick wieder und mein Gesicht hatte anscheinend nichts besseres zu tun, als rot zu werden.... toll, ganz toll...!

 

Dann stand ich auf und ging schon mal voraus... zumindest verließ ich den Speiseraum und wartete davor auf ihn.

 

*-*-*

 

Ein wenig Grinsen musste ich nun doch, als Dale etwas rot wurde. Das machte ihn noch viel niedlicher. Was war nur mit mir los? So langsam drehte ich hier wohl durch, vor Einsamkeit.

 

Schnell räumte ich die Tabletts weg, ging zu Dale und dann anschließend mit ihm nach oben.

 

Dort angekommen, bekam er seine Karte, die ich unterschrieb. Dann gingen wir noch in einen Raum, wo er seine Sachen überreicht bekam.

 

''So, ich werde dann schon mal schauen, was unser Neuzugang macht. Du hast ja jetzt alles und wenn du magst sehen wir uns um 10 Uhr in Raum 101, 3. Etage. Dort unterrichte ich die erste Klasse. Außer du möchtest mich noch begleiten?'', fragte ich unsicher.

 

Denn aus irgendeinem Grund wollte ich ihn nicht gehen lassen. Es fühlte sich so gut an, ihn an meiner Seite zu haben.

 

*-*-*

 

Nachdem ich meine Sachen und die Karte in Empfang genommen hatte, bedankte ich mich:

 

"Dankeschön.", doch konnte ich ihm dabei nicht in die Augen sehen und senkte nun meinen Blick.

 

Ich wusste nicht warum ich auf einmal so schüchtern war. Hatte ich auf der Straße nicht ganz was anderes gelernt?! Hatte ich nicht eigentlich immer eine große Klappe gehabt?!

 

Seltsam...

 

"Ich würde gern erst mal meine Sachen in mein Zimmer bringen... na ja... und wenn ich darf... würde ich dich gern... ähm... begleiten.", beantwortete ich seine Frage.

 

Dann machte ich mich aber schon auf den Weg in mein Zimmer, räumte meine Sachen sehr ordentlich weg und verwandelte mich wieder in die Tierform.

 

So begleitete ich Ice nun und musste mir keine Gedanken machen, ob ich rot wurde oder ihm nicht in die Augen sehen konnte. In der Tierform konnte ich ihm in die Augen sehen... kein Problem...

 

*-*-*

 

Wie froh ich darüber war, dass Dale mich weiterhin begleiten wollte. So gingen wir nach oben und schauten wie weit die Anderen waren.

 

''Guten Tag'', wurden wir begrüßt,

 

''Simon wurde bereits gefangen und ist in einem Zimmer untergebracht. Allerdings...''

 

''Allerdings was?'', hackte ich nach.

 

''Nun ja, ich weiß nicht wie ich es sagen soll...''

 

''Einfach frei raus!''

 

''Ähm... also... er ist unsichtbar. Wir sind uns noch nicht mal sicher, ob er sich überhaupt noch in dem Raum befindet.''

 

''Na super. Er hatte damit ja auch unsere Aufmerksamkeit erregt. Wie sollte es auch anders sein.''

 

Dann schaute ich Dale an und nickte dem Mann zu, der mir die Zimmernummer gab.

 

''Gut, dann werden wir mal schauen, ob Simon noch da ist. Dale wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne ausprobieren, ob du ihn sehen kannst, wenn du dich auch unsichtbar machst. Simons Fähigkeit ist die des Geistes. Zumindest bisher seine einzige Bekannte und die beherrscht er wohl schon ziemlich gut'', erklärte ich Dale, wobei wir uns auf dem Weg zu Simon machten.

 

Dabei merkte ich wie müde und geschafft ich war. Die letzten Tage waren kein Zuckerschlecken und Dale hatte es mir auch nicht einfach gemacht. Wir hatten diesen Monat, mit Simon, nun schon sechs Neuzugänge.

 

Müde rieb ich mir die Augen und betrat dann mit Dale den Raum.

 

*-*-*

 

Wie? Was? Ich sollte jetzt noch helfen... dass sie wieder einen "gefangen" nahmen... au man, das ging echt zu weit.

 

Aber ich fügte mich erst mal... würde es später in meinem Zimmer verarbeiten.

 

Aber ich brauchte mich eigentlich nicht unsichtbar zu machen, denn als Panther hatte ich einen exzellenten Geruchssinn und diesen brauchte ich nur einzusetzen.

 

Dennoch machte ich mich unsichtbar, als wir den Raum betraten und mir sehr unwohl zumute war, als ich den Raum betrat. So konnte der andere mich nämlich nicht sehen.

 

Ich ließ all meine Sinne frei, ging den Gerüchen nach und ….Bingo... ich hatte ihn.

 

Ich verwandelte mich zurück und wurde auch wieder sichtbar. Obgleich er noch unsichtbar war, hielt ich ihn fest und ließ meine blaue Flamme um ihn herum entstehen, so dass er nun trotzdem gesehen werden konnte.

 

Allerdings sprach ich nicht... und machte mir meine eigenen Gedanken dazu.

 

Ich konnte es noch immer nicht gut heißen, was man hier abzog, aber ich schwieg nun dazu... gab mich nur in meinen Gedanken der Trauer um meine Freiheit hin.

 

*-*-*

 

Natürlich war ich sehr beeindruckt, was Dale alles schon konnte. Er lernte wirklich schnell. Viel zu schnell für meinen Geschmack.

 

''Hallo Simon'', begrüßte ich ihn,

 

''Mein Name ist Ice und das ist Dale. Du musst keine Angst haben...''

 

Ich erklärte ihm alles genauso, wie ich es bei Dale gemacht hatte. Nur war ich wie immer eiskalt. Bei Dale hatte ich mir irgendwie mehr Mühe gegeben.

 

Es war eben alles Routine, wie sonst auch, außerdem war ich ziemlich müde und geschafft.

 

Simon sprach kein Wort. War sehr schüchtern, schien aber alles zu verstehen und fügte sich.

 

Wir brachten ihn noch in sein Zimmer, was direkt neben Dales lag.

 

Mein Blick auf die Uhr sagte mir nun, dass es Zeit für den nächsten Unterricht war.

 

Also gingen wir zu den Anfängern und betraten den Klassenraum, noch bevor die Pause vorbei war. So konnte ich einiges vorbereiten und schrieb etwas an die Tafel.

 

Viele waren neu und wollten noch nicht richtig mitmachen.

 

Es würde eine sehr anstrengende Stunde werden.

 

*-*-*

 

Im Klassenraum angekommen, verwandelte ich mich in den Jungen und bat fragend:

 

"Ice... ich... würde gern in... mein Zimmer gehen... bitte, darf ich?"

 

Mich nahm das alles sehr mit... wieder einer mehr... der Ärmste. Wie konnten sie so etwas tun?

 

Ich verstand wohl, dass sie uns vor den Menschen zu schützen versuchten, aber sollte nicht jeder selbst bestimmen können, ob man das wollte oder nicht?

 

Es war einfach Unrecht, was sie taten. War ihnen das wirklich nicht klar?!

 

Sicher, ich fügte mich... scheinbar... aber mein Geist rebellierte weiter. Ich merkte auch, dass sie mich so ganz langsam und das nach nur einem Tag, auch schon fast hatten... aber eben nur fast, denn in meinen Gedanken war ich noch immer frei und das konnten sie mir hier auf keinen Fall nehmen.

 

Ich stand vor ihm mit gesenktem Blick, hoffend, er würde mich gehen lassen...

 

*-*-*

 

''Sicher darfst du. Da musst du mich nicht erst fragen. Aber ich möchte dich vorher noch etwas fragen. Kann es sein, dass du nicht damit klar kommst, was hier passiert? Tue mir bitte den Gefallen und antworte ehrlich'', bat ich Dale, bevor er ging.

 

Hatte ich es ihm nicht schon mehrmals erklärt, wieso das ganze hier war? Zur Sicherheit unserer Art. Auf der Erde würde man unerfahrene Mutanten viel zu schnell entdecken und deswegen brauchten sie Unterricht und durften anschließend freie Wege gehen.

 

Wir taten dies hier für alle Mutanten! Nicht für uns, sondern für alle. Auch wenn es zu Anfang ein wenig grausam war, diente es nur zu Gunsten von allen.

 

*-*-*

 

Erwischt!

 

Ich sah ihm nun ehrlich in die Augen und erwiderte sachlich und sehr ruhig:

 

"Das siehst du ganz richtig. Ich bin mit alledem hier keineswegs einverstanden. Es ist einfach nicht richtig. Ihr könnt doch nicht einfach jeden Mutanten hierher verschleppen... ihn entführen. Das ist unrecht. Verstehst du das?!

 

Nimm mich z.B. Ich bin hochbegabt und hochintelligent... ich brauche eure Schule nicht. Deshalb konnte ich vorhin eben allen helfen und wusste was ich tun musste. Ich bin nicht so dumm, wie ich mich gegeben habe. Eigentlich wollte ich von meiner Begabung nichts hier verlauten lassen, aber jetzt blieb mir keine andere Wahl.

 

Glaubst du wirklich, ich wäre so dumm mich auch nur einem Menschen als Mutanten erkennen zu geben?!

 

Ich hoffe das reicht dir als Erklärung. Ich mag zwar erst 19 Jahre alt sein, aber ich beherrsche meine Fähigkeiten perfekt, so als hätte ich sie schon Jahrelang. Das vorhin, habe ich noch niemals vorher getan, es war das erste Mal. Verstehst du, was ich meine?!"

 

*-*-*

 

''Verstehe'', gab ich ein wenig traurig von mir.

 

Zu sehr hatte ich mich an den Kleinen schon gewöhnt.

 

''Wenn es dir recht ist, werde ich alles in die Wege leiten, dass du die praktische und theoretische Prüfung ablegst. Solltest du sie mindestens mit drei bestehen, musst du nur noch eine Unterschrift leisten und kannst wieder auf die Erde'', erklärte ich Dale und versuchte dabei kalt zu wirken, was nicht wirklich rüber kam.

 

Er war einfach viel zu niedlich und mir ans Herz gewachsen. Doch wenn er wirklich so viel Talent hatte, wie er sagte, dann sollten wir das prüfen. Es wäre nicht das erste Mal.

 

*-*-*

 

Ich spürte, dass er traurig war und fragte ihn:

 

"Was ist los mit dir? Du wirkst traurig." und wirkte nun sehr ernst, nicht mehr aggressiv und jugendlich.

 

"Ich möchte dir einen Kompromiss machen und bitte höre mich erst mal an, okay.", begann ich und sprach dann weiter:

 

"Ich wäre bereit hier zu bleiben, wenn... wenn ich wenigsten ab und zu auf die Erde zurück kann... mehr möchte ich nicht. Denn eigentlich fühle ich mich hier schon sehr wohl. Mir gefällt eben nur das gefangen sein nicht. Ich mein, ich würde euch auch gern bei einigen Sachen helfen, wenn ich darf. Ich bin ebenfalls bereit die Prüfungen abzulegen... und ich bin mir sicher, dass ich sie mit eins bestehen werde."

 

Ich machte eine Pause und sah ihn nun lieb und mit einem Lächeln an:

 

"Wenn du damit einverstanden bist, bleibe ich gern hier."

 

*-*-*

 

Was war nur los mit mir? Als ich hörte was Dale sagte, machte mein Herz einen Luftsprung.

 

''Sicher, du darfst auch bleiben wenn du möchtest. Nach den Prüfungen bist du kein Gefangener mehr, wie du es so schön nennst'', lächelte ich ihn an.

 

Denn das gefiel mir schon sehr viel besser.

 

''Du darfst uns gerne unterstützen. So manche sind ziemlich schwierig und richtig bockig. Vor allem zu Anfang'', damit triste ich ihn ein bisschen.

 

Er war mir in so kurzer Zeit so sehr ans Herz gewachsen. Doch dann musste ich plötzlich gähnen. Mein Körper machte bemerkbar, dass die letzten Tage mehr als anstrengend waren.

 

Aber ein bisschen musste ich noch durchhalten.

 

''Gut, dann werde ich nachher alles in die Wege leiten, damit du deine Prüfungen ablegen kannst'', sagte ich noch zu Dale, als auch schon die Schüler nach und nach in den Raum kamen.

 

*-*-*

 

"Gut, ich bin einverstanden.", meinte ich, doch blieb ich nun doch in dem Klassenraum, hatte mich aber wieder sehr schnell in den Panther Blacky verwandelt und saß ruhig in der Ecke des Zimmers.

 

Die Schüler kamen und ich verhielt mich weiterhin sehr ruhig... würde mich nur einmischen, wenn es notwendig war.

 

Ich tat jetzt einfach so, als wäre ich nur das Schulhaustier, doch beobachtete ich alles sehr genau, obgleich ich mich nun hinlegte und schlummerte.

 

Zudem wirkte die Stimme von Ice sehr beruhigend auf mich, so dass ich gar nicht anders konnte, als mich zu entspannen und ein wenig zu schlummern.

 

Ich dachte mir aber auch, dass es einigen Schülern leichter fallen würde sich in die Schule zu integrieren, wenn ein Haustier hier wäre... das zudem noch klein war und zum Schmusen animierte.

 

Viele Kinder vertrauen eher einem Tier, als jemand anderem...

 

*-*-*

 

Die Stunde ging zum Glück schnell vorbei und so konnte ich den Unterricht ohne weitere Vorkommnisse beenden.

 

Dale lag die ganze Zeit bei mir und es gefiel mir sehr. Dennoch war ich wie immer kühl und unnahbar den anderen gegenüber.

 

''So, ich werde dann mal hoch gehen und alles wegen deiner Prüfung klären. Shadow müsste auch bald Prüfung haben. Vielleicht könnte man das ja zusammen legen. Dann werde ich mich ein wenig hinlegen. Ich habe erst heute Nachmittag wieder Unterricht'', sagte ich zu Dale, als die Schüler rausgegangen waren.

 

''Möchtest du dir eigentlich vorher einen Spitznamen aussuchen, bevor es die anderen tun? Oder hast du schon einen Namen?'', wollte ich dann noch von Dale wissen, bevor auch ich mich auf dem Weg machte.

 

*-*-*

 

Ich schreckte etwas auf, als der Unterricht so ganz plötzlich vorbei war, dann verwandelte ich mich wieder zurück und antwortete:

 

"Gut, ich erwarte dann bescheid, wann die Prüfung sein soll."

 

"Mein Panthername ist übrigens Blacky. Ich werde mich jetzt auch erst mal wieder in mein Zimmer begeben und mich etwas ausruhen. Also dann bis nachher vielleicht und erhole dich gut."

 

Ich sah ihn mit sanften Blicken an und lächelte ein wenig, dann verließ ich den Raum und ging in mein Zimmer, wo ich wieder zu Blacky wurde, mich gemütlich auf den Schrank legte und sogleich friedlich einschlief.

 

*-*-*

 

Dales Lächeln haute mich beinahe um, so sehr berührte es mich.

 

Als ich mich wieder gefangen hatte, ging ich hoch und klärte alles. Die Prüfung von Shadow war schon in einer Woche. Also trug ich Dale mit ein, ließ mir alle Unterlagen zum Üben geben und ging in mein Zimmer.

 

Dort schlief ich eine Weile, bevor ich nachsah, was Dale trieb. Die Unterlagen nahm ich mit, um sie ihm zu geben.

 

Ich klopfte an die Tür und ging nach einem 'Herein' hinein.

 

''Na, hast du auch ein wenig geschlafen?'', fragte ich,

 

''Deine Prüfung ist schon nächste Woche. Du solltest dir die Unterlagen ein wenig ansehen. Auch wenn du meinst alles zu wissen.''

 

Dann musste ich lächeln, weil er verschlafen noch viel niedlicher aussah.

 

Er hatte es mir angetan, dass musste ich mir langsam eingestehen. Ein wenig war ich wohl in ihn verknallt. Aber das war ja auch kein Wunder, dieser kleine Schmusekater war einfach viel zu süß.

 

*-*-*

 

Ich hatte wohl schon eine ganze Weile geschlafen, als es an meiner Tür klopfte und ich wieder Dale wurde.

 

So ließ ich ein "Herein" hören und Ice betrat sogleich mein Zimmer.

 

Er erklärte mir, was ich tun sollte und wann meine Prüfungen stattfinden sollten.

 

"Ich verstehe und ich werde mich vorbereiten.", erwiderte ich, die Unterlagen an mich nehmend, und betrachtete Ice noch einmal eingehend.

 

"Sag mal, lächelst du immer so viel, oder tust du es nur bei mir, hm? Bitte, erkläre es mir, ich verstehe das nicht. Und bitte... sei ehrlich.", fragte ich ihn nun doch unwissend, denn ich konnte seine Blicke nicht wirklich deuten.

 

In Gefühlen fehlte es mir tatsächlich an allem. Ich kannte wohl Mitgefühl und Freundschaft, aber weiter ging mein Wissen in diesem Punkt nicht. Dafür war ich wohl doch noch etwas zu jung.

 

Aber er sah mich doch sehr ...seltsam an, was ich nicht zu deuten vermochte.

 

*-*-*

 


Ach herrje, jetzt hatte mich Dale doch tatsächlich ertappt.

 

''Nun ja, normalerweise bin ich, wie es mein Name sagt eiskalt. Du bringst mich dazu, dass ich lächle'', antwortete ich ehrlich und etwas verlegen.

 

Der Kleine hatte wunderschöne Augen und ich konnte gar nicht anders, als in sie zu schauen.

 

Doch die Situation war ich nicht gewohnt und so wollte ich unbedingt flüchten.

 

''Mehr wollte ich auch nicht. Jetzt muss ich noch ein wenig einkaufen und dann habe ich noch Unterricht. Wenn du dir mal etwas selber kochen möchtest, es befindet sich unten auch eine große Küche für uns. Nur alles auch brav wieder aufräumen'', erklärte ich ihm noch.

 

Dann hatte ich auch schon die Türklinke in der Hand und wollte den Raum verlassen.

 

*-*-*

 

So, so... ich brachte ihn also dazu, dass er lächelte... aber warum? Ich verstand nichts.

 

"Ich bitte dich zu bleiben. Bitte, bleib. Ich möchte gern mehr darüber wissen, warum ich dich dazu bringe zu lächeln. Ich kenne mich mit so etwas nicht aus, denn ich weiß nicht was du meinst. Bitte... erkläre es mir."

 

Ich sah ihn an, verwandelte mich in Blacky und schmirgelte mich um seine Beine... schnurrte und leckte seine Hand liebevoll... zärtlich... sanft.

 

Irgendwie war ich der festen Überzeugung, dass er sich mir eher öffnen könnte, wenn ich Blacky war und ihm vielleicht einfach nur zuhörte.

 

So stellte ich mich zwischen ihn und die Tür, schnurrte und schmiegte mich an ihn...

 

*-*-*

 

Oh man, der Kleine hatte es wirklich drauf, mich um den Finger zu wickeln.

 

''Na schön'', sagte ich und machte es mir auf dem Bett bequem.

 

Dabei fing ich an Blacky, wie eine Katze zu streicheln und zu kraulen.

 

''Du bist einfach niedlich. Ich war noch nie gut darin meine Gefühle zu beschreiben. Weswegen ich wohl auch meistens den Kalten mime'', versuchte ich zu erklären,

 

''Aber du hast es mir irgendwie angetan. Es tut gut dich in meiner Nähe zu haben, das möchte ich nicht mehr missen.''

 

Wie von selbst fing ich an, Blacky am Bauch zu kraulen. Ganz liebevoll und zärtlich.

 

Mein Gott, was redete ich hier und vor allem was tat ich. Er war noch ein halbes Kind, wie die meisten hier. Blutjung und total unerfahren.

 

Doch um so mehr ich ihn streichelte, um so mehr wuchs auch meine Begierde.

 

*-*-*

 

Ich hörte ihm zu und schnurrte leise vor mich hin, während er mich streichelte und mich nun auch am Bauch kraulte.

 

So legte ich mich auf den Rücken, ließ meine Pfoten hängen und ließ mich weiter von ihm kraulen. Es war ein echt tolles Gefühl und ich bekam nicht genug davon.

 

Schließlich wagte ich es und verwandelte mich zurück in Dale.

 

Sacht und sehr zögerlich begann ich ihn nun auch zu streicheln und fragte ihn verlegen:

 

"Heißt das, dass du mehr für mich empfindest... als... Freundschaft, und dass du gern mit mir... zusammen... wärst?" und wurde nun doch etwas rot im Gesicht.

 

Dann tat ich etwas, das ich noch nie getan hatte.... ich legte meine Lippen sanft auf die Seinen und küsste ihn zärtlich, wenn auch sehr unsicher.

 

Er war so hübsch und seine Augen ließen mich nicht los... hielten mich gefangen...

 

*-*-*

 

Ja, genau das war es, was ich wollte. Doch wurde es mir jetzt erst so richtig bewusst, als Dale mich küsste. Mein Herz fing an zu rasen und mein Magen fuhr Achterbahn.

 

Nur zu gerne erwiderte ich den Kuss, war aber auch vorsichtig. Schließlich wollte ich ihn nicht gleich verschrecken.

 

Auch wenn ich ihn gleich mit Haut und Haaren nehmen wollte. Meine Lust war so groß und dennoch...

 

Im Nächsten Moment sprang ich hektisch auf und ging zur Tür.

 

''Wir dürfen das nicht!'', stammelte ich und ging hinaus.

 

''Das hier ist niemals passiert!'', sagte ich noch und ging dann erst mal auf mein Zimmer.

 

Dort legte ich mich aufs Bett und es rollten zum ersten Mal, seit langem, dicke Tränen über meine Wangen.

 

Verdammter Mist! Ich hatte mich total in Dale verliebt. Doch durfte ich das nicht. Schließlich war ich der stellvertretende Direktor dieser Schule.

 

Ich konnte die Situation doch nicht einfach so schamlos ausnutzen.

 

Oder doch?

 

Alles in mir sehnte sich nach Dale und bereute es zu tiefst gegangen zu sein.

 

*-*-*

 

Leicht erschrocken starrte ich zur Tür, als Ice gegangen war.

 

Hatte ich einen Fehler gemacht? Ja, so war es wohl und ich schämte mich fast zu Tode.

 

Weinend lag ich auf dem Bett und schluchzte laut.

 

Was hatte ich nur getan?

 

Ich war so verzweifelt, dass ich mich wieder in Blacky verwandelte und unsichtbar wurde, dann verkroch ich mich unters Bett, in die hinterste Ecke und würde wohl freiwillig das Zimmer nicht mehr verlassen. Nach den Prüfungen würde ich von hier fort gehen... mich würde hier nichts mehr halten.

 

Ich konnte mir meinen Fehler nicht verzeihen... es hätte mir nicht passieren dürfen...

 

Und doch weinte ich nun bittere Tränen... auch in meiner Tierform, während ich jämmerlich mauzte und mich nicht mehr beruhigen konnte.

 

Wieder litt ich... wieder eine Enttäuschung... von allein würde ich wohl nichts mehr tun...

 

*-*-*

 

Während meine Tränen ihren Weg fanden, war mir, als hörte ich Dale auch weinen.

 

Verdammter Mist! Reiß dich jetzt mal zusammen!

 

Ich ging ins Bad, wusch mir das Gesicht und ging wieder zurück zu Dales Zimmer. Meine Beine trugen mich wie von selbst dorthin. Er war traurig und das brach mir das Herz.

 

Dieses Mal klopfte ich nur leise und schlich mich dann ins Zimmer.

 

''Dale?'', fragte ich suchend.

 

Dann setzte ich mich wieder aufs Bett und musste mit den Tränen kämpfen:

 

''Versuche mich bitte zu verstehen. Ich möchte das hier wirklich. So sehr begehre ich dich. Nur ich bin hier Lehrer und du bist Schüler. Außerdem bin ich auch noch stellvertretender Direktor. Ich habe Verpflichtungen. Verdammter Mist!'', versuchte ich die richtigen Worte zu finden.

 

Meine Tränen liefen unterdessen wieder.

 

Er war mir in der kurzen Zeit so ans Herz gewachsen. Hatte sich in mein Herz geschlichen und es zum größten Teil in Anspruch genommen.

 

Wie sollte ich es da schaffen ihn nicht zu lieben?

 

*-*-*

 

Mein Mauzen ließ nach, aber ich weinte noch immer, aber ich kam unter dem Bett hervor, zeigte mich jedoch nicht. Ich blieb unsichtbar, aber jetzt war ich Dale... ich wollte nicht, dass er mich noch einmal zu Gesicht bekam... wollte nicht noch einen Fehler machen.

 

So hockte ich mich in eine Ecke und erwiderte:

 

"Nein, ich habe einen Fehler gemacht... ich... es tut mir leid. Ich werde... nach den Prüfungen doch besser von hier fortgehen und dich in ...Ruhe lassen... verzeih mir... bitte... verzeih mir.", flüsterte ich schluchzend.

 

"Ich... ich will nicht, dass du Schwierigkeiten bekommst.... deshalb muss ich... gehen. Verzeih mir... mein Verhalten von gestern... es tut mir so leid.... so leid.", ich konnte mich nicht beruhigen... weinte jammernd.

 

Immer weiter zog ich mich in meine Ecke zurück, doch wurde ich nun, ob meiner Emotionen wieder sichtbar, was ich nicht merkte...

 

Mein Herz schmerzte vor... Sehnsucht, meine Augen brannten vom vielen Weinen und mein Körper zitterte nur noch...

 

*-*-*

 

Endlich konnte ich durch den Tränenschleier erkennen, wo Dale stand.

 

Also stand ich auf und ging auf ihn zu, umarmte ihn einfach.

 

Verflucht was sollte ich nur tun. Ich war hin und hergerissen. Schaute ihm weinend in die Augen.

 

Dann war ich es, der sich nicht zurückhalten konnte und ihn küsste.

 

Sollte von mir aus doch die ganze Schule, Schule sein. So sehr hatte ich noch nie etwas gewollt, wie jetzt Dale.

 

*-*-*

 

Obgleich mir noch immer Bäche von Tränen aus den Augen liefen, erwiderte ich den Kuss von Ice. Und doch zitterte ich noch immer am ganzen Körper.

 

Trotz meiner Tränen, sah ich, das auch Ice weinte, also hatte ich vielleicht doch keinen Fehler begangen... war er vielleicht nur über sich selbst erschrocken gewesen?

 

Leicht schmiegte ich mich an ihn... wollte einfach von ihm gehalten und.... geliebt... werden.

 

Natürlich hatte ich null Peilung von der ganzen Sache, aber... vielleicht würde ich auch das irgendwie lernen.

 

Vorsichtig legte ich meine Arme um Ice und hielt mich so an ihm fest.

 

*-*-*

 

Liebevoll hob ich Dale hoch und trug ihn rüber zum Bett. Ich konnte an nichts anderes mehr denken. Wollte ihn berühren, schmecken und spüren.

 

Ihn auf mich ziehend, legte ich mich aufs Bett und fing an ihn weiter zu küssen. Wobei meine Hände sich selbstständig machten.

 

Nur ein wenig wollte ich von dieser verbotenen Frucht kosten, bevor ich noch einmal Unterricht geben musste. Irgendwie würden wir das doch alles hinbekommen.

 

Versteck spielen konnte ja auch ganz interessant und reizvoll sein.

 

Meine Lippen hingen förmlich an den seinen und meine Zunge suchte sich den Weg in seine Mundhöhle. Sie wollte diese erkunden und erforschen.

 

Liebevoll streichelten meine Hände unter Dales Shirt, suchten seine babyweiche Haut.

 

Immer wieder, nur für einen kurzen Moment, unterbrach ich den Kuss und schaute Dale tief in die Augen.

 

War es richtig? Wollte er das hier auch wirklich so sehr wie ich? Wie weit durfte ich gehen?

 

Es war schon viel zu lange her gewesen, wo ich das letzte Mal mich solchen Gelüsten hingegeben hatte.

 

Doch dieses Mal war es anders! Dieses Mal war es Liebe!

 

*-*-*

 

Ein wenig erstaunt und überrascht war ich jetzt schon, denn schneller als ich denken konnte, hatte mich Ice hoch gehoben und sich mit mir auf das Bett gelegt.

 

Ich lag auf ihm und es fühlte sich toll, wenn auch ungewohnt, an.

 

Er küsste mich und ich erwiderte seine Küsse, doch als er mit seiner Zunge über meine Lippen strich war ich leicht überfordert... wusste nicht was das zu bedeuten hatte... aber ich lernte ja zum Glück schnell und versuchte es einfach... öffnete meinen Mund und ließ seine Zunge in meinen Mund hinein, wo ich sie spielerisch begrüßte.

 

Nun spürte ich auch noch seine Hände auf meiner Haut und ich schloss genießend die Augen. Natürlich hatte ich keine Ahnung, was das nun werden sollte, aber ich tat es ihm einfach nach und ließ meine Hände auch unter sein Shirt gleiten.

 

Streichelnd erforschte ich die Haut seines Oberkörpers, sie fühlte sich sehr zart und weich an, und machte so meine ersten Erfahrungen in Sachen Zärtlichkeiten.

 

Aber dann ganz plötzlich und für mich vollkommen überraschend, entzog ich ihm, während des Kusses und der Berührungen, ein wenig seiner Kraft und konnte nun alles vereisen!

 

Vollkommen erschrocken löste ich mich von Ice und fiel mit meinem Hintern auf den Boden.

 

"W-was... ist das?", stotterte ich flüsternd vor mich hin.... begriff nicht was nun wieder los war.

 

Aber es gab keinen Zweifel... ich konnte anscheinend, unter gewissen Umständen, die Kraft anderer Mutanten für kurze Zeit annehmen und sie auch begrenzt nutzen. Andersherum ging es allerdings nicht... ich konnte meine Kräfte nicht auf andere übertragen.

 

Nun fühlte ich mich nur noch wie ein Ungeheuer und gehörte tatsächlich eingesperrt!

 

Mit erschrockenem Gesicht starrte ich Ice an und flüsterte ihm zu:

 

"Bleib weg von mir... ich... will dir nicht weh tun... ich habe solche Angst dir weh zu tun..." und rückte an die Wand hinter mir.

 

Verdammt, seit ich gestern aufgestanden war, war mein Leben vollkommen aus den Fugen geraten. Und so nahm ich mir vor, keine Fähigkeiten, außer der Tierform mehr anzuwenden.

 

Nur noch die Prüfungen wollte ich bestehen und dann meine Fähigkeiten auf Eis legen. Allerdings würde ich dafür lernen müssen, mich zu beherrschen... mich zu kontrollieren... was bei meiner derzeitigen Lage nicht unbedingt einfach war.

 

Ich war doch immerhin nur ein 19 jähriger Jugendlicher, mit jeder Menge Emotionen und Aggressionen... wie, verdammt noch mal, sollte ich das nur hinbekommen?!

 

Ein wenig ratlos und fragend, starrte ich mal auf meine Hände und mal zu Ice...

 

*-*-*

 

Nach Luft ringend saß ich nun auf dem Bett und versuchte mich zu beruhigen. Gesehen hatte ich so etwas schon mal, aber es wurde zum ersten Mal an mir angewandt.

 

''Alles gut'', versuchte ich Dale zu beruhigen, ''Es geht schon wieder.''

 

Dadurch dass ich auch ein Heiler war, hatte ich mich schnell gefangen.

 

''Dale, ich denke du wirst doch noch keine Prüfung ablegen können. Du solltest erst mal ein paar Tests machen, was du noch alles für Fähigkeiten hast. Bevor du dich oder andere verletzt musst du deine Fähigkeiten beherrschen'', sagte ich nun ganz ruhig zu ihm.

 

Dann streckte ich meine Hand zu ihm aus.

 

''Ich habe keine Angst davor. Jetzt wo ich es weiß, kann ich auch reagieren, sollte es noch einmal vorkommen. Das kam nur ziemlich überraschend'', lächelte ich Dale an und versuchte ihn zu beruhigen.

 

''Du hast mir gerade ein wenig meiner Kraft entzogen und konntest sie sogar benutzen. So etwas ist sehr selten! Du bist wirklich etwas total besonderes'', fügte ich hinzu.

 

Mein Blick zur Uhr verriet mir, dass ich gleich los musste, ob ich wollte oder nicht.

 

*-*-*

 

Ich wusste gerade nicht ob ich überrascht, entsetzt oder Gott-weiß-was sein sollte.

 

"Nein, ich kann nicht... ich tue dir nur weh. Du musst mich einsperren... ich bin... gefährlich.", sagte ich gedankenverloren vor mir her.

 

"Ich bin ein.... Monster.", flüsterte ich unter Tränen weiter.

 

Mich beruhigte es nicht ein bisschen, dass ich etwas besonderes sein sollte... ich wollte viel lieber ganz normal sein und die Fähigkeiten nicht besitzen. Ich hasste mich so sehr für das was ich war... ich schämte mich.

 

Ich zog mich noch weiter zurück... wollte Ice doch nicht weh tun... ich wollte das alles doch nicht... warum konnte es nicht einfach aufhören?

 

*-*-*

 

''Och Dale... Jetzt wehr dich doch nicht so dagegen. Du tust mir nichts. Und selbst wenn, kann ich gleich reagieren. Bitte, vertraue mir'', redete ich auf ihn ein.

 

Die Zeit lief mir davon. Meine Schüler warteten, doch wollte ich Dale jetzt auch nicht alleine lassen.

 

Ich reagierte einfach schnell und schloss ihn in meine Arme.

 

''Siehst du, alles okay!'', sagte ich zu ihm und schmiegte meine Wange an die seine.

 

Er musste sich einfach beruhigen, mir zuliebe.

 

*-*-*

 

Natürlich wehrte ich mich nicht gegen ihn, als mich Ice so lieb in die Arme nahm... konnte ich auch gar nicht. So schmiegte ich mich an ihn und flüsterte:

 

"Okay, ich... will dir.... vertrauen.", während ich mich an ihm festhielt.

 

Nur noch ein wenig blieb ich an ihn gekuschelt, dann meinte ich leise:

 

"Lass uns gehen." und verwandelte mich wieder in meine Tierform, so konnte ich wenigstens niemandem schaden.

 

Als Blacky sah ich ihm nun in die Augen und schnurrte leise.

 

*-*-*

 

''Ich weiß, dass das alles nicht leicht ist. Aber du bist nicht allein!'', sagte ich zu Blacky, während ich zur Tür hinaus ging.

 

Wie erwartet, waren die Schüler schon da. Sie stellten jedoch keine Fragen, schauten nur verwundert auf Blacky.

 

Das Gerücht hatte schon die Runde gemacht, dass der kalte Ice jetzt ein Haustier mit sich führte.

 

Obwohl ich Blacky keineswegs als Haustier bezeichnet hätte.

 

Die Stunde ging um, wie in Schneckentempo. Irgendwie konnte ich mich nicht auf den Unterricht konzentrieren. Ständig musste ich daran denken, was passiert war.

 

Waren Dale und ich jetzt zusammen? Würde er damit klar kommen, dass er noch mehr Fähigkeiten besaß?

 

Sollte er wirklich so ein Multitalent sein, könnte er sogar die Schule irgendwann übernehmen.

 

Nach dem Unterricht müssten wir erst mal zu dem einen oder anderen Lehrer, um zu schauen, welche Fähigkeiten noch in ihm stecken.

 

Sofern Dale das auch wollte.

 

*-*-*

 

Mit Ice den Klassenraum betretend, spürte ich die Blicke der Schüler auf mir, doch versuchte ich ruhig und friedlich zu bleiben... mir nichts anmerken zu lassen... auch wenn es mir sehr schwer fiel.

 

Den halben Unterricht, lag ich brav und sehr ruhig in der Ecke des Klassenzimmers, in der Nähe des Lehrertisches, und hörte mir an, was Ice den Schülern beizubringen versuchte, während ich nachdachte und nicht so wirklich wusste, was bei mir wohl noch alles zum Vorschein kommen würde.

 

Aber ich wollte die Prüfungen unbedingt ablegen... ich wusste instinktiv, dass ich diese haushoch bestehen würde.

 

Alles was hier gesagt wurde, wusste ich... kannte es... und so konnte ich ein wenig schlummern.

 

Als es mir aber zu langweilig wurde, nur in der Ecke zu liegen, stand ich auf und lief im Klassenraum herum. Ich beschnupperte den einen oder anderen Schüler, ließ mich streicheln, was mich wohlig schnurren ließ und ging dann weiter zum nächsten Schüler.

 

Schließlich sprang ich auf einen der freien Plätze, legte meine noch kleinen Pfoten auf der Tischplatte ab, meinen Kopf legte ich auf meine Pfoten und tat so als würde ich dem Unterricht ebenfalls folgen, doch starrten meine Augen nur Ice an.... verfolgten jede Bewegung, die er machte.

 

Das muss wohl besonders niedlich auf einige Schüler gewirkt haben, dass manche zu kichern begannen.

 

Mich störte deren Kichern allerdings nicht, denn ich hatte genug damit zu tun, darüber nachzudenken, was nun mit Ice und mir war und was ich noch so für Fähigkeiten an den Tag legen würde.

 

Sind wir jetzt zusammen, Ice?, stellte ich mir gedanklich die Frage.

 

Ich wusste ja nun, dass er mich ganz offensichtlich liebte und begehrte. Auch ich liebte und begehrte ihn... aber auf meine Art und Weise... wusste nicht, was da noch so mit dran ging. Klar, wusste ich auch, dass man miteinander schlafen konnte... aber ging das denn auch zwischen "Männern"?

 

Ich wusste wohl wie das zwischen Mann und Frau ging... hatte ich doch meine Eltern einmal dabei erwischt, aber ich konnte mir, bei aller Intelligenz, nun nicht so wirklich vorstellen, wie das zwischen Männern ablaufen sollte.

 

Doch wollte ich nun nicht weiter drüber nachdenken und den Unterricht wollte ich jetzt auch nicht weiter stören, so sprang ich von dem Stuhl wieder runter, ging gemächlich... ja fast schon mit einem majestätischen Gang und erhobenen Hauptes, durch den Klassenraum und verließ diesen dann... natürlich durch die geschlossene Tür...!

 

Auf dem Flur stehend, sah ich mich um, dann machte ich mich auf in den Speiseraum.

 

Dort angekommen, betrat ich diesen auch gleich und sah mich hier ebenfalls ein wenig um, als eine freundliche Dame auf mich zukam und mich liebevoll ansprach:

 

"Na, du Kleiner... och... bist du süß. Na, komm mal her, mein Kleiner... komm...", und hockte sich vor mich hin, während ich langsam und zögernd auf sie zu ging.

 

Sie streichelte mich dann sanft, kraulte mich hinter den Ohren und ich begann wohlig zu schnurren.

 

"Hast du Hunger, mein Kleiner, hm? Wem gehörst du denn eigentlich, mein Süßer?", fragte sie mich.

 

Natürlich konnte ich ihr nicht antworten, aber sie nahm mich hoch und trug mich sanft auf ihren Armen zur Küche.

 

Dann stellte sie mich auf den Tisch, holte etwas aus einem Schrank und stellte es dann vor mir hin.

 

"Hier, mein Kleiner, lass es dir schmecken.", meinte sie und streichelte mich weiter, während ich das, mir angebotene, Essen genussvoll verspeiste.

 

Währenddessen unterhielt sie sich mit ihrer Kollegin:

 

"Silvia... sieh ihn dir an, ist der nicht allerliebst. Wem der wohl gehört?"

 

"Das ist doch der kleine Panther Blacky ….das Haustier von Ice."

 

"Was?! Seit wann hat dieser eiskalte Kerl so ein süßes Haustier?!"

 

"Den hat er, glaub ich, seit gestern."

 

"Häää.... und dann ist der Kleine so zutraulich?"

 

"Keine Ahnung, was mit dem Kleinen los ist, aber du hast recht, der ist wirklich zu niedlich.", erwiderte Silvia und konnte wohl ihre Finger auch nicht so ganz von mir lassen.

 

Auch sie streichelte mich und kraulte mich hinter den Ohren.

 

Derweil hatte ich das Essen aufgegessen und Silvia fragte mich dann:

 

"Bist du jetzt satt, hm? Oder magst du noch ein Schälchen Milch?"

 

Ich ließ meinen Charme spielen... wickelte sie um den Finger... und sah sie mit einem niedlichen Blick an.

 

"Ja, mein Kleiner, du kriegst dein Schälchen Milch.", meinte Silvia dann und stellte mir auch schon ein größeres Schälchen Milch hin, über das ich mich sogleich her machte und mich derweil von den beiden Frauen streicheln und verwöhnen ließ.

 

Silvia meinte dann aber zu Christine:

 

"Man, wir werden richtig Ärger bekommen, wenn Ice mitkriegt, dass wir sein kleines Haustier verwöhnen."

 

"Meinst du echt? Glaub ich nicht, der kann doch zufrieden sein, dass sich wer um den Kleinen hier kümmert, während er unterrichtet."

 

"Na ja, soweit ich hörte, ist der Kleine meist beim Unterricht dabei."

 

"Och... nun lass ihn doch. Er ist doch sooo süüüß.", schwärmte Christine und streichelte weiter über mein Fell.

 

Die Milch hatte ich zwischenzeitlich ausgetrunken und ließ mich nun wieder auf den Boden setzen.

 

Silvia und Christine begannen dann mit mir zu spielen und ich ließ mich drauf ein... spielte mit ihnen... wie es eben eine "Katze" tut.

 

Mit bunten Bändern wedelten sie vor meinen Augen herum und ich beobachtete sie dabei... fixierte die Bänder mit meinen Augen... und krallte dann schnell danach.

 

Immer wieder entzogen sie mir die Bänder dann wieder und zogen sie weg. Ich folgte den Bändern spielerisch und tollte dabei herum.

 

Den beiden Frauen schien es echt Spaß zu machen mit mir zu spielen, konnten sie doch nicht wissen, dass ich eigentlich ein 19 jähriger Junge, mit dem Namen Dale, war....

 

*-*-*

 

Als ich mit dem Unterricht fertig war, war endlich Feierabend. Leider war von Blacky weit und breit keine Spur. Sodas ich beschloss meinen Einkauf jetzt zu machen.

 

Ich ging nach unten in den Keller und stöberte in dem einen oder anderen Geschäft. Nur zu gerne wollte ich Dale etwas kaufen, doch fand ich nichts geeignetes.

 

Dann kaufte ich erst mal die Lebensmittel ein, die ich haben wollte und war schon beinahe wieder auf dem Weg nach oben, als ich etwas sah.

 

Das musste es sein für Dale. Oder eher für Blacky. Nun ja vielleicht auch für Beide.

 

Hoffend, dass er es leiden mochte und nicht falsch verstand, kaufte ich es und ließ es einpacken.

 

Anschließend ging ich wieder nach oben in mein Zimmer. Dort räumte ich alles weg und machte noch ein wenig sauber. Das Geschenk legte ich auf den Couchtisch, bevor ich mich dann unter die Dusche begab.

 

*-*-*

 

Die beiden Damen spielten noch ein wenig mit mir, dann hatte ich keine Lust mehr und verließ den Speiseraum, während die Beiden mir lächelnd nachsahen.

 

Mir hatte es wirklich Spaß gemacht und ich nahm mir vor hier öfter vorbei zuschauen und mich ein wenig von den Beiden Damen verwöhnen zu lassen.

 

Nach einer etwas weiteren Strecke, hatte ich mein Zimmer erreicht, wurde wieder zu Dale und sprang erst mal unter die Dusche, wo ich mich sehr ausgiebig wusch und pflegte. Dann zog ich mir frische, natürlich wieder schwarze, Sachen an, kämmte meine Haare und setzte mich dann auf mein Bett, wo ich mich ein wenig mit den Prüfungsunterlagen beschäftigte und mir genau durchlas was da gefordert wurde.

 

Wo sich Ice derzeit befand wusste ich nicht.... hatte ich ihn doch nirgends mehr gesehen und machte mir schon so meine Gedanken.

 

War er vielleicht böse auf mich, weil ich erst den Unterricht gestört hatte und dann verschwunden war?

 

Ich machte mir nun doch Vorwürfe, vielleicht etwas falsch gemacht zu haben und traute mich nun nicht mehr aus meinem Zimmer heraus.

 

*-*-*

 

Nach dem Duschen zog ich mir etwas frisches an. Ob Dale wohl in seinem Zimmer war?

 

Kurzerhand nahm ich das Geschenk und machte mich auf dem Weg zu ihn. Die Sehnsucht nach ihm war so groß, dass ich es nicht in Worte fassen konnte.

 

Außerdem wollte ich wissen, ob ihm mein Geschenk gefiel.

 

An seiner Zimmertür klopfte ich und ging auch erst nach einem 'Herein' hinein. Ich freute mich, dass er da war. Begrüßte ihn mit einem zaghaften Kuss und gab ihm das Geschenk.

 

''Hier hab ich für dich gekauft. Pack es bitte gleich aus. Solltest du es nicht leiden mögen, sei bitte ehrlich und ich bringe es zurück'', sagte ich zu ihm.

 

Dann sah ich zu wie er es auspackte, um dann ein breites schwarzes Lederhalsband mit vielen kleinen Strasssteinchen in den Händen zu halten.

 

Viele Emos trugen es heutzutage, also konnte Dale es tragen, aber es war auch dafür geeignet, dass Blacky es trug.

 

Unsicher schaute ich auf Dales Reaktion, da ich mir nicht sicher war, ob es ihm auch gefiel.

 

*-*-*

 

Mit dicken Tränen, der Freude, in den Augen sah ich mir das Halsband, in meinen Händen, an. Es sah so... unglaublich schön aus. Dann sah ich Ice mit leuchtenden Augen an, konnte nicht anders und fiel ihm einfach nur um den Hals.

 

"OH ….danke.... danke... danke.... das ist SO schööööön....", freute ich mich, über mein Geschenk, und küsste ihn dann sanft.

 

"Bitte, magst du es mir umlegen?", fragte ich Ice bittend, aber total aufgeregt... nicht wissend womit ich es verdient hatte.

 

Ice legte es mir dann nur allzu gern um den Hals.

 

Es passte mir ausgezeichnet, so als wäre es extra für mich gemacht worden. Ich betastete meinen Hals und somit das Halsband. Es fühlte sich unglaublich gut an, aber es war noch etwas gewöhnungsbedürftig.

 

Blacky würde sich daran wohl auch erst gewöhnen müssen. Ich stand auf, ging zu meinem Spiegel und sah mich an. Betastete das Halsband noch einmal... es sah einfach nur einmalig schön aus und es würde gut zu meiner Tierform als Panther passen.

 

Das wollte ich sogleich mal ausprobieren, wurde zu Blacky und besah mich wieder im Spiegel. Auch an Blacky sah es toll aus.... nein, es sah an Blacky noch sehr viel besser aus.

 

Noch immer in meine Tierform, ging ich langsam wieder auf Ice zu, schmirgelte mich um seine Beine und schnurrte dabei, während ich sanft seine Hände leckte.

 

Dann jedoch sprang ich auf das Bett und wurde wieder Dale. Mutig wagte ich es und küsste Ice zärtlich, während ich mich auf seinen Schoß setzte... meine Beine links und rechts an seinen Beinen parkend, so dass ich nun breitbeinig auf seinem Schoß saß.

 

Ich ahnte, was ich damit vielleicht bei ihm auslöste....

 

*-*-*

 

Es machte mich sehr froh, zu sehen, wie sehr Dale sich freute. Als er mich dann noch so stürmisch küsste und sich auf meinen Schoß setzte, dachte ich zu träumen.

 

Der Kleine hatte es faustdick hinter den Ohren und das machte mich wahnsinnig an.

 

Zärtlich umarmte ich ihn, ließ meine Hände seinen Rücken rauf und nieder gleiten und parkte sie schließlich auf seinen süßen Po.

 

Nur zu gerne erwiderte ich seinen Kuss und das er auf meinen Schoß saß ging nicht einfach so an mir herüber. In meiner Hosengegend regte sich etwas, weil er direkt darauf saß.

 

Ich musste mich stark zusammenreißen ihn nicht jetzt sofort zu vernaschen. Ahnte ich doch, dass er damit noch keinerlei Erfahrungen hatte und es ihn vermutlich überfordern würde.

 

Mit wilden Sexpraktiken würde ich ihm wahrscheinlich sogar Angst machen, also beschloss ich erst mal die ruhige Schiene zu fahren.

 

*-*-*

 

Ich lehnte mich an ihn, schmuste mit ihm und erwiderte seine Küsse auf zärtliche Art und Weise.

 

Liebevoll streichelte ich ihn nun ebenfalls und bekam dabei kaum genug von seinen Zärtlichkeiten.

 

Wohlig seufzte ich auf und schloss meine Augen.

 

Meine Hände wanderten dabei unter sein Shirt und streichelten dort weiter seine weiche Haut... sanft... zärtlich... liebevoll.

 

Sollte ich ihm sagen, dass ich ihn liebte.... mit ihm zusammen sein wollte...? Ich war mir unsicher... vielleicht würde er mich ja dann auslachen...

 

Was sollte ich jetzt tun? Ich kannte mich in solchen Dingen doch nicht aus.

 

*-*-*

 

Man, der Kleine ging ganz schön ran und machte mich richtig geil.

 

Vorsichtig zog ich sein Shirt aus und fing an meine Lippen an seinem Hals hinab zu seinen Brustwarzen wandern zu lassen. Zärtlich leckte ich über eine und hauchte einen kalten Windstoß darüber.

 

Dann ließ ich in einer Hand einen Eiswürfel entstehen und fuhr mit diesen über Dales Oberkörper. Währenddessen suchten meine Lippen wieder die seinen.

 

Der Eiswürfel schmolz schnell, so heiß war meiner Kleiner. Das ließ mich frech grinsen und ich schaute ihn intensiv in die Augen.

 

Dann hob ich seinen Po an und öffnete seine Hose. Nur zu gerne wollte ich wissen, wie heiß er war.

 

Oder ging ich zu weit?

 

*-*-*

 

Als ich spürte was er mit mir tat, öffnete ich meine Augen und sah ihn mit vollkommen errötetem Gesicht in die Augen.

 

Der Eiswürfel auf meiner Haut und überhaupt alles was er mit mir tat, ließ mich leise aufstöhnen... so als könnte ich gar nicht anders. Es fühlte sich toll an, auch wenn ich damit null Erfahrungen hatte.

 

Ich bekam so ein seltsames Gefühl in der Gegend unter der Gürtellinie. Ich spürte, dann und sah wie er meine Hose öffnete. Mein Gesicht leuchtete schon in dem schönsten Rot und konnte überreifen Erdbeeren wahrscheinlich schon Konkurrenz machen.

 

Nun konnte ich ihm wirklich nicht mehr in die Augen sehen und senkte meinen Blick verlegen und doch erregte mich, was er tat sehr.

 

So versuchte ich es ihm gleich zu tun, befreite ihn von seinem Shirt und begann seinen Oberkörper zu küssen... wenn auch noch sehr zaghaft und noch ziemlich unsicher.

 

Ein wenig erfasste mich nun schon die Unsicherheit und die Angst... vor dem was kommen könnte...

 

*-*-*

 

Noch etwas holprig waren Dales Liebkosungen, aber nicht schlecht für den ersten Versuch.

 

Ich zog ihn weiter aufs Bett und legte mich mit ihm hin. War mir jedoch unsicher, ob ich gleich aufs Ganze gehen sollte.

 

Vielleicht war ein bisschen Schmusen fürs Erste nicht verkehrt. Etwas zurückhalten würde ich mich ja wohl können.

 

Also beließ ich es dabei, Dale sanft am Oberkörper zu streicheln. Zärtliche Küsse bekam er natürlich auch und seinen Hals ließ ich auch nicht aus.

 

Meine Hände konnten gar nicht genug von der weichen Haut bekommen und dem zart gebauten Oberkörper. Genauso wie meine Lippen förmlich an den seinen klebten.

 

Wie schnell die Zeit verging bemerkte ich dabei nur beiläufig daran, dass es langsam dunkel wurde und ich kaum noch erkennen konnte, was ich tat.

 

*-*-*

 

Wow... Ice war so sanft und zärtlich zu mir und es fühlte sich absolut einmalig an.

 

Nachdem wir nun zusammen auf dem Bett lagen, streichelte er mich weiter und auch ich konnte meine Finger nicht von ihm lassen. Da ich mich hatte fallen lassen und die Augen genießend geschlossen hatte, bekam ich natürlich nicht mit, dass es draußen bereits dunkel wurde.

 

Ganz plötzlich musste ich nun aber etwas lauter aufstöhnen, denn ich spürte seine Hand an meiner Männlichkeit und hob mich der Hand, wie automatisch, entgegen... drückte auch schon leicht meinen Kopf in die Kissen.

 

Langsam wurde es nun doch sehr eng in meiner Hose und ich stand schon ziemlich unter Druck...

 

Gott, was tat er da mit mir? Irgendwie wollte ich nun mehr von dem was ich spürte, und begann nun auch meine Hand zu seinem Schritt wandern zu lassen und sanft darüber zu streicheln.

 

*-*-*

 

Irgendwie hatten sich meine Hände selbstständig gemacht und waren an Dales Männlichkeit zu Gange.

 

Seine Reaktion darauf war wirklich viel zu süß, so dass ich gar nicht anders konnte, als weiter zu machen. Dabei bemerkte ich wie hart und erregt er nun schon war.

 

Schließlich fing ich an in seine Hose zu fassen und seine Männlichkeit in die Hand zu nehmen. Dabei war ich Anfangs sehr vorsichtig und zärtlich, mein Druck wurde aber langsam fester und der Rhythmus schneller.

 

Liebevoll fing ich an Dales Hals dabei zu küssen, musste ihn jedoch etwas unterbrechen, als er zu laut wurde.

 

''Schhh, uns soll doch keiner hören'', grinste ich.

 

Schließlich war es immer noch verboten was wir taten und das Spiel mit dem Feuer war heiß und gefährlich.

 

*-*-*

 

Seine Zärtlichkeiten sehr genießend, hob ich mich ihm immer mehr entgegen, je mehr er meine Männlichkeit streichelte und... massierte.... hatte mich so kaum noch im Griff, doch bekam ich noch mit, dass ich ruhig sein sollte, wie Ice meinte, was ich natürlich verstand.

 

Also stöhnte ich leise weiter... nahm mich nun doch wieder ein wenig zusammen, drückte aber meinen Kopf in die Kissen... konnte gar nicht anders.

 

Meine Hände krallten sich in die Bettdecke, so dass schon die Fingerknöchel weiß hervortraten, mein Herz raste... mein Rücken bog sich....

 

Dann war es auch schon vorbei... ich bekam meinen ersten Höhepunkt, den ich nun doch wieder etwas lauter aus mir heraus stöhnte.

 

Es war ein sehr seltsames aber... schönes Gefühl gewesen.

 

Ich hatte mich und meine Fähigkeiten nun gar nicht mehr im Griff und wurde während des Höhepunktes sogleich unsichtbar, was ich aber mal wieder nicht merkte.

 

Mein Atem ging keuchend... und ich musste erst mal wieder zu Atem kommen.

 

*-*-*

 

Dales Reaktion auf seinen Höhepunkt ließ mich grinsen. Da hatte es jemand wohl sehr genossen.

 

Doch stand ich nun auf und machte etwas Licht. Was ich sah oder vielmehr nicht sah, war Dale der unsichtbar zu sein schien.

 

''Bist du noch da?'', fragte ich zögerlich.

 

Schließlich könnte es ja auch sein, dass ihn alles ziemlich peinlich war und er deshalb sich heimlich aus dem Staub gemacht hatte.

 

Dann schloss ich die Vorhänge, setzte ich mich wieder aufs Bett und machte es mir gemütlich.

 

Es war schon spät und der Unterricht würde morgen wieder früh beginnen.

 

''Soll ich heute Nacht hier bei dir bleiben?'', fragte ich Dale unsicher.

 

*-*-*

 

Erst jetzt, da Ice fragte ob ich noch da sei, merkte ich, dass ich unsichtbar war. Auch das noch... man, war das peinlich...

 

"Ja, ich bin hier.", antwortete ich und wurde wieder sichtbar.

 

"Sorry, tut mir leid... ich hab wohl ein wenig, die Kontrolle verloren.", sagte ich leise vor mich hin, stand dann auf, zog meine Hose wieder hoch und machte sie auch zu.

 

Dass Ice die Vorhänge schloss war mir sehr angenehm, aber anschauen konnte ich ihn jetzt dennoch nicht mehr. Irgendwie war es mir ein bisschen unangenehm, dass er meine Männlichkeit berührt und ich mich hatte gehen lassen.

 

Dennoch gab ich mich so cool wie möglich... wollte mir nichts anmerken lassen.

 

"Klar, kannst du heute hier bei mir bleiben, wenn du magst und es dich nicht stört, dass ich nur in meiner Tierform schlafe, weil ich mich so sehr viel wohler fühle. Und normalerweise würde ich da oben auf dem Schrank schlafen, aber für dich bleib ich im Bett.", erklärte ich Ice und wagte es dann doch:

 

"Was ich noch sagen wollte... ähm... ich... ich... liebe dich... und möchte mit dir ….zusammen sein...", stotterte ich ein wenig vor mir her und verwandelte mich sogleich... vor Verlegenheit.

 

In dieser Form konnte ich ihm nun schon in die Augen sehen... ohne dass es mir unangenehm war, oder ich rot werden konnte. Aber ich blieb bei ihm auf dem Bett sitzen, legte mich dann so auf ihn drauf und begann wohlig zu schnurren, während ich mich ihn schmiegte.

 

Die angenehme Wärme seines Körpers spürend, schloss ich die Augen und schlief nur wenig später selig ein.

 

*-*-*

 

''Ich liebe dich auch und möchte auch mit dir zusammen sein. Soweit das eben möglich ist'', antwortete ich.

 

Am Liebsten hätte ich ihn ja jetzt geküsst, beließ es aber dabei ihn liebevoll zu streicheln.

 

Er strahlte eine angenehme Wärme aus, so dass auch ich müde wurde und nach einer Weile einschlief.

 

Als ich am nächsten Morgen erwachte, hatte ich das Gefühl, als würde alles bei mir schlafen und taub sein. Dale lag noch immer auf mir drauf, so dass sich wohl die eine oder andere Körperstelle taub anfühlte dadurch.

 

Liebevoll fing ich wieder an ihn zu streicheln und somit zu wecken. Schließlich hatte ich Unterricht und war etwas spät dran, was mir ein Blick auf die Uhr verriet.

 

''Guten Morgen, mein Schatz'', neckte ich ihn.

 

*-*-*

 

Noch immer in meiner Tierform räkelte ich mich, als Ice mich weckte und wurde dann wieder Dale.

 

"Guten Morgen, Ice... ääähm.... hast du mich gerade wirklich... ich mein... mein Schatz genannt...", fragte ich ihn, mich wundernd, aber mit strahlenden Augen.

 

Ich küsste ihn kurz, aber sehr zärtlich und sah dann auch zur Uhr.

 

"Mist, du musst ja los.", meinte ich, ein wenig zur Eile mahnend und stand dann auf.

 

"Ich werde dich aber heute nicht zum Unterricht begleiten. Ich werde mich lieber noch ein wenig mit den Prüfungsunterlagen beschäftigen, okay.", fügte ich hinzu.

 

Nachdem mein Schatz aufgestanden war, machte ich mein Bett ordentlich, räumte noch ein wenig auf und ging dann duschen.

 

Alles soweit erledigt, setzte ich mich auf die Couch, nachdem Ice zum Unterricht gegangen war, und ging die Unterlagen durch. Das was da geschrieben stand konnte ich in – und auswendig.

 

Das sollte für mich daher kein Problem darstellen.

 

Ich hatte die Unterlagen irgendwann durch, verwandelte mich wieder und verließ mein Zimmer. Gemächlich machte ich mich auf den Weg zum Speiseraum, wo ich auch schon auf die beiden Damen Silvia und Christine traf, die mich natürlich wieder sehr lieb begrüßten.

 

"Hey, mein Kleiner, da bist du ja wieder. Ui, du hast aber ein hübsches Halsband um. Hat dir das dein Herrchen gekauft, hm?", fragte Silvia und streichelte mich, während Christine das Essen für mich zubereitete und es mir dann vor die Nase stellte.

 

Auch bekam ich wieder ein Schälchen Milch und wurde, von den beiden Damen, mal wieder vollkommen verwöhnt.

 

So vergingen an die sechs Monate. Ich war jetzt 20 Jahre alt, hatte also zwischenzeitlich meinen Geburtstag hier gefeiert und mich hier so langsam eingewöhnt.

 

Die meiste Zeit spazierte ich als Blacky durch die Gegend und fand so sehr schnell, sehr viele Freunde... beinahe alle mochten mich. Einige meiner Freunde kannten nicht einmal meine wirkliche Form. Außerdem war ich als Blacky nun schon sehr viel größer geworden und glich nun gar nicht mehr einer kleinen Schmusekatze. Auch mein Fauchen hörte sich nun schon sehr bedrohlich an, wenn mir etwas nicht passte.

 

So ging man mir sehr oft lieber aus dem Weg und machte einen großen Bogen um mich, denn so ein großer schwarzer Panther machte einigen doch schon etwas Angst... auch wenn ich meist sehr friedlich war.

 

Mein Gang war nicht mehr so tapsig, sondern schon majestätisch – elegant, was mit dem Halsband, das mir Ice geschenkt hatte, noch sehr viel besser zur Geltung kam.

 

Meist nahm ich meine eigentliche Form nur wieder an, wenn ich mit Ice allein war. Ihn liebte ich inzwischen sehr, allerdings hatten wir bis jetzt noch nie richtig miteinander geschlafen, sondern nur geschmust oder eben auch mal gegenseitig Hand an uns gelegt. Wir hielten unsere Liebe aber streng geheim... niemand wusste etwas davon.

 

Alle dachten nur immer, dass Ice ein Haustier hätte.

 

Ich wurde zwischenzeitlich einigen Lehrern vorgestellt und so stellte sich heraus, dass ich noch eine letzte Fähigkeit besaß... das Feuer.

 

Ich konnte es zwar manipulieren, aber nicht entstehen lassen. Kam ich also mit Feuer in Berührung, verbrannte ich mich daran nicht, sondern konnte es formen wie ich es wollte. Ein Feuerzeug in meiner Hand konnte so zu einer tödlichen Waffe werden.

 

Diese neue Fähigkeit brachte mir sehr bald den Namen Fireball ein, so dass man mich hier nur noch mit diesem Namen ansprach und mit dem Namen Dale schon bald keiner mehr was anfangen konnte.

 

Die Prüfung legte ich erst einige Zeit nach Shadow ab, denn mit der Fähigkeit des Feuers musste ich nun doch erst richtig umgehen lernen.

 

Auch hatte ich mich ab und an nicht so gut unter Kontrolle, wie es erforderlich gewesen wäre, so hatte ich doch noch so einiges zu lernen.

 

Die anschließenden Prüfungen bestand ich, dann aber, mit einem Sehr Gut und hatte nun das Privileg zur Erde zu dürfen. Das Formular dafür hatte ich ebenfalls schon unterschrieben.

 

Allerdings ging ich nur sehr, sehr selten zur Erde runter, denn in meiner Tierform fühlte ich mich sehr wohl. Auf der Erde hätte ich aber als Mensch herumlaufen müssen... was mir nicht so wirklich behagte. Zudem war die Schule nun doch zu meinem Zuhause geworden... außerdem wollte und konnte ich Ice doch nicht allein lassen.

 

Wollte ich doch nicht, dass er traurig war.

 

Schülern, die nicht so gut lernten und Schwierigkeiten hatten, gab ich sehr oft Nachhilfe, was mir viel Spaß machte. Natürlich musste ich dafür meine eigentliche Form annehmen, so dass es sich nun doch herum sprach wer ich wirklich war... auch die beiden Damen im Speiseraum bekamen Wind davon.

 

Sie freuten sich immer, wenn ich sie besuchte und verwöhnten mich weiter. Ich bekam dann immer ein großes Stück Fleisch und eine große Portion Milch, wenn ich denn wollte. Auch hatten sie mir ein Plätzchen in einer Ecke hergerichtet und dort auch eine Decke hingelegt, für den Fall, dass ich mal was länger bei ihnen verweilte.

 

Zudem hatte mich zwischenzeitlich eh das Halsband von Ice verraten. Da ich es ja niemals ablegte, fiel es irgendwann schon auf, dass Blacky und Fireball (Dale) ein und das selbe Halsband trugen... so hatte ich mich in gewisser Hinsicht doch verraten....

 

*-*-*

 

In dem halben Jahr, was verging, gab ich wie gewohnt Unterricht und war als Stellvertretender Direktor tätig. Der Direktor war zwischenzeitlich vom Urlaub zurück, was mich sehr entlastete. Dann flog er mal wieder für ein paar Wochen weg und war jetzt zum Glück wieder da.

 

Ich kannte es nicht anders und so hatte ich in der ganzen Zeit alle Hände voll zu tun. Bekam natürlich aber auch mit, wie gut Dale sich einlebte und es machte mich stolz wie gut er seine Prüfung bestand.

 

Sicher war es nicht immer leicht gewesen, alles so geheim zu halten. Aber wenn man etwas wirklich will, schafft man vieles. Genauso wie ich mich die ganze Zeit über zurückhielt und Dale die Zeit gab, die er brauchte.

 

Doch so langsam wuchs der Druck, dass ich mit ihm schlafen wollte. Dabei hatte ich natürlich Angst, er sei vielleicht noch nicht soweit.

 

Das Wochenende stand vor der Tür, es war Freitagnachmittag und ich hatte gerade meine letzte Stunde beendet. Dale war heute nicht beim Unterricht gewesen, sondern wollte sich noch ein wenig herumtreiben.

 

Mich störte es nicht, auch wenn ich ihn gerne bei mir hatte, sollte er trotzdem seinen Freiraum haben. Wir waren jedoch verabredet und so beeilte ich mich, schnell unter die Dusche zu kommen.

 

Kaum war ich unter der Dusche weg, klopfe es auch schon an der Tür. Das Handtuch um die Hüften bindend, rief ich 'Herein' und ging gleichzeitig zum Kleiderschrank.

 

''Hallo, mein Schatz'', begrüßte ich Blacky und streichelte ihm über den Kopf.

 

''Ich muss noch Einkaufen. Wollen wir auch ein wenig Schoppen gehen? Hast du Lust?'', grinste ich ihn an.

 

In letzter Zeit versuchte ich immer viel zu unternehmen, um nicht ständig an das Eine zu denken.

 

*-*-*

 

Na, endlich hatte ich den Direktor auch mal zu Gesicht bekommen und fand, dass er eigentlich doch ganz nett zu sein schien. Aber auch ihm hatte ich meine Meinung zu dem ganzen System hier gesagt, und damit auch, dass es mir sehr missfiel.

 

Denn auch wenn ich mich hier sehr gut eingelebt hatte, war ich noch lange nicht mit dem Vorgehen hier einverstanden, dass man die Mutanten einfach so entführte und fand noch immer, dass es eben Unrecht war.

 

Der Direktor hatte zwar meine Meinung akzeptiert, aber er änderte dennoch nichts.... na ja, egal... ich hatte mich eh schon eingewöhnt und fertig.

 

Wochenende... endlich Wochenende! Mich machte das alles hier langsam auch ziemlich fertig und die Nachhilfestunden waren nun auch kein Spaziergang, so dass auch ich immer sehr wenig Zeit hatte.

 

Heute war endlich Freitag und ich war mit meinem Schatz verabredet. Natürlich ging ich, wie immer in meiner Tierform zu ihm... ich war es so gewohnt und wollte eben daran auch nichts ändern.

 

An seiner Tür angekommen, hatte ich zwar angeklopft und hörte auch, dass er mich herein bat, doch öffnete ich nicht die Tür, sondern ging durch sie hindurch... eben wie gewohnt.

 

Er begrüßte mich und streichelte mir liebevoll über den Kopf... ich schnurrte und leckte seine Hand.

 

Um ihm allerdings noch um die Beine zu schmirgeln, war ich schon zu groß... denn ich war ja kein kleiner Panther mehr, sondern reichte ihm schon fast, bis zur Hüfte.

 

Auf seine Frage hin nickte ich einwilligend, jedoch blieb ich erst mal Blacky und schmiegte mich sanft an ihn.

 

*-*-*

 

''Gut'', nickte auch ich und suchte mir etwas zum Anziehen raus. Was ich dann auch anzog.

 

Dann föhnte ich noch schnell meine Haare, bevor wir losgingen.

 

Der Weg führte uns erst in den Einkaufsladen, wo ich allerlei einkaufte. Ich wollte heute für uns etwas leckeres selber kochen und für den Abend hatte ich etwas zu Knabbern mitgenommen.

 

Anfänglich etwas unentschlossen entschied ich mich dann doch für einen guten Rotwein zum Essen.

 

Anschließend gingen wir in die Geschäfte, schauten hier und da. Zu gerne wollte ich Dale etwas kaufen, nur müssten wir dazu in ein besonderes Geschäft gehen.

 

Ganz hinten beinahe das letzte Geschäft, war ein sehr besonderes. Es gab hier Sachen, die sich mit verwandelten, wenn ein Mutant sich verwandelte.

 

Freudig begrüßte ich den Verkäufer, da es länger her war, wo wir uns gesehen hatten.

 

''Hallo Mustafa, wie geht es dir?'', fragte ich eher aus Höflichkeit.

 

''Hallo Ice. Gut, gut... was kann ich für dich tun?'', kam es zurück.

 

''Ich suche einen schönen Mantel!'', antwortete ich.

 

''Sicherlich für dein Haustier'', grinste Mustafa, auch wenn die Frage überflüssig war.

 

Dann führte er uns zu einem Ständer und ich schaute Blacky an.

 

''Such dir einen aus! Gerne möchte ich dir einen kaufen!'', lächelte ich.

 

*-*-*

 

Wow... dass man so viel einkaufen konnte, hätte ich mir früher nie träumen lassen.

 

Natürlich verhielt ich mich in der Öffentlichkeit wie sein "Haustier", es durfte ja niemand was merken und so hielt ich mich immer etwas zurück und tat einen auf braves Haustier.

 

Als wir an einem Laden fast am Ende ankamen und diesen betraten, traf mich fast der Schlag, als Ice mir nun wieder etwas schenken wollte. Das konnte er doch aber nicht machen. Mir war es langsam peinlich, dass er mich so sehr verwöhnte... das würde ich ja nie wieder gut machen können!

 

Ich sah ihn nur an und schüttelte beinahe unmerklich den Kopf, auch wenn es mir ein hübscher schwarzer Mantel sehr angetan hatte.... aber konnte ich das echt annehmen?

 

Und doch sah ich den schwarzen Mantel schon an... hoffend, dass mein Schatz meinen Blick nicht bemerkte.

 

*-*-*

 

''Dir muss es nicht unangenehm sein. Ich gebe selten viel aus und finde es wird langsam Zeit. Bitte, lass mich dich ein bisschen verwöhnen'', lächelte ich Blacky an und dachte dabei an ganz andere Dinge die einfach in meinem Kopf herumschwirrten.

 

Ich wollte ihn und lange würde ich es nicht mehr zurückhalten können.

 

Dann bemerkte ich Blackys Blick auf den Mantel und nahm diesen vom Bügel. Legte ihm den um und der passte sich automatisch der Pantherform an.

 

Mustafa kam währenddessen mit einem Spiegel, so dass Blacky sich ansehen konnte.

 

''Wunderschön!'', rutschte es mir raus.

 

''Den nehmen wir! Oder?'', schaute ich Blacky fragend an.

 

Wenn ich gewollt hätte, hätte ich Dale noch viel mehr gekauft. Es kamen mir so viele Sachen in den Sinn. Wir könnten sein Ohr piercen lassen, so dass er einen schicken Ring tragen konnte oder auch ein schönes Armband würde gehen.

 

Ein cooles Halstuch wäre sicherlich auch niedlich. Er war eben immer noch mein Kleiner, auch wenn er als Blacky schon beinahe ausgewachsen war.

 

*-*-*

 

Leicht beschämt und sehr verlegen nickte ich, na ja, als Blacky wurde ich wenigstens nicht rot. Natürlich sah der Mantel toll an mir aus. Aber nun senkte ich meinen Blick... richtete ihn zu Boden.

 

Aber ich ergab mich, wenn auch leise fauchend.

 

Ice kaufte den Mantel tatsächlich und ich durfte diesen auch gleich anbehalten.

 

Auf dem Weg zurück in sein Zimmer, ging ich hinter ihm, nicht wie sonst, neben ihm. Es war mir peinlich und unangenehm, dass er mich so beschenkte. Ich war so etwas eben nicht gewohnt und meine Bescheidenheit verbot mir einfach irgendwas oder zu viel anzunehmen... was zudem teuer war.

 

Nein, ich war nicht beleidigt, aber ich schämte mich und so schnell ließ das nicht nach. Klar, dachte ich mir schon, dass er es tat, weil er mich liebte... aber er brauchte mich nicht zu beschenken, ich liebte ihn, auch ohne Geschenke, abgöttisch.

 

*-*-*

 

Sicher bemerkte ich, daran wie Blacky sich verhielt, wie peinlich es ihm war. Doch wollte ich ihm die Freude machen.

 

Dann waren wir endlich in seinem Zimmer und ich packte den Einkauf aus. Dabei nahm ich die Sachen zum Kochen mit und machte mich auf den Weg in die Küche.

 

''Bin dann gleich wieder da'', sagte ich und streichelte Blacky über den Kopf.

 

In der Küche bereitete ich das Essen vor und gab mir sehr viel Müde. Dann packte ich es gut ein und nahm auch den Wein und Gläser mit.

 

Zurück in Dales Zimmer, deckte ich den Tisch liebevoll und schenkte uns Wein ein.

 

''Guten Appetit!'', wünschte ich und schaute Dales dabei tief in die Augen.

 

*-*-*

 

Nachdem Ice in der Küche verschwunden war, wurde ich wieder Dale und sprang erst mal unter die Dusche, wo ich mich gut pflegte. Anschließend zog ich mir frische Sachen an, föhnte meine Haare und brachte dann etwas Gemütlichkeit in mein Zimmer.

 

Dann setzte ich mich gemütlich auf die Couch und wartete, dass Ice zurück kam.

 

Wenig später betrat er mein Zimmer auch schon wieder und brachte das Essen mit.

 

"Wow... das sieht ja richtig toll aus.", brachte ich heraus, als ich das lecker aussehende Essen sah und leckte mir genüsslich über die Lippen.

 

Beim Wein hielt ich mich doch etwas zurück, denn ich hatte so etwas noch nie getrunken, wollte es aber gern mal versuchen.

 

"Danke, ich wünsche dir auch einen guten Appetit.", erwiderte ich und versuchte seinem Blick standzuhalten, was nicht unbedingt einfach für mich war und mein Gesicht mal wieder leicht rot anlief.

 

Dann begann ich ein wenig zu essen und es schmeckte tatsächlich so toll wie es aussah. Auch kostete ich den Wein, der mir gut schmeckte und mir irgendwie auch gleich zu Kopf stieg, wie gesagt, ich trank so etwas das erste Mal...

 

*-*-*

 

Das Essen schien Dale zu schmecken, so wie er reinhaute. Was aber auch kein Wunder war, da es selten so etwas leckeres gab. Auch wenn das Essen unten gut war, war es etwas anderes selber zu kochen.

 

Ich schenkte Dale Wein nach, vielleicht auch ein wenig bewusst. Schließlich wirkte Alkohol enthemmend und dieser schien auch schon zu wirken.

 

Dales Wangen hatte eine schöne röte angenommen und er lächelte mich die ganze Zeit an.

 

Ein wenig Grinsen musste ich nun doch, als ich endlich den Nachtisch servierte.

 

Dale war nämlich mindestens genauso süß und kaum, dass wir aufgegessen und ich abgeräumt hatte, nahm ich ihn und bugsierte ihn Richtung Bett.

 

Zärtlich fing ich an ihn zu Küssen und meine Hände machten sich wie immer selbstständig und befreiten ihn gleich von seinem Shirt. Noch bevor wir das Bett erreichten.

 

*-*-*

 

Der Wein hatte seine Wirkung tatsächlich nicht verfehlt, denn ich fühlte es schon ein wenig.

 

Ice hatte es echt drauf mich zu verführen, aber so ganz dumm, in dieser Sache, war ich nun auch nicht mehr, denn ich hatte in der Zwischenzeit viel darüber gelesen und einige Videos im Internet angeschaut... wusste also, was auch ich tun konnte.... und was das hier vielleicht werden würde.

 

Aufgrund dessen hatte ich auch schon ein paar Vorkehrungen getroffen, die es uns dann etwas erleichtern würden.

 

Auch ich befreite meinen Schatz nun von seinem Shirt, ließ ihn sacht auf das Bett gleiten und setzte mich auf ihn. Mich über ihn beugend, begann ich ihn zu küssen und wanderte dann an seinem Hals herab, bis zu seinen Brustwarzen, die ich leicht mit der Zunge umrundete und sanft hinein biss, während ich die andere mit meinen Fingern ein wenig quälte...

 

Ich wollte ihn... ja, heute wollte ich ihn und es drauf ankommen lassen. Auch wenn ich nicht wusste wie sich das für mich anfühlen würde... es ist ja schon was anderes so was zu lesen und zu sehen, als wenn man es selbst macht.

 

So wanderte ich weiter an seinem echt geilen Körper herab und hatte bald seinen Hosenbund erreicht....

 

*-*-*

 

Mein Kleiner wusste ganz genau, was er tun musste, um mich verrückt zu machen. Meine Männlichkeit hatte sich schon bemerkbar gemacht und zeigte eindeutig, dass dies hier ihr gefiel.

 

Ich lehnte mich zurück und genoss was Dale mit mir vorhatte. Erstmal spielte ich den passiven, ließ mich verwöhnen und wenn er es nicht ahnte, würde ich zuschlagen.

 

Heute sollte es passieren! So sehr wollte ich ihn. Meine Lust war unbeschreiblich groß auf seinen süßen Hintern.

 

Morgen könnten wir ausschlafen und uns erholen. Außerdem wäre der Sonntag zur Not auch noch da.

 

Genießerisch schloss ich die Augen und gab ein wohliges Stöhnen von mir, während meine eine Hand durch Dales Haare wuschelte.

 

*-*-*

 

An seinem Hosenbund angekommen, öffnete ich die Hose und zog sie ihm sehr geschickt aus.

 

Seine schon sehr harte Männlichkeit küsste ich zunächst durch den Slip hindurch, wanderte dann zu den Innenseiten seiner Schenkel und hinterließ, auf dem Weg nach oben, eine feuchte Spur.

 

Wieder an seinem Slip angekommen, entfernte ich diesen, ebenfalls sehr geschickt und ließ diesen achtlos neben das Bett fallen.

 

Seinen kleinen Freund, der gar nicht so klein war, begann ich zunächst nur zu küssen und der Länge nach abzulecken, bevor ich ihn kurz in meinen Mund gleiten ließ und ihn dabei mit meiner Zunge ärgerte... ihn aber immer wieder auch aus meinem Mund gleiten ließ... dies machte ich so mehrere Male.... ja, es machte mir richtig Spaß und ich begann auch ein wenig und immer wieder an ihm zu saugen, während ich seine Hoden sanft massierte.

 

*-*-*

 

Ein etwas lauteres Aufstöhnen konnte ich nicht unterdrücken, als Dale meine Männlichkeit in den Mund nahm. Dann drückte ich seinen Kopf mehr oder weniger grob runter und wieder rauf.

 

So ganz sanft war ich schon lange nicht mehr beim Sex und Dale schien sich daran gewöhnt zu haben.

 

Neckisch streichelte ich ihn über die Wange, wenn seine Augen mich fixierten und drückte dann wieder meine Männlichkeit tief in seinen Rachen.

 

Er machte mich wahnsinnig und das wusste er ganz genau.

 

Doch jetzt war ich an der Reihe! Ihn sanft hochziehend zu mir, gab ich ihm erst mal einen intensiven Kuss, wobei seine Unterlippe etwas leiden musste. Die saugte ich nämlich fest ein und biss sie leicht.

 

Dann legte ich ihn hin und ließ seine restlichen Klamotten fliegen lernen, indem sie im hohen Bogen flogen und irgendwo im Zimmer landeten. Auch ich fing an seine Männlichkeit in den Mund zu saugen. Anfangs noch sanft und liebevoll, dann nahm ich die Hand hinzu, drückte seinen Schaft feste. Währenddessen saugten sich meine Lippen fest und meine Zähne fingen an zu knabbern.

 

Lustvolle schmatzende Geräusche gab ich dabei von mir und meine andere Hand drückte massierend seine Hoden, wenn auch ab und an etwas grob, dennoch lustvoll.

 

Anschließend wurde ich gemein und drehte Dale auf den Bauch, legte mich der Länge nach auf ihn und ließ meine Männlichkeit kurz zwischen seine Schenkel schlüpfen. So küsste ich ihn leidenschaftlich, biss dann frech in sein Ohr und danach in seine Schulter.

 

Küsste heiß seinen Rücken entlang der Wirbelsäule, wobei ich zum Schluss wieder in eine Pobacke biss und die andere einen Klaps bekam. Meine Nase drückte ich nun zwischen seine Backen, während meine eine Hand Dales Hüften anhob und nach seine Härte griff.

 

Genussvoll drückte ich meine Zunge gegen sein Loch und ließ sie ein paar Runden kreisen.

 

*-*-*

 

Ice schien es sehr nötig zu haben, denn er war zeitweise doch sehr grob zu mir, was mir beinahe die Tränen in die Augen trieb.

 

Dachte er denn nicht daran, dass ich so etwas noch nie getan hatte. War es ihm wirklich so egal? Wollte er vielleicht nur das eine von mir? Liebte er mich gar nicht wirklich?

 

Diese Fragen ließ ich mir durch den Kopf gehen und lenkte mich damit ein wenig ab, da ich sonst wohl schmerzvoll aufgeschrien hätte.

 

Es tat mir teilweise schon sehr weh, was er mit mir tat, doch ich unterdrückte die Schmerzen gekonnt und beherrschte mich.

 

So sehr ich ihn gewollt hatte, so sehr überkam mich nun die Angst, aber ich unterdrückte, ihm zuliebe, alles. Nicht einmal meinem Körper gestattete ich zu zittern.

 

Sicher, einiges fand ich ja ganz schön, erregend und reizvoll, aber dann wurde einiges, für mich, auch wieder zu schmerzhaft... zumal ich es nicht gewohnt war.

 

So ließ ich es einfach geschehen, hoffend dass es bald vorbei wäre, und gab mich ihm hin....

 

*-*-*

 

Irgendwie kam Dale mir heute anders vor, als die anderen Male. Ich war doch nicht zum ersten Mal so, wie ich den Sex eigentlich liebte. Ein bisschen Härter hatten wir es schon öfters gemacht. Doch heute war es eigenartig.

 

So ließ ich von ihm ab und legte mich nur neben ihm aufs Bett und streichelte sanft seinen Rücken.

 

Nein, er war definitiv noch nicht bereit hierfür und zwingen wollte ich ihn nicht.

 

So schön wie ich es mir ausgemalt hatte, sollte es wohl doch nicht werden. Denn das letzte was ich wollte war, dass Dale dachte, ich wolle nur das eine von ihm.

 

Meine Lippen suchten wieder sanft die seinen, konnten gar nicht genug bekommen von ihm. Während meine Hand schon wieder frech wurde und sich auf seinen Hintern legte.

 

Der Druck war schon da. Sehr sogar und wenn ich es abstreiten würde, würde ich lügen.

 

Ich hatte wahnsinnige Lust auf Sex und das mit niemanden anders, nur mit Dale!

 

*-*-*

 

Irgendwie völlig verwirrt war ich nun doch, als er so ganz plötzlich von mir abließ und sich neben mich legte.

 

Seit wann konnte er denn Gedanken lesen? Konnte er das überhaupt? Langsam glaubte ich daran.

 

Ich erwiderte seine Küsse und ließ auch seine Hand auf meinem Hintern zu, den ich ihm schon ein wenig entgegen streckte. Ich wollte ihn ja, aber meinen ersten richtigen Sex wollte ich in sanfter Art und Weise genießen, nicht grob.

 

Flüsternd sagte ich ihm was ich mir wünschte:

 

"Ich will dich, mein Schatz, aber bitte... sei nicht so grob zu mir. Du weißt, dass ich noch nie richtigen Sex hatte... bitte.... ich will dich auch, aber ...zärtlich... bitte sei nicht so grob.", und musste mir eine Träne verkneifen.

 

Dann streichelte ich ihn weiter sanft... sehr zärtlich. Ich wollte, dass er weiß, dass ich ihn auch wollte und das jetzt... und dass ich ihn liebte... abgöttisch liebte.

 

*-*-*

 

Liebevoll küsste ich Dale wieder und war sehr froh darüber, dass er mir sagte, was er wollte. Ich wollte ihn auch, mehr denn je.

 

Also wiederholte ich, was ich gerade getan hatte. Ließ nur die Bisse und Klapse weg, ersetzte sie durch Küsse und Leckereien. Während sich zum Schluss meine Zunge an seinem Loch verging.

 

Jetzt war ich sanft und wohl bedacht, Dale nicht weh zu tun. Meinen Finger konnte ich jedoch nicht zurückhalten. Leckte ich schön feucht an und steckte ihn dann behutsam in sein enges Loch.

 

Meine Männlichkeit war zum Brechen hart und hüpfte vor Vorfreude zwischen meinen Beinen auf und ab.

 

Liebevoll fing ich an Dales Loch zu dehnen. Machte immer wieder eine Pause, um ihm Zeit zu geben, sich daran zu gewöhnen.

 

Nach einer Weile schob ich einen zweiten Finger hinzu und nachdem er sich daran gewöhnt hatte, fing ich an beide zu spreizen. Meine Zunge spielte derweil zwischen seinen Backen und leckte auch mal über sie drüber.

 

Meine andere Hand hatte liebevoll nach Dales Männlichkeit gegriffen und bearbeitete sie ein wenig. Nur so, dass es ihm gefiel und er erregt blieb.

 

*-*-*

 

Froh darüber, dass mein Schatz mich verstanden hatte, spürte ich, dass er nun sehr viel liebevoller und zärtlicher war, was mir nun ein leises Stöhnen entlockte.

 

Jetzt konnte ich mich wirklich fallen lassen und gab mich ihm nur allzu gern hin, auch wenn ich mich an seine Finger in meinem Eingang wirklich erst gewöhnen musste, was aber nun kein Problem mehr war.

 

Eine Weile ließ ich mich von ihm noch verwöhnen und erregen, dann griff ich unter mein Bett und holte eine kleine Tube hervor:

 

Vollkommen erregt gab ich sie ihm und stöhnte ihm zu:

 

"Bitte nimm mich... ich halts nicht mehr aus... aber nimm das Gleitgel... dann ist es leichter für uns beide.... mhmmm...." und kam nun echt nicht mehr aus dem Stöhnen heraus.

 

Mein Körper zitterte vor Erregung, mein Hintern streckte sich ihm schon wie von selbst hin und meine Hände krallten sich in die Bettdecke, während sich mein Rücken schon leicht durchbog.

 

*-*-*

 

Etwas erstaunt über Dale war ich nun schon, dass er mir das Gleitgel gab. Nahm es aber dankend an. So bereitete ich ihn und auch mich damit vor, um dann anschließend meine Männlichkeit zwischen seine Backen zu drücken.

 

Ganz sanft drang ich in ihn ein, so vorsichtig ich konnte. Erstmal nur die Spitze schaute in ein enges Loch hinein. Als er sich daran gewöhnt hatte, hielten meine Hände an seine Hüften fassend mich nicht mehr davon ab, mich nach und nach ganz in ihn zu schieben.

 

Es war schwer dann noch ein wenig zu warten, bis ich mich bewegen durfte. Doch wollte ich ihm die Zeit lassen. Hob sanft seinen Kopf an und küsste ihn leidenschaftlich, während meine eine Hand seine Männlichkeit anfing zu bearbeiten.

 

Erst als er sich mir entgegen drückte, ließ ich den Kuss enden und fing an, mich rhythmisch in ihm zu bewegen.

 

Langsam wurde ich immer schneller. Viel zu viel Lust hatte sich aufgestaut, so dass ich es kaum noch aushielt.

 

Immer wieder zog ich mich aus ihm heraus und wieder ganz hinein. Er war so eng und es fühlte sich so unglaublich gut an. Lange würde es nicht mehr dauern und ich würde meinen Höhepunkt erreichen.

 

*-*-*

 

Keuchend sog ich scharf die Luft ein, als er in mich eindrang und sich dann, nach einer Weile ganz in mir befand.

 

Ich brauchte sehr lange bis ich mich wirklich an ihn gewöhnt hatte und es tat trotz des Gels noch immer ein wenig weh, aber es war schon aushaltbar.

 

Erst stöhnte ich leise, dann doch etwas lauter auf, was aber von ihm, durch seine Küsse, die ich gern und leidenschaftlich erwiderte, weitgehend unterdrückt wurde.

 

Langsam konnte ich mich ihm dann entgegenstrecken und es auch genießen, zudem seine Hand an meiner Männlichkeit sein Übriges tat und ich wohl nicht mehr lange durchhalten würde.

 

Immer weiter drückte ich mich ihm entgegen und er bearbeitete meine Männlichkeit immer schneller, dann war es auch schon zu spät.... ich ergoss mich laut stöhnend in der Hand meines Schatzes.

 

Schweiß benetzte meine Haut und die Nachwehen des Höhepunktes genoss ich noch lange danach.

 

*-*-*

 

Als Dale kam, wurde er so eng, dass auch ich mich explosionsartig in ihm ergoss. Dabei presste ich ihn noch einfach fest an mich.

 

Noch einem Moment genoss ich die Enge, dann entzog ich mich vorsichtig. Legte mich neben Dale und nahm ihn liebevoll in den Arm.

 

''Ich liebe dich und das mehr als alles andere. Vielleicht sollte ich meinen Beruf kündigen und wir suchen uns ein ruhiges Plätzchen auf der Erde? Was denkst du?'', fragte ich Dale etwas unsicher.

 

Das Nachglühen des Orgasmus war noch deutlich zu spüren und der Raum war mit Lust und Liebe gefüllt. Es roch förmlich nach Sex.

 

*-*-*

 

Genießend schloss ich meine Augen, als Ice sich neben mich legte und mich so liebevoll in die Arme nahm. Ich kuschelte mich an ihn und sog seinen Duft ein.... als wäre es Sauerstoff und ich am ersticken.

 

Noch immer spürte ich seinen warmen Samen in meinem Körper und es fühlte sich... irgendwie geil an, auch wenn ich nun schon Schmerzen an meinem Eingang hatte.

 

Noch etwas außer Atem, antwortete ich ihm flüsternd:

 

"Ich liebe dich auch... abgöttisch. Aber ich möchte gern hier bleiben, denn auf der Erde könnte ich nicht mehr in meiner Tierform herum laufen und dann würde mir schon was fehlen. Ich mein, irgendwann wird es hier eh auffallen... und dann... ich mein, vielleicht stört es sie ja doch nicht so unbedingt... wo hier doch eh nicht alles so ganz normal ist."

 

Dann küsste ich ihn zärtlich und sah ihm voller Liebe in die Augen.

 

*-*-*

 

''Ich bin mir nicht so sicher, ob es nicht stört. Wir könnten uns auch eine Insel suchen, wo Panther leben, dann könntest du in der Tierform bei mir leben. Aber wenn du lieber bleiben möchtest, können wir das auch gerne tun.

 

Nur denke ich, dass ich dann als Stellvertretender Direktor zurücktreten werde. Vielmehr möchte ich meine Freizeit mit dir verbringen, mein Schatz'', sagte ich und lächelte Dale an.

 

Liebevoll kuschelte ich mich an ihm, denn egal wo wir leben würden, ich war glücklich und würde das egal an welchem Ort auch bleiben.

 

*-*-*

 

Ich kuschelte mich ebenfalls eng an ihn und lauschte seinen Worten.

 

Dann antwortete ich:

 

"Sieh mal, ich bin nicht dein Schüler und wenn du nur als stellvertretender Direktor zurück trittst, dürfte das doch kein Problem sein. Na ja, oder wir suchen uns eben... auf der Erde was... aber gerade jetzt wo... na ja, ich mich hier irgendwie zuhause fühle."

 

Leise fügte ich hinzu:

 

"Aber ich werde mich deinem Wunsch fügen und dir folgen... egal wohin." und meinte es ernst.

 

Sicher, mir würde hier schon was fehlen, denn ich hatte hier sehr viele Freunde, etwas, dass ich nie zuvor wirklich hatte. Dennoch würde ich mit ihm gehen, egal wohin auch immer.

 

Alles was ich derzeit wollte war doch nur ein Zuhause, wo ich mich wohl fühlen konnte... ich war immer nur woanders gewesen... erst bei meinen Eltern, dann auf der Straße, dann in dem Haus... und jetzt hier... hmm... ich würde mich dann eben wieder umgewöhnen müssen... für Ice...

 

*-*-*

 

''Ich werde es bei der nächsten Gelegenheit mit dem Direktor besprechen. Sollte er mich rausschmeißen, müssen wir wohl gehen. Ansonsten steht dem bleiben nichts im Wege!'', sagte ich und küsste Dale noch einmal.

 

Es war schließlich auch mein Zuhause hier. Nur ungern wollte ich woanders hin. Nur mich von ihm trennen wollte ich nie mehr.

 

*-*-*

 

Epilog

 

Nach der wunderschönen Liebesnacht zwischen Ice und Dale, hatte Ice mit dem Direktor gesprochen und ihm die Sache erklärt.

 

Natürlich regte sich der Direktor erst mal mächtig darüber auf, aber er hatte auch noch die Worte von Dale in meinem Kopf, dass hier eh vieles Unrecht war, so erlaubte er beiden, dass sie offen zu ihrer Liebe stehen und auch weiterhin in der Schule bleiben durften.

 

Ice wurde zwar als stellvertretender Direktor abgesetzt, aber er durfte weiterhin als Lehrer arbeiten und Schüler unterrichten.

 

Dale war mehr als zufrieden mit diesem Ergebnis, als Ice es ihm mitteilte.

 

Endlich hatte er ein richtiges Zuhause, wo er der sein konnte, der er war.

 

Beide blieben für immer zusammen und trennten sich niemals.

 

Sie liebten sich abgöttisch und so blieb es auch.

 

 

~*~ ENDE ~*~